PROFIL

thomas fichter

Bad Salzuflen
  • 16
  • Rezensionen
  • 34
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 26
  • Bewertungen
  • Siddhartha

  • Autor: Hermann Hesse
  • Sprecher: Iris Berben, Christian Friedel, Hans-Michael Rehberg, und andere
  • Spieldauer: 5 Std. und 30 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 247
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 225
  • Geschichte
    5 out of 5 stars 225

Ein Prinz wandelt sich zum Asketen, trifft Buddha, erkennt, dass er seinen eigenen Weg gehen muss, wendet sich der Welt zu und wieder ab, um schließlich als Fährmann, weithin gerühmt für seine Weisheit, zu sterben. Dieser zeitlose Klassiker hat in seiner Vereinigung von östlicher und westlicher Weisheit seit seinem Erscheinen 1922 Generationen von Menschen in Bann gezogen. Weniger bekannt ist die spannende Entstehungsgeschichte, der Heinz-Dieter Sommer in einem Bonus-Feature nachgeht. Schließlich findet Hesse in seinem bekanntesten Roman Antworten auf Fragen, die wir uns alle stellen: Wer bin ich? Wer will ich sein? Wie finde ich meine innere Ruhe?

  • 5 out of 5 stars
  • Berührendes Hörspiel eines Meisterwerks

  • Von Tim Jacobsen Am hilfreichsten 28.01.2017

Ein Hörgenuss für Geist und Seele

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.12.2018

Vor mehr als 30 Jahren habe ich dieses Buch bereits zum ersten Mal gelesen. Etwa zur selben Zeit las ich die Möwe Jonathan.



Nach 30 Jahren mit vielen Erlebnissen, Erfahrungen, weltlichen Erfolgen und Misserfolgen, euphorischen Momenten, tiefen emotionalen Tälern und noch immer auf der Suche nach Glück, zumindest tiefer Zufriedenheit und innerer Ruhe, habe ich diese Bücher erneut gelesen.



Bereits beim ersten Lesen übten diese Bücher eine Faszination auf mich aus. Nun habe ich sie gelesen mit all diesen Erfahrungen der vergangenen 30 Jahre, mit einem anderen Bewusstsein und erkenne in diesen Büchern mein eigenes Leben mit all seinen Irrungen und den daraus resultierenden Lehren. Und ich erkenne welch weiter Weg noch vor mir liegt zu Glück und innerer Ruhe, Zufriedenheit.

Ich kann beide Bücher Menschen empfehlen, die auf der Suche nach einem selbstbestimmten Glück, nach selbstbestimmter Zufriedenheit und innerer Ruhe sind, fernab der heutigen propagierten falschen Götzen.

Die hier vorliegende Fassung ist hervorragend gelesen, musikalisch und akkustisch untermalt. Ein hervorragender Hörbuchgenuss für Seele und Geist.

  • Der Neurochirurg, der sein Herz vergessen hatte

  • Eine wahre Geschichte
  • Autor: James R. Doty
  • Sprecher: Helge Heynold
  • Spieldauer: 8 Std. und 52 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.546
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 1.453
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.445

"Möchtest du wissen, was wahre Magie ist?" Als der 12-jährige James Doty den kuriosen Laden für Zauberbedarf betritt, ahnt er nicht, welche Wendung sein Leben nehmen wird. Was die liebenswürdige Ruth den schüchternen Jungen aus ärmlichen Verhältnissen lehrt, ermöglicht ihm, seine kühnsten Träume zu verwirklichen: Durch vier einfache Übungen befreit er sich von dem Gefühl, Opfer seiner Lebensumstände zu sein. Er wird Chirurg, dringt in die Tiefen der Gehirnforschung vor und hat als Unternehmer immensen Erfolg.

  • 5 out of 5 stars
  • Großartig!

  • Von Martina Charlotte Am hilfreichsten 13.07.2018

Die Reanimierung von Werten durch das Herz

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.12.2018

Ein wunderbares Buch, das ich Menschen empfehle, die mit ihrem aktuellen Leben unzufrieden sind.

Der Autor gibt dem Leser auf eine sehr fundierte, anschauliche, authentische, sympathische Art und Weise eine Anregung und Anleitung, das eigene Leben, dem eigenen Wesen folgend zu nachhaltigem Glück zu führen und nicht falschen sozialisierten Götzen zu folgen, die eben nicht zu nachhaltigem Glück und Zufriedenheit führen.

