PROFIL

I.H.

  • 7
  • Rezensionen
  • 80
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 89
  • Bewertungen
  • Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)

  • Autor: J.K. Rowling
  • Sprecher: Felix von Manteuffel
  • Spieldauer: 11 Std. und 2 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    5 out of 5 stars 3.792
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 3.525
  • Geschichte
    5 out of 5 stars 3.527

Eigentlich hatte Harry geglaubt, er sei ein ganz normaler Junge. Zumindest bis zu seinem elften Geburtstag. Da erfährt er, dass er sich an der Schule für Hexerei und Zauberei einfinden soll. Und warum? Weil Harry ein Zauberer ist. Und so wird für Harry das erste Jahr in der Schule das spannendste, aufregendste und lustigste in seinem Leben. Er stürzt von einem Abenteuer in die nächste ungeheuerliche Geschichte, muss gegen Bestien, Mitschüler und Fabelwesen kämpfen.

  • 5 out of 5 stars
  • Auftakt zur Kultreihe

  • Von Florian Am hilfreichsten 22.11.2015

Endlich die Lesung von Felix v. Manteuffel!

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.11.2015

Juhuuu! Lang ersehnt, ich freu mich so!
Nachdem ich die Rufus-Beck-Hörbücher längst zu Hause habe, war die “erwachsenere“ Version von Herrn v. Manteuffel ein langer Wunsch von mir. Der größte Unterschied liegt für mich darin, dass Manteuffel viel unaufgeregter und ruhiger liest, was mir sehr gut gefällt. Becks Lesung ist mehr Hörspiel, er gibt den Figuren deutlich zu unterscheidende Stimmen, allerdings ging mir die oft schrille Interpretation (z.B. Dobby, MadEye Moody...) immer mehr auf die Nerven. Vielleicht ist mein Empfinden launenabhängig, egal wie - momentan höre ich Manteuffel am liebsten.
Er spricht mit angenehmer Stimme, ein perfekter Erzähler.

79 von 100 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer

  • Isabelle Bonnet 1
  • Autor: Pierre Martin
  • Sprecher: Gabriele Blum
  • Spieldauer: 9 Std. und 20 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 2.994
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 2.770
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 2.762

Isabelle Bonnet, hochdekorierte Leiterin einer geheimen Spezialeinheit in Paris, wäre bei einem Sprengstoffattentat fast ums Leben gekommen.Um sich zu erholen, reist sie in ihren beschaulichen Geburtsort Fragolin im Hinterland der Côte d'Azur. Doch aus der ersehnten Ruhe wird nichts: In einer Villa wird eine halbnackte Frauenleiche gefunden, und der Hausherr, ein mysteriöser Engländer, ist spurlos verschwunden. Isabelle Bonnet lässt sich überreden, den Fall zu übernehmen - was bei den Kollegen vor Ort nicht gerade Begeisterung auslöst.

  • 5 out of 5 stars
  • Herrlich unaufgeregt

  • Von larifari Am hilfreichsten 04.06.2014

Miss Tough in Frankreich

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.11.2014

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Inhalt
Isabelle Bonnet kehrt in ihr Heimatdorf in der Provence zurück, um sich zu erholen. Sie war Leiterin einer Spezial-Antiterroreinheit und wurde bei einem Einsatz, bei dem sie Frankreichs Staatspräsidenten das Leben gerettet hat, schwer verletzt.
Damit ihr nicht "langweilig" wird, bittet sie ihr Vorgesetzter, einen kleinen Fall zu übernehmen: in der Gegend wurde eine weibliche Leiche gefunden und ein Engländer wird vermisst. Ist er der Mörder und wo ist er geblieben? Das soll Isabelle herausfinden.
Sie findet schnell Anschluss im Dorf mit seinen oft schrulligen Bewohnern und bekommt als Assistenten den seltsamen und liebenswerten Apollinaire zugeteilt.
Isabelle muss bald feststellen, dass an dem Fall mehr hängt als ursprünglich vermutet...

Meinung
Eine leichte Krimilektüre, die mir vor allem wegen den schönen Beschreibungen der Provence und den eingestreuten französischen Begriffen sehr gut gefallen hat.

Isabelle ist eine Heldin, die ihre Probleme auf eigene Weise löst. Einige ihrer Wesenszüge empfinde ich als sehr kontrovers. Sie ist offensichtlich kein Teamplayer, weil sie ihre eigenen Ermittlungswege geht: wie konnte sie dann ihre Antiterroreinheit so erfolgreich führen? Sind hier Einzelgängereinsätze an der Tagesordnung?
Sie hat Schmerzen und humpelