PROFIL

schuhrk

  • 30
  • Rezensionen
  • 47
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 30
  • Bewertungen
  • Totenpfad

  • Ein Fall für Dr. Ruth Galloway 1
  • Autor: Elly Griffiths
  • Sprecher: Gabriele Blum
  • Spieldauer: 8 Std. und 56 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.280
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.201
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.195

Dr. Ruth Galloway, forensische Archäologin, liebt Katzen und alte Knochen. Vor zehn Jahren verschwand die fünfjährige Lucy Downey. Seitdem schreibt ein Unbekannter verstörende Briefe, die Detective Chief Inspector Harry Nelson von der Norfolk Police um den Schlaf bringen. Als an einem nebligen Herbsttag in den Salzwiesen nahe der Küste Mädchenknochen gefunden werden, ist er sich sicher, dass es Lucys sind.

  • 5 out of 5 stars
  • guter Auftakt

  • Von Hörefix Am hilfreichsten 10.01.2017

Überrascht - exzellent, ein neuer, anderer Bann...

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.02.2018

Üblicher Weise stehe ich weder auf Sprecherinnen (meine Rezensionen bezeugen Ausnahmen) noch auf Heldinnen (siehe oben...) ...
Diese Heldin jedoch, Ruth Galloway, ist (nach jener Blinden, die eine überragende, literarische Superfrau darstellt) erneut etwas ganz anderes und... eine Heldin!
Eine echte! Trocken, nüchtern, doch greifbar. Sie ist sich nah... bleibt sich treu, ist traurig, ist mutig, ist akademisch abgebrüht, emotional - ohne Rührung...
Nur selten zeigt sie sich weiblich, obschon sie es mit Haut und Haaren zugleich darstellt.
Übergewicht, kein Schönheitsideal, keine stromlinienförmige Frau....
Sie ist brillant im Hirn und im Handeln. Ihre persönlichen Geschichten fesseln genauso, wie die forensischen Ausgrabungen, obschon diese - wie bei Beckett - sicher wissenschaftlich begründeter dargestellt werden könnten....Dennoch: Sie ist brillant, intelligent und der nette Kommissar, der rauhbeinige Neben-Held, bannt nicht minder... ;-)
Nicht erstaunlich, dass sie ihm erliegt. Ohne es zuzugeben, versteht sich...
Die Sprecherin Gabriele Blum besticht durch Facettenreichtum, Schnelligkeit und Pointierung! Ja, sie ist schnell. Ungewöhnlich schnell. Und doch geht nichts verloren. Einziger Nachteil: Der von ihr imitierte norwegische Akzent mutet recht nach Schweiz an - macht aber letztlich nichts...;-)
Alles in allem: Das nächste Hörbuch der Reihe ist nötig. Dringend!!!!
Spannend und begeisternd zeigt sich der Ausflug in die Mythologie, zu nordischen Gottheiten und in esoterische Tiefen, die teils spöttisch, teils ironisch, doch nicht lächerlich dargestellt werden. Das Urteil obliegt dem Hörer, der über Ragnarök und Yggdrasil noch ein wenig lernen kann. Wenngleich nicht alles stimmt...;-))
Die einzelnen Charaktere bestechen durch Eigentümlichkeiten, sind begreifbar, greifbar, fast real. Die Geschichte ist derart packend, das Umfeld so bannend, dass selbst das Privatleben von Ruth definitiv weiter ergründet werden muss... im nächsten Fall...!!!!

  • Die Geisel

  • Maja Holm 1
  • Autor: Michael Katz Krefeld
  • Sprecher: Martin Mantel
  • Spieldauer: 12 Std. und 9 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 14
  • Sprecher
    3 out of 5 stars 14
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 14

Die Polizei jagt den ersten Serienmörder des Landes, doch bei ihren Ermittlungen tappt sie völlig im Dunkeln. Das erhöht den Druck auf Kommissarin Katrine Bergman und ihr Team ungeheuer, denn der Täter ist ein pädophiler Psychopath, der im Glauben ist, er sei Peter Pan. Bei seinen Opfern, die er kurz vor ihrem Geburtstag nachts aus ihren Kinderzimmern entführt, hinterlässt er ein Abziehbild mit einem Motiv aus der Pan-Geschichte. Als erneut ein Junge aus Maja Holms Nachbarschaft entführt wird, schaltet sich die junge Ärztin in die Ermittlungen ein.

  • 3 out of 5 stars
  • Selbst die Story macht den Sprecher nicht wett

  • Von schuhrk Am hilfreichsten 08.02.2018

Selbst die Story macht den Sprecher nicht wett

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.02.2018

Jeder muss einmal anfangen. Auch ein Sprecher. Dass dieser Narrator allerdings direkt mit Hörbüchern zu üben beginnt, ist unfassbar!
Während seine Sprache in diesem Teil (fälschlich als Teil eins bezeichnet, eigentlich ist dies der zweite Teil in Sachen Holm = Kritik an Audible und dem Hörbuchverlag) "nur" schauderhaft ist, steigert er die Unerträglichkeit noch im zweiten (eigentlich ersten) Teil ins Unermessliche!
Wer Krefeld erleben möchte, möge zum Buch greifen... Oder einen familiären Vorleser finden. Sollte das eigene Kind noch in der Grundschule sein, bin ich davon überzeugt, dass es dennoch besser liest, als Herr Mantel....
Die Geschichte ist so gut und spannend, dass der Hörer das Ende zu erfahren begehrt... Mit einer Flasche Wein oder ähnlichem lässt sich das Hörbuch ertragen, mit der zweiten geniessen; die Story macht den Sprecher nicht wett, doch Handlung und roter Faden bestechen, obschon man die Protagonistin teils für verweichlicht halten könnte, sodann als wagemutig einordnet. Sie schwankt - immerhin aber ist sie diesmal nicht dauerhaft "breit" und unter Medikamenteneinfluss, wie im (eigentlich) ersten Teil...
Krefeld ist gut... einige Formulierungen lassen schmunzeln und den Sprachliebhaber erfreut aufjauchzen.... Wäre da nicht der Sprecher...
Dialekt ist okay, aber hier... ausser falschen Betonungen, Atempausen, Schlucken und Co ist dieses "ch" von ihm grauenvoll, ausgesprochen wie ein spanisches Jjjjjjulio....
Das Wort ich, doch... etc. so auszudrücken ist unglaublich...
In den langweiligen Passagen begann ich glatt, es zu üben: Unschaffbar! Selbst der Wein halft nichts und der permanente Knoten in der Zunge hemmte maximal das heftige Schlucken ob des unglaublichen Martin Mantel.
Mein Mitgefühl an Herrn Krefeld, dass sein gar nicht so übles Werk derart herabgewürdigt worden ist....

  • Die Anatomie des Todes

  • Maja Holm 2
  • Autor: Michael Katz Krefeld
  • Sprecher: Martin Mantel
  • Spieldauer: 15 Std. und 22 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    2.5 out of 5 stars 13
  • Sprecher
    1.5 out of 5 stars 13
  • Geschichte
    3 out of 5 stars 13

Du musst sterben, damit wir leben können. Mysteriöse Todesfälle erschüttern eine Kleinstadt an der norwegischen Küste. Was verbirgt sich hinter der so harmlos wirkenden Fassade des beschaulichen Ortes? Als die offiziellen Ermittlungen im Sande verlaufen, beginnt die junge Ärztin Maja Holm auf eigene Faust nachzuforschen. Ein Schritt, den sie bald bereuen wird, denn inmitten der kleinen Gemeinde lauert der Tod. Nach einer gescheiterten Beziehung sucht die junge Ärztin Maja Holm Zuflucht in einer beschaulichen Kleinstadt an der rauen norwegischen Küste.

  • 3 out of 5 stars
  • Katastrophal: Technik, Sprecher, Verlag & Audible

  • Von schuhrk Am hilfreichsten 07.02.2018

Katastrophal: Technik, Sprecher, Verlag & Audible

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.02.2018

Zunächst... wer als Audible Hörbücher anbietet, sorry... sollte sie vorher hören.
Teil zwei von M. K. Krefeld/ Maja Holm ist letztlich Teil eins... hört man es in Audible-Reihenfolge, so ist man verwirrt....
Zweitens: Sprecher atmen.... Wenn man diesen Atem, ein Aufatmen, Getränke, Gespräche etc. jedoch innerhalb eines Hörbuches vernehmen kann, so hat nicht einzig der Sprecher versagt, sondern auch der Verlag, der dieses Hörbuch aufnahm - Schnitt.... und der Verleger, der es anbietet..und.. Audible....
Drittens: Zweite Klasse, Vorlesestunde, setzen, sechs!!!! Der Sprecher kann gut Stimmen imitieren, jedoch ist seine Betonung unter aller Kanone, sein Dialekt unerträglich, seine Satzpausen unkontrolliert, sein Zwischendurch-Gelächter-Seufzen-Atmen-Trinken eine Zumutung und sein Satzbau samt Aussprache nahezu unzulässig....
Viertens: Die Geschichte (laut Spiegel ist der Autor ein neuer Nachkomme der Skandinavier-Top-Liste) ist so gut, dass ich mir das grauenvolle Geplänkel samt miserablen Sprecher stundenlang antat... weil ich wissen wollte, wie es ausgeht....
Die Reihenfolge bei Audible ist falsch genannt... birgt Chaos... das Nachdenken darüber während des Hörens lenkt zum Glück partiell vom Sprecher ab...
Doch trotz Spannung: Nochmal täte ich es nicht....Ich bemühe mich um Umtausch!
Eine innerlich krisenkranke Protagonistin, okay.... Zwiespalt, private Katastrophen, in Ordnung,... doch der parmanente Medikamentenmissbrauch Maja Holms nervt nach einer gewissen Zeit unbändig...Ihre Hormone tanzen verrückt, sie wirft ständig was ein, die Anleitung zum Missbrauch gibt es gratis zum Hörbuch....
Was essen wir heute?! Valium? Um das Hörbuch zu ertragen???
Ganz nebenbei stockt da die Recherche des Autoren: Der stetige Missbrauch von Ephedra führt zum Gegenteil; nicht anders steht es mit diversen anderen Medikamenten, die hier genannt sind...
Psychisch labilen Hörern sei die Nachahmung dringend abzuraten. Ausser... sie möchten mehrfach zuhören.... und lassen danach die Finger von dem Zeug!

  • Das erste Opfer

  • Oxen 1
  • Autor: Jens Henrik Jensen
  • Sprecher: Dietmar Wunder
  • Spieldauer: 13 Std. und 26 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.353
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.299
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.300

Niels Oxen, ein hochdekorierter, aber schwer traumatisierter Elitesoldat, lebt fernab der Zivilisation zurückgezogen im Wald. In der Einsamkeit hofft er, seinen inneren Dämonen zu entfliehen. Das Gegenteil passiert, als er nach einem nächtlichen Besuch des nahegelegenen Schlosses Nørlund Slot zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall wird: Ein Ex-Botschafter und Gründer eines einflussreichen Think Tanks wurde dort zu Tode gefoltert.