Glaubwürdigkeit erzielt der Autor, weil er auf Grund seiner Profession als Neurochirurg und der Beschreibung seines persönlichen Lebensweges seine Anregung/Anleitung wissenschaftlich belegt und mit praktischen Beispielen aus seinem Leben untermauert.


Ich habe Vieles aus meinem Leben in diesem Buch wiedergefunden.
Mein Grübeln, Zweifeln, Zögern, wegen materialistischer Ängste habe ich genauso erkannt, wie das Nachjagen von falschen Götzen wie z.B. materiellen Insignien, dem oberflächlichen Beifall Dritter. Ich habe wiedergefunden Methoden der Entspannung, und der Visualisierung von Zielen, die ich schon an anderer Stelle gelesen und erlernt hatte.


Ich kann aus eigener Erfahrung nachvollziehen, wie mit diesen Techniken Gedanken materialisiert werden können und ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass der Einsatz dieser Technik aber nur dann zu Zufriedenheit und Glück führt, wenn Sie dem Herzen unseres Wesens folgen.


In einer Zeit, in der ökonomische Rationalität und die ihr entspringenden falschen Götzen politisches, soziales und individuelles Handeln zunehmend unreflektiert dominieren, ist dies ein wertvolles Buch.

Es ist eine Einladung und Anleitung zu einem herzlicheren Leben.
Die Umsetzung erfordert Bereitschaft und Mut des Einzelnen.

  • Nussschale

  • Autor: Ian McEwan
  • Sprecher: Wanja Mues
  • Spieldauer: 5 Std. und 39 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 212
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 197
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 198

Eine klassische Konstellation: Der Vater, die Mutter und der Liebhaber. Und das Kind, vor dessen Augen sich das Drama entfaltet. Aber so, wie Ian McEwan sie erzählt, haben Sie diese elementare Geschichte noch nie gehört. Verblüffend, verstörend, fesselnd, philosophisch - eine literarische Tour de force von einem der größten Erzähler englischer Sprache.

  • 4 out of 5 stars
  • Geschmackssache

  • Von Udolix Am hilfreichsten 03.11.2016

Nichts Neues aus dem Bauch

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.07.2018

Brudermord, zwei Brüder, einfach gestrickter Macho gegen Feingeist, eine Frau, hochschwanger, mit Feingeist verheiratet, vögelt mit einfach gestricktem Macho und vergiftet mit ihm den eigenen Mann. Nichts Neues in der Welt der Literatur. Dazwischen immer wieder eingestreut, ohne dass für mich ein Zusammenhang erkennbar wäre Weltgeschehen, ökologisch, ökonomisch, politisch, sozial, eben die großen Themen der Zeit und Zeitgeschichte, im Schnelldurchlauf, mal kurz erwähnt, gemeinsam mit Weinempfehlungen zum Essen. Und das ganze aus dem Bauch der Frau, erzählt vom Ungeborenen. Der Embryo, immer wieder hart bedrängt vom Penis des Machos hat seine Erzählperspektive und Sprache. Hat mich die bereichert, unterhalten? Nein! Sex&Crime? Nein! Dazu ist die Handlung zu vorhersehbar, ohne Spannungsbögen, ohne Raffinesse. Hab ich durch die ungewöhnliche Perspektive neue Erkenntnisse, Anregungen für meinen Blick auf die Welt bekommen? Nein! Viel zu oberflächlich deskriptiv, wenig analytisch, keine normative Kraft. Dies gilt auch für die handelnden Charaktere. Und die Sprache, wofür der Autor immer wieder gelobt wird? Ja, ich finde sie ok, aber nicht herausragend erwähnenswert, wie auch den Sprecher.

  • Ich, Eleanor Oliphant

  • Autor: Gail Honeyman
  • Sprecher: Laura Maire
  • Spieldauer: 13 Std. und 44 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 2.101
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 1.958
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.958

Eleanor Oliphant ist anders als andere Menschen. Eine Pizza bestellen, mit Freunden einen schönen Tag verbringen, einfach so in den Pub gehen? Für Eleanor undenkbar! Und das macht ihr Leben auf Dauer unerträglich einsam. Erst als sie sich verliebt, wagt sie sich zaghaft aus ihrem Schneckenhaus - und lernt dabei nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst noch einmal neu kennen.

  • 5 out of 5 stars
  • ich bin hin und weg!!

  • Von Andrea Am hilfreichsten 01.05.2017

Vom Trauma zum glücklichen Leben mit Tempo

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.05.2018

Sie sind Single? Sie haben strenge Wochenpläne, um ihrem lustlosen Leben Struktur zu verleihen? Ihr Blick auf die Welt ist sehr vernünftig und sie haben ihr Leben weitestgehend entsozialisiert, sieht man mal von den lästigen Pflichtterminen mit den alles besser wissenden Eltern ab und lässt die wirklich unvermeidlichen beruflichen Kontakte außer Betracht?
Für ihr Seelenleben haben sie eine Zimmerpflanze oder etwas ähnlich robustes, mit dem sie alles teilen können?

Wenn Sie so ein Single sind, sollten sie über ausreichend Selbstwertgefühl verfügen, um beim ersten Viertel der Lektüre und dem Blick in den Spiegel nicht depressiv zu werden oder sie sind masochistisch veranlagt und empfinden bei der detaillierten Darstellung des tristen Lebens der Darstellerin selbstbestätigende Lust.
Sie gehören nicht zu der Gruppe dieser allein oder gar einsam lebenden Menschen?
Dann könnte sie die Neugierde am Leben halten, wie diese Frau so werden konnte oder ob Frau so bleiben wird, vielleicht auch weil sie doch die eine oder andere Facette unserer Protagonistin in ihrem Leben erkennen und eine Anleitung zum besseren Leben erwarten.

Ihre neugierige Geduld wird belohnt. Eleanor begegnet ein Mann, der in ihr ungeahnte emotionale Sehnsüchte weckt und sie begegnet Menschen, die ihr andererseits eine warme, liebevolle, fürsorgliche, empathische Seite des Lebens spiegeln.
Sie lernt schmerzhaft zu unterscheiden zwischen ihren irrational projizierten emotionalen Sehn-Süchten und realer Zuwendungen von Menschen, die es gut mit ihr meinen und dies zum ersten Mal in ihrem Leben.

Mehr und mehr wird deutlich, welch traumatisches Erlebnis einen tiefen Schatten auf ihr Leben gelegt hat. Mehr und mehr bringt Eleonore Licht in dieses Dunkel.

Das Buch ist keine leichte Kost, trotz mancher skurril humoristisch anmutender Bilder. Das Buch erzählt auf radikale Weise, wie historische Prägungen unser aktuelles Leben determinieren können. Es erzählt von unseren fundamentalen emotionalen Bedürfnissen, die wir auch über die reine Vernunft, nicht auf Dauer unterdrücken können. Das Buch erzählt, welch irreale Sehn-Süchte und Kraft, diese emotionalen Bedürfnisse entwickeln können.
Das Buch sendet die Botschaft, dass wir unser Kind-Ich, das historisch geprägten Mustern folgt hinter uns lassen können und wir als Erwachsener unser Leben selbst in die Hand nehmen können. Das Buch sensibilisiert, dass wir dabei nicht irrealen Sehn-Süchten, Hirngespinsten aufsitzen und mit klarem Blick für die Realität im Alltag erkennen, welch positiv emotionale Geschenke uns täglich begegnen können, wenn wir uns darauf einlassen.
Das Buch ermuntert tiefen historischen und aktuellen Schmerz richtig anzuschauen und nicht wegzudrücken und ihn als Einladung für ein glücklicheres, zumindest aber zufriedeneres Leben zu begreifen.

Ich beneide unsere Protagonistin um die rasende Geschwindigkeit, mit der sie diese Erkenntnisprozesse durchläuft.
Unrealistisch?! Zumindest deckt es sich nicht mit meiner persönlichen Erfahrung.

6 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Strafe

  • Autor: Ferdinand von Schirach
  • Sprecher: Ferdinand von Schirach
  • Spieldauer: 4 Std. und 21 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 630
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 600
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 602

Ferdinand von Schirach beschreibt in seinem neuen Buch "Strafe" zwölf Schicksale. Wie schon in den beiden Titeln "Verbrechen" und "Schuld" zeigt er, wie schwer es ist, einem Menschen gerecht zu werden und wie voreilig unsere Begriffe von "gut" und "böse" oft sind. Ferdinand von Schirach verurteilt nie. In ruhiger, distanzierter Gelassenheit und zugleich voller Empathie erzählt er von Einsamkeit und Fremdheit, von dem Streben nach Glück und dem Scheitern. Seine Geschichten sind Erzählungen über uns selbst.

  • 4 out of 5 stars
  • Sprecher<br /><br />

  • Von Amazon Kunde Am hilfreichsten 21.03.2018

Emotionslose Abgründe einsamer Menschen

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.04.2018

Schirach berichtet von Straftaten. Schirach beschreibt Täter und Opfer. Er berichtet von Menschen im Umfeld der Straftat und des Prozesses. Er skizziert protokollarisch die Lebensumstände der Protagonisten.

Täter sind Opfer. Opfer sind Täter. Manche sind alleine, alle sind einsam.

Schirach nähert sich den Protagonisten nicht. Er nähert sich nicht analytisch. Er nähert sich nicht emotional. Er wertet ihre Taten, ihr Verhalten nicht. Er wertet nicht juristisch. Er wertet nicht moralisch. Schirach beschreibt.
Und die Sprechweise in diesem Hörbuch ist entsprechend authentisch. Sie ist monoton. Betonungen folgen den Regeln des Satzbaues. Auch über die Sprechweise keine Emotionen, keine analytischen Hinweise, keine Wertungen.

Was macht dies mit mir?

Bei mir entstehen Gedanken und Emotionen.
Zunächst entstehen Gedanken und Emotionen zu dieser Erzählweise. Dann entstehen Gedanken und Emotionen zu den Protagonisten.

Entsetzen, Unverständnis, wie kann man derartige menschliche Schattenseiten derart emotionsfrei protokollarisch schildern und erzählen? Ich will das Buch weglegen. Warum gebe ich mir diese aneinander gereihten menschlichen Abgründe? Und dann höre ich die nächste von 12 Erzählungen. Vielleicht braucht man als ehemaliger Strafverteidiger diese Distanz, analytisch und emotional.

Ich sympathisiere beim Hören mit Tätern. Ich verstehe die Dynamik der Handlung der Protagonisten. Die eigene Moral verweigert das Verständnis dafür. Ein innerer Dialog entsteht. Die Protagonisten sind Getriebene von menschlichen Abgründen und den Umständen. Keiner der Protagonisten ist eine Identifikationsfigur für mich, die nach edlen Werten sein Leben gestaltet. Von allen lebt aber wohl ein Teil in mir.

Ich habe fertiggelesen. Dieses emotionslose Protokoll bindet mich noch immer gedanklich.
Und ich bin immer noch emotional berührt.

  • Eine kurze Geschichte der Zeit

  • Autor: Stephen Hawking
  • Sprecher: Frank Arnold
  • Spieldauer: 7 Std. und 56 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 3.167
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 2.905
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 2.891

Hör-Zeit in der Weite des Universums - Zeit für eine kurze Geschichte der Physik. Ist das Weltall grenzenlos oder hat es einen Anfang? Was bedeuten Raum und Zeit im unfassbaren Universum? Fragen, die schon Kinder beschäftigen, haben in der Geschichte der Physik zu aufregenden Theorien geführt. Von Aristoteles bis zur Quantenphysik sorgt Stephen Hawking in "Eine kurze Geschichte der Zeit" für Überblick.

  • 5 out of 5 stars
  • Endlich gehe ich in dem Buch nicht mehr verloren

  • Von Michael Am hilfreichsten 04.01.2014

Faszination Universum und die eigenen Grenzen

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.04.2018

Der Tod von Stephan Hawkins erinnerte mich, dass ich mich doch schon lange mal mit der Faszination, die dieses Universum auf mich ausübt, auseinandersetzen wollte. So machte ich mich mit dieser Lektüre hoffnungsvoll auf die Reise, unser Universum besser zu verstehen. Ich hatte gelesen, Hawkins könne die komplexen Zusammenhänge verständlich darstellen.
Die Faszination für dieses Universum ist nach diesem Buch geblieben. Der demütige Respekt für die Menschen, welche die Gesetzmäßigkeiten der Entstehung, der historischen und der zukünftigen Entwicklung unseres Universums in den vergangenen Jahrhunderten und in den letzten Jahrzenten erforschen und versuchen zu erklären, ist hinzugekommen.
Mit jedem Kapitel sind der Glaube und gleichzeitig die Zweifel gewachsen, die großen Zusammenhänge der Entstehung und Entwicklung nun etwas besser zu verstehen. Sternenklaren lichten Momenten folgten riesige schwarze Löcher des Verstehens. So sehr ich immer wieder an meine Grenzen gestoßen bin, so sehr hat mich die Erzählweise dieser Lektüre immer wieder in ihren Bann gezogen.
All denjenigen, denen es bei der Lektüre ergehen sollte wie mir, sei vorab zum Trost gesagt, dass dieses Universum auch all die klugen Köpfe der Historie und der Gegenwart an einen Punkt führt, an dem Ihre Theorien enden, sie an ihre Grenzen stoßen und außerhalb dieser Grenzen möglicherweise ein Schöpfer steht.

  • Durst

  • Harry Hole 11
  • Autor: Jo Nesbø
  • Sprecher: Uve Teschner
  • Spieldauer: 18 Std. und 21 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 3.228
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 3.022
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 3.009

Ein Serienkiller findet seine Opfer über die Dating-App Tinder. Die Osloer Polizei hat keine Spur. Der einzige Spezialist für Serientäter, Harry Hole, unterrichtet jetzt an der Polizeihochschule, um mehr Zeit für seine Frau Rakel und ihren Sohn Oleg zu haben. Doch Holes alter Chef kennt Olegs Vergangenheit und setzt ihn so unter Druck. Der Kommissar gibt schließlich nach und übernimmt den Fall. Als eine weitere junge Frau verschwindet - ausgerechnet eine Kellnerin aus Holes Stammlokal - , muss der Ermittler befürchten, dass der Mörder für ihn kein Unbekannter ist.

  • 5 out of 5 stars
  • Harry Hole...

  • Von A. Schmidl Am hilfreichsten 21.09.2017

Grausame Bilder ohne Exzellenz

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.01.2018

Dies war das erste Buch, das ich von Jo Nosboe gehört habe.
Ich war den vielen positiven Bewertungen gefolgt, nachdem ich zuvor zwei Bücher von Andreas Gruber gehört hatte.
Wie bei Andreas Gruber, arbeitet auch dieser Autor mit Bildern abscheulicher Morde. Anderst aber als bei Andreas Gruber überzeugen mich bei Nosboe die Charaktere nicht, die Art der Ermittlung ist teilweise erschreckend dilletantisch, die Komplexität der Vielzahl der handelnden Personen, insbsondere zu Beginn verwirrend, die Sprache hat mich nicht gefesselt, die einzelnen Spannungsbögen im Verlauf, aufgrund des zeitlichen Verlaufs der Erzählung, meist sehr flach.
Ich fand von Anfang bis Ende weder eine intelektuelle noch eine emotionale Bindung zu Charakteren und Handlung.
Nein, ich werde kein weiteres Buch von Jo Nesboe hören.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

  • Autor: Joachim Meyerhoff
  • Sprecher: Joachim Meyerhoff
  • Spieldauer: 12 Std. und 2 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    5 out of 5 stars 2.109
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 1.992
  • Geschichte
    5 out of 5 stars 1.978

Zu seiner eigenen Überraschung wird Joachim Meyerhoff auf der Schauspielschule in München angenommen und zieht in die großbürgerliche Villa seiner Großeltern ein. Tagsüber wird er an der Schauspielschule in seine Einzelteile zerlegt, abends ertränkt er seine Verwirrung auf opulenten Möbeln in diversen Alkoholika. Aus dem Kontrast zwischen großelterlichem Irrsinn und ausbildungsbedingtem Ich-Zerfall entstehen Situationen, die den Erzähler oft überfordern und seinen Zuhörern Lach- und Rührungstränen in die Augen treiben.

  • 5 out of 5 stars
  • Wortgewaltig, Sprachgewaltig, Wunderbar.

  • Von Leseratte1a Am hilfreichsten 14.11.2016

Humor mit tiefsinnigem Nachklang

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.10.2017

Nüchtern betrachtet ist „Diese Lücke …. „ ein Tagebuch des eigenen täglichen Scheiterns, eines von Selbstzweifeln dominierten Sinnsuchenden, der den Tod, das Sterben und Altern seiner Lieben erzählt.

Wunderbar mit welcher Tiefe, Prägnanz und Detailtreue er Bilder seines Scheiterns in der Ausbildung an der Schauspielschule und im Alltag malt und diese aneinanderreiht. Wunderbar wie er den strukturierten Alltag seiner Großeltern, bei denen er während der Ausbildung in einem rosa Zimmer schläft, mit deren minutiös geplantem täglichen Alkohol Tagesprogramm erzählt, wie er das liebevoll unbarmherzige Wesen der Großeltern mit viel Liebe beschreibt.

