PROFIL

Bianca

  • 15
  • Rezensionen
  • 424
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 120
  • Bewertungen

Solide, aber irgendwie langweilig

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.05.2020

Die Vorgeschichte zur Panem-Trilogie ist insgesamt nicht schlecht, reicht aber nicht annähernd an die Vorgänger heran. Man bekommt einige Hintergrundinformationen über die Geschehnisse vor der Geschichte von Katness.
Im Zentrum steht Coriolanus Snow, der spätere Präsident von Panem. Die Geschichte soll eigentlich erklären, wie er zu dem wurde, der er war. Aber genau daran scheitert die Story. Der Charakter ist und bleibt stereotyp und sehr vorhersehbar. Es will während des langen Buches keine wirkliche Sympathie, eigentlich nicht einmal wirkliches Verständnis für die Hauptfigur aufkommen. Die Perspektivenverschiebung scheitert - Snow ist und bleibt letztlich der "Böse".

Letztlich war es ganz ordentliche, wenn auch keine gute Unterhaltung.
Uve Teschner macht einen sehr guten Job und wertet die Geschichte deutlich auf.

Mein Fazit: Kann man machen, muss man nicht.

Richtig guter Science-Thriller mit Hintergrund

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.05.2020

Ich bin eher zufällig über das Buch gestolpert und hatte mir gar nicht allzu viel erwartet. Aber: Ein großes "WOW" von mir. Der Plot ist sehr spannend mit viel Hintergrundinformationen erzählt. Der Autor hat hier eine Menge recherchiert, bleibt aber bei den spannenden Informationen, ohne den Leser / Hörer zu überfrachten. Das Thema Überbevölkerung ist sehr gut aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Trotzdem ist die Geschichte spannend - ich konnte gar nicht aufhören. (allerdings habe ich die Geschichte auch im Corona-Lockdown gehört, was den persönlichen Gruselfaktor noch deutlich gesteigert haben könnte - immerhin geht es auch hier um eine Pandemie).

Mein Fazit: Eine klare Empfehlung für Fans von Science-Thrillern, die keine Probleme mit Szenarien haben, die in Corona-Zeiten durchaus für eine morbid-gespenstische Stimmung sorgen können.
Der Sprecher macht auch einen sehr guten Job. Der Autor ist jetzt auf meiner Merkliste - gerne mehr von ihm.

Instabil: Die Vergangenheit ist noch nicht geschehen Titelbild

Sprecher ruiniert die Geschichte völlig

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.09.2018

Die an sich nette Zeitreisegeschichte wird leider vom Sprecher völlig ruiniert. Ich habe noch nie einen Sprecher erlebt, der die Sätze so falsch betont und derart monoton liest. Als höre man einer Maschine oder einem Erstklässler zu, der den Sinn des Vorgelesenen nicht versteht. Humor und Spannung gehen völlig unter durch die Art des Vorlesens.
Sehr schade. Aber ich habe mich 8 Stunden gequält und gebe jetzt auf.

Was für ein Balanceakt - Horror-Crime

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.08.2018

Vorweg: Es ist unheimlich schwer, dieses Buch zu rezensieren, ohne zu spoilern. Ich versuche mein Bestes:

Stephen King macht hier mal wieder etwas Neues. Er beginnt das Buch als unheimlich spannende Crime-Geschichte. Ein bestialischer Mord an einem Kind, ein Verdächtiger, mehr oder minder qualifizierte Kleinstadt-Polizisten. Die Kleinstadt ist, wie immer bei King, sehr lebendig. Teil eins war für mich ein toller Krimi, der einem den Kopf verknotet.
Ab etwa einem Drittel wendet sich das Buch in Richtung klassischer King-Horror aus der guten alten Zeit. Hier trifft der neue King den alten. Zum Inhalt kann ich nicht mehr schreiben, ohne zuviel zu verraten.
King ist für mich hier in Topform. Sprachgewaltig, sehr lebendige Charaktere mit Ecken und Kanten, ein absoluter Hörgenuss.
David Nathan liest perfekt, mehr kann man dazu nicht sagen.

Für wen ist das etwas? Nun, Freunde der älteren King-Romane und des phantastischen Horrors: Zugreifen!
Reine Krimi-Fans und Thriller-Freunde, die eine Abneigung gegen phantastische Elemente haben, vielleicht lieber nicht :-)

Überraschung

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.05.2018

Ich habe mich von den guten Rezensionen für den Titel begeistern lassen und wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist erstaunlich tiefgründig und hat mit "Zombie-Horror" eigentlich gar nichts zu tun. Der Horror entsteht subtiler durch die Auswirkungen einer permanenten Bedrohung auf die Gesellschaft. Natürlich sind auch blutige Szenen enthalten, aber sie stehen nicht im Zentrum.
Die kurze Geschichte ist in sich abgeschlossen und sehr spannend.
Der hochklassige Sprecher macht seine Sache hervorragend.
Klare Empfehlung für Freunde des gepflegten Horrors.

Nette Unterhaltung für Zauberfans

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.06.2017

Eines vorweg: Da wurde sich ausgiebig bei den Großen bedient. Tolkien und Harry Potter wurden durchaus gebeutelt. (Tolkien-spezifische Elben zu verwenden ist schon ein wenig frech)

Die Grundstory ist einfach: Ein Menschenjunge mit besonderen Fähigkeiten landet im Zauberinternat. Er findet gute und treue Freunde (Elben, Orks), die durch dick und dünn zu ihm stehen und erlebt ein großes Abenteuer.

4 Sterne von mir, weil:
Das Ergebnis ist unterhaltsam. Nicht überragend, aber eine nette Geschichte, die man sehr gut nebenher anhören kann. Vor allem, weil der Autor manchmal mit einem Augenzwinkern auf seine "Anlehnung" hinweist, kann man es sehr leicht verzeihen.

Ich hatte Spaß, die Geschichte hat mich unterhalten und ich werde auch eine Fortsetzung kaufen.

Infodumping: zuviel ist zuviel

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.06.2017

Ich musste das Hörbuch abbrechen. Nach 14 Stunden konnte ich einfach nicht mehr. Man verliert die Geschichte, die an sich interessant wäre, permanent wegen der Informationsüberflutung.
Das betrifft leider nicht nur die wissenschaftlichen Details, die ja noch ganz spannend wären. Da wird sich abwechselnd in militärischem Gemetzel und in politischem Geplänkel verloren.
Ich kann mich den guten Rezensionen leider nicht anschließen.
Der Sprecher gibt sein Bestes, aber das konnte das Buch für mich leider nicht retten.

Richard Laymon mit frechem Ende

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.07.2015

Ich war skeptisch wegen der vielen schlechten Kritiken. Aber eigentlich passt der Schreibstil sehr gut zur Hauptfigur (spätpubertärer 18-Jähriger).
Die Geschichte ist spannend und fesselnd. Über die enorm vielen Beschreibungen der weiblichen Anatomie konnte ich wegen der Person des Erzählers hinwegsehen.
Die Story baut sich gut auf - richtig gruselig wird sie aber erst am Ende. Zwischenzeitlich muss man oft über die Blödheit des Anti-Helden lächeln. Insgesamt ist das eine sehr unterhaltsame Mischung.
Ein sehr dickes Plus ist das Ende - überraschend und sehr frech.

Gute Geschichte - aber die Dialoge...

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.07.2015

Die Geschichte ist sehr spannend und interessant. Die Theorien - wenn auch nicht ganz neu - sind schön ausgearbeitet. Der Sprecher macht seine Sache sehr gut.
Jetzt mein "Aber". Die Dialoge: ohje. Ich musste mehrmals sehr grinsen, weil ich mich in einen vertonten Jerry Cotton Roman versetzt gefühlt habe. Da jagt eine Plattitüde die andere - ganz 3-Groschen-Roman. Es ist wirklich an der Schmerzgrenze.

Mein Fazit: Wenn ich die Geschichte an sich nicht so interessant gefunden hätte, hätte ich das Hörbuch wegen der wirklich miesen Dialoge weggelegt. So reicht es für insgesamt 3 Sterne und die Hoffnung, dass der Autor seine guten Ideen vielleicht mal mit einer etwas hochwertigeren Sprache versieht.

Langsamer Start aber dann ...

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.03.2015

Dieser sehr ausgereifte King-Roman startet ungewöhnlich langsam. Es dauert durchaus seine vier bis fünf Stunden, bis die Geschichte spannend wird und man ahnt, worauf es hinausläuft. Am Anfang scheint es die Biographie eines amerikanischen Jungen zu sein - ohne große Höhen und Tiefen.

Aber dann: Nachdem ich durch den etwas zähen Anfang hindurch war, konnte ich nicht mehr aufhören. Wie schon öfter hat man bei King das Gefühl, dass er Themen nimmt, die ihn gerade beschäftigen (in diesem Fall das Leben selbst, Krankheit, Schicksal und Tod), und daraus eine zur Lebensphase passende Geschichte macht.
King ist nicht mehr der Jüngste und das merkt man dem Buch an. Mit weniger Lebenserfahrung hätte er dieses Buch sicher nicht schreiben können.

Das Ende finde ich persönlich stimmig und sehr gut.

Zu David Nathan muss ich wohl nicht viel schreiben: Perfekt, wie immer.

Mein Fazit: Ein wirklich guter King mit genialem Sprecher. Man braucht nur am Anfang etwas Geduld (dafür gab's den einen Stern Abzug)