PROFIL

BE Goodman

Österreich
  • 9
  • Rezensionen
  • 36
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 17
  • Bewertungen
  • Der Keller

  • Autor: Thomas Bernhard
  • Sprecher: Peter Simonischek
  • Spieldauer: 3 Std. und 30 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    5 out of 5 stars 43
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 33
  • Geschichte
    5 out of 5 stars 33

Sie sind der Schlüssel zum Werk von Thomas Bernhard. Sie kehren sein Innerstes nach außen. Kein Text, der intimer, berührender ist als die fünf zwischen 1975 und 1982 geschriebenen Erzählungen, in denen der Autor seine traumatischen Kindheits und Jugenderinnerungen beschreibt.

  • 5 out of 5 stars
  • Ein wahrhaftiger österreichischer Held. Wunderbar.

  • Von BE Goodman Am hilfreichsten 24.09.2018

Ein wahrhaftiger österreichischer Held. Wunderbar.

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.09.2018

Gut, dass nicht von einem Deutschen gelesen wurde. Da kommt die österreichische Seele durch, wie sie in Thomas Bernhard schmerzhaft gearbeitet hat.

  • Natchez Burning

  • Natchez 1
  • Autor: Greg Iles
  • Sprecher: Uve Teschner
  • Spieldauer: 32 Std. und 29 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 3.975
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 3.737
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 3.723

Penn Cage, Bürgermeister von Natchez, Mississippi, hat eigentlich vor, endlich zu heiraten. Da kommt ein Konflikt wieder ans Tageslicht, der seine Stadt seit Jahrzehnten in Atem hält. In den sechziger Jahren hat eine Geheimorganisation von weißen, scheinbar ehrbaren Bürgern Schwarze ermordet oder aus der Stadt vertrieben. Nun ist mit Viola Turner, eine farbige Krankenschwester, die damals floh, zurückgekehrt - und stirbt wenig später.

  • 5 out of 5 stars
  • Packendes Südstaatenepos...keine Sekunde zu lang..

  • Von Shanondoah Am hilfreichsten 03.03.2015

Gute Ware von Greg Iles!

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.10.2015

Die Geschichte ist schlüssig, passt genau zur Location und greift ein Tabu-Thema auf. Was mich immer wieder stört, ist, dass englische Namen falsch ausgesprochen werden. Uve Teschner ist ein Super-Sprecher, aber Devereaux wird nicht Deverö ausgesprochen, sondern Deveroh. Charlotte wird auf der ersten Silbe betont, nicht auf der zweiten. Ansonsten gute Ware, verlässlich unterhaltsam und natürlich mit Happy-End. Was ein wenig stört: Der perfekte Dr. Cage, den alle Patienten so dringend brauchen, genauso sein Sohn, den alle so dringend brauchen. Die sind mir ein wenig zu brav und die Charaktere der Guten insgesamt zu einfach gestrickt. Auch gute Menschen haben Fehler, das macht sie liebenswert.

  • Das Mädchen, das verstummte

  • Ein Fall für Sebastian Bergman 4
  • Autor: Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt
  • Sprecher: Douglas Welbat
  • Spieldauer: 16 Std. und 8 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.231
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.144
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.138

Die Reichsmordkommission eilt nach Torsby, nachdem dort eine Familie mit zwei Kindern getötet wurde. Jemand hat die Carlstens im eigenen Haus erschossen. Kommissar Torkel Höglund und seine Kollegen finden bald heraus, dass es eine Zeugin gibt: Nicole, die zehnjährige Nichte der Carlstens. Doch das Mädchen ist verschwunden. Den sonst so ruppigen Kriminalpsychologen Sebastian Bergman erinnert Nicole an seine verstorbene Tochter. Und so setzt er alles daran, sie zu finden. Aber nicht nur die Polizei ist auf der Suche nach Nicole.

  • 5 out of 5 stars
  • grandios

  • Von Susanne Am hilfreichsten 05.12.2014

leider....

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.12.2014

....haben sich meine Befürchtungen erfüllt: An der Darstellung der Personen hat sich nichts geändert, es wird immer schlimmer. Sebastian macht sich an alles heran, was einen Puls hat und bei drei nicht am Baum sitzt, was ihn so unsympathisch macht wie nur. Er plant sogar, die Mutter eines traumatisierten Kindes, das er angeblich gerettet hat, zu verführen. Er lügt, betrügt und intrigiert, dass es eine Freude ist. Und sein ganzer schlechter Charakter wird damit entschuldigt, dass er seine Tochter im Tsunami verloren hat. So ein Mistkerl ist kein Psychologe, was er macht ist unprofessionell bis zum Abwinken. Ich höre dieses Buch nur noch zu Ende, weil ich es gekauft habe, aber ich will gar nicht wissen, ob und wann seine offensichtlich grenzdebile andere (heimliche) Tochter draufkommt, was gespielt wird. Es ist eine Qual, sich diese verlogene, dümmliche und absolut unprofessionelle Bande länger anzuhören. Man muss schon ganz doof sein, um noch mal so ein Buch lesen oder hören zu wollen. Die absolut hirnrissigen inneren Monologe der Protagonisten sind ein Brechmittel. Die könnte man alle weglassen, auch die amourösen Abenteuer des Psychofritzen, dann könnte das Buch wenigstens als halbwegs geeignetes Hörvergnügen beim Putzen durchgehen. Schade, es hat ja vielversprechend angefangen, leider aber nur noch nachgelassen. Solche Platitüden hab ich schon lange nicht mehr gehört. Jeder mit jedem, alle lügen sich kaltblütig an, der Rest der Frauen ist entweder nymphomanisch, neurotisch oder komplett dumm dargestellt, die Männer entweder Waschlappen oder Mistkerle. Nee, nie mehr. Douglas Welbats Stimme ist das einzig Positive an dem Buch.

8 von 17 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Die Toten, die niemand vermisst

  • Ein Fall für Sebastian Bergman 3
  • Autor: Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt
  • Sprecher: Douglas Welbat
  • Spieldauer: 17 Std. und 1 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 981
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 896
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 892

Zwei Wanderinnen machen in den Jämtland-Bergen im Norden von Schweden einen makabren Fund: die Hand eines menschlichen Skeletts. Ein Fall für die Reichsmordkommission, der sich auch Sebastian Bergman anschließt. Die Ermittlungen werfen viele Fragen auf. Doch Torkel, Sebastian und die anderen geben nicht auf und kommen allmählich dem Geheimnis auf die Spur.

  • 3 out of 5 stars
  • Zähe Fortsetzung

  • Von Paul Am hilfreichsten 20.12.2013

Na ja...

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.12.2014

Ein kurzweiliges Buch zum Anhören, während man andere Dinge tut. Die Geschichte wäre gut, aber die Personen sind so haarsträubend dämlich, dass sie unglaubwürdig werden. In diesem Morddezernat wird gelogen und betrogen, dass sich die Balken biegen. Der angebliche Psychologe Sebastian reagiert auf bestimmte Dinge dermaßen dumm, dass man sich schon fragt, ob er nicht eher ein Simplicissimus ist als ein promovierter Akademiker mit guter Ausbildung. Seine Tochter erfährt den Namen einer Informantin, was ein absolutes No-No in der Polizeiarbeit ist. Der Kollege wäre im richtigen Leben sofort seinen Job los. Das leuchtet aber jedem normalen Menschen ein. Auch die hinterlistigen Attacken Sebastians auf die Karriere seiner Tochter sind mehr als unglaubwürdig. Kein echter Psychologe würde aus den von ihm gegebenen Gründen solche Dinge tun. Und der Journalist ist auch so was von doof dargestellt, dass man sich fragt, wie der überhaupt erwachsen werden konnte. Die Geschichten passen nicht zusammen, also ich hab nur das Ende gut gefunden und mir deshalb auch noch den vierten Teil heruntergeladen. Wenn der wieder so dumm ist, war es das mit Hjorth und Rosenfeldt.

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

  • Autor: Joël Dicker
  • Sprecher: Torben Kessler
  • Spieldauer: 20 Std. und 21 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.153
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.063
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.065

Ein Skandal erschüttert das friedliche Städtchen Aurora an der amerikanischen Ostküste: 33 Jahre nachdem die zauberhafte Nola dort spurlos verschwand, taucht sie wieder auf. Als Skelett im Garten ihres einstigen Geliebten, des hochangesehenen Schriftstellers Harry Quebert. Als er verhaftet wird, ist der Einzige, der noch zu ihm hält, sein ehemaliger Schüler und Freund Marcus Goldman, inzwischen selbst ein erfolgreicher Autor.

  • 5 out of 5 stars
  • positive Überraschung!

  • Von Jon Snow Am hilfreichsten 21.10.2013

Gewogen und für zu seicht befunden.....

