PROFIL

knuper

  • 5
  • Rezensionen
  • 12
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 5
  • Bewertungen

Spannend!

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.01.2012

Gleich vorweg: Hätte ich viel Geld würde ich die Rechte des Buches kaufen und einen Film draus machen. Ich könnte mir vorstellen, dass sich aus diesem Buch ein wunderbarer Thriller in Spielfilmlänge machen ließe. Aber leider, ich hab' kein Geld. :-)

Das Buch handelt von einer Frau, welche vor vielen Jahren ins Koma fiel und seither unter Amnesie leidet. Sie wacht auf in einem Bett, welches ihr nicht bekannt vorkommt, ein Mann liegt neben ihr, alt, mit einem Ehering... "Oh Gott, was habe ich hier gemacht" geht es ihr durch den Kopf. Sie kann sich an die vergangene Nacht nicht erinnern. Sie steht auf, geht ins Badezimmer und findet dort Fotos einer Person, die ihr gleicht, aber viel älter ist als sie selbst. Auch sind Notizen an den Spiegel geklebt. Sie liest, dass sie unter Amnesie leidet, 47 Jahre alt ist und der Mann an ihrer Seite ihr Ehemann namens Ben ist. Natürlich kann sie es nicht glauben. Sie geht zurück ins Schlafzimmer, wo Ben ihr die Geschichte ihres Lebens erzählt. Jeden Tag vergißt sie im Schlaf aufs Neue, was passiert ist, beginnt also wieder bei Null. OK, nicht ganz bei Null, manchmal glaubt sie, sie wäre ein kleines Mädchen, manchmal eine junge Frau, aber nie ist sie älter als vor ihrem Unfall, welcher 20 Jahre zurück liegt.

Man könnte glauben, "Und täglich grüßt das Murmeltier" läßt grüßen, es stellt sich aber heraus, dass Chrissie (die an Amnesie leidende Protagonistin) sich anschickt, Fortschritte in Sachen Genesung zu machen. Ein neuer Arzt will ihr helfen und rät ihr, ein Tagebuch zu führen. Nachdem Ben zur Arbeit gegangen ist läutet Chrissies Telefon. Der Arzt sagt ihr, sie solle das Tagebuch suchen, sie findet Informationen darin. Chrissie findet es, und gleich auf der ersten Seite findet sie den Eintrag: "Traue Ben nicht!"....

Eine mitunter sehr spannende Geschichte eines verzweifelten Lebens beginnt und arbeitet sich, von kleinen Schwächen im ersten Viertel des Buches abgesehen sehr zielstrebig und immer wieder verblüffend auf den "Showdown" am Ende des Buches hin. Mitunter ist es aber auch etwas schwierig zu erfassen, ob die Protagonistin gedanklich gerade in der Gegenwart verweilt, sie aus dem Tagebuch liest oder es sich um auftretende Erinnerungen handelt. Ich bin mir nicht sicher, ob das an der Leseart von Fr. Sawatzki liegt oder einfach daran, dass es manchmal schwierig ist, Gehörtes zeitlich einzuordnen. Ich denke, dass gerade das eine Grund wäre, warum das Buch als Film noch besser zur Geltung kommen würde (ich kann mich an kein Buch erinnern, über welches ich das bislang gesagt habe). Das mindert das Hörvergnügen aber nur sehr wenig, wodurch das Buch sicherlich weiterzuempfehlen ist.

Ich denke, für den Literaturnobelpreis wird's nicht reichen, hörenswert ist die Geschichte aber jedenfalls!

2 Leute fanden das hilfreich

Sehr schwach

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.01.2012

Ich habe mir das Buch runtergeladen, weil ich ein Fan des Lesestils bzw. der Stimme von Dietmar Bär bin. Der Vortrag seinerseits ist wieder gut gelungen, das Buch selbst läßt aber doch sehr zu wünschen über.
Das Thema ist ja eigentlich eines, welches Stoff für einen guten Roman geben könnte. Die Aufarbeitung ist aber inhaltlich eher auf dem Niveau eines Schüleraufsatzes oder eines Hollywoodstreifens: Oberflächlich, vorhersehbar.
Ich war sehr enttäuscht und im Prinzip froh, dass das Buch nach knappen zweieinhalb Stunden zu Ende war. Obwohl man bei doppelter oder dreifacher Länge sicher etwas aus dem Stoff hätte machen können. Ich habe aber meine Zweifel, daß der Autor das geschafft hätte.

1 Person fand das hilfreich

Naja....

