PROFIL

Felicitas

  • 19
  • Rezensionen
  • 96
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 25
  • Bewertungen

Schade, da wäre mehr möglich gewesen

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.06.2020

Nicht mal David Nathan hat für mich dieses Hörbuch retten können. Zuviele, zu wenig differenzierte Handlungsstränge, Charaktere bleiben flach - irgendwie erscheint mir das Buch wie mit heißer Nadel gestrickt. Das kann SK wesentlich besser!

Die Genderdiskussion wird ungewohnt wenig differenziert geführt (gerade die teils schon philosophischen Ansätze in anderen Romanen fehlen hier), das Geschehen ist auch in der Abteilung Fantasy so wenig nachvollziehbar, dass es einfach zu anstrengend ist, der Handlung zu folgen. Das macht das Buch für mich zu langweilig und ich bin tatsächlich mehrfach eingeschlafen dabei.

Leider kann ich dieses Buch nicht empfehlen.

Enttäuschend

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.05.2020

Schade, ich hatte mich so gefreut. Die Story ist ja bekannt und sicher nicht die stärkste von SK, aber so schlecht hatte ich sie nicht in Erinnerung:
Im Schnelldurchlauf werden die Charaktere dargestellt, jedes, wirklich jedes Klischee wird bedient.
Frauen jenseits der 30 sind vertrocknet, alt, fett oder klapprig, bis 30 jedoch schön, unwiderstehlich und so sexy und willig, dass der Protagonist trotz akuter Lebensgefahr für alle Beteiligten (auch seinen Sohn) und der im Ungewissen zurückgelassenen Ehefrau mal eben schnell sich der unmissverständlich Beischlaf-Aufforderung der Schönheit ergibt. Spätestens hier habe ich mich innerlich von der genau so weiter gehenden schwachen Story verabschiedet.
Ansonsten wird jeder mögliche menschliche Charakter bedient und sehr viele Horror-Normalitäten ebenso.

Diese Fülle wirkt sich bei der kurzen Story einfach negativ aus, sogar David Nathan, sicherlich einer der besten Sprecher überhaupt, kann nichts retten - und als Vielhörer dieses Autor/Sprecher-Duos hatte ich bereits nach den ersten Sätzen den Eindruck, dass DN auch keinen Zugang zu der Story bekam.
Ich kann das Hörbuch leider nicht empfehlen.

Langweilig und vorhersehbar

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.02.2020

Ich habe auf die Spannung gewartet. Und aufgegeben. Auch David Nathan konnte hier nichts mehr reißen.

Eine Aneinanderreihung von Klischees, irgendwann scheint sogar der Autor nicht mehr zu wissen, wer gut und wer böse ist und warum.

Schlechte Story, Sprecher hervorragend

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.02.2020

Einzig David Nathan, der wie immer hervorragend liest, hat mich bewogen, dieses Hörbuch nicht vorzeitig abzubrechen. Und die Neugier: Vielleicht kommt ja noch etwas Spannung auf. Vergeblich.

Die Story ist dünn, auch eine Aneinanderreihung von Grausamkeiten rettet sie nicht. Der einsame Wolf ist nicht das einzige Klischee, was bedient wird - aber all das rettet das Buch nicht, finde ich. Keine Hörempfehlung.

Story enttäuschend, Sprecher hervorragend

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.09.2019

Die Story ist enttäuschend, wirkt auf mich wie schnell zusammen geschrieben. Als SK Fan der ersten Stunde, praktisch mit ihm aufgewachsen, habe ich gerade die Bücher der letzten Jahre (die Arena usw.) sehr genossen. Weg vom Horror, hin zu den nicht weniger horriblen Abgründen menschlicher Charaktere, wie zB. in Der Anschlag.

Besonders SK kann den fiktiven Charakteren seiner Bücher eine Tiefe geben, die diese real werden lässt. Er selbst staunt teils darüber, dass er von Fans gefragt wird, wie es den Charakteren in seinen Büchern geht, er erwähnt hier beispielhaft The Stand - das letzte Gefecht.

Das fehlt mir hier in diesem Buch zum großen Teil. Die Charaktere der Hauptdarsteller, der Kinder, sind mir zu wenig realistisch, die Reaktionen zu wenig nachvollziehbar (mehr zu schildern würde spoilern) - insgesamt wäre hier viel mehr drin gewesen. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass eine Verschwörungstheorie auf Biegen und Brechen bedient werden soll.
Während des Hörens musste ich immer wieder an "Fireman" von Joe Hill, dem Sohn von SK denken: die Charaktere waren angelegt, aber nicht tiefgehend, Reaktionen teils völlig unrealistisch um die Story voranzutreiben.

David Nathan ist outstanding wie immer. Was für eine Stimme!

Schade, da wäre mehr möglich gewesen

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.08.2019

In den letzten Minuten dieser mehr als verworrenen, unlogischen, voll flachster Charaktere, die sich alle weder mittelalterlich verhalten noch sprechen lässt der Verfasser den Hauptdarsteller sagen: "Jetzt ist es wirklich das Ende". Meine spontane Reaktion beim Hören, laut gesprochen: "Na endlich".

Da wäre wirklich sehr viel mehr möglich gewesen, denn die Story ist gut ausgedacht. Hohlbein jedoch schafft es, den Plot langweilig, mit sehr vorhersehbaren -und daher so gar nicht gruseligen - Staffagen darzustellen, dass dem Hörer einiges an Langmut abverlangt wird. Gerettet wurde das Hörbuch für mich durch den Sprecher, David Nathan, der für meinen Geschmack einfach unerreicht ist. Dies ist allerdings das erste Hörbuch, bei dem ich mich gefragt habe, wie Nathan die Qualität halten kann. Hut ab, Herr Nathan.

Blackmail Titelbild

Effekthascherei und Durcheinander

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.07.2019

Ich hatte gehofft, dass nach dem ersten Penn Cage - Roman eine Steigerung folgt, bin aber enttäuscht worden. Zum Kauf des Hörbuches bin ich durch die relativ hohen Bewertungen gekommen und habe zum wiederholten Mal festgestellt, dass ich darauf nicht mehr achten werde.

Der Autor macht sich wenig Mühe, einen stringenten Handlungsstrang legen, eine Aneinanderreihung von Brutalitäten ersetzen den Aufbau von Spannung - aber Sex, gern auch mit unter 18jährigen, Drogen und jede Menge Morde, Geständnisse von gleich mehreren Tätern, die es alle nicht waren und letzten Endes obskure, aber nicht verfolgte noch Andere, die es waren, durchmischt mit flachen Charakteren.... ach, der Protagonist hat natürlich auch Beziehungsprobleme. und im passenden Augenblick taucht aus dem Nichts noch ein Universal-Held auf, der auch universell eingreift, um dann in der Versenkung, aus der er wie Jack in the Box sprang, wieder zu versinken......... sorry, aber das ist mir einfach zuviel von allem, wenig feinsinnig und subtil.

Spannung baut sich kaum auf, das Buch wirkt gekürzt, was es noch schwerer macht, der Handlung zu folgen, es wird viel gesprungen und so macht das Hörbuch einfach keinen Spaß.

Daran ändert auch Tobias Kluckert nichts, der hier nicht seine beste Lesung abgibt.

Sex sells

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.03.2019

Tobias Kluckert liest hervorragend, daher habe ich das Werk auch bis zu Ende gehört.

Ausgezeichnete Recherche und wenige Fehler (moderne Redewendungen passen einfach nicht), machen diesen Roman ganz nach Follet'scher Manier zu einem unterhaltsamen und interessanten (Hör-) Buch. Psychologische Abgründe, politische Ränke, gesellschaftliche Zwänge, tödliche Geheimnisse, Morde - alles wunderbar verwoben und den Hörer fesselnd. Wenn nur....

Wenn Follet es nun noch geschafft hätte, nicht in jedem einzelnen Kapitel nahezu jede Hauptfigur als triebgesteuerten Menschen darzustellen und in (fast schon bewundernswerter Weise) jede körperliche Vereinigung, sei sie gewaltsam oder gewollt minutiös zu beschreiben, hätte ich wesentlich mehr Spannung empfunden. Irgendwann wird das zum einen vorhersehbar und zum zweiten langweilig, gegen Ende eher lästig. Irgendwie drängt sich mir beim Hören (bin jetzt beim letzten Buch) der Verdacht auf, dass hier ein recht einfaches Stilmittel gewählt wurde, um dem Roman die nötige (?) Länge zu verschaffen und den Leser/Hörer im doppelten Wortsinn bei der Stange zu halten.

Ich finde das schade, denn die Säulen der Erde war ein Genuss, so dass ich mit der gleichen Erwartung an die Tore der Welt gegangen bin und etwas enttäuscht bin.

Nur der Sprecher kann diese Story retten

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.02.2019

Ich habe die gesamte Zeit durchgehalten, was allein David Nathan geschuldet ist. Selten habe ich ein so schlechtes Buch gehört. Schade.

Die Anlehnung an ein wirklich sehr großes Epos unserer Zeit, verfasst vom Vater des Autors hat dem Werk nicht gut getan. Hill erreicht weder die Tiefe der Charaktere, noch die Dichte der Story wie sein Vater in The Stand - das letzte Gefecht. Da helfen auch die starken Bezüge durch Namensanlehnungen an The Stand nicht. Im Gegenteil, meiner Meinung nach tun sie der Geschichte nicht gut, denn "Harold" und "(Nadine) Cross" sind bei Lesern häufig bereits eindeutig besetzt.

Gerade an der Figur des Harold Cross, auch wenn er nicht selbst - da bereits tot -, sondern in Form des Tagebuchs (des Hauptbuches) erscheint, kann man gut die unterschiedliche Qualität der Autoren feststellen. S. King lässt Harold sich von einem frustrierten, dissoziativen Jugendlichen zu einem gefährlichen jungen Erwachsenen mit immer stärker psychopathischen Zügen bis fast hin zum Psychotiker entwickeln. Durch seine gute Beobachtungsgabe und Analyse erreicht King, dass der Leser/Hörer in der Figur viel Bekanntes entdeckt. Das schafft Joe Hill einfach nicht. Es gelingt ihm nicht mit der Figur des Harold Cross, aber auch bei keiner anderen.

Es zeigt sich in diesem Roman deutlich, dass nicht jedes Kind eines Künstlers einerseits selbst ein Künstler ist, andererseits sich aber immer wird am Erfolg des Elternteils wird messen lassen müssen. Das ist vielleicht fast tragisch, aber normal.

Das Ende ist so offen gestaltet, dass eine Fortsetzung möglich ist, die sich direkt anschließen kann. Sollte es sie geben, werde ich sie mir nicht kaufen.

Aneinanderreihung von Gruselkurzgeschichten

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.01.2019

Ich dachte immer, David Nathan könne mir auch das Berliner Telefonbuch vorlesen und ich würde es lieben. Hätte er es doch getan!

Diese äußerst flache Aneinanderreihung von Kurzgeschichten, die sich offensichtlich und erfolglos versuchen, an The Stand - Das letzte Gefecht anzulehnen, kann ich auch als sehr großer Fan von David Nathan nicht länger anhören. 10 Stunden lang habe ich es versucht, hoffte vergebens, es würde besser und habe noch 16 Stunden vor mir, das schaffe ich nicht..

Der Autor bemüht wirklich alle Klischees (die Bibel, Maisfeld, Vampirismus, Epidemien, Sonnenfinsternis.... und dann habe ich aufgehört zu hören) und überlädt die Story dermaßen, dass ich ihr nicht folgen konnte. Man ist nicht in der Lage, sich mit den Charakteren auseinander zu setzen, denen es durchweg an Tiefe fehlt. Zeitsprünge, die in der Story nur unzureichend verdeutlicht werden (hier reicht die bloße Jahreszahl-Nennung einfach nicht aus), erschweren den Zugang zur Story und die Verbindung zu den Charakteren erst recht.

Eben diese Charaktere, die ja eine Story erst zu Leben erwecken, sind das Problem dieses Buches: Sie tauchen auf, gewinnen ein wenig an Tiefe..... und verschwinden wieder, weil die Passage (Kurzgeschichte) beendet ist. Eine neue Passage beginnt - und keiner der Charaktere taucht wieder auf. Der Hörer muss sich wieder auf andere Charaktere einlassen (teils viele, von denen ein oder zwei ähnliche Namen wie die in vorigen Kurzgeschichten haben, ohne das ein Zusammenhang erklärt wird), die dann wieder Verschwinden und eine weitere Kurzgeschichte beginnt. So kann keine Dichte erzeugt werden, kein Mitfiebern des Hörers, keine Spannung erzeugt werden. Da helfen auch die Monster nicht ;)

Ich habe mich entschlossen, dieses wirklich schlechte Hörbuch mitten in einer "spannenden" (eben nicht, weil absolut vorhersehbarer Ausgang) Passage zurückzugeben, weil ich es einfach nicht weiterhören kann - trotz David Nathans ausgezeichneter Lesung..