PROFIL

Parnassia

  • 50
  • Rezensionen
  • 108
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 143
  • Bewertungen
  • Bestrafung

  • Ein Fall für Lene Jensen und Michael Sander 2
  • Autor: Steffen Jacobsen
  • Sprecher: Josef Vossenkuhl
  • Spieldauer: 14 Std. und 12 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 734
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 694
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 695

Dänemark verliert seine Unschuld, als ein Selbstmordattentäter im Tivoli, dem beliebtesten Vergnügungspark des Landes, eine Bombe zündet. Mehr als Tausend Menschen finden den Tod. Doch niemand bekennt sich zu dem Anschlag, und die Ermittlungen laufen ins Leere. Bis Kommissarin Lene Jensen eine Verbindung zu einem vermeintlichen Selbstmord im U-Bahnhof Nørreport herstellt. Gemeinsam mit Privatdetektiv Michael Sander geht sie der Sache auf den Grund. Sie finden Schreckliches.

  • 5 out of 5 stars
  • Fein geschrieben mit absoluter Spannung und Aktualität

  • Von ursula freyer Am hilfreichsten 06.02.2019

Fortsetzung in Ordnung

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.04.2019

Die Fortsetzung der Reihe fand ich nach wie vor gut gelungen und zu hören.
Aber alles in allem würde ich das Hörbuch als befriedigend einstufen. Es ist wirklich gut zu hören - aber ... !

Der erste Teil hat mit sehr viel Raffinesse vorgelegt, da habe ich mehr erwartet.
Der Band 2 ist eher ein normaler skandinavischer Krimithriller, kein schlechter, aber auch nicht mehr das, was ich zu hoffen wagte.
Natürlich liegt es auch daran, dass sich die Protagonisten schon kennen und nicht erst - wie in Band 1 - zusammenfinden müssen.

Den dritten Band werde ich auch kaufen, wenngleich mit geringeren Erwartungen auf den Sensationsthriller. Ein Normalo reicht manchmal ja auch!

  • Einer wird sterben

  • Autor: Wiebke Lorenz
  • Sprecher: Christiane Marx
  • Spieldauer: 8 Std. und 55 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 149
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 139
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 139

Eines Morgens steht es plötzlich da. Das schwarze Auto. Mitten in der ruhigen Blumenstraße in einem gehobenen Wohnviertel. Darin ein Mann und eine Frau, die reglos dasitzen. Stundenlang, tagelang. Nach und nach macht diese stumme Provokation die Anwohner nervös. Allen voran Stella Johannsen, die sich immer wieder dieselben Fragen stellt: Was wissen sie über die schreckliche Nacht vor sechs Jahren, als Stella und ihr Mann Paul einen schweren Unfall hatten? Einen Unfall, bei dem ein Mensch starb. Sind sie deswegen hier? Was werden sie tun? Und wie viel Zeit bleibt Stella noch?

  • 5 out of 5 stars
  • zum teil sehr langatmig

  • Von Katja Richter Am hilfreichsten 03.03.2019

Ich dachte beim Hören immer nur: Du Jammerlappen!

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.02.2019

Viele meiner Freunde und Verwandten haben ein Audible-Abo und wir empfehlen uns gegenseitig tolle Hörerlebnisse.
Dieses Hörbuch werde ich nicht weiterempfehlen.

Ich war sehr erleichtert, dass ich es jetzt endlich geschafft habe, das Hörbuch zu Ende zu hören. Jeder weiß, dass man hören möchte, wie die Geschichte weitergeht auch wenn man das bisherige nicht gut findet. Nur bei sehr schlechten Büchern ist man noch nicht einmal daran interessiert, wie es weitergeht.
Hier wollte ich schon die Auflösung hören, auch wenn ich hinsichtlich der Kernauflösung schon früh ahnte, wo es hin ging.

Am meisten hat mich gestört, dass die Protagonistin Stella so ein weinerlicher Typ ist, der nicht wie eine normale Frau handelt, sondern sich als Opfer jammernd und orientierungslos verhält. Unterstützt wird das durch die Vorleseweise von Christiane Marx! Stella Johannsen wird jammernd, anklagend in ihrer Intonation vorgetragen, das entspricht womöglich der Vorlage im Buch. Ich bin daher ob der Qualität der Vorleserin zwiegespalten: Hat sie der Hauptfigur durch ihre Vorleseweise einen Charakterzug vermittelt, der so stark im Buch nicht angelegt war? Ich kann es nicht beurteilen, wie es gewesen wäre, hätte ich das Buch gelesen. Während des Hörens aber hatte ich mehrmals das Bedürfnis dieser Stella eine Ohrfeige zu geben (und ich habe noch nie im wahren Leben einen solchen Impuls gehabt), also ich schüttle nur den Kopf über so viel Handlungsunfähigkeit! Mehrfach wollte ich der Protagonistin zurufen: Du Jammerlappen!!! Diese Opferhaltung und deren Intonation hat mich sehr genervt. Frauen, die ein wenig Tatendrang haben und selbststimmt agieren, für die ist dieses Buch aus diesem Grund gar nichts!

Als weiteren Grund für ein Abraten des Kaufs ist in der Anlage der Figuren zu sehen. Der böse Lehrer, mit einem derart fiesen Charakter wird nur negativ dargestellt, und zwar soo plakativ … ne Wiebke Lorenz, ich weiß nicht, was Sie sich dabei gedacht haben! Haben Sie Ihre traumatischen Schulerlebnisse in diesem Buch abarbeiten müssen?
Auch der Rückblick in die Kindheit der Protagonistin zeigte eine Mutter-Tochter-Beziehung, die von Lieblosigkeit und Unterdrückung gepägt ist, die einseitige Darstellung der „ultra-bösen Mutter“ ist derart plakativ, das es für mich zu viel war. Das Problem in der Realität einer schwierigen Mutter-Tochter-Beziehung liegt ja gerade darin, dass es auch Liebe und Zuneigung gibt und nicht nur Geringschätzung. Der Ambivalenz der Realität wird die Autorin absolut nicht gerecht, sie bastelt also plakativ und selektiv Personen und Beziehungen zusammen um damit künstlich etwas aufzubauen, das Ziel war wohl Spannung, bei mir hat es nur zur Frustration gereicht.

Falls Sie Wert auf authentische Menschen und ihre Darstellungen legen, dann sollten sie hier nicht downloaden. Falls Sie ein Bild von energetischen und selbstbestimmten Frauen bevorzugen, dann rate ich ebenfalls ab.
Falls Sie auch noch eine interessante Geschichte abseits von Klisches suchen, dann werden Sie hier nicht fündig. Ich ärgere mich, für dieses Hörbuch Geld ausgegeben und Zeit zum Hören anderer Bücher verschwendet zu haben.

4 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Die Opfer, die man bringt

  • Ein Fall für Sebastian Bergman 6
  • Autor: Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt
  • Sprecher: Douglas Welbat
  • Spieldauer: 15 Std. und 8 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 891
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 842
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 837

Kriminalpsychologe Sebastian Bergman hat sich damit abgefunden, dass er Kommissar Höglunds Team bei der Reichsmordkommission verlassen musste. Einzig zu Tatortanalytikerin Ursula hat er noch Kontakt. Seine Tochter Vanja will ihn weder sehen noch sprechen. Vanja arbeitet inzwischen bei der Polizei in Uppsala, sie ermittelt in einer perfiden Vergewaltigungsserie. Als die Reichsmordkommission eingeschaltet und auch Sebastian Bergman hinzugezogen wird, trifft das Team von einst wieder zusammen.

  • 5 out of 5 stars
  • Perfekte Fortsetzung der Reihe!!

  • Von Winkler Am hilfreichsten 27.10.2018

Eine super Fortsetzung

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.10.2018

Ja, Sie sollten dieses Buch downloaden!

Wenn Sie schon alle Teile zuvor gehört haben, warten Sie ja ohnehin darauf.
Und aus meiner Sicht lohnt es sich wieder! Ja, es ist noch spannender als der Band 5!
Die Beteiligten sind wieder dabei, mit allem, was sie auszeichnet und was wir neu erfahren! Es gibt neben der zentralen Geschichte, eine neue parallele Geschichte, die sooooo spannend ist ....

