PROFIL

Kaleb McCormack

  • 29
  • Rezensionen
  • 77
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 108
  • Bewertungen

Überraschend gut.

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.02.2020

Man ist ja in dem Genre so einigen Mist gewohnt. Umso angenehmer fällt dieses Buch auf. Natürlich sind auch hier die Charaktere nicht gerade glaubhaft – aber dies scheint wohl eher aus satirischem Willen so zu sein (z.B. die siebzigjährige Spezialagentin, die eine Atombombe im Keller lagert – kein Spoiler). Natürlich ist die Story etwas aberwitzig und die verrückten Zufälle häufen sich doch ein wenig zu arg. Aber der Erzählfluss und die sprachlichen Mittel sind äußerst geschmeidig und der Spannungsbogen ist zwar nicht sehr steil, aber er hat auch keine Dellen.

David Nathan ist als Sprecher genial wie immer.

The King is back.

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.01.2020

Nach langer Zeit mal wieder ein wirklich gutes Buch von Stephen King. Nach diversen Enttäuschungen katte ich eigentlich die Hoffnung schon fast aufgegeben. Aber hier nun endlich mal wieder ein unverkennbarer King – aber ohne die in letzter Zeit übliche Aufwärmerei alter Geschichten mit scherenschnittartigen Charakteren und vorhersehbarem Handlungsbogen. Mit dem Institut erfindet King sich zwar nicht neu – aber er knüpft an, wo ich vor 20 Jahren aufgehört hatte, ihn regelmäßig zu lesen.

David Nathan liest so genial wie immer. Tatsächlich habe ich dem Buch eigentlich nur eine Chance gegeben –noch dazu auf deutsch statt auf englisch–, weil Nathan nach meiner Erfahrung eigentlich nur herausragend gute Bücher einspricht.

Ist das ein Kinderbuch?

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.01.2020

Man könnte fast auf die Idee kommen.

Die Hauptfigur ist (anders als nach der Hörprobe zu vermuten) ein Jugendlicher, der sich selbst für sein Alter ungewöhnlich begriffsstutzig und irrational zeigt: Felix. Felix hat zuhause einen Setzkasten, immer Tempotücher in der Jackentasche und interessiert sich für Ritterburgen; ABER –ganz der Teenager von heute– hört er auch gerne mal laute Musik "von einer Berliner Metalband" – und zwar natürlich auf CD.

Felixens Leben ist eine Ode an die Kleinstadt: Überall schnattern muntere Enten, an jeder Ecke gibt es eine Pizzeria mit roten Sonnenschirmen und durch Dackelbetreuung kann sich unser Felix sogar ein eigenes Motorrad zusammensparen (Spoiler: den hübschen Schlüsselanhänger bekommt er sogar vom Händler geschenkt). Alberne TKKG-Dialoge und verklemmt angedeutete Sexszenen runden das Bild ab – bis besondere Ereignisse und ein rätselhaftes Tagebuch Felix' Welt plötzlich auf den Kopf stellen. Huuuu! Aber ich will nicht zu viel verraten. Ab hier wird es nämlich richtig mysteriös …

Während sich der Autor anfangs noch in banalen Nebensächlichkeiten verlor (schlimmer als bei Frank Schätzing: Wieviele Putenschnitzel kauft Felix heute wohl ein? Kann er dem frischen Koriander widerstehen?; Hält der Bus 271 Richtung Zastlertal nicht auch am Bhf. Kirchzarten?), scheint er bei den Myteryelementen seiner Geschichte selbst vor Rätseln zu stehen. Im geheimnisvollen Sperrgebiet ist nämlich alles anders – so anders, daß man es kaum beschreiben kann. Man weiß nur: Dort sind Soldaten. Die Bundeswehr? Nato-Truppen? Blauhelme? Egal. Soldaten halt. Bzw. "Uniformierte" und "Bewaffnete". Nach einer gefühlt einstündigen, dämlichen und gänzlich spannungslosen Verfolgungsjagd mit "den Soldaten" habe ich aufgegeben.

Vielleicht wird das Buch ja später gut – es sei denn die schlechten Rezensionen, die ich mal wieder ignoriert hatte, liegen doch richtig und der einzig gute Teil sind wie so oft die ersten zwei Stunden. Ich werde es wohl nie erfahren.

Das Warten auf einen guten deutschen Mysterythriller geht also weiter.

Der Sprecher ist eigentlich gut (und macht einiges durch). Dennoch bekommt er nur 4 von 5 Sternen, weil sich einem bei der samtig verstellten Stimme, mit der der Frauenrollen liest, unwillkürlich die Fußnägel aufrollen.

Increasingly disappointing.

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.12.2019

(Partial spoiler ahead.)

About three quarters through the book I thought it was one of those stories that are thrilling and creepily entertaining and fairly well-paced – albeit also cliché-ridden and a bit on the corny side …

… but then came one of the worst twists I've encountered in a long time; followed by one of the banalest showdowns in thriller history.

The twist did come rather unexpectedly –granted– and the idea wasn't bad at all. But it was so clumsily executed that in my book it immediately degraded the story to two stars; and two only because of the promising beginning. The foreboding scenes that should have been constructed as to be reinterpreted after the twist were written in a way to render such an eye-opening reinterpretation virtually impossible. It could have been done differently though. That's the real bummer. It almost seems as though the author came up with his conclusion only while writing and couldn't be bothered to rewrite said passages to make them fit the ending.

Klingt wie Dienstag 21:45 auf Sat.1 …

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.07.2019

Es tut mir leid, aber ich kann nicht nachvollziehen, warum alle so begeistert sind.
Man hört der Produktion zwar durchaus an, daß technisch viel Aufwand betrieben wurde. Auch die Sprecher/innen sind überwiegend ziemlich gut. Die Story aber ist leider reichlich hölzern, abgedroschen und geradezu kitschig. Die Figuren sind schablonenhaft und vorhersehbar; die Dialoge seicht und repetitiv. Atmosphäre entsteht einzig durch Audioeffekte. Hier wird deutlich, daß der Verfasser kein Schriftsteller ist, sondern Drehbücher für Serien im Privatfernsehen schreibt. Von Spannung oder gar Gruselfaktor keine Spur.

Schal im Abgang.

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.07.2019

Die ersten Hälfte des Buches ist hervorragend: Gut geschrieben, glaubwürdig, spannend. 1A.
Umso enttäuschender, daß das Buch plötzlich stark nachläßt. Zuerst geht die historische Treffgenauigkeit weitgehend verloren: Die Dialoge klingen entweder wie aus dem Heute oder verlieren sich im Schablonenhaften. Die Einführung der Figur des Alexej Saizew ist der nächste Schritt abwärts: Von Glaubwürdigkeit kann hier nicht mal mehr im Ansatz gesprochen werden. Und dann driftet die auch die Handlung unvermittelt ins Absurde: Der Beginn der Auflösung scheint noch ganz akzeptabel, wenn auch bereits etwas konstruiert. Dann aber trudelt das Finale im freien Fall und klammert sich unterwegs an jedem abgedroschenen Klischee fest, das ins Blickfeld kommt.
Der gleichbleibend gute Schreibstil und vor allem die ausgezeichnete Leistung des Sprechers Heiko Deutschmann trösten einen ein wenig über die inhaltlichen Schwächen hinweg – deswegen insgesamt doch eine relativ gute Bewertung.

A book like lift music.

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.05.2019

If you phase out or fall asleep while listening you will probably not even notice you missed something.

30 years later

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.03.2019

I read this book relatively soon after it was published – around 1990. Now I listened to it again. It's still terrific in many ways. It's thrilling. It's oddly atmospheric. At it's time it was a paradigm of an entire genre. From today's perspective however it's also a bit stale. The characters seem stereotypical –though maybe they're rather prototypical–; in any case they're boring. The story itself is full of logical flaws and shortcuts; lots of loose ends; easy ways out. Not to say that still doesn't happen today. But today such a book wouldn't acquire as much acclaim.

What struck me most after so many years was how pervasive racism and sexism still were in the 1980s. While the story means to deal with and expose these phenomena the corresponding sections are also infused with that very same way of thinking. One needs to remind oneself how very different society still was at our parents' time.

A poor second to Wolfsong

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.03.2019

After I was surprisingly take by Wolfsong (not my usual reading at all) I found Ravensong rather dull.

In many ways it's a tedious rehash of the first book. Slow development, similar ideas, same jokes ("fucking werewolves"), same mannerisms ("pack, pack pack. home, home home").

There is a new storyline though – but it sets in fairly late and seems rather trite. I wouldn't want to spoil it, so I'll just say I didn't feel it made good for the overall lack of inspiration.

The narrator for the most part did as good a job as before. Sadly though he chose to give Gordo a unique voice by constantly dropping his g's ("doin', sayin', biting', howling' …") which becomes quite annoying after a while.

Angels and some god.

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.01.2019

The story actually is a bit lame yet kitsch.
But what really made me give it a fairly bad rating are the constant religious overtones.
This may be normal to American readers (or listeners) but as a European I find it quite irritating.
Since it's hardly a spoiler maybe the description should make it clear that this story to a major degree is about angels and some god.