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.10.2013

Die Geschichte ist nicht sonderlich einfallsreich. Lolita die 2. Die Figuren sind so simpel beschrieben, die jüdische Mutter des Erzählers dermaßen übertrieben dümmlich dargestellt, dass es weh tut. So eine dumme Person produziert keinen intelligenten Erfolgsautor. Vielleicht waren die Leute in den 60er Jahren so doof, aber heutzutage haben unsere Eltern inklusive Großeltern schon begriffen, dass wir unser Liebes- und Beziehungsleben selbst in die Hand nehmen. Diese Lolita ist einmalig dämlich beschrieben, alleine schon der Name Nola (jüdischer Kugel-Name) zeigt mir die Anlehnung an Lolita (wobei Lolita zur Weltliteratur gehört, dieses Machwerk sicher nicht).
Die Polizei damals wie heute scheint aus Vollidioten zu bestehen, die alle keine ordentliche Untersuchung durchführen können. Sie fallen alle auf dieses frühreife Gör herein, und der verdächtigte Autor träumt gar von einem Leben mit dieser kleinen Nutte. Ich kenne viele Männer, aber keinen, der eine 15jährige als seine Muse bezeichnet, nur weil sie hinter ihm herrennt wie eine läufige Hündin. Selbst die Dialoge des verliebten Autors mit seiner wunderbaren "Muse" sind so flach, dass es wehtut. Was ist so besonderes an dieser Nola, dass alle ihr verfallen müssen?
Die offensichtlich geistesgestörte Mutter dieses kleinen Luders wurde bei deren Verschwinden einmal gar nicht befragt, obwohl der ganze Ort ganz sicher gewusst hatte, dass sie ihre Tochter verprügelt. Und dieser oberschlappe Vater gehört auch nur ins Land der wüsten Träume des Autors. Auch Jenny, diese arme Kreatur, deren einziges Ziel es ist, einen Mann zu ergattern und deren gehirntote Mutter, die kein Fettnäpfchen auslässt, um ihre ganze Familie zu blamieren, gehören in diesen Kochtopf. Es fehlt keine der Zutaten für einen simpel gestrickten Roman, der es niemals in die Bestsellerlisten schaffen hätte sollen. Wo sind die wirklich guten Schriftsteller?
Der Autor ist Schweizer und man sieht, dass er sich zu viele amerikanische Filmchen angesehen hat und kein Insider ist. Ich habe das Buch zu Ende gehört, muss aber sagen, es war ein Fehlkauf. Woher die vielen Preise kommen, kann ich mir nicht vorstellen. Wenn Kathy Reichs einen Roman schreibt, weiß man, es ist Trivialliteratur. Wenn man ein Buch kauft, dessen Autor in den höchsten Tönen gelobt wurde und Preise einheimste, dann erwartet man sich mehr als dümmliche Personen, die eine noch dümmlichere Geschichte krampfhaft am Leben erhalten.
Der Leser hat dem ganzen ein wenig geholfen, indem er die verschiedenen Protagonisten stimmlich differenziert hat. Callaghan wird aber Kellehen ausgesprochen, nicht Kellegen, das sollte man vor dem Lesen recherchieren. Brav ein langweiliges Buch gut und tapfer bis zu Ende vorgelesen, aber das Buch wurde dadurch leider auch nicht besser.
Woher die anderen Rezensenten Tiefgang in diesem Buch nehmen, ist mir unerklärlich. Die vielen unwichtigen Beschreibungen der noch unwichtigeren Personen, die nur dazu dienen, das Buch dicker und eindrucksvoller zu gestalten, wären absolut nicht nötig gewesen. Joel Dicker, nie wieder!

2 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Cryptonomicon

  • Autor: Neal Stephenson
  • Sprecher: Detlef Bierstedt
  • Spieldauer: 47 Std. und 47 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    3.5 out of 5 stars 2.693
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 922
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 930

Während des Zweiten Weltkriegs legt Japan mit Unterstützung von Nazi-Deutschland eine gigantische Goldreserve an. Die Alliierten werden zwar auf verschlüsselte Mitteilungen aufmerksam, aber selbst ihren besten Kryptographen gelingt es nicht, den Code zu knacken. Mehr als ein halbes Jahrhundert später stößt eine Gruppe junger amerikanischer Unternehmer im Wrack eines U-Boots auf die Anzeichen einer riesigen Verschwörung und auf das Rätsel um einen verborgenen Schatz..

  • 4 out of 5 stars
  • Klasse!

  • Von CallMeFreedom Am hilfreichsten 24.06.2011

Supergutes Buch für Hörbuch-Marathon-Hörer...

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.06.2013

Die vielen Geschichten der verschiedenen Protagonisten sind wunderbar geschrieben und lebendig geschildert. Ich werde mir dieses Buch in Originalfassung kaufen und es lesen. Das ist ein Meisterwerk. Die Zusammenhänge sind plausibel, die Lebensläufe authentisch und der Plot intelligent. Auch das Ende befriedigt. Super-Schmöker, der auch Konzentration erfordert. Nichts für Freunde leichter Krimi-Kost... Mir gefällt der Japaner, der ein Freund der Amerikaner wird, am besten. Seine Welt wird einfühlsam beschrieben und sein Clash mit der westlichen Kultur ist deshalb leicht nachzufühlen. Neal Stephenson ist mir nur eine Spur zu nationalistisch-amerikanisch-stolz auf alles, was USA ausmacht. Ein bisschen weniger Nationalstolz täte seinen Büchern gut, so ein Hauch von Kritik an diesem selbstherrlichen Volk, das von der Wiege zum Grab nur den Sternenbanner sieht und anhimmelt...

1 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Die Frauen, die er kannte

  • Ein Fall für Sebastian Bergman 2
  • Autor: Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt
  • Sprecher: Douglas Welbat
  • Spieldauer: 19 Std. und 33 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.479
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.132
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.130

Nach dem vierten Mord innerhalb kurzer Zeit steht Kommissar Höglund unter Druck: Alle Opfer wurden brutal mißhandelt und die Abstände zwischen den Taten verkürzen sich. Die Handschrift deutet auf den Serienmörder Edward Hinde - doch der sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt des Stockholmer Gefängnisses. Eine Sicherheitslücke? Ein Nachahmungstäter? Höglund holt den Mann ins Team, der Hinde einst hinter Gitter brachte: Sebastian Bergman. Doch auch für den eigenwilligen Kriminalpsychologen wird der Fall zu einem Albtraum ...

  • 5 out of 5 stars
  • Und wann kommt Teil?

  • Von Samay Am hilfreichsten 10.05.2013

Gute Ware, aber bitte ohne .....

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.06.2013

...diesen Thomas Haraldson, der ist so dumm beschrieben, dass er niemals auch nur in die Nähe eines Direktors eines Hochsicherheitsgefängnisses kommen könnte geschweige denn Polizist werden kann - höchstens als Verkehrsampel. Die Dummheit dieses Charakters zerstört die Intelligenz des Plots. Auch die Dummheit einiger anderer Protagonisten ist haarsträubend - diese Ex-Liebhaberinnen des Sebastian, die können doch nicht alle einfach so umfallen - alle - immer??? Und ein Psychologe mit solch dummen, menschenverachtenden Gedanken und Ansagen - noch nie getroffen. Ein Psychologe, der ein offensichtlich psychisch krankes Mitglied seiner Therapiegruppe abschleppt kriegt keinen Fuß mehr in irgendeinen wissenschaftlichen Job. Das gibt es nur bei H&R. Und überhaupt - die dämlichen inneren Monologe mancher Leute - bitte nicht! Die Gedanken der Polizistin Jennifer, während sie diesen Jungen sucht - solche Leute werden nicht Polizisten. Einen kleinen Jungen retten, weil die Kollegen das dann sehen könnten - das ist so offensichtlich narzißtisch - so krank ist keiner, der zur Polizei geht. Tja, und wenn all diese dummen Leute nicht wären, dann wäre dieses Buch ein Knüller. Wenn man die inneren Monologe weglässt, dann wird es kürzer und ganz sicher besser. Deshalb nur drei Sterne. Und - "Das Schweigen der Lämmer" ist ganz anders aufgebaut - da hat Hannibal Lecter keine Verbindung mit dem Täter, nur die Gedanken eines Serienkillers sind wichtig. Der MO ist auch anders - er fraß seine Opfer, der andere näht ihre Haut zusammen. Also kein Vergleich. Und noch was --- ein Hochsicherheitstrakt, in dem fremde Leute putzen und Kontakt zu Häftlingen haben und die Nachtwache zwischen 21 und 1 Uhr früh nicht kontrolliert, das gibt es nur in extrem dummen Büchern. Sogar normale Gefängnisse haben mehr Kontrolle. Und ein Modem benützen ohne dass jemand das merkt, ein Serienmörder, der so intelligent ist - nein, das ist haarsträubend. Aber sonst wär das Buch nicht möglich gewesen. Nicht sehr real --- bitte das nächste Mal nicht so haarsträubende Zusammenhänge konstruieren, Leser sind manchmal simpel - aber simpel heißt nicht immer -- dumm. Habe es fertig gehört, aber ich war enttäuscht. Ich höre ins nächste Buch rein, aber wenn da wieder so ein dummer Monolog kommt, wird nichts mehr gekauft von Hjorth und Rosenfeldt. Douglas Welbat rettet das Buch mit seiner ruhigen Stimme und neutralen Betonung.

9 von 12 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Herr aller Dinge

  • Autor: Andreas Eschbach
  • Sprecher: Sascha Rotermund
  • Spieldauer: 23 Std. und 40 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 11.519
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 8.621
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 8.618

Als Kinder begegnen sie sich das erste Mal: Charlotte, die Tochter des französischen Botschafters, und Hiroshi, der Sohn einer Hausangestellten. Von Anfang an trennt sie der soziale Unterschied. Doch Hiroshi hat eine Idee, wie er den Unterschied zwischen Arm und Reich aus der Welt tilgen könnte. Als er und Charlotte sich wiederbegegnen, sieht er dies als Zeichen, dass sie miteinander verbunden sind.

  • 5 out of 5 stars
  • Chapeau, Herr Eschbach!

  • Von doktorFaustus Am hilfreichsten 15.10.2011

ein wunderschönes Buch.....

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.03.2013

Eschbach konnte mich wieder einmal mit einem genial geschriebenen und erstklassig recherchierten Werk seiner Schreibkunst begeistern. Auch Sascha Rothermund ist ein genialer Vorleser, der nicht versucht, alle Töne und Stimmen zu imitieren, was bei anderen Vorlesern wirklich stört. Immerhin kauft man ein Hörbuch nicht ohne Grund, sonst würde man sich ja ein Hörspiel kaufen. Die Geschichte ist einfach, jedoch raffiniert aufgebaut. Die kapriziöse Charlotte geht manchmal mit ihrem Davongelaufe ein wenig auf die Nerven. Hiroshi ist einer der besten Protagonisten, die Eschbach jemals erfunden hat. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist eine moderne Fassung von Romeo und Julia. Seine Haarteppichknüpfer sind toll, aber dieses Buch hat mich zum Nachdenken gebracht über den Zustand, in dem unsere Welt sich zur Zeit befindeet. Vielen Dank an den Autor und auch den Vorleser für dieses großartige Buch. Sehr zu empfehlen.

1 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Error

  • Autor: Neal Stephenson
  • Sprecher: Detlef Bierstedt
  • Spieldauer: 45 Std. und 53 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 1.812
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.168
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 1.165

Es ist nur ein Spiel. Aber es geht um sehr viel Geld. Und für manche bald um ihr Leben...

  • 5 out of 5 stars
  • Auch wenn man kein Spiele-Fan ist,...

  • Von Kerstin G. Am hilfreichsten 23.12.2012

Die Geduld wird belohnt

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.01.2013

Der Plot des (Hör-)Buches ist ein wenig zu amerikanisch, die Waffenliebe stört den hörenden Europäer, weil wir ja nicht zum Spaß einfach so mit unseren Freunden auf unserem Grund herumschießen dürfen und auch nicht wollen. Die Geschichte ist gut aufgebaut, wobei aber der Einfluss des 9/11-Verbrechens ganz klar aus amerikanischer Sicht die Dinge enorm beeinflusst. Die Araber sind die Schlechten, die Amerikaner und alle anderen Protagonisten die Guten.Keiner der Guten hat so viel Freude am Töten wie die "Ziegenf...er", das klingt schon nach amerikanischer Hetze. Sollte so einem guten Autor nicht passieren.
Zu Detlef Bierstedt: Solide Lesearbeit, keine zu wilde Betonung, fast kein Verwechseln der Personen beim Stimmenwechsel. Das einzige, was noch nicht so toll ist (kommt aber bei fast allen deutschen Vorlesern vor): Die englischen Begriffe werden falsch ausgeprochen. Das stört einen Deutschen nicht so, aber wenn man zweisprachig ist, dann ist das doch ein wenig komisch zum Zuhören. Und an den/die Übersetzer: Viele Begriffe werden einfach falsch übersetzt und verändern den Inhalt aber kräftig. Ein Native hört das heraus. Bitte ein wenig genauer recherchieren. Wir Hörer und Leser der deutschen Ausgaben sind nicht ganz so ahnungslos. Ansonsten ein absoluter Ohren- und Gehirnschmaus für Leute, die gerne technisches und geschichtliches genau und einfach erklärt kriegen. Nirgends so fesselnd erklärt wie in Stephensons Büchern. Habe einen Schal, zwei Pulswärmer, zwei Beinstulpen dabei gestrickt und mein Zimmer gespachtelt und ausgemalt. Besser kann man seine Freizeit nicht verbringen.

15 von 17 Hörern fanden diese Rezension hilfreich