  • 5 out of 5 stars
  • Verstand besiegt die Angst

  • Von Klaus Am hilfreichsten 15.09.2017

Erschreckend reale Spannung mit Suchtfaktor

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.10.2017

Es gibt Zeiten, in denen man beginnt, Tage zu zählen: Im März erscheint Band 2, im Sommer Band 3 der Triologie - ich kann es kaum erwarten und bestellte mir nach dem Hörbuch nunmit auch das Buch. Nicht zuletzt, um die Sprachbrillianz des Autoren, der um die Kraft von Worten weiss, sie schier komponiert, erneut zu geniessen.
Ein Anti-Held, der fortan mein ganz persönlicher Star ist; erschreckende Morde an Tieren, die kontrastreich nahezu lyrisch bannend geschildert werden.
Zahlreiche Handlungsstränge, die zunächst verwirren und doch alle zueinander führen. Gepaart mit erschreckend realen Kriegsschilderungen, Traumata des Protagonisten Oxen, die so greifbar sind, dass er nochmals sympathischer wird und angereichert mit den tiefen Abgründen machtgieriger Politiker, Geheimdienste und Machenschaften - ein perfekter Krimi! Besser noch.
Und noch perfekter wird er durch den Sprecher Dietmar Wunder, der seinem Nachnamen neuerlich alle Ehre macht: Er lebte jedes Wort, er haucht den Personen, den Schilderungen derart viel Leben ein, dass der Hörer schier mit durch den Wald jagt, angesichts des toten Hundes fast weint und stets zwischen Gänsehaut, geballten Händen, angespannter Muskulatur und einem verzückten Lächeln aufgrund der wundervollen Wortwahl des Autoren Jens Henrik Jensen schwankt.
Ein Hörbuch, welches nicht sättigt, sondern "süchtig macht", "nach mehr" rufen lässt, Begeisterung schürt und - wie ein guter Wein - einen ungeheuerlich guten, vollmundigen Nachklang birgt, der den Hörer auch nach Tagen nicht vergessen lässt ...
Ein Krimi, den man nicht so schnell vergisst!

27 von 29 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Die Grausamen

  • Autor: John Katzenbach
  • Sprecher: Uve Teschner
  • Spieldauer: 7 Std. und 12 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 59
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 57
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 57

Eigentlich sollte es nur ein kurzer Weg sein. Wie immer. Unzählige Male schon ist die dreizehnjährige Tessa Gibson in dem noblen Vorort, in dem sie lebt, von ihrer besten Freundin nach Hause gelaufen. Doch in dieser Herbstnacht kommt sie dort nicht an, verschwindet spurlos, wie vom Erdboden verschluckt. Die Stadt ist schockiert, Angst breitet sich aus, Tessas Familie zerbricht - der Fall wird nie aufgeklärt. Zwanzig Jahre später werden zwei abgehalfterte Ermittler auf den Fall angesetzt.

  • 3 out of 5 stars
  • Ein Bestseller ist einzig der Sprecher

  • Von schuhrk Am hilfreichsten 30.06.2017

Ein Bestseller ist einzig der Sprecher

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.06.2017

Ohne Uve Techner wäre dieser angeblich so packende, realistische, brillante Thriller nichts. Gar nichts. Nichts ausser einer an sich recht guten Story, die dafür, dass sie von einem hochgelobten US-Autoren kommt, ernsthaft wie ein zarter Versuch anmutet.
Meines Erachtens hätte Katzenbach das Buch noch dreimal überarbeiten müssen, um Fehler, langweilige Szenen, Irritationen auszumerzen und das Gesamtwerk tatsächlich zu einem genialen Stück werden zu lassen. Zu seinem Glück gibt es da den Sprecher, der alles ausmerzt, der alles zum Guten geraten lässt. Egal, was er da liest....

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Zeit der Asche

  • Post Mortem 2
  • Autor: Mark Roderick
  • Sprecher: Richard Barenberg
  • Spieldauer: 11 Std. und 37 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.303
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.226
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.227

Ein bestialischer Foltermord in einem abgelegenen Landhaus in Südfrankreich. Eine Handschrift, die Emilia Ness und Avram Kuyper nur zu gut kennen. Jemand möchte, dass sie weiter auf die Suche gehen. Denn das kriminelle Netzwerk des Täters ist größer als gedacht. Und mächtiger als vermutet. Wer hat den Hinweis lanciert?

  • 5 out of 5 stars
  • Spannung und Härte

  • Von reusch Am hilfreichsten 29.05.2016

Menschliche Abgründe, rasante Story - TOP!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.06.2017

Genau genommen habe ich meinen Beruf verfehlt: Hätte ich gewusst, dass ein Profikiller mit nur einem Schuss solche Unsummen verdient und zudem auch noch der Symphatie-Träger schlechthin ist - ich hätte diesen Weg eingeschlagen! Leider zu spät - dafür aber stelle ich mit Begeisterung fest, dass der Auftragsmörder Avram derart menschliche Züge hat, derart anziehend, kalkuliert, intelligend und strukturiert ist - und Interpol glatt in den Schatten stellt...
Wie bereits im ersten Teil ermittelt Emilia, die Interpol-Agentin und Avram erneut an einem Fall, selbstverständlich genaugenommen am gleichen, wie bereits im ersten Teil. Und selbstverständlich erneut nicht wirklich Hand in Hand, auch wenn diesemal die Verbindungen enger geknüpft werden.
Die Geschichte birgt gänsehauterregende Realitäten von der Stuff-Movie-Szene bis hin zu Perversitäten gewisser Zeitgenossen, wirtschaflicher Macht, menschlichen Abgründen. Genauso beinhaltet sie die emotionalen Züge, Menschlichkeiten, Werte und Anstand durch die Protagonisten.
Rasant zeigt sich das Geschehen; in fast atemberaubendem Tempo ermag der Sprecher dies brillant umzusetzen und zeigt zahlreiche Facetten und Stimmvarianten. Die Ereignisse sind teils erschütternd, dann wieder kurz beruhigend, bis die Geschwindigkeit sich erneut erhöht. Suchtfaktor, Spannung, Kopfschütteln über die erschreckenden Dinge, die MENSCH zu tun vermag und letztlich schliesse ich mich einer anderen Rezensentin an:
Hätte ich nicht irgendwann mal schlafen müssen, hätte ich das erste und auch dieses zweite Hörbuch in einem Stück genossen, adrenalingeschwängert und gebannt...

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Tage des Zorns

  • Post Mortem 3
  • Autor: Mark Roderick
  • Sprecher: Richard Barenberg
  • Spieldauer: 11 Std. und 40 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 650
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 618
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 615

Emilia Ness ermittelt noch in einem aktuellen Interpol-Fall, als sie ein grausiges Päckchen erhält - mit einem abgeschnittenen Ohr darin. Kurz darauf erreicht sie eine Videobotschaft: Ihre Tochter Becky wurde entführt. Und alles deutet darauf hin, dass das Ohr von ihr stammt. Es gibt nur einen Menschen, der ihr jetzt helfen kann: Profikiller Avram Kuyper. Der hat im Moment jedoch ganz andere Sorgen, denn er verfolgt die Spur eines alten Rivalen.

  • 2 out of 5 stars
  • B-Movie trifft Hawaii Five-O

  • Von Andreas Am hilfreichsten 26.03.2017

Ein famoser Krimi - diesmal mit Kritikpunkten

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.06.2017

Nachdem ich die ersten beiden Teile schier verschlungen habe, wollte ich wissen, wie es weitergeht - und muss gestehen: Dieser dritte Teil birgt mehr Kritikpunkte als seine Vorgänger!
Mal ganz davon abgesehen, dass entweder der Sprecher oder der Lektor des Verlages versus des Hörbuchverlages "geschlafen hat" (grammatikalische Fehler UND beim zweiten Telefonat von Emilia und Mika erzählt sie ihm angeblich vom schrecklichen zweiten "Geschenk" - einem abgeschnittenen Finger. Das aber erzählte sie ihm bereits beim vorherigen Gespräch, denn das zweite "Geschenk" barg ein abgeschnittenes Ohr bzw im Laufe der weiteren Geschichte sodann "nur noch" ein Ohrläppchen...), gerät "mein Held" Avram in diesem Thriller leider Gottes des Öfteren zum alternden Tölpel. Nicht schön, obschon der Verlauf der Geschichte ihn nach und nach wieder zum Profi geraten lässt; nicht schön auch das Ende. Entweder ein gnadenlos trauriges Ver-enden oder ein Cliffhanger der Extraklasse, der Tränen schürt...
Alles in allem ist dem aufmerksamen Hörer mit detektivischer Erfahrung von Anbeginn an klar, wer als Drahtzieher hinter der gesamten Perversion steckt.
Einige Details (Jaguare?!) scheinen weit hergeholt, andere sind nachvollziehbar, naheliegend. Überraschungen machen den Kriminalroman sehr unterhaltend, teils gerät der Hörer ins Lachen, ansonsten ist er gebannt in einer unaufhörlichen Spannung.
Mein persönlicher Tipp: Diese Reihe nicht zwingend vorm Einschlafen hören, wie ich es gern tue - oder schräge Träume definitiv mit einkalkulieren ...

  • Tränen aus Blut

  • Post Mortem 1
  • Autor: Mark Roderick
  • Sprecher: Richard Barenberg
  • Spieldauer: 11 Std. und 57 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.888
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.788
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.783

Sie heißt Emilia Ness und arbeitet bei Interpol. Er heißt Avram Kuyper und ist Profikiller. Gemeinsam jagen sie einen bestialischen Mörder. Jeder auf seine Weise. "Post Mortem - Tränen aus Blut" ist der erste Band des großen Zweiteilers von Mark Roderick: Schockierend, aufwühlend und mega-spannend.

  • 4 out of 5 stars
  • Thriller über die menschlichen Abgründe

  • Von Björn Am hilfreichsten 07.02.2017

Packend, realistisch, erschreckend - Suchtfaktor

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.06.2017

Offen gestanden kann ich manche kritischen Äusserungen anderer Rezensenten nicht nachvollziehen: Die Story ist weder brutal - noch ist der Sprecher eine Tortur.
Zugegeben, wer Dietmar Wunder etc. gewöhnt ist, wundert sich zunächst, da Barenberg tatsächlich zügig spricht, manche Betonungen ggf gar besser sein könnten, vor allem aber durch eine gewisse Rasanz besticht. Daran aber gewöhnt sich der Hörer recht zügig, zumal er eine angenehme Stimme besitzt und zunehmend - auch in den darauffolgenden Hörbüchern - durch Facettenreichtum besticht, zahlreiche unterschiedliche Personen einzig durch Nuancen zu eigenen Charakteren geraten lässt. Perfekt. Und... wie viele Stunden hätte das Hörbuch wohl beinhaltet, wenn er langsamer gesprochen hätte?!
Die Story, okay, hier könnte man angesichts der HIntergründe, Stuff-Movies, missbrauchte Minderjährige, misshandelte Frauen, durchaus von Brutalität sprechen. Aber der Autor schildert keine Details, ufert nicht in verbal dargestellten Blutbädern aus, sondern deutet recht sachlich an. Was der Hörer daraus in seiner Phantasie an Bildern entstehen lässt, liegt nicht in den Händen des Autoren.
Die Geschichte ist rasant, leider auch sehr authentisch, erschreckend real, packend geschrieben und bannt den Hörer vom Scheitel bis zur Sohle. Unerwartete Geschehen, manchmal vorhersehbares, Spannung bis zur letzten Minuten.
Bislang hörte ich von dieser Reihe nichts - nun bin ich infiziert.
Der einzige Kritikpunkt: Die Kurzzusammenfassung versus "Vorschau" oder Beschreibung des Hörbuches suggeriert, dass Emilia und Avram Hand in Hand arbeiten. Dies ist nicht der Fall und somit werden zunächst Dinge erwartet, die sich sodann nicht umsetzen.
Das aber tut dieser brisanten, wunderbaren Geschichte mitnichten einen Abbruch.
Volle Punktzahl voller Begeisterung!