Begeistert und fasziniert haben mich aber der Humor und die Komik mit der er die Tiefe, Detailtreue und Prägnanz dieses täglichen Scheiterns, der Selbstzweifel, das Altern, das Sterben und den Tod erzählt.

Immer wieder habe ich mich beobachtet, wie ich beim Hören, der guten Unterhaltung des Moments, wie mein Schmunzeln und wie mein lautes Auflachen, von einer sehr nachdenklichen inneren Stimme begleitet wurden, einen Blick auf den Tod und dieses Leben in einer Leistungsgesellschaft und meine oftmals noch viel zu verkrampfte Einstellung dazu zu werfen.

Gelesen ist das Buch, wie es wohl nur der geschulte Autor selbst lesen kann, um alle Charaktere respekt- und liebevoll zu beschreiben und den Humor und die Komik zum Ausdruck zu bringen.

Ein Hörgenuss für den Moment der nachklingt.

  • Todesurteil

  • Sneijder & Nemez 2
  • Autor: Andreas Gruber
  • Sprecher: Achim Buch
  • Spieldauer: 15 Std. und 16 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 14.648
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 13.694
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 13.662

In Wien verschwindet die zehnjährige Clara. Ein Jahr später taucht sie völlig verstört an einem nahen Waldrand wieder auf. Ihr gesamter Rücken ist mit Motiven aus Dantes "Inferno" tätowiert - und sie spricht kein Wort. Indessen nimmt der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder an der Akademie des BKA für hochbegabten Nachwuchs mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle durch.

  • 5 out of 5 stars
  • Hat mich absolut gefesselt

  • Von Nathalie Am hilfreichsten 28.02.2015

spannend glaubwürdig - geistig und emotional

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.09.2017

Es ist das zweite Buch dieser Reihe, das ich gehört habe und es ist ein Hörgenuss rundherum. Ein hervorragender Sprecher nimmt mich mit in Geschichten und Charaktere, die brutal, spannend und sehr detailorientiert glaubwürdig erzählt sind.
Immer wieder ist es mir schwer gefallen das Hörbuch zur Seite zu legen, so haben mich der komplexe Aufbau, die Wendungen der Geschichten und die Beschreibung der Profile der Protagonisten, der Täter und der Ermittler beim Hören gefesselt. Ich werde auch das dritte Buch hören, weil es Krimis sind die geistig und emotional sehr gut unterhalten.

  • Der Pfau

  • Autor: Isabel Bogdan
  • Sprecher: Christoph Maria Herbst
  • Spieldauer: 5 Std. und 16 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.015
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 957
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 956

Ein charmant-heruntergekommener Landsitz in den schottischen Highlands, eine Gruppe Banker beim Teambuilding, eine schwungvolle Haushälterin mit gebrochenem Arm, Lord und Lady McIntosh, die das alles unter einen Hut bringen müssen, dazu jede Menge Tiere - und am Ende weiß keiner, was eigentlich passiert ist.

  • 5 out of 5 stars
  • Verrückt, aber liebenswert verrückt

  • Von PeLi Am hilfreichsten 28.03.2016

wenig pointenreich, überraschend und urkomisch

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.08.2017

&quot; ... pointenreich und überraschend ..... und das führt zu urkomischen Verwicklungen.&quot;, mit dieser Beschreibung habe ich mich verführen lassen, dieses Buch zu hören, mich kurzweilig unterhalten zu lassen und meine so geschürten Erwartungen wurden nicht erfüllt.
Die handelnden Charaktere können schnell, und mit wenig Überraschungen, bekannten Schubladen zugeordnet werden und sind mit den entsprechenden Kischees versehene Stereotypen ihres Standes und Berufes, die Gruppendynamik ist vorhersehbar, für all diejenigen Leser, die an die wundersame Wandlung einsichtiger Charaktere während Teambildungsprozessen glauben. Und dann ist da noch der Pfau, der zu Lebzeiten putzmunter für Aufregung sorgt und die Handlung und Charaktere der Protagonisten über seinen Tod hinaus bestimmt und zeichnet,
Nein, ich fand die Erzählung nicht pointenreich, nein, der Verlauf der Handlung war durch die wenig facettenreichen Charaktere wenig überraschend und die durch das Leben und Ableben des Pfaus geknüpften Verwicklungen fand ich nett, aber nach zwei Stunden hören, nicht mehr urkomisch.
Dass ich trotz allem zu Ende gehört habe, lag sicherlich an der Kürze des Buches und dem sehr guten Sprecher.

3 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich