PROFIL

jensmk

  • 14
  • Rezensionen
  • 84
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 53
  • Bewertungen

Wohl den Nagel auf den Kopf getroffen

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.12.2019

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich die vielen 1-Stern-1-Stern-Bewerter ertappt fühlen. Ich freue mich auf jede neue Folge. Da sitzen vier lustige Menschen zusammen und lesen 1-Stern-Rezensionen vor.
Das ist lustig. Und kurzweilig. Michael Dietz versucht den dauergelangweilten Hanseaten und die dauermotivierte Rheinländerin im Zaum zu halten. Dazu ein Gast, der meist nicht so ganz genau weiß, warum er hier sitzt.
Das ist lustig. Uneingeschränkte Empfehlung!

Hapes Kaffeekränzchen

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.09.2018

Der eigentliche Star ist Gudrun. Hapes zweitbeste Freundin. Hape hat mir eine Welt näher gebracht, die mir vorher piepegal war. Und jetzt auch wieder ist. Ein wunderbares Buch.

Hollywood im Ohr

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.07.2018

Gerade die verschiedenen Stimmen machen es einfach, der Story zu folgen. Grossartig gelesen, großartig geschrieben. Großartig gekürzt.

Ein echter deutscher Anhalter

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.05.2016

Seite für Seite eine kleine Absurdität, eine kleine Anspielung auf dieses und jenes. Subtiler Witz. Eine Freude hier zuzuhören. Und was erfahren wir nicht alles: wir lernen die göttliche Macht kennen, die Schalke04 seit Jahrhunderten vom Gewinn der Bundesliga abhält. Wir wissen nun, worum es beim Mayakalender wirklich ging. Die Bauverzögerungen beim Berliner Gulphafen werden ebenso thematisiert, wie die Notwendigkeit, die Geschäftsbedingungen ganz genau zu lesen oder alternativ einen Latte Soja mit Karamel zu servieren.

Und wir lernen die feine Philosophie kennen, wenn ein Alien jeden Tag 30.000 Kinder von der Erde zur freien Verfügung haben will. Und zwar die 30.000, die jeden Tag verhungern. Das geht natürlich nicht. Auf die außerirdische Gegenfrage, ob nicht jedes Schicksal im All besser wäre, als auf der Erde zu verhungern, antwortet der Hauptprotagonist: "Das ist was ganz anderes!"

Wenn Ihnen Sätze wie "Die Entscheidung, wer den Aliens die Friedensbotschaft der Erde überbringen darf, hätte fast zum dritten Weltkrieg geführt" gefallen, dann greifen Sie beherzt zu!.

Irrwitz aus der Servicewelt Titelbild

C.M Herbst in Hochform...dennoch unterirdisch

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.02.2015

Zu Herrn Herbst muss ich nichts mehr schreiben. Er ist einfach ein göttlicher Performer für Hörbücher. Zum niederknien, meinetwegen den Grimmepreis im Abo.

Zum Hörbuch: Tom König (Pseudonym des "Journalisten" und Schriftstellers Tom Hillenbrand) gehört wie sein Kollege Marc Werner zu der seltsamen Generation der 1968 bis 1973 geborenen, die es schaffen, eine gewisse Medienpräsenz aufzubauen und sich "durchzuwurschteln" ohne selbst jemals einen produktiven Beitrag zur Gesellschaft geleistet zu haben. Der Prototyp der Generation "Irgendwas mit Medien oder Musik oder so", die die Fähigkeit besitzen, mit einem gewissen Stolz die eigenen geistigen Limits in lustige Texte zu giessen. Nichts, was irgendwie hängen bleiben würde. Nichts, was bei genauerer Überlegung und 20-sekündiger Recherche kein starkes Gefühl des Fremdschams aufkommen lassen würde.

Und so frage ich mich bei diesem "Werk": Wie kann jemand, der so lustig schreiben kann so schlecht recherchieren? Muss man sich auf das Niveau eines pubertierenden 13-jährigen Dauernörglers begeben, um völlig belanglose Dinge als unfassbare Skurilitäten des Alltags zu beschreiben?

Und so bleibt die Feststellung: Mit ausgeschaltetem Gehirn wegen Herrn Herbst erträglich. Der Sprecher kann alles performen. Vermutlich auch ein Telefonbuch. Inhaltlich unter jedem Niveau.

Warum "Werk"? Zwei Gründe: 1) Es ist kein Werk. Ein Werk setzt einen Wert voraus. IN irgendeiner Weise. 2) Es ist eine Mogelpackung. Das Meiste war wohl in den ersten beiden Hörbüchern. Der Text weißt darauf nicht hin.

Wer die ersten beiden Hörbücher NICHT hat, erhält mit diesem eine Art "Best of".
C.M. Herbst - Fans können sowieso zuschlagen....

Es Herbstelt wieder so schön

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.07.2013

Immer, wenn ich ein Hörbuch mit Herrn Herbst höre, startet eine Melodie in meinem Kopf und ich höre zu einer bekannten, schwedischen Volksweise "Grimme, grimme, grimme a preis, aber schleunigst...".

Auch in diesem Hörbuch brilliert Herr Herbst, dass man selbst jetzt im Sommer die Frühlingssonne zu vernehmen scheint und man sich schon wieder auf die Winterabende freut, um mehr Hörbücher zu hören.

Inhaltlich ist das Ganze bestenfalls unterhaltsam. Unterhaltsam, bis ein Thema aufgegriffen wird, bei dem man Ahnung hat. Dann zeigt sich die unterirdische Recherchearbeit des Autors Tom Hillenbrand. Es wirkt so, als würde sich die "Recherche" auf die Formel: "30% "erster Googletreffer" + 30% "was die Leute so sagen" + 40% ich denke so, also ist es Fakt" reduzieren.

Belanglos seicht zu lesen, großartig zu hören (dank C.M. Herbst).

Solange Sie sich darüber im Klaren sind, Stammtischweisheiten als Rechercheergebnis verkauft zu bekommen, können Sie problemlos zuschlagen.

"Professor Langdon war entsetzt!"

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.06.2013

"Siena!" schrie er auf. "Siena, kann es sein, dass wir quer durch die Welt jetten um Dinge in Erfahrung zu bringen, die mit Hilfe eines iPhones in 2 Minuten ergooglet würden?" Siena schaute nachdenklich zu Boden. "Und wie kommt es, dass alle Menschen, mit welchen wir zu tun haben, einen Mindest-IQ von 300 besitzen, die Weltgeschichte in Detail abrufparat haben, aber praktisch mit der Bedienung einer Türklinke überfordert sind?"

Prof. Langdon setzte sich auf eine Bank und beobachtete Agent Brüder, wie er eine Kanone aufbaut um auf Spatzen zu schießen. Siena setzt sich zu ihm. "Robert, zum einen hat das damit zu tun, das die Leser von Herrn Brown exakt das erwarten, zum anderen passt Wolfgang Pampels Stimme einfach perfekt zu ihnen. Und seit Fast&Furious 6 wissen wir, dass es besser ist, manche Dinge nicht ganz so exakt zu hinterfragen." "Sie meinen die 90km lange Landebahn in den letzten 20 Minuten?" "Richtig Robert. Und sie müssen zugeben, dass die 17 Stunden Hörbuch doch ruckzuck vorbeigehen." "Ja, Siena, es kommt mit garnicht wir 17 Stunden vor!"

"Und deswegen, Robert, können wir dieses Hörbuch allen Dan Brown Fans bedenkenlos empfehlen." Robert lächelte, Siena fuhr fort "Genau wie das altphrygische Sprichwort 'gnopphrzkpt, frrrrp frrrp guuuuuuuhd' ". "Mein altphrygisch ist etwas eingerostet, bedeutet dies etwa...? SIENA! Sie meinen das hethitische 'aaaaloollliffuuugeeee ock ock gnaaaaaaaaaf'!" "Genau, Robert! Genau das meine ich!"

Vor dem Florenzer Sonnenuntergang versucht Agent Brüder immer noch seine Kanone abzufeuern. Vergebens. Er baut alles ab und sagt resignierend mit einem Lächeln auf den Lippen: "Diese Dinger sind die Pest. Man investiert so viel Zeit, die man nützlicher verbringen könnte. Aber es macht großen Spaß...."

C.M. Herbst in Hochform

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.03.2013

Man erfährt all die Dinge, die wir schon immer über Angie wissen wollten. Wie sie auf der Bundestagstoilette die "Brigitte" von Sahra Wagenknecht findet und dann beschließt Modebewusst zu werden. Wie Sie ihren Mann bei "Sauer sucht Frau" kennenlernte. Warum sie beim Chinabesuch die Menschenrechte vergaß.

Ein weiteres Hörbuch der Kategorie "Besser-als-gedruckt", geschuldet dem genialen C.M. Herbst.

Kaufbefehl, egal ob Sie links (CDU,SPD, Grüne, Linke) oder die Zeugen Seehofers wählen.

Ein Lacher nach dem anderen garantiert!

...ein Muss

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.12.2012

Ein typischer Christopher Moore. Nein. Eigentlich ein typischer Simon Jäger.
Es plätschert dahin. Lange passiert nix. Man bleibt trotzdem dran, weil Simon Jäger den Personen so viel Leben einhaucht, dass es eine Freude ist, zuzuhören.

Dann kommt - unerwartet und aus dem Hinterhalt - der Moore-Moment (tm) . Ein kleiner Satz, der einen erstaunt (bitte mitmachen, bis zum dritten "a" fragend, dann erstaunt/erfreut) "Ahaaaaaaaaaaaa" und man hängt in dem guten Stück und muss es bis zum Ende hören. Und zwar schleunigst.

Der Inhalt ist "typisch Moore", hoch interessant. Simon Jäger läuft zur Hochform auf. Toulouse Lautrec ist mein Favorit, dicht gefolgt von der Mutter von Brian Cohn, diesmal in der Rolle einer Bäckersmutter.

12 Stunden pure Unterhaltung. Klarer Kaufbefehl.

Kurzweiliges Wortspielfeuerwerk

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.05.2011

Das Hörbuch macht Spaß. Erstens sollte jeder checken, dass es sich um eine überspitzte Darstellung handelt. Zum zweiten schwingt immer tiefer Respekt für das Traumschiff mit. Zum dritten wird zum Ende sehr klar, warum die Charaktere so übertrieben dargestellt werden. Der "Mumienschlepper" ist eben ein "Traum von einem Schiff".
Meine Verneigung für die zahlreichen Wortspiele - ich komme mir dann immer so überlegen intelligent vor :-) Beispiel: "...um das Gespräch zu Ende zu bringen, versuche ich es mit dem finalen Rettungsschluß....".

Alles in allem kurzweilige Unterhaltung. Meine Gratulation zum gelungenen Erstlingswerk.