PROFIL

Mathias

  • 30
  • Rezensionen
  • 22
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 30
  • Bewertungen

Langweilig

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.07.2020

Nachdem in den ersten 3 Kapiteln so gar nichts weiter geschehen ist, ging mir die Geduld aus. Story langweilig. Vom Sprecher langweilig gelesen, als ob er nicht immer bei der Sache wäre. Das Buch ist nur gut, um dabei entspannt einzuschlafen. Daher zwei Sterne, statt nur einen. Das ist keine Kunst. Das kann weg!

Ganz solide, aber nicht erstklassig

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.06.2020

Die Story in "Der Patient" ist soweit ganz in Ordnung. Zuweilen etwas langatmig wird es ab Mitte des Buches dann doch spannender. Ich mochte den direkten Weg im Ablauf der Geschichte ohne Zeitsprünge und ohne etliche Protagonisten, die zusammengeführt werden müssen. Leider lässt dies aber auch kaum Raum für große Überraschungen und einiges ist dann gut vorhersehbar.

Abzug bekommt das Hörbuch durch die schlechte Audiotechnik der Aufnahme. Beim Hören mit Kopfhörern fällt auf, dass der Sprecher schwer atmet. Zudem hört man deutlich die Cuts beim Vortragen, verbunden mit zu langen Pausen, wahrscheinlich dann, wenn ein Lesepart am Stück beendet ist. Das stört einfach und an einer Stelle klickt sogar etwas im Hintergrund. Das sollte den Machern auffallen und klingt dann nicht wirklich professionell. Dafür bekommt der Sprecher, oder besser der Tonmeister einen Stern Abzug.
Ansonsten: ganz solide, aber nicht erstklassig - Das Buch kann trotzdem empfohlen werden.

Frau Eisenberg: Diesmal so lala

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.05.2020

Das Gute zuerst: Michael Schwarzmaier macht auch mit diesem Hörbuch einen Klasse Job. Er versteht es, jeder Person einzigartig einen eigenen Charakter zu verleihen. Leider lebt der zweite Teil mit Anwältin Eisenberg auch fast nur dadurch immer wieder mal auf. Für meinen Geschmack kann Andreas Föhr hier nicht an den ersten Teil anknüpfen. Alles wirkt irgendwie wenig glaubwürdig und stark zusammengeschraubt konstruiert. Am Schluss kommt hier und da etwas Spannung auf. Diese hält sich bei den Verstrickungen der Masse an Protagonisten insgesamt eher flach. Zuweilen hatte ich kaum mehr Lust weiter zu hören. Am Ende läuft es dann sehr holperig aus und es gibt kaum einen Hallo - Effekt. Alles nicht ganz glaubwürdig. Irgendwie von allem zu viel und doch zu wenig! Schade.

Kurzweilig, amüsant und spannend

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.05.2020

Endlich mal wieder ein Hörbuch, dass mir von Anfang bis Ende Spaß bereitete. Wenn Juristen Kriminalromane schreiben, ist wohl auch immer eine Mischung aus Ironie und "Schalk im Nacken" mit im Spiel. Die Fülle an wörtlicher Rede macht das Buch lebendig und erzeugt ein schönes Kopfkino. Das Ganze für meinen Geschmack hervorragend gelesen von Michael Schwarzmaier, der mit seinen Dialektkünsten die Figuren perfekt in Szene zu versetzen versteht. Die eine Ungereimtheit gegen Ende, damit es dann so ausgehen kann, wie es ausgeht, kann ich dabei entspannt übersehen. Gerne höre ich mehr von der Anwältin Rachel Eisenberg. Teil 2 ist jedenfalls schon vorgemerkt!

Geschmackssache

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.05.2020

Bisher kannte ich von Safier nur "Mieses Karma". Da ich das damals ganz lustig fand, probierte ich nun "Aufgetaut". Tatsächlich musste ich 2 Stunden vor Schluss abbrechen. Die Story nahm zu keinem Zeitpunkt "Fahrt auf". Die Sprecherin konnte ich am Ende auch kaum mehr ertragen. Alles zu aufgesetzt vorgetragen. Was blieb: ein paar Glücksfloskeln - neuer Wein in alten Schläuchen. Geschmackssache eben.

Im Jahr 2015 sicher eine "aufregende" Frage

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.04.2020

Es war allemal interessant ein Buch zu der Frage "Wie wir (in Deutschland) die digitale Transformation schaffen", welches im Jahr 2015 geschrieben und dazu die Jahre zuvor recherchiert wurde jetzt im Jahr 2020 zu hören. Vor diesem Hintergrund allerdings musste ich im letzten Drittel des Buches abbrechen. Insgesamt hörte ich gute Überlegungen und Ansätze. Leider werden viele, oder gar die meisten von denen, von der Realität eingeholt.

Keese zählte so also vor 5 Jahren hier in seinem Buch all die Veränderungen auf, die in weniger als 20 Jahren auf uns in Deutschland zukommen werden. Ich stimme zu, dass die so oder so ähnlich kommen. Sicher aber nicht in den 2030 - er Jahren. Veränderungen, wie der Autor sie zwischen Kapitel 35 und 42 beschreibt sind in good old Germany nicht einmal im Ansatz in Sicht. Er beschreibt hier die erwarteten Veränderungen in den Bereichen Automobil, Telekommunikation, Banken, Versicherungen, Gesundheit, Stromversorgung, Mieten, Wohnen uvm.

Bereits hier hätte ich das Buch schon fast beendet, haben wir in Deutschland jetzt im Jahr 2020 noch nicht einmal ein flächendeckendes schnelles glasfaserverbundenes Internet. Selbst in Großstädten bricht regelmäßig am Wochenende das Internet ab und man sitzt "down" vor dem Rechner. Von guter Kommunikation Machine to Machine im "Internet der Dinge" sind wir so weit entfernt wie der Mars von der Venus. Wir werden auf lange Sicht ein digitales Entwicklungsland sein, welches lieber über den Kohleausstieg 2030 oder 2035 diskutiert und sämtliche Risiken scheut.

Vielleicht musste ja auch nun erst ein Virus alles platt legen, um Veränderungen schneller in Gang zu setzen. Das wäre meine Hoffnung. Mit dem normalen Denken und Tun in altbewährten Mustern wird sich hier nur langsam, zu langsam dahingehend etwas ändern. Sehr Schade und verbunden mit weitreichenden Schäden für uns alle. So sehe ich das.

Sprecher Frank Arnold macht wie immer einen sehr guten Job! Das Buch selbst empfehle ich nur bedingt.



Beste Unterhaltung

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.03.2020

Die drei Jonah-Teile: Für mich Unterhaltung vom feinsten und als Hörbuch in allen Belangen einfach fantastisch umgesetzt. Raus aus dem Alltag mit diesem Roman! Absolut empfehlenswert! 5 Sterne plus ....

17 wertvolle Stunden

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.01.2020

Trotz der Länge des Buches ist "Eine kurze Geschichte der Menschheit" ein absolutes Muss für Menschen, die mehr verstehen wollen, als die alltägliche Oberflächlichkeit auf allen Kanälen anbietet und verkaufen will. Ich halte dieses Buch obendrein für ein Muss zur Meinungsbildung über das was war und das was ist auf dieser Welt, auf der und in der wir uns bewegen. Vieles kann nach dem Lesen in einem ganz neuen Licht und aus einer ganz neuen Sichtweise betrachtet werden. Man muss es nur zulassen. Trotz der Beantwortung so vieler Fragen bleiben noch so viele Fragen offen. Schwer wird der zu finden sein, mit dem man das diskutieren kann.
Der Sprecher Jürgen Holdorf ist mit seiner Lesart für das Hörbuch hervorragend besetzt. Nach einer kurzen Pause der Verarbeitung freue ich mich schon jetzt auf die Fortsetzung in "Homo Deus".

Sehr gute Unterhaltung

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.01.2020

Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und fand das Hörspiel historisch sogar noch lehrreich. Ein wenig Recherche zu "Drogen im dritten Reich" oder zur "Ritze" in der Mulackstraße machte für mich die Sache "rund". So kann man sich wohl im Gründerzeitmuseum in Berlin Mahlsdorf die vollständig erhaltene Inneneinrichtung der einzigen noch erhaltenen Zille-Kneipe Berlins "Mulackritze" ansehen. Das ist sicher einmal einen Besuch wert.
Das Hörspiel ist zu keiner Zeit langatmig, sehr authentisch gespielt und Klasse gesprochen. Gerne mehr von solch anspruchsvollen Produktionen mit etwas mehr historischem Tiefgang. Aber Achtung: Vielleicht nicht unbedingt mit Kopfhörern an der Supermarktkasse hören ....!

"Das Erbe" kann man sich schenken

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.01.2020

Das Positive zuerst: Die Idee, ein Erbe zu einem spannenden Roman zu machen, ist gut. Das Ganze in Verbindung mit deutscher Geschichte und einer dramatischen Familienstory aufzusetzen kann ganz gut gelingen.

Leider blieb es bei "Das Erbe" für mein Empfinden nur bei der guten Idee. Ab der Mitte des Buches habe ich mich durch die teils hanebüchene, aus den Fingern gesogene Story gekämpft, die mich leider an keiner Stelle in irgendeiner Form berühren konnte. Das Geschreibsel wollte einfach kein Ende nehmen und hielt wenig unvorhersehbare Wendungen oder "Hallo - Effekte" parat. Die Personen im Roman sind zu 80 Prozent weiblich. Männer spielen bestenfalls die Rolle eines "Klebstoffes" der alles irgendwie zusammenhalten soll. Der Schreibstil ist irgendwann sehr anstrengend, bestehend aus zu viel indirekter Rede und ewigen Wiederholungen. Die klischeebehafteten stereotypen Charakter sind nicht wirklich glaubwürdig. Klar bspw. dass die "Harzerin" Sabine aus Hamburg Harburg kommen muss und einen Hass auf die Reichen hat. Überstrapaziert dargestellt hingegen der Gutmensch (was immer das sein soll) Mona, der jedem Obdachlosen Geld spendet und mit Ihrem Erbe nicht klar kommt und die keiner versteht.

Viele Jahrzehnte liegt das Geheimnis im Roman auf Eis um dann zeitgleich im Jahr 2018 in Hamburg und München in ein paar Monaten locker gelöst zu werden. Hingegen bleibt der Kriminalfall aus der Nachkriegszeit unentdeckt. Während der Kriegszeit kommt es zu ganz normalem Briefverkehr zwischen einer Jüdin und ihrer Freundin. Auch das ist nur schwer zu ertragen und hat mit den Tatsachen dieser Zeit nur wenig zu tun. Hinzu kommt in vielen Bereichen eine sehr schlechte Recherche der Autorin. Zumindest im Roman ist Google einer der besten Helfer.

Das ganze Chaos wird dann noch gepflastert mit so viel Namen und Baustellen, dass ich das Verbindungsgerüst auf einen Zettel schreiben und malen musste, um alle Zusammenhänge irgendwie zu verstehen. Erst dabei fielen mir dann auch einige Schludrigkeit auf. Auch Frau Sandberg (oder Frau Löhnig?) schien den Überblick zu verlieren. Durchgehalten habe ich das Hörbuch, welches obendrein schlecht intoniert und sehr affektiert gelesen wurde (immer wieder der Singende Satz "Das kann nicht sein!"), nur, da ich wissen wollte, wie es denn nun am Ende ausgeht. Aber auch hier: keine Überraschung. Und dann noch RTL und die Nageltante Jaqueline ..... oh nein ......Einfach nur Kopfschütteln und vertane Zeit. Der schlechteste Roman seit langem. Eine Glatte 6 - leider nicht was die Sterne betrifft. Hier kann ich mit viel gutem Willen nur 2 verteilen. "Das Erbe" kann man sich schenken - nicht zu empfehlen. Ach ja: Am Ende ist dann alles gut ... oder nicht !?