Uneingeschränkte Empfehlung für diese Reihe und ganz besonders für dieses Buch, das sicherlich noch einmal einen drauflegt. Während bei anderen Reihen in der Folge 6 die Luft rausgeht, ist hier noch richtig Druck drin!

Das Autorenduo vermag es immer wieder eine gute Fortsetzung zu schreiben, die gewohnte Figuren einbezieht aber immer neue Kontexte hervorbringt, so dass wir diese immer mehr und intensiver kennenlernen.
Dabei sind die Figuren real gezeichnet - der Authentizitätswert ist hoch!

Die Stränge der Geschichten sind dabei nachvollziehbar und spannend angeordnet.

7 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Origin

  • Robert Langdon 5
  • Autor: Dan Brown
  • Sprecher: Wolfgang Pampel
  • Spieldauer: 18 Std. und 58 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 11.149
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 10.578
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 10.552

"Illuminati", "Sakrileg", "Das verlorene Symbol" und "Inferno" - vier Welterfolge, die mit "Origin" ihre spektakuläre Fortsetzung finden. Die Wege zur Erlösung sind zahlreich. Verzeihen ist nicht der einzige. Als der Milliardär und Zukunftsforscher Edmond Kirsch drei der bedeutendsten Religionsvertreter der Welt um ein Treffen bittet, sind die Kirchenmänner zunächst skeptisch. Was will ihnen der bekennende Atheist mitteilen?

  • 2 out of 5 stars
  • Ein "KI me too"

  • Von Sebastian Am hilfreichsten 12.10.2017

James Bond Schema mit Irreführung des Lesers

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.10.2018

Dan Brown setzt hier sein erfolgreiches Schema weiter um. Das sei ihm gegönnt und ist für uns als Leser/Hörer auch akzeptabel. Wer Dan Brown downloaded, 5. Teil, der weiß, dass es um Robert Langdon nebst schöner intelligenter Frau und der Lösung eines Rätsels auf James Bond-Niveau geht.
Wie Robert Langdon in den Fall verwickelt wird, ist dabei jedes Mal neu. Nicht neu, ist dass er den Fall lösen wird und überlebt.

Ja, ich wusste, dass ich mich auf dieses Schema einlasse.
Was ich nicht wusste, dass ich als Leser/Hörer zu Beginn des Buches in eine Spannungskurve gerate, die nur auf einer großen Irreführung des Lesers beruht.

Ich fühle mich wirklich veräppelt und bin sogar sauer! Daher kann ich das Buch keinem empfehlen, weil diese Irreführung schwerer als ein logischer Bruch wiegt, auf dem das Buch basiert.

Wenn Sie dieses Buch laden wollen sollten Sie ein Fan von Dan Brown und seinen Geschichten als auch auf eine grobe Irreführung vorbereitet sein.

Spoiler:
Dass Edmond Kirsch die Kirche zum Einsturz bringen will und dass uns das verkauft wird, als reale Möglichkeit und von der Kirche akzeptiertes Erdbeben ihrer selbst, ist aus meiner Sicht sooo eine grobe Irreführung, dass ich mich noch jetzt ärgere. Da hat uns Dan Brown ordentlich reingelegt!

  • Tyll

  • Autor: Daniel Kehlmann
  • Sprecher: Ulrich Noethen
  • Spieldauer: 11 Std. und 16 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 3.482
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 3.278
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 3.267

Tyll Ulenspiegel - Vagant und Schausteller, Entertainer und Provokateur - wird zu Beginn des 17. Jahrhunderts in einem Dorf geboren, in dem sein Vater, ein Müller, als Magier und Welterforscher schon bald mit der Kirche in Konflikt gerät. Tyll muss fliehen, die Bäckerstochter Nele begleitet ihn. Auf ihren Wegen durch das vom Dreißigjährigen Krieg verheerte Land begegnen sie vielen kleinen Leuten und einigen der sogenannten Großen: Gelehrten, Ärzten, Henkern und Jongleuren.

  • 5 out of 5 stars
  • Kein Schelmenroman

  • Von Volker Speer Am hilfreichsten 08.11.2017

Sprecher genial - das Buch nicht

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.07.2018

Dieses Hörbuch gehört für mich nicht zu den guten Hörbüchern. Ich bin einfach nur froh, dass es vorbei ist, dass ich nicht irgendwo noch ein "zu hörendes" Buch liegen habe. Es ist vorbei und ich werde es nie mehr hören. Es gibt hier kein zweites Mal!
Warum?
Zuerst musste ich mich lange einhören, bis ich "rein" kam. Dann war ich drin und fand die Geschichte interessant, tja – dann wechselte die Erzähler-Perspektive und ich lernte das Buch von der unangenehmen Seite her kennen.
Das Buch wechselt mehrfach die Perspektive des Erzählers, das kommt so unvermittelt und plötzlich, ja auch Zeitsprünge sind dabei, dass man sich erst einmal orientieren muss. Das fällt nicht leicht. Zumal der Autor an einigen Stellen wieder zurück in die Vergangenheit blendet, dann auch weit in die Zukunft des jeweiligen Protagonisten reist.
Mit dabei sind auch Perspektiven, die einem hinsichtlich des Inhalts verwirren: Worüber geredet wird, begreift man erst nach einiger Zeit. Und dann wird so in detailreich berichtet, dass es laaaaaannngatmig und langweilig wird. Der Zusammenhang zur Hauptgeschichte wird erst nach und nach deutlich.
Der Autor hat seine Geschichte wie ein Mosaik aufgebaut, er erzählt mal hier und da und beschreibt aus verschiedenen Sichtweisen. Da einige Perspektiven für mich sehr sehr uninteressant waren, war meine sämtliche Durchhaltekompetenz gefragt. Und die ist nun aufgebraucht.
Die historischen Aspekte des Buches kann ich nicht im Detail beurteilen, eine Ungenauigkeit störte mich aber: Der Kaiser von Böhmen lebte im 16. Und 17. Jahrhundert, Till Eulenspiegel wahrscheinlich im 14. Jahrhundert.
Das nennt man dichterische Freiheit, und der namensgebende Hauptprotagonist heißt ja auch Tyll Uhlenspiegel. Darf Herr Kehlmann. Aber mich stört es, wenn es mit historischen Gegebenheiten assoziiert wird, dann aber nicht ist.

  • Die Psychologie des Überzeugens

  • Autor: Robert B. Cialdini
  • Sprecher: Helmut Winkelmann, Karin Grüger
  • Spieldauer: 7 Std. und 17 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.508
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.383
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.370

Robert B. Cialdini, Professor für Psychologie an der Arizona State University, ist der international führende Experte zum Thema Überzeugen. Er ist ehemaliger Vorsitzender der amerikanischen Fachgesellschaft für Persönlichkeits- und Sozialpsychologie. Sein Interesse am komplexen Zusammenspiel der Faktoren, die Menschen dazu bringen, sich auf eine bestimmte Art zu verhalten, schreibt er selbst der Tatsache zu, dass er in einer italienischstämmigen Familie in einem überwiegend polnischen Viertel einer deutsch geprägten Stadt (Milwaukee) aufgewachsen ist.

  • 4 out of 5 stars
  • Aufschlussreich, aber wenig neues

  • Von Elif Emaille Am hilfreichsten 03.04.2018

Tradiert - wo ist das Aktuelle?

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.03.2018

In diesem Hörbuch werden die Klassiker der Psychologie zur Manipulation angeführt. Das ist auch teils wirklich interessant, wenn diese Erkenntnisse nicht schon über 50 Jahre alt wären.
Die Quellen, die zitiert werden, stammen meist aus den 50er Jahren, einige aus den 60er und 70er Jahren.
D.h. man kennt schon einige (z.B. Milgram-Experiment)

Mich würde interessieren, ob diese Ergebnisse der damaligen Studien auch heute noch gültig sind! Die Menschen haben sich verändert, Individualismus ist stärker in der Gesellschaft vertreten als zur Zeit der Experimente, das müsste auch zu einer Veränderung der Ergebnisse führen.
Das Internet hat eine starke Veränderung hervorgerufen, darauf geht das Buch natürlich nicht ein.

Ich tat mich also schwer mit der Gültigkeit für heute und für die Medien, die heute gängig sind.
Als Klassiker ist das Buch sicherlich gut und auch für einen grundsätzlichen Einstieg in das Thema, aber ich würde es aufgrund der fehlenden Aktualität nicht weiterempfehlen.

9 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Der große Trip

  • Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst
  • Autor: Cheryl Strayed
  • Sprecher: Manja Döring
  • Spieldauer: 13 Std. und 44 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.588
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.425
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.434

Gerade 26 geworden, hat Cheryl Strayed das Gefühl, alles verloren zu haben. Drogen und Männer trösten sie über den Tod ihrer Mutter und das Scheitern ihrer Ehe hinweg. Als ihr ein Outdoor-Führer über den Pacific Crest Trail in die Hände fällt, trifft sie die folgenreichste Entscheidung ihres Lebens: mehr als tausend Meilen zu wandern. Die berührende Geschichte einer Selbstfindung - voller Witz, Weisheit und Intensität, mit einer respektlosen Heldin, die man lieben muss.

  • 5 out of 5 stars
  • Potenzial zum Lieblings-Trip-Hörbuch

  • Von Kaufrausch Am hilfreichsten 23.08.2013

Man hört - aber erfährt nichts!

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.09.2017

In diesem Hörbuch erzählt die Autorin viel von ihren Lebenserfahrungen, die sie letztendlich veranlassen die mehrwöchige Wandung auf dem PCT zu unternehmen.
Dabei wird der Blick in die Vergangenheit der Autorin immer wieder eingespielt, also nicht chronologisch erzählt. Erst am Ende kann der Leser den Lebensweg zusammenpuzzeln.
(Achtung: Nachfolgend mit Spoiling-Informationen gesprenkelt!)

Man erfährt, dass die Autorin Literatur studiert hat. Und hier setzt mein erster Kritikpunkt an:
Wer Literatur studiert hat, der sollte schon über ein sprachliches Niveau verfügen, das sich abhebt. Ich habe die Schreibweise nicht als professionell wahrgenommen. Für mich war das Buch sehr amateurhaft geschrieben, das betrifft den Ausdruck, die Anordnung der Geschichtsteile als auch die Adressatenorientierung.

Während man über die Anordnung der zu erzählenden Lebensabschnitte und Erfahrungen der Autorin diskutieren kann (ich fand es teilweise verwirrend), so muss ich wirklich herbe Kritik an der „Mitnahme“ des Lesers üben.
(Spoiling!) Als sie von den letzten Lebenstagen ihrer Mutter erzählt und der Leser sich auf eine mitfühlende Geschichte einstellt, da kommt sie plötzlich mit einer Betrachtung der Geschlechtsorgane des Pflegers und ihrer Lust auf ihn um die Ecke, die mich als Leser so irritiert hat, dass ich sofort aufhören wollte zu hören. Was sollte das denn? Wo kam das denn her? Warum erzählt sie das? Ihre Mutter liegt im Sterben und sie lechzt die Schwellung in der Hose des Pflegers an! Ich kann da nur den Kopf schütteln!
Auch als sie später immer wieder von ihrer ausschweifenden Sexualität berichtet, distanzierte sie sich von mir, weil ich nicht nur andere Werte lebe sondern auch ihre nicht nachempfinden konnte, da sie dem Leser nichts über ihr Inneres mitteilt. Man hört aber erfährt nichts. Auch ihre Herointrips sind kaum nachvollziehbar und für mich nicht ausreichend reflektiert. Zu schreiben, dass es am Umgang mit ihrem Freund lag ist eine sehr einfache Entschuldigung.
Die Selbst-Reflexion kommt mir zu kurz.

Auch ihre auf der Wanderung gemachten Fehler (zu wenig Wasser, falsche Schuhe) haben mich als Leser eher verstört zurück gelassen: Wie kann man so was machen?
Und auch ihre Vorbereitungen etc. werden im Buch gar nicht erwähnt (Ausnahme: Lesen des Buches, das immer wieder und wieder mit vollem Titel und Ausgabe zitiert wird).

Da das Buch wenig Elemente zur Wanderung an sich enthält (was ich aber erwartet hatte)
aber viel mit dem Leben der unreflektierten Autorin, kann man das Buch nur den Menschen empfehlen, die sich mit einer Lebensgeschichte auseinandersetzen wollen.

Ein Reisebericht ist das vorliegende Hörbuch nicht!

  • Milchschaumschläger: Ein Café-Hörbuch

  • Autor: Moritz Netenjakob
  • Sprecher: Moritz Netenjakob
  • Spieldauer: 6 Std. und 2 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 275
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 259
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 260

Daniel ist zwar seit fünf Jahren glücklich verheiratet mit Aylin, aber beruflich leidet er zunehmend unter der zynischen Kälte der Werbebranche. Als sein Stammlokal unerwartet schließt, überredet er Aylin, die Chance zu nutzen und gegen jede finanzielle Vernunft ein Café zu betreiben. Schon der Weg zur Eröffnung ist mit guten Ratschlägen und Katastrophen gepflastert. Aber das Schlimmste soll erst noch kommen: Gäste!

  • 5 out of 5 stars
  • Die Freude ist groß, es geht weiter!<br />

  • Von Dominik Neubauer Am hilfreichsten 17.06.2017

Gut zu hören, nette Geschichte mit Abstrichen

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.04.2017

Ich habe Macho-Man geliebt und auch bei Der Boss noch herzlich gelacht.
Der dritte Teil dieser Serie ist eine nette Fortsetzung der Reihe. Nett. Aber mehr auch nicht.
Als Buch würde ich diesen Titel nicht empfehlen können, wenn man die beiden anderen Bücher kennt. Es gibt eigentlich nichts Neues. Die Witzchen kennt man schon.
Als Hörbuch kann man den Titel dann empfehlen, wenn man sich bei der Stimmimitation des Autors amüsiert. Und da liegen auch wirklich die Stärken des Herrn Netenjakob! Er ist nicht (nur) ein guter Autor, er ist vor allem ein hervorragender Vorleser!
Und daher liegt der Genuss des Hörbuchs im Vortrag. Der Inhalt ist wie gesagt nett. Und nett ist die kleine Schwester von "olle kölsche Kamellen".

  • Madame le Commissaire und die späte Rache

  • Isabelle Bonnet 2
  • Autor: Pierre Martin
  • Sprecher: Gabriele Blum
  • Spieldauer: 8 Std. und 31 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 2.374
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 2.218
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 2.208

Die Kommissarin Isabelle Bonnet hat sich gegen die große Karriere in Paris und für ein Leben im beschaulichen Fragolin entschieden. Immer noch leidet sie unter dem Trauma, dass ein Attentat in der Hauptstadt bei ihr hinterlassen hat. Als ihr Assistent Apollinaire in den Akten auf einen alten Mord stößt, bei dem ein Mann mit einer Mistgabel übel zugerichtet wurde, erwacht Isabelles Jagdeifer - vor allem als sie bei ihren Untersuchungen über einen anderen Mord stolpert, bei dem eine nackte Leiche am Strand gefunden wurde. Bald entdeckt sie Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Verbrechen, die alle übersehen haben.

  • 5 out of 5 stars
  • Ein gelungerner französischer Krimi.....

  • Von claudia Am hilfreichsten 12.03.2016

Erzählerin klasse - Geschichte (noch) gut

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.11.2016

Welch ein Glück, dass ich mich durchgerungen habe, dieses Hörbuch zu hören.
Das este Buch habe ich genossen, es war interessant, aber nicht zu aufregend, die angenehme Stimme von Gabriele Blum war so schön zu hören. Dann lese ich in einer Rezension zu diesem, zweiten Buch, dass die Vorleserin ihren Stil geändert habe, Stimmen nachahme, was sie nicht könne etc.
Das war ein Hinderungsgrund für mich, ich wollte doch das Hörbuch auch wegen der angenehmen Vorleserin gerne hören.
Irgendwann habe ich beschlossen es selbst zu beurteilen. Und ich komme zu dem Schluss, dass ich ohne das Lesen der Rezension überhaupt nicht bemerkt hätte, dass Gabriele Blum ein wenig die Stimme zur Intonation verstellt hat. Das war so gering, dass nur meine Erwartungen auf "das Unausweichliche" mich sensibilisiert hat.
Ja, wenn man es weiß, dann hört man es. Ich konnte es aber gut hören und meinen Genuss hat es nicht tangiert.
Ich habe die Stimme von Gabriele Blum wieder genossen.

Die Geschichte selbst (vorsicht Spoiling) ist wieder gut gelungen. Nicht sehr gut, weil mir schon viel früher als Isabelle Bonnet der Mörder bekannt war. Und dass Isabelle das erst so viel später als ich bedachte, führt bei mir zu einem Stern weniger. Aber auch nur eine Nuance weniger als 5 Sterne.
Auch wenn man früher ahnt, wer der Mörder ist, so kann man die Geschichte gut hören, weil es bei ihr nicht nur auf die Suche nach dem Mörder ankommt. Es gibt so viele Stränge und Metaebenen nebenbei.

Fazit: Auch dieses Mal wieder ein Genuss! Es lohnt sich, dieses Hörbuch zu kaufen, wenn man schon das erste Buch gehört und für gut befunden hat.

  • Mittendurch statt drüber weg

  • Zwei Freunde, ein Traum und die Reise ihres Lebens
  • Autor: Peer Bergholter, Jochen Müller
  • Sprecher: Robert Frank, Oliver Kube
  • Spieldauer: 10 Std. und 40 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 327
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 316
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 313

Peer und Jochen sind Mitte dreißig, als sie darüber erschrecken, dass ihr Leben im immer gleichen Trott dahinschleicht. Und weil sie sich nicht mit der frühen Vergreisung abfinden wollen, schließen sie einen Pakt: Alles aufgeben und einmal um die Welt. Sie erklären den Weg zum Ziel und entscheiden sich für richtiges Reisen - mittendurch statt drüber weg: Flugzeuge sind tabu.

  • 5 out of 5 stars
  • Fernweh und Lebenssinn

  • Von Bettina Fink Am hilfreichsten 28.02.2016

Für Reisende sehr geeignet

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.08.2016

Das Hörbuch haben wir auf einer Reise durch das südliche Afrika gehört.
Uns hat es sehr gut gefallen.

Warum?
Die Autoren erlebten viele Dinge, darunter auch Dinge, die eben nicht so schön sind, die sogar selbst verschuldet waren. Die wurden nicht verschwiegen, es wurde ehrlich berichtet, was vorgefallen ist und welche Irrtümer begangen wurden.
Diese Aufrichtigkeit fanden wir sehr sympathisch, weil Reisen nie so funktioniert, wie man das von zu Hause aus plant. In diesem Kontext steht auch der Versuch ohne Flugzeug zu reisen, der gescheitert ist. Scheitern gehört auch mit dazu, das haben uns die Autoren gezeigt. Auch wir kennen das Scheitern – das Scheitern von Plänen, Vorhaben und Ideen. Auch wenn die Autoren und wir auf unterschiedlichen Kontinenten unterwegs waren, so gab es die zahlreiche Gemeinsamkeiten.

- Vorsicht Spoiling: Es berichten zwei Männer, wie Du und ich, die sich nur darin von uns unterscheiden, dass sie ausgestiegen sind und es gewagt haben, die bürgerliche Sicherheit zu verlassen. Dieser Umstand kommt aber erst am Schluss zum Tragen, wenn die beiden sich (noch) nicht gemäß ihres Ausbildungsstandes im Berufsleben integrieren können. -

Dass sie wie Du und ich sind, wurde bei ihren Erzählungen deutlich und machte sie uns sympathisch.
An die Sprecher mussten wir uns in der Tat auch gewöhnen. Die Stimme von Jochen war u.E. nicht so eingängig, vor allem im Kontrast zu Peers Stimme.

Ich denke, dass das (Hör-)Buch vor allem den Menschen gefällt, die aufrichtige Erlebnisse hören möchten, diese Geschichte ist nicht die große Abenteuergeschichten mit Nahtod-Erfahrungen.
Alle, die gerne reisen und ggf. sogar Erfahrungen damit haben, können sich mit den Erzählungen anfreunden.

Für Reisende, die diese Länder auf ihrer Agenda haben, möchte ich das Buch sogar ausdrücklich empfehlen, weil die beiden zahlreiche Tipps (Info-Boxes) geben.

4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich