PROFIL

Lisi

München, Deutschland
  • 1
  • Rezension
  • 153
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 1
  • Bewertung
  • Der Heckenritter von Westeros

  • Das Urteil der Sieben
  • Autor: George R.R. Martin
  • Sprecher: Reinhard Kuhnert
  • Spieldauer: 12 Std. und 19 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.779
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.668
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.659

Die Vorgeschichte zu "Das Lied von Eis und Feuer": Ein Jahrhundert vor den Ereignissen in der Bestsellersaga "Das Lied von Eis und Feuer" nimmt ein Knappe namens Dunk das Schwert seines verstorbenen Herren an sich. Er will an einem Turnier teilnehmen, um selbst ein Ritter zu werden. Doch "Ser Duncan" hat noch viel zu lernen über die Welt der Edlen und Mächtigen. Beim Versuch, einen Platz im Turnier zu ergattern, macht er sich bald ebenso viele Feinde wie Freunde.

  • 4 out of 5 stars
  • Die Geschichte ist toll, der Sprecher auch, aber..

  • Von Alex Am hilfreichsten 12.10.2013

ACHTUNG - Deutsche Namensänderungen !!!!

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.11.2013

Zum einen vergebe ich sowohl für die Geschichte von Martin, als auch für die Lesung von Kuhnert volle 5 Sterne - wer "Das Lied von Eis und Feuer" liebt, kommt hier ebenfalls auf seine Kosten.

ABER:
Anders als bei der deutschen "Das Lied von Eis und Feuer"-Lesung, wurden hier die EINGEDEUTSCHTEN Namen für Orte und Personen verwendet, so wie in der überarbeiteten (verschandelten) Übersetzung von "Das Lied von Eis und Feuer". Dies blieb uns - herzlichen Dank an die Verantwortlichen an dieser Stelle - beim Hörbuch "Das Lied von Eis und Feuer" (noch) erspart, anders als beim vorliegenden Hörbuch "Der Heckenritter von Westeros: Das Urteil der Sieben".
Für Hörer (und Leser), für die dieses Hörbuch der Erstkontakt zu Martins geschaffener Welt darstellt, mögen die deutschen Namen nicht sonderlich stören, das räume ich gerne ein, jedoch all denjenigen, die mit der (Audible-)Lesung "Das Lied von Eis und Feuer" mit englischen Originalnamen in die Saga starteten, stößt diese Überarbeitung übel auf - ein Umstand, der nun ebenfalls eingeräumt werden muss.

Was ist eigentlich so schlecht an den Namensänderungen?
Jedesmal, wenn ein übersetzter Name auftaucht, wird man aus der Geschichte herausgerissen, da man zur Einordnung in die altbekannte Welt übersetzen muss, ja zusätzlich teilweise sogar rätseln muss, welche Stadt/Name nun gemeint ist (Königsmund=King's Landing, Altsass=Oldtown, Highgarden=Rosengarten, Eyrie=Hohenehr, Dreadfort=Grauenstein ....). Noch schlimmer sind aber Veränderungen an Namen von Personen, da diese einfach nur lächerlich wirken und man jedesmal innerlich (oder sogar teilweise lautstark gemeinsam) auf Audible und die Verantwortlichen schimpft, dass sie dieses Hörerlebnis verunstaltet haben, denn immerhin hört man diese Geschichte nur 1 Mal zum 1. Mal an: Ich sag nur JON SNOW=JON SCHNEE .......

Wenn man sich nun überlegt, wieviele Hörer dieses Hörbuch wohl eben gerade deswegen anhören, weil sie "Das Lied von Eis und Feuer" lieben gelernt haben und nun verzweifelt dem Erscheinen des 6.Romans entgegenfiebern, dann dürfte man zum Schluss kommen, dass vermutlich die überwältigende Mehrheit in diese Kategorie fallen dürfte. Deswegen ist die Verwendung dieser übersetzten Namen für mich auch wenig nachvollziehbar .... bis auf etwaige höhere Kosten für möglicherweise nötige Überarbeitungen der Textgrundlage .... die sich aber möglicherweise ausgezahlt hätten.

Nun eine BITTE an Audible am Ende:
Führt "Das Lied von Eis und Feuer" in Zukunft bitte weiterhin so fort wie bisher gehalten, nämlich OHNE die Überarbeitung und überdenkt diese Entscheidung auch für andere Werke - nicht (nur) aus Liebe zum Kunden, sondern auch einfach nur aus absatztechnischen Gründen.

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