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Drei Meter unter Null

  • Autor: Marina Heib
  • Sprecher: Anna Thalbach
  • Spieldauer: 6 Std. und 27 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 55
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 54
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 54

Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Der Weg der Gewalt ist nicht grundlos. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste. Bis zu einem nebligen Donnerstag im November. Der Tag, an dem sie eine Mörderin wird. Sie will die Dämonen vernichten. Sie will Rache. Sie empfindet kein Mitleid. Sie sollen leiden. Genau wie sie.

  • 4 out of 5 stars
  • Überwältigend-verstörende Komposition der Worte

  • Von schuhrk Am hilfreichsten 26.03.2017

Überwältigend-verstörende Komposition der Worte

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.03.2017

Zwei Abende für ein Hörbuch. Wäre da nicht Müdigkeit und ein leerer Laptop-Akku gewesen, hätte es nur einen Abend gedauert.
Warum verläuft die Handlung so? Was geschah eigentlich an jenem nebeligen Donnerstag im November... und wie hängt alles zusammen?! Die Spannung war genial, bravourös....
Und das, obwohl der Kauf des Hörbuchs ein Wagnis war. Ein Wagnis, da ich die Autorin bislang nicht kannte. Das zweite Wagnis per Audible und Hörbuch: Ruth Ware hat gewonnen, bei dem Versuch. Zutiefst. Maria Heib auch.
....Und vermutlich unterstützt von der Tatsache, dass Anna Thalbach die Sprecherin ist. Ich liebe die Familie Thalbach. Doch da ist nun der Haken: Während Anna Thalbach die Jugendzeit, die Kindergedanken der Protagonistin fesselnd spricht, hakt es ein wenig bei der Vermittlung von Grausigem versus der "erwachsenen Person". Sie spricht begabt, unglaublich, facettenreich, faszinierend, von einer wortgewaltigen Betonung, die ihresgleichen sucht. Aber... ihre Stimme ist meines Erachtens einen Hauch zu "kindlich", zu "jung", zu "hell", um die düsteren Gedanken einer Mittdreissigerin hundertprozentig glaubhaft zu vermitteln. Trotz aller Verehrung, trotz ihres unendlichen Talents und ihrer Berufung in dem, was sie tut...
Die Geschichte selbst weckt den Wolf im Hörer. Verständnis für die Täterin, ihre Abgründe; manchmal ein Kopfschütteln, zuletzt häufig Tränen. Selten war Mord so nachvollziehbar für mich, selten war der Drang nach Leben, Überleben, dem Erkennen des Selbst so greifbar.
Während die Story anfangs so aufgebaut ist, dass vieles diffus ist, bannt es zugleich, Vermittelt Sucht, der Hörer verlang nach Erklärungen, Offenbarungen, warum - das alles.. warum, was war der Auslöser?!
Dieser ist der tiefste Abgrund selbst. Während einige Rezensenten Mord und Totschlag schlimm fanden, war dieser Teil mitnichten verstörend für mich. Nichts wurde so massiv in Details geschilldert, als dass es widerlich geworden wäre.... der Anlass, die leidende Psyche, die Suche nach sich und das Sinnen nach Rache und die erschreckendeste Erkenntnis zuletzt - das war das Verstörende, war das heftige gewisse Etwas, was geleitet und Gänsehaut auch 24 Stunden später schürt...
Eine gebeutelte Psyche, eine zerronnene Vergangenheit, viel Lüge.... viele Abgründe.
Und nun die Kritik: Die Beschreibungen, die Einblicke sind wortgewaltig, doch manchmal mutete es für einen kundigen Leser/ Hörer an, als seien sie nicht mehr authentisch, als sei das Stilmittel ein wenig zu viel benutzt: Greifende Schwingen, Rabenkrallen, die Leiber von Dämonen... ein wenig überspannt, der Bogen, ein wenig viel von diesem Stilmittel, von dieser Art der wortreichen Malerei.
Das wortgewaltige Bildnis dieser Geschichte - Hut ab....
Es gibt Schreiber, es gibt Magier der Worte. Die Autorin gehört zu letzteren, besticht durch einen Thesaurus in sich, durch brillante Wortgewandheit, eine spitze Zunge und Belesenheit -denn anders ist dieser brillante, ungeheuerliche und umfassende, teils nahezu altmodisch-genial anmutende Wortschatz nicht zu erklären. Aber... es war eine Prise zu viel, von diesem wohltuenden Salz....Obschon ich den Hut bis zum tiefsten Keller ziehe, angesichts dieser unglaublichen Wortschöpfungen, Wort-Bild-Komposition....
Ein Stern weniger trotz aller Begeisterung und Suchtfaktor: Aufgrund der Prise Salz.... aufgrund der Kinderstimme, die ich eigentlich liebe - und gewiss warte ich auf die nächste Ausführung dieser Autorin!!!!!!!!!!!!!!!! Und neue Worte für meinen Duden...

8 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Selfies (Carl Mørck 7)

  • Autor: Jussi Adler-Olsen
  • Sprecher: Wolfram Koch
  • Spieldauer: 17 Std. und 17 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 4.823
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 4.528
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 4.508

Vizepolizeikommissar Carl Mørck wird zur Aufklärung eines brutalen Todesfalls von der Mordkommission in Kopenhagen hinzugezogen. Wie sich herausstellt, gibt es eine Verbindung zu einem mehrere Jahre zurückliegenden und ausgesprochen brisanten cold case. Ausgerechnet jetzt geht es Carls Assistentin Rose sehr schlecht. Sie wird von grauenhaften Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit heimgesucht. Sie kämpft mit aller Macht dagegen an - und gegen das Dunkel, in dem sie zu ertrinken droht. Und welche Rolle spielen die jungen Frauen Michelle, Jasmin und Denise, die sich zu einem starken und hochexplosiven Kleeblatt verbündet haben?

  • 5 out of 5 stars
  • Fan von Cark Mørck und dem Dezernat Q

  • Von Hannah Am hilfreichsten 17.03.2017

Ein Überraschungsei in Buchform!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.03.2017

... etwas zum Spielen, zum Kniffeln, zum Basteln, zum Staunen und vor allem: Für jeden ist etwas dabei ...
Vor allem so, wie in der Inhaltsangabe beschrieben: Spannung bis zur letzten Minute.
Und darüber hinaus - denn der Cliffhanger als Abschluss ist nicht nur gemein, sondern schürt des Hörers/ Lesers Ungeduld. Wann kommt die Fortsetzung?
Unterschiedliche Geschichten, Hintergründe und die persönlichen Details der Hauptfiguren ziehen in den Bann:
Die Tragik einer Protagonistin, die als Mörderin zunächst noch sympathisch ist, dann an Abgründen gewinnt und erschreckt. Mag man sie? Vermag der Hörer/ Leser mit ihr zu fühlen? Welche Abgründe befinden sich in einem selbst, wenn man diese Frage positiv beantwortet?
Klassische "Tussis", die anfangs nur "doof" und "billig" wirken, sodann aber immer mehr an Charakter - welcher Art auch immer - gewinnen und zuletzt so greifbar sind, dass man sie auf der Strasse wiederzuerkennen glaubt. Wie viele von ihnen gibt es? Und haben sie ihr Schicksal wohlmöglich herausgefordert? Gar "verdient"?
Das liebgewonnene Sonderdezernat, welches sofort, nach nur wenigen Minuten Hörvergnügen in die wohnzimmerartig-heimisch anmutenden Kellergewölbe einlädt: Jede Person für sich ein besonderer Mensch, eine Geschichte für sich, mit Problemen, Höhen, Tiefen, Pluspunkten und Charakterschwächen ...
Drei Handlungsstränge gepaart mit Mord und Ermittlung, aktuellen Seitenhieben und begeisterndem Erzählstil - nicht zuletzt dank des genialen Sprechers.
Weiter so, mehr davon.... und weiter für jeden etwas...
Selfies in allen Richtungen waren zu finden - und begeistern noch im Nachklang. Gemeinsam mit der bannenden Frage: Wie geht es weiter mit den charismatischen Ermittlern?!

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich