PROFIL

Fridolin Freak

  • 22
  • Rezensionen
  • 21
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 26
  • Bewertungen

Wenig überzeugende Geschichte, lahm gelesen

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.11.2019

"Das Lied der Pferde" gehört zu den Geschichten, die von erwähnten Religionen bis Krieg Klischee an Klischee reihen, das Mittelalter schlecht recherchiert und beschönigt beschreiben und in denen detailreich und wiederholt dargestellt wird, wie Frauen gedemütigt, fortgesetzt sexueller Gewalt ausgesetzt werden, sich aber dennoch für ihre Zeit völlig untypisch verhalten und schließlich ein wenig überraschendes Liebes - Happy End erleben.
Die dünne Story wird durch die recht einschläfernde Stimme von Yara Blümel nicht besser.
Ein Flop.

5 Leute fanden das hilfreich

Fesselnde, toll gelesene Geschichte

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.09.2019

In Chicago - nach der Jahrtausendwende - bezichtigt ein jüdischer KZ- Überlebender einen anderen Juden, den bekannten Förderer und Mäzen der Region, einer früheren NS-Vergangenheit: er soll sich zum Schein eine jüdische Identität gegeben haben und sich fälschlicherweise ebenfalls als KZ-Überlebende ausgegeben haben. Nach diesem steilen Einstieg ist man sofort gefesselt von der gut recherchierten und gut erzählten Geschichte. Einziger schwach Schwachpunkt: Die langen, detailgetreue Rückblicke sind angeblich wörtliche Rede aus der Erinnerung des Anklägers. Das ist nicht wirklich glaubwürdig, tut der Geschichte an sich jedoch keinen großen Abbruch, und so ist das Buch insgesamt eine echte Empfehlung!

8 Leute fanden das hilfreich

Faszinierende, schreckliche Vision

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.08.2019

ich habe das Hörbuch mit relativ geringen Erwartungen begonnen weil mich der Bestseller "er ist wieder da" nicht überzeugt hat. alle Erwartungen wurden aber bei weitem übertroffen. Die Geschichte ist spannend und immer wieder erschreckend nah an der Wirklichkeit. So kommt es, dass einem immer wieder das Lachen im Hals stecken bleibt, wenn Timur Vermes seichten Gazetten-Journalismus oder populistische Politiker auf die Schippe nimmt, wenn er schildert, weshalb sich unzählige Menschen in Afrika oder jordanischen Flüchtlingscamos nach Europa sehnen, oder wenn er zum Schluss detailreich und überspitzt ausmalt, wie der unvorstellbar große Flüchtlingstreck auf der Tauernautobahn schließlich unter schrecklichen Bedingungen und Angriffen der Rechtsextremisten zum Ende kommt.
Oft kommt einem beim Zuhören der Gedanke: Es wäre schön, wenn die Wirklichkeit weiter vom Geschilderten entfernt wäre.
Christoph Maria Herbst liest das Buch so, dass auch verzwickte Bezüge verständlich werden - mit feiner Ironie und gutem Gespür für Zwischentöne.
Insgesamt ein tolles Hörbuch!

1 Person fand das hilfreich

Wie erwartet

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.08.2019

Ein Satiriker in der Europapolitik - das ist nicht ausschließlich lustig. Die Stärke des Hörbuchs liegt weniger in der speziellen politischen (?) Ausrichtung von Sonneborn als vielmehr darin, dass man nebenbei interessante Details zu Finanzen und Abläufen erfährt. Schaurig wird es, wenn "Die Partei" die Bundesrepublik im Ausland repräsentiert...
Insgesamt entsteht beim Hören der Eindruck, dass "Die Partei" ein skurriles, aber vielleicht notwendiges Experiment gestartet hat, indem sie inhaltsleeren Populismus auf die Spitze treibt, doch das muss sicher nicht durch weitere Mandate ausgebaut werden.

Überzogen

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.08.2019

unangenehm ist er, dieser Sascha : der Pechvogel schaut sich, dazu zu stehen, was ihm alles passiert, und so entschließt er sich dazu, Freundeskreis und Freundin dicke Lügen aufzutischen, als er einen Fernost Urlaub wegen eines Unfalls nicht antreten kann. Von da an macht er die Geschichte durch Lügen immer schlimmer, so dass es schwer fällt, dem sich steigernden Schlamassel zuzuhören. Zum Glück muss man ja nicht allzu lange warten - bei so einem kurzen Hör-Häppchen.
Etwas nervige Geschichte. Aber gut gelesen.

Über lange Strecken fesselnde Doppel- Saga

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.08.2019

zwei Handvoll leben bietet genau das, was ich mir erhofft habe: die beiden nebeneinander erzählten Biografien von Anna und Charlotte lassen die Zuhörer eintauchen in zwei unterschiedliche Welten. das Buch lässt ein halbes Jahrhundert deutscher Geschichte lebendig werden anhand der Schilderung zweier Frauen, die gleichzeitig in ganz unterschiedlichen deutschen Milieus heranwachsen. das gelingt anrührend und spannend zugleich, trotz der vielen Wechsel, da die Kapitel strikt zwischen Annas und Charlottes Erzählfaden hin und her wechseln. fornaro liest das Buch ausgesprochen angenehm, und es gibt kaum stellen, bei denen man als zuhörende ins Stolpern kommt, weil man sich z.b. eine andere Betonung gewünscht hätte. der Schluss des Buchs ist ja doch eine echte Enttäuschung: viel zu schnell und Färbungen werden die beiden Handlungsstränge zusammengeführt. Es entsteht der Eindruck, als habe die Autorin sich zwingen müssen, die versprochene Verflechtung noch umzusetzen. ich hätte mir gewünscht, dass die beiden Protagonistinnen mehr Zeit hätten miteinander verbringen dürfen, und ich hätte gerne noch eine Weile zugehört, wie sich die beiden Lebens Stränge verflechten lassen. Insgesamt aber ein gelungenes Hörbuch!

1 Person fand das hilfreich

Mies gelesene Groschenroman

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.08.2019

Der Aufhänger der Story und der Anfang machen Lust darauf, das Buch weiter zu hören: die Idee, jemanden nach 20 Jahren aus dem Koma aufwachen zu lassen. Doch leider rutscht die Geschichte von einem Klischee ins nächste und ist in viel zu vielen Punkten völlig unrealistisch. Die kitschig gezeichneten, in der Regel um sich selbst kreisenden Charaktere der Protagonisten müssen sich pubertär von einem Extrem ins andere wenden, damit nur ja der Kitsch nicht nachlässt im Erzählverlauf . Die Dialoge sind seicht und flach, und obendrein neigt die Sprecherin dazu, an jedem Satzende ins knarzig-Langweilige abzurutschen, so dass ganze Satz Partien ohne jede Betonung auskommen. Ärgerlich falsch gesetzte, sinnentstellende Betonungen machen den Hörgenuss vollends kaputt. Beim besten Willen kein schönes Hörerlebnis! Rückgabe.

lebt vom bayrischen Sprachduktus des Sprecgers

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.05.2018

Eine etwas lahme Geschichte über einen Typen, der total auf dem Egotrip ist.... aber zwischendurch gut beobachtete Stellen, die man aus dem Pauschaltouristen-Alltag kennt. Ich habe den Fehler gemacht, die späteren Bände zuerst anzuhören. Man fragt sich, wann der Wandel stattgefunden hat vom Volla******** zum freundlichen Papa

1 Person fand das hilfreich

Recht gut gelesen, spannender Historienroman<br />

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.05.2018

Auch der vierte Teil der Fleury Saga macht Spaß beim Anhören. Die korrekte Aussprache der hebräischen Namen und Bezeichnungen macht dem Sprecher offenbar Mühe, aber insgesamt ist das Buch erfreulich gut gelesen. Besonders gelungen ist, das viele Charaktere durch unterschiedliche Stimmfarben oder Sprechweisen erkennbar werden.

spannende, historisch gut recherchierte Geschichte

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.05.2018

Wie die meisten Romane von Rebecca Gable ist auch die Jonah Trilogie eine packende Erzählung, die auf historischen Rahmendaten basiert. Einziger Wermutstropfen der auch als Hörspiel sehr empfehlenswerten Fassung ist die langweilige pseudo-mittelalterliche Musik