PROFIL

Michael

  • 2
  • Rezensionen
  • 1
  • Mal wurde Ihre Rezension als "hilfreich" bewertet
  • 10
  • Bewertungen
  • Bestrafung

  • Ein Fall für Lene Jensen und Michael Sander 2
  • Autor: Steffen Jacobsen
  • Sprecher: Josef Vossenkuhl
  • Spieldauer: 14 Std. und 12 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.219
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.156
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.155

Dänemark verliert seine Unschuld, als ein Selbstmordattentäter im Tivoli, dem beliebtesten Vergnügungspark des Landes, eine Bombe zündet. Mehr als Tausend Menschen finden den Tod. Doch niemand bekennt sich zu dem Anschlag, und die Ermittlungen laufen ins Leere. Bis Kommissarin Lene Jensen eine Verbindung zu einem vermeintlichen Selbstmord im U-Bahnhof Nørreport herstellt. Gemeinsam mit Privatdetektiv Michael Sander geht sie der Sache auf den Grund. Sie finden Schreckliches.

  • 5 out of 5 stars
  • Wow

  • Von M.K Am hilfreichsten 25.01.2019

Brilliant plastisch geschrieben, fesselnde Story

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.06.2019

Ein phantastisches, sehr fesselndes Hörbuch. Die Geschichte wird sehr intelligent und sehr komplex entwickelt, unterschiedliche Handlungsstränge fügen sich gut, teils nicht oder nur gering vorhersehbar und damit überraschend zusammen. Die Protagonisten werden gut ausgestaltet, Charakter und Wesen werden deutlich. Die Dialoge sind lebensnah konstruiert. Das Tempo wechselt bemerkenswert: Mal werden Handlungsstränge schnell erzählt, mal einzelne Teile detailreich packend, auf einen kleinen Höhepunkt hin dargestellt. Die Story passt in die Zeit, die sich nach den Anschlägen vom 9/11 entwickelt hat; nicht zu übertrieben, nicht zu bedrohlich, sondern nachvollziehbar und durch die Plastizität unter die Haut gehend. Gegenüber anderen Büchern mit ähnlichem Thema eher chronistisch, fast dokumentarisch dargelegt. Jacobsen erinnert mich in seiner Art an Scholders Oktoberfest, schildert aber nüchterner, weniger pathetisch. Er entwickelt die Geschichte detaillreicher als Kubo in Gefährliche Saat. Aber beide Hörbücher fand ich sehr gut, insbesondere das Werk von Scholder. Im Votum von Jacobsen: Ich freue mich auf die nächsten Teile der Jensen/Sander-Reihe, die ich mir schon vorgemerkt habe.

Einen kleinen Abstrich für den Sprecher Vossenkuhl: Ich bin großer Fan von Detlef Bierstedt und schätze es an ihm, wie er jedem (wichtigen) Charakter eine gute, einzigartige und wiedererkennbare Stimme leiht. Man weiß immer, wer gerade spricht. Bei ihm ist es fast schon mehr Hörspiel als Hörbuch; eine tolle, fast "schauspielerische" Leistung. Vossenkuhl liest eher vor, als zu "hörspielern", mit sehr angenehmer und auch passender Stimme, aber man muss schon aufpassen, wer gerade etwas sagt, einige (eher wenige) Male war es nicht möglich, die Aussagen zuzuordnen (zurückspulen wollte ich nicht). Er wechselt das Tempo und betont hier und da aber schon sehr gut. Jacobsens Trophäe war das erste Hörbuch, das ich von ihm angehört habe. Ich fand, dass er sich gegenüber diesem Buch jetzt schon weiter entwickelt hat: Jemand der näselte, wurde von ihm auch so interpretiert. Leichte Variationen waren erkennbar. Mittlerweile bin ich mir nicht sicher, ob die sehr ruhige Stimme, die sich je nach Figur nicht oder nur kaum wandelt, also die Art von Vossenkuhl nicht besser zum Schreibstil von Jacobsen passt und die - in meinen Augen - chronistische Art und den leicht dokumentarischen Charakter sogar sehr gut betont. Vielleicht unterstreicht diese Art sogar das Abgeklärte im Agieren von Jensen, Sander und manchen anderen, die auftauchen. Da habe ich mir noch keine abschließende Meinung gebildet.

Jedenfalls: Das Hörbuch kann ich uneingeschränkt empfehlen.

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Oktoberfest

  • Autor: Christoph Scholder
  • Sprecher: Detlef Bierstedt
  • Spieldauer: 16 Std. und 57 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 3.169
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.157
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.167

Der zweite Wiesn-Sonntag. Weiß-blau erstreckt sich der Himmel über München, Tausende strömen auf das größte Volksfest der Welt. Partystimmung, so weit das Auge reicht, ausgelassen tanzen die Leute in den riesigen Zelten. Niemand ahnt, dass dieser Nachmittag um exakt vier Minuten vor sechs in einem Höllenszenario enden wird. Denn genau zu diesem Zeitpunkt gibt Oleg Blochin, der skrupellose Kommandeur einer russischen Elite-Soldateska, seinen Männern den Befehl, das Betäubungsgas im ersten Bierzelt freizusetzen.

  • 4 out of 5 stars
  • für Nichtbayern

  • Von cavantenello Am hilfreichsten 23.08.2012

Packende Story, hervorragend gesprochen!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.04.2015

Anfangs mäandert die Erzählung einige Schleifen, um perfekte Spannungsbögen zu initialisieren. Einige werden erst zum Ende wieder zusammen geführt. Phantastisch. Die Handlung wird detailreich, beinahe akribisch entwickelt, in einem Dokumentarstil so vorgetragen, dass sie oft unter die Haut geht. Facettenreiche Charaktere schaffen sehr viel Nähe, sie erhalten durch den Sprecher eine plastische Identität.