PROFIL

Blackydieerste

  • 73
  • Rezensionen
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  • Bewertungen

Gut gemachte Unterhaltungsliteratur

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.08.2013

Mein zweites Buch nach "Das Mädchen auf den Klippen" von Lucinda Riley. Nach anfänglicher Skepsis und Bedienung vieler Klischees - reiche, junge Frau erbt ein Vermögen und trifft den Mann ihres Lebens - hat sich die Geschichte dann insgesamt dann doch noch ganz positiv entwickelt. Zwar wird schnell klar, dass sich die junge Dame in den Falschen verliebt hat. Doch die parallelen Handlungsstränge, die von der Jetztzeit in die französische Geschichte des 2. Weltkriegs und der Résistance führen, sind dann doch noch ganz reizvoll. Und bieten vor allem Überraschungen. Insgesamt also gut gemachte und von Simone Kabst sprachlich sehr gut umgesetzte Unterhaltungsliteratur mit ein bisschen Tiefgang.

3 Leute fanden das hilfreich

Mein Hörbuch-Highlight in diesem Jahr

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.07.2013

Ich habe gerade in einem Rutsch "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes gehört. Genial gut gelesen von Luise Helm und weiteren Sprechern.
Am Anfang dachte ich zunächst, es ist ein billiger Abklatsch des Film-Highlights "Ziemlich beste Freunde". Dann hat sich das Ganze jedoch ziemlich stark entwickelt und es geht um das nicht ganz einfache Thema "Sterbehilfe". Ein sehr berührendes, aber ganz und gar nicht kitschiges Buch. Voller Gefühle und Emotionen, aber dennoch sachlich und glaubwürdig. Mein persönliches Hörbuch-Highlight in diesem Jahr. Absolut empfehlenswert, auch wenn es kein wirkliches Happy-End gibt.

4 Leute fanden das hilfreich

Bretonische Brandung Titelbild

Toller Roman miserabel gesprochen

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.07.2013

Auch der zweite Roman von Jean-Luc Bannalec hat mich als frankophilen Menschen überzeugt. Der Charakter des sympathischen Kommissars kommt gut rüber, die Handlung hat ebenfalls was und besonders gut gefallen mir die Schilderungen der französischen Mentalität und hier insbesondere der Bretagne.
Einziger Wehmutstropfen an der Geschichte: die sprachliche Umsetzung von Gerd Wameling. Ich fand ihn einfach nur katastrophal, wenn er den Personen eine teils dümmliche, teils naive Sprachnuance gab. Irgendwie auf die Dauer nervig. Deshalb auch nur fünf Sterne für dieses Hörbuch.

1 Person fand das hilfreich

Wenig Überraschendes

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.07.2013

Dan Brown bietet insgesamt wenig Überraschendes in seinem neuen Roman. Kennst du einen Roman von ihm, kennst du alle. Irgendwie zieht sich die Handlung ziemlich hin, man wartet auf das große Spannungsmoment und doch ist alles irgendwie vorhersehbar. Die Guten und Bösen sind schnell ausgemacht, die Handlung selbst ist ebenfalls nicht wirklich neu - insofern mein Fazit: eher so mittel. Nett gemachte Unterhaltungsliteratur, gut gesprochen von Wolfgang Pampel, aber mehr auch nicht.

1 Person fand das hilfreich

So lala - für 3 Sterne reicht's

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.04.2013

Also vom Hocker gerissen wurde ich von diesem Roman nicht. Ich fand die Handlung insgesamt doch sehr in die Länge gezogen, die Landschaftsbeschreibung zu ausführlich, das Tarrot-Thema zu breit ausgetreten, der Spannungsbogen riss immer wieder ab und ist ins Leere gelaufen. Gut gefiel mir der Schauplatz der Handlung in Südwestfrankreich, den ich aus eigenen Reisen kenne. Interessant auch die Einbettung von realen Personen der Vergangenheit in die Handlung.
Insgesamt jedoch hätte hier vielleicht eine gekürzte Fassung dem Hörbuch gut getan.

Ganz nett, aber die Welt braucht's nicht

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.01.2013

Nachdem Rita Falk mit ihren Krimis um Franz Eberhofer überall auf den Bestseller-Listen steht, habe ich mir dieses Hörbuch mal zu Gemüte geführt. Mein Fazit: ganz nett, aber nichts wirklich Besonderes und ich kann den Hype darum nicht so ganz nachvollziehen. Ja, es ist stellenweise ganz lustig, ja, es gibt Situationskomik, ja, es wird vom Sprecher Christian Tramitz auch authentisch im Dialekt rüber gebracht. Aber sonst? Die Handlung ist ziemlich platt, zieht sich in die Länge und hätte auch kürzer auf den Punkt gebracht werden können.
Kurzum: ich werde wohl kein Fan von Franz Eberhofer bzw. Rita Falk werden. Eins reicht.

1 Person fand das hilfreich

Kürzung nicht wirklich gelungen

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.10.2012

Also zunächst mal - die Biographie ist Weltklasse. Wenn jemand auf so ein exzessives und aufregendes Leben zurückblicken kann wie Keith Richards, dann ist es einfach legitim dies in einer Biographie niederzuschreiben bzw. schreiben zu lassen. Er lässt auch nichts aus und geht schonungslos offen mit seiner Drogenkarriere um. Inhaltlich also fünf Sterne. Abzug gibt es für zwei Dinge: einmal finde ich Kürzung des Hörbuchs nicht wirklich gelungen. Beim Hören hat man immer wieder das Gefühl - da fehlt jetzt was. Es ist so, als ob Richards beim Erzählen einfach einen Blackout hätte und den Faden an einer völlig anderen Stelle wieder aufgreift.
Dann konnte ich mich nicht wirklich mit Stefan Remmler als Sprecher anfreunden. Ok - so schnoddrig stellt man sich auch Richards vielleicht vor. Aber insgesamt geht Remmler einem beim längeren Zuhören dann doch auf den Nerv.
Auch wenn ich selbst nicht unmittelbar mit den Stones groß geworden bin (etwa 15 Jahre zu spät gekommen), haben sie mich doch begeistert und ich habe sie einmal auch Live erleben können. Sie gehören einfach zu den ganz Großen der Musikszene und haben nicht nur eine Generation mitgeprägt. Deshalb war es für mich sehr interessant, mit der Biographie von Keith Richards auch einmal hinter die Kulissen zu blicken. Insgesamt also eine Empfehlung für dieses Hörbuch.

1 Person fand das hilfreich

Enttäuschend

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.10.2012

Nachdem ich Band 1 mit großer und Band 2 mit etwas nachlassender Begeisterung gehört habe, ist nun das Ende für mich insgesamt eher enttäuschend. Wie schon die Kritiker vor mir bemängelt haben, wurde hier die Handlung unendlich in die Länge gezogen mit Phasen des Selbstmitleids und der Zugedröhntheit mit Morphix bei der Hauptdarstellerin Katness. Man hätte hier wesentlich mehr aus der Handlung machen können, wäre der Aufstand und die Gründe dafür näher beleuchtet worden. Dafür Gemetzel und nicht nachvollziehbare Wechsel der Schauplätze in den Distrikten. Irgendwie fehlte mir der rote Faden, ich musste einzelne Kapitel wiederholt hören und das ist kein gutes Zeichen. Entweder der Plot fesselt mich von Anfang an oder er tut es nicht. Diesmal tat er es leider nicht.

6 Leute fanden das hilfreich

Ziemlich langatmig und wenig Überraschendes

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.08.2012

Eigentlich ein eingefleischter Fan von Donna Leon und ihrem Commissario Brunetti wollte ich auch auf die 20. Ausgabe nicht verzichten und griff zum ungekürzten Hörbuch. Leider wurde ich dann doch etwas enttäuscht. Das Hörbuch bietet zwar bewährte Leon-Kost, ein bisschen Sozialkritik, das übliche Geplänkel mit Brunettis Vorgesetztem Patta, die kulinarischen Zusammenkünfte im trauten Kreise der Familie - aber das war's dann auch schon. Wenig Überraschendes also und ich muss sagen, allmählich läuft sich der Dauerbrenner etwas tot. Schade eigentlich, denn Brunetti ist mir durchaus ans Herz gewachsen. Doch vielleicht sollte er allmählich einfach in Rente gehen.

1 Person fand das hilfreich

Spannend mit leichten Hängern

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.07.2012

Nahtlos an Teil 1, von dem ich ziemlich begeistert war, habe ich nun auch Teil 2 der Trilogie der Tribute von Panem gehört. Insgesamt war auch dieser zweite Teil ein Hörgenuss, was insbesondere der angenehmen Stimme und dem Erzählstil der Sprecherin Maria Koschny zu verdanken ist. Inhaltlich hatte für mein Empfinden der zweite Teil einige Hänger, denn erneut müssen Peeta und Katness als Tribute in die Arena. Einiges kommt einem da doch schon aus Teil 1 sehr bekannt vor, auch wenn sich die beiden diesmal auf eine andere Art und Weise bewähren müssen.
Insgesamt war aber auch Teil 2 spannend zu hören und hat mir deshalb wieder gut gefallen.