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satcat

Hamburg
  • 30
  • Rezensionen
  • 20
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 55
  • Bewertungen

Unblaubwürdig. Und ein gravierender techn. Fehler

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.04.2019

Die Auflösung ist unglaubwürdig. Irgendwie eine billige Pointe nach einer langen Geschichte und vielen Wendungen.

Und ein gravierender technischer Fehler, der das ganz Buch entwertet:

Zum Schluss verfolgt der Böse die Gute in einem Wald. Und zwar hilft ihm dabei ein Tablett-Computer, der irgendwie einen (Funk-) Kontakt zu den GPS-Satelliten hat – das heißt: Der Tablett-Computer empfängt nicht nur seine (eigenen) GPS-Positionsdaten, sondern es wird behauptet, dass der Tablett-Computer andere Daten aus dem GPS-System auslesen kann.

Die Verfolgte hat ein Handy, das während der Verfolgung im Wald auch GPS-Zugriff hat – das heißt: Die GPS-Ortung klappt auf diesem Handy. Aber es gibt keinen Handy-Empfang - wegen eines Funklochs. Sie kann also nicht telefonieren. Das heißt: Sie kann keine Hilfe rufen.

Da wird im Buch tatsächlich behauptet, dass das Handy (der Guten) mit dem GPS-System in Funkverbindung steht - dass also das GPS-Satelliten-System die Positionsdaten des Handys entgegennimmt. Der Böse hat das GPS-System gehackt und kann die Positionsdaten der Verfolgten mit Hilfe seines Tabletts auslesen. So ist er in der Lage, sie im Wald zu verfolgen.

Was für ein Quatsch. Was für ein Unsinn. Siehe den Wiki-Artikel „Global Positioning System“ – dort steht u. a.: „Der Aufenthaltsort des Trägers eines GPS-Empfängers lässt sich, da Empfänger passiv arbeiten und keine Signale senden, nicht verfolgen. Für eine GPS-Überwachung wird eine Kombination aus einem passiven GPS-Empfänger mit einem aktiven Sender benötigt, z. B. ein Mobilfunkmodul, der die ermittelten Positionsdaten an Dritte weitergibt. Derartige Kombi-Geräte werden oft fälschlicherweise als GPS-Sender bezeichnet.“

Im Buch wird mehrere Male genau das Gegenteil dargelegt, und zwar explizit, dass nämlich der Böse die Gute verfolgen kann, obwohl keine Funkverbindung vorliegt, weil eben der Böse angeblich die Ortungsdaten aus dem GPS-System auslesen kann. Das macht das Buch zu einem Witz.

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Langatmig, keine Spannung, langweilig

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.03.2019

Es kommt keine Spannung auf. Habe nach einer Stunde aufgegeben. Wegen der komischerweise vielen guten Rezensionen hatte ich bereits vorsorglich auch das Hörspiel gekauft. Werde auch das nicht hören. Habe alles gelöscht. Rausgeworfenes Geld.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

zu wenig Action - zu viele Beteilgte

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.10.2018

Permanent werden immer neue Figuren ins Spiel gebracht: Nachbarn, Verwandte, Freunde - was auch immer - Fußgänger, immer neue Arbeitskollegen u. a. Zum Schluss wusste ich gar nicht mehr, wer wer war. Zumal man das Buch ja auch nicht in einem Rutsch hört - sondern dazwischen Pausen von vielleicht ein paar Tagen hat. Die vielen Figuren können so kein Gesicht bekommen.
Die Forensikerin (Zoe - ist das richtig geschrieben?) stöhnte - während Sie daran beteiligt war, ein Haus zu überwachen -: "Ist das langweilig". Und das sagte sie mehrmals. Stimmt. Es wurde nach und nach totlangweilig. Ich wollte dieses Buch fast schon abbrechen. Hätte ich das mal getan. Im letzten Drittel war es für mich schon gar nicht mehr wichtig, wer wen verbrannt hat - und warum er das getan hat. Unglaubhaft. Es hat mich alles kalt gelassen.
Und obendrein: Wenn der Sprecher wörtliche Rede von Max (dem Hacker) vorträgt, nervt mich das wahnsinnig. Der Sprecher verfällt dann in eine helle, meckerige Stimme - das hört sich wahrlich nicht schön an. Was soll diese helle Stimme bedeuten??
Trotz dieser negativen Beurteilung haben ich Buch 5 dieser Serie schon gekauft und begonnen, es zu hören. Dieses Buch wird von einem anderen Sprecher vorgelesen. Da bekommt Max eine bessere Stimme. Mal sehen, ob die Geschichte des Buchs 5 dichter und schlüssiger ist.

Einfach unlaubhaft. Verworrene Voodoo-Geschichte

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.07.2018

Habe nach drei Stunden aufgehört zu hören. Irgendeine 16jährige Kindesmörderin von 1907 (oder so) hat ein Vermächtnis hinterlassen - und die Schüler spielen - davon inspiriert - irgendwelche nicht glaubhaften Spiele. Für mich ist das Blödsinn - Quatsch. Es nervt. Mich interessiert der Mist einfach nicht mehr. Kann leider dieses Hörbuch nicht zurückgeben.

1 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Zorn & Schröder: Sehr sympathisch

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.06.2018

Dies ist das 1. Buch der Zorn-Reihe. Man sollte sie tatsächlich mit diesem Buch beginnen. Dann macht das Hören der anderen nachfolgenden Teile großen Spaß, da sie hier und da aufeinander Bezug nehmen. Aktuell sind es insgesamt 7 Teile. Ich bin zur Zeit beim 4. und freue mich schon auf die nächsten Teile.

Als ich mit diesem ersten Teil begonnen hatte, musste ich mich erst daran gewöhnen: Sehr trockener Humor, teilweise sarkastisch, aber dennoch irgendwie immer liebenswürdig. Nonchalant, burschikos.

Eigentlich mag ich nur solche Krimis, die eine sehr realistische Sprache und kriminalistische Tatbestände zum Gegenstand haben, von denen ich durch die Geschichte und Sprache überzeugt werde, dass sie eben real sein könnten.

Auf den ersten Blick - beim Reinhören in dieses erste Buch - hatte ich das Gefühl, dass die Kommunikation, die diese beiden Ermittler untereinander und auch mit anderen pflegen, nicht realistisch ist, sondern eben zu leicht, zu humorvoll, manchmal zu trocken und zu ironisch übertrieben. Man gewöhnt sich aber sehr schnell daran - irgendwie wird es komischerweise dann doch glaubhaft und tatsächlich sympathisch. Ich fühle mich jetzt - beim 4. Teil - schon wie zuhause - wie ein Teil des Teams. Hoffentlich schreibt der Autor noch weitere Teile.

Ich kann auch nur empfehlen, sich die verfilmten Teile anzuschauen. Sie bringen die Atmosphäre perfekt herüber. Beim Hören der Bücher habe ich geistig die Schauspieler, die Zorn und Schröder spielen, vor Augen - beide spielen diese Typen fantastisch.

Und natürlich nicht zu vergessen: Der Sprecher David Nathan. Überragend. Unschlagbar. Da ich ein paar Steven-King-Bücher gehört habe, glaube ich manchmal, beim Hören dieser Bücher ein Steven-King-Roman vor mir zu haben. Die Sprache von Stephan Ludwig (in dieser Zorn-Reihe) erinnert mich manchmal an die Schreibweise eben von Steven King.

Insgesamt also ein wunderbares Hör-Vergnügen.

Billige Krimi-Komödie, albern, unglaubhaft

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.04.2018

Ich habe mich sehr geärgert: Habe über 4 Stunden gehört und wurde immer unzufriedener. Jetzt habe ich aufgehört. Ich werde das Hörbuch nicht zu Ende hören. Es interessiert mich einfach nicht mehr. Anfangs sieht es so aus, als ob es ein spannender, glaubhafter Krimi ist bzw. wird - dann wundert man sich immer mehr über abstruse Albernheiten. Es wird immer lustiger - irgendwie ironisch - unglaubhaft. Dann zotig - z.B. "Dicke Frauen haben eine enge Möse". In diesem Stil geht es weiter. Echter Quatsch. Unglaubhaft und damit nicht mehr spannend, sondern langweilig. Z.B.: Vincent Ruiz spricht auf einer Party mit dem Gastgeber - einem mafiösen Geschäftsmann. Hinter Vincent steht ein Bandit - eng an seinem Rücken und will ihn greifen. Vincent Ruiz geht in die Hocke - und steht aus der Hocke schnell wieder auf und trifft den Banditen mit seinem Kopf unter dem Kinn - der Bandit fällt um. Albern - so ein Unsinn ist nicht ertragbar. Auch die sogenannten brutalen Szenen sind gar nicht mehr brutal - sondern nur albern und unglaubhaft. So geht es weiter - wie in einem billigen unglaubhaften Action-B-Film. Ich werde von Robotham nichts mehr lesen und hören.

3 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Spannend. Atemberaubend. Uve Teschner grandios

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.01.2018

23 atemberaubende Stunden. Ohne Cliffhänger. Gerade heraus vorgetragen aus der Sicht des Ich-Erzählers, des Detectives Mike Kennedy. Eine Szene ergibt sich aus der anderen. Keine komplizierten Puzzle-Spiele, bei denen man viele Stränge im Kopf behalten und nachher zusammenführen muss. Es ist vielmehr eine endlose, nicht aufhörende, aber trotzdem mitreißende Erzählung einer einzigen Person. Alles geschieht aus der Ich-Sicht des Detectives aus Dublin (Irland). Und die Geschichte wird jede Minute ein Stück spannender und wahnsinniger, aber trotzdem glaubhaft. Auch die Kindheitsgeschichte des Detectives - von ihm parallel in Ausschnitten erzählt - erzeugt Mitgefühl.

Uwe Teschner vermag jeder Person ihre eigene, unterscheidbare Stimme zu geben. Auch den Frauen. Nichts Übertriebenes. Man glaubt den Stimmen. Perfekt. Alle Stimmen zusammen erzeugen eine fast unheimliche Atmosphäre.

Leider gibt es kein weiteres Buch mit diesem Detective und diesem Sprecher. Schade.

Spannend, schlüssig, glaubhaft

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.11.2017

Ich mag keine übertriebene Krimis, die mit vielen komplizierten, meist unglaubhaften Wendungen hoffen, dass der Leser / Hörer diese vermeintlich atemlos vor Spannung verfolgt. Viele Krimis sind tief verschachtelt, viele Protagonisten machen die Kausalketten undurchschaubar und nicht nachvollziehbar. Glauben kann man das meistens nicht mehr. Das ist bei diesem Krimi nicht der Fall. Er ist wirklich spannend, stringent, atmosphärisch stimmig. Und in welcher Weise offen und unverblümt von der Referendarin, die behindert ist, die Rede ist, das ist einfach wunderbar. Konnte gar nicht aufhören zu hören. Auch die Kombination aus Ich-Erzählung und Darstellung des Täters ist gelungen und glaubhaft.Hoffentlich gibt es (demnächst) noch ein paar weitere Krimis / Hörbücher von Lorenz Stassen.

Apropo: Was mich immer noch ärgert, ist, dass die iPhone-Audible-App keinen Equalizer hat. Ich brauche als älterer Hörer etwas mehr Höhen - die Bässe sind in der Regel zu stark. Das beklage ich schon seit langem - habe auch Audible schon direkt angeschrieben. Keine Resonanz. !!! Das hat natürlich nichts mit diesem Hörbuch zu tun.

Folter. Krach. Vorschlag zur Abhilfe

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.07.2017

Da das Buch und die Sprecher sehr gute Rezensionen erhalten haben, habe ich mir das Hörbuch gekauft. Trotz der vielen negativen Hinweise der anderen Rezensenten, die die häufigen Geräusch-Einblendungen kritisieren.

Ich kann mich diesen Kritiken nur anschließen. Das ist Krach – das ist akustische Umweltverschmutzung. Folter. Wie – in aller Welt – kann es Menschen geben, die so etwas produzieren? Unglaublich. Alle 4 bis 10 Minuten gibt es eine Unterbrechung, in der man lautes Scheppern, Trommeln und sonstige undefinierbare Geräusche hört.

Irre. Wer war der irre Ton-Regisseur??

Aber es gibt Abhilfe: Schauen Sie sich dazu meine Rezension zu dem Buch in Amazon an.

Verworren - ich weiß nicht mehr, wer wer ist

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.03.2017

Man kann ein Hörbuch nicht 20 Stunden lang ununterbrochen hören. Ich habe nur alle 2 bis 3 Tage Zeit dazu. Und in der Zwischenzeit vergesse ich, wer die Schwester / Bruder / Freund, Vater, Mutter, Schwager von wem ist. Und dann die phonetische Ähnlichkeit: Kessler, Ehlers, Lessing und ich weiß nicht, wie viele Namen dann noch. Und dann gibt es noch viele Ehlers und viele Kesslers mit verschiedenen Vornamen natürlich: Ralf ... welche noch ? Schon vergessen. Und ich habe schon jetzt vergessen, wer der / die "Bösewichte" waren und wie die Kausalkette insgesamt aussah - genauer: Ich habe sie wohl komplett nicht verstanden - oder sie hat mich zum Schluss angeödet, so dass mein Gehirn sich geweigert hat, sie zu verstehen. 20 Stunden lang Wirwarr - vertane Zeit - leider.
Furchtbar.
Ich finde es schon komisch, dass die Gesamtbewertung hier in Audible deutlich über 4 Sterne lautet - bei so vielen schlechten Kritiken kann das doch nicht sein. Man muss wohl mehr auf die wirklich kritischen Rezensionen achten (die es bei diesem Buch ja bereits gibt) und sich nicht von den vielen Claqueren blenden lassen.

Der Sprecher ist gut - er kann nichts dafür.