PROFIL

Eva

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  • Rezensionen
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  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
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  • Bewertungen

Der schlechteste Band der Reihe!

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.07.2020

Die vorherigen Bücher habe ich überwiegend mit 4 Sternen bewertet. Aber diese Geschichte ist einfach grauenvoll! Die kruden Vorstellungen der patriarchalen Kultur der Zigeuner, ergänzt durch die nicht minder nervigen religiösen Vorstellungen einer Pfingstgemeinde, bilden den Hintergrund dieser wenig spannenden Erzählung. Nicht zum Aushalten.

Wer glaubt denn sowas!

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.06.2020

Ein Täter wurde vor 20 oder 30 Jahren (weiß nicht mehr) von einem französischen Gericht vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs einer 10-Jährigen freigesprochen, weil a) das Gericht der Einlassung des Angeklagten geglaubt hat, das Kind habe ihn verführt, und weil b) diese angebliche Verführung offenbar ein rechtlich relevanter Faktor war, der den sexuellen Missbrauch des Kindes straflos gemacht hat. Beides halte ich für extrem unglaubhaft! Dass die Autorin eine überaus seltsame Rechtsauffassung hat, zeigt sich auch am Schluss des Buches, wo sie die Meinung vertritt, dass ein Mörder wegen „nachvollziehbarer Motive“ straffrei ausgehen könne.
Von dieser Autorin werde ich mir kein weiteres Buch anhören.

Total einseitig!

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.06.2020

In dem fraglichen Satz ging es ausschließlich um ein haftungsrechtliches Problem. Dass sich ein Hotelinhaber von der Haftung freizeichnen möchte, wenn seine Designermöbel unter dem Gewicht von Menschen über 130 kg zusammenbrechen und diese sich dabei verletzen, finde ich nur zu verständlich. Das ist sein gutes Recht. Oder soll er etwa gezwungen werden, sein Hotel mit Möbeln auszustatten, die Personen über 130, 140, 150 kg … tragen?

Aber selbst wenn die Hotelinhaberin grundsätzlich keine fetten Menschen in ihrem Hotel haben möchte, ist das ebenfalls ihr gutes Recht. Ich finde, dass fette Menschen unästhetisch aussehen. Speziell im Sommer und gar am Strand und in einer Strandbar. Ich kann mir den Anblick gut vorstellen, wenn ein fetter Mensch mit einer A....-Backe überquellend auf einem Designer-Barhocker hängt, auf dem ein ganzer Po eines Normalgewichtigen Platz hat. Sowas sehe ich mir wahrhaftig nicht gerne an. Dieser Standpunkt wurde gar nicht vertreten! Auch davon, dass fette Menschen das Gesundheitssystem belasten, war nicht die Rede. Von daher ist Fettsein eben nicht Privatsache, wie gesagt wurde. Mal abgesehen davon, dass ihr Anblick das Auge vieler anderer Menschen beleidigt.

Sprecher nur für Sachbücher geeignet

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.05.2020

Herr Holdorf hat u.A. die drei genialen Bücher von Yuval Noah Harari sowie „Schnelles Denken, langsames Denken“ von Daniel Kahneman gelesen. Hier passte sein langsamer und ruhiger Vortragsstil exzellent! Denn dieser ermöglicht ein konzentriertes Verfolgen tiefsinniger Gedankengänge. Aber für einen Krimi (Unterhaltungsliteratur) ist dieser Vortragsstil völlig ungeeignet. Hier wünscht man sich einen schnelleren Fortgang der Geschichte, die ja die „kleinen grauen Zellen“ nicht sonderlich beansprucht. Selbst die eine Actionszene des Buches wurde mit derselben Gemächlichkeit vorgetragen wie alles andere.
Mein Fazit: Ich werde von Herrn Holdorf möglichst nur noch Sachbücher hören. Das ist sein Ding.

Die Ondragon-Reihe von Anette Strohmeyer alias Anne Nørdby wurde von David Nathan gelesen. Schade, dass dieser tolle Sprecher nicht auch für die Tom-Skagen-Reihe gewonnen werden konnte.

Oh mein Gott!

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.05.2020

Bereits die Auflösung der ersten Morde vor 25 Jahren ist, was den unmittelbaren Täter anbelangt, nicht nachvollziehbar. Dies gilt erst recht für das Verhalten des Initiators/der Initiatorin des aktuellen Tötungsdelikts. Schade um die Zeit!

Unglaublich zäh!

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.05.2020

Die Geschichte kommt nicht vom Fleck, da Vieles unheimlich detailliert beschrieben wird (z.B. wie die Protagonistin mit dem Fahrrad von A nach B gelangt oder ein „halb verschlossenes“ Fenster aufbekommt) und zudem der Fortgang des Geschehens durch langschweifige Überlegungen und Spekulationen der Protagonistin gehemmt wird. Hinzu kommt, dass wichtige Informationen immer nur bröckchenweise geliefert werden. Kurzum: Weniger wäre mehr gewesen. Ich wollte zweimal abbrechen, weil‘s so zäh war.

Unterstützt wird die Langatmigkeit durch den Sprecher, der für mein Empfinden einen Ticken zu langsam liest. Obwohl ich ihm eigentlich gerne zugehört habe, ist sein Vortrag auf die Dauer zu gleichförmig, bei Dialogen kann man die Sprecher nicht unterscheiden, das Gleiche gilt für die Ich-Erzählerinnen (Protagonistin, Tagebuchschreiberin).

Als die Protagonistin eine Prepaid-SIM-Karte ohne Vorlage eines Personalausweises kaufte, war ich so irritiert, dass ich erst einmal unterbrechen und eine Google-Recherche vornehmen musste. Sowas nervt! Hier hätte der deutsche Autor in dem für deutsche Leser/Hörer geschriebenen Buch eine Erläuterung geben sollen/müssen, dass dies in Dänemark (noch) möglich ist.

Die Auflösung hat mich auch nicht vom Hocker gerissen; zu konstruiert, das Ganze

Ach ja: Immer wenn es um „das Laptop“ ging, haben sich mir die Nackenhaare gesträubt. „Das“ Laptop geht gar nicht.

Am Thema völlig vorbei

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.05.2020

Es ging um ein mögliches Recht, da, wo es möglich ist. Dass bei vielen Berufen/Tätigkeiten eine Arbeit ausschließlich vom Homeoffice aus nicht möglich ist, stand ebenso wenig zur Debatte wie die Frage, ob „man“ so etwas will oder gut findet. Frage war ausschließlich, ob jemand, wenn er von zu Hause aus arbeiten möchte (und das möglich ist), gegenüber seinem Arbeitgeber einen (Rechts-)Anspruch darauf haben soll. Diese Frage mit den damit verbundenen Rechtsproblemen wurde lediglich als Frage ganz am Schluss angesprochen.

Platte Psychologie

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.05.2020

Schon im ersten Teil hatte mich die psycho-laienhafte Konstruktion der Täterpersönlichkeit und ihres – kaum nachvollziehbaren – Motivs enttäuscht. Hier verhält es sich nicht anders: Äußerst laien- und klischeehafte Vorstellungen über die psychischen Gründe und Zusammenhänge abweichenden/kriminellen Verhaltens. Wie sich Lieschen Müller das eben so vorstellt – und wie man es in Krimis häufig suggeriert bekommt. Daher: nur Durchschnitt.
Es wäre schön, wenn die Übersetzerin (oder Autorin?) endlich den Unterschied zwischen einem Pathologen und einem Gerichtsmediziner begreifen würde. Schon im ersten Band war dauernd fälschlicherweise von einem Pathologen die Rede, obwohl ein Gerichtsmediziner gemeint war. Sowas nervt.

Der tolle Sprecher Uve Teschner sollte niveauvollere Krimis lesen.

Leider nicht so gelungen …

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.04.2020

… wie das erste Buch der Autorin, das ich mit 5 Sternen bewertet habe. Diesem Buch gebe ich nur 3,5 Sterne (großzügig aufgerundet auf 4 Sterne). Die Geschichte ist über weite Strecken eher verworren (viele Perspektiv- und Zeitwechsel) als spannend. Insgesamt stört mich der sentimentale Charakter der Erzählung: Es geht letztlich um eine „schwere Kindheit“ sowie Liebe und Beziehungen. Nicht so prickelnd, finde ich.

So ein Scheiß!

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.03.2020

Die (gefühlte) Hälfte des Buches spielt im Mittelalter. Ich mag keinen Mittelalter-Scheiß. Hinzu kommt, dass die für mich völlig uninteressante Mittelaltergeschichte nichts mit den aktuellen Morden zu tun hat, außer Tötungsvorlagen zu liefern.

Die aktuelle Kriminalgeschichte ist völlig abstrus. Erst wird man ewig mit einer Person mit dissoziativer Identitätsstörung genervt, dann tauchen gegen Ende des Buches wie aus dem Nichts die wahren Täter auf. Eine völlig konstruierte Geschichte.

Zum Schluss erfährt man überflüssigerweise noch etwas über die Familiengeschichte (das Geschlecht) der Ayalas. Hier liegt der einzige inhaltliche Bezug zu der langen und öden Mittelaltergeschichte.

Inspektor Ayala ist nach wie vor ein gefühliger Softie, s. meine Rezension zu „Das Ritual des Wassers“ vom 25.10.2019.

Kurzum: Der erste Teil war gut, der zweite mittelmäßig, der vorliegende dritte Teil ist schlecht.