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.01.2012

Ich finde "Limit" als Hörbuch besser als "Der Schwarm" (welches als Hörspiel vollkommen in die Hosen ging), aber die Zeit wäre besser zu nutzen gewesen. Es ist nicht so, daß ich das Buch als sonderlich schlecht empfand, auch der Vortrag war OK, aber das Hörbuch ist halt auch nicht sehr gut.
Sehr interessant finde ich so manche technischen Details. Obwohl ich mit Technik per se nicht viel am Hut habe, so mußte ich doch im Internet schauen, ob die Ideen des Autors (Weltraumlift und dgl) reine Hirngespinste seinen und war doch sehr erstaund ob der Tatsache, daß so manches für die Zukunft durchaus vorstellbar ist. Daß die technischen Ausführungen dem der Wikipedia-Homepage sehr ähnelt schadet nicht so sehr. Auch weiß ich ja nicht, wer von wem abgeschrieben hat (Wiki-Autor von Hrn. Schätzing oder umgekehrt).
Mit Fortdauer des Buches fand ich die Handlung aber doch immer weinger fesselnd, wodurch ich nur drei Sterne herzugeben bereit bin.

Zuerst Top, dann Flop

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.01.2012

Es war mein erster Eschbach (sowohl in geschriebener als auch gesprochener Form), hatte ich in der Tat vorher noch nicht einmal von dem Autor gehört. Aufgrund der zumeist positiven Rezesionen, welche ich nur stichwortartig gelesen habe um nur ja nichts vom Roman vorweg mitzubekommen habe ich mir das Buch heruntergeladen. Ich wollte mich überraschen zu lassen. Der Download erfolgt in vier Teilen, und nach den ersten beiden Teilen war ich BEGEISTERT! Toller Aufbau, die Weiterentwicklung der Handlungsstränge war zwar von der Grundrichtung vorhersehbar, ließ aber mehr als genug Platz für Spekulationen, sympathische Protagonisten, an derem Schicksal ich interessiert war. Am liebsten hätte ich das Hörbuch auf einmal durchgehört. Ich wußte nicht einmal, in welches Genre ich den Roman eingliedern würde, es war klar, daß es nicht in eine Liebesschnulze ausarten würde, aber auch SiFi war's nicht im geringsten. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, daß es vielleicht auch ein Thriller werden könnte.
Der dritte Teilbereich war eigentlich noch immer sehr spannend und, auch wenn ich kein sonderlicher SiFi-Fan bin. Es war klar, daß die weitere Handung in diese Richtung geheb würde. Die technischen Vorgänge sind vielleicht etwas zu genau beschrieben sind (was einerseits vielleicht notwendig ist, aber für einen Techniklaien wie mich waren sie nicht nachvollziehbar), so war das Buch auch hier noch immer unterhaltend und in sich eigentlich auch zumeist schlüssig.
Den vierte und letzte Teil jedoch empfand ich als schwach. Mir schien, als ob der Autor selbst aus einigen Passagen nicht mehr herausfand und einfach irgendetwas schrieb. Dadurch passierten einige haarsträubende Logikfehler, die mir das Vergnügen an dem Buch leider zu einem doch sehr großen Teil nahmen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Lektor das bei einem Erstlingswerk durchgehen hätte lassen. Da es aber offensichtlich eine Fangemeinde des Autors gibt und demzufolge der Absatz des Buches ohnehin gesichert scheint ist die Tatsache der Logikfehler wohl nicht mehr so wichtig.
Demzufolge hätte ich den ersten beiden Downloadteilen noch fünf Sterne gegeben, den dritten vier und dem letzten leider nur einen.
Den Vortrag von Hrn. Rotermund fand ich wunderbar, die kurzen Aussagen in verschiedenen Sprachen kamen ebenfalls sehr überzeugend rüber.
Was ich nicht verstehe sind die Musikeinspielungen, die tw. an obstruser Stelle eingesetzt wurden und generell weder dem Spannungsaufbau dienen noch für die Handlung wichtig sind. Es ist nicht so, daß ich sie als sonderlich störend empfinde, gäbe es aber die Möglichkeit eines Downloads mit und ohne Musik würde ich definitiv die Version ohne Musik empfehlen.

8 Leute fanden das hilfreich

Nicht gelungenes Hörspiel

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.09.2011

Ich fand die Handlung des Buches ganz gut, die Bearbeitung als Hörspiel fand ich aber weder als notwendig noch als gelungen. Die Sprecher waren größtenteils nicht nur nicht gut, sondern sogar richtig schlecht. Meine Vermutung ist: Wäre das Buch als Hörbuch (nicht Hösrpiel) von z.B.: Dietmar Bär vorgelesen worden, hätte ich 4-5 Sterne vergeben. So aber verdient es sich nicht mehr als 2 Sterne.

1 Person fand das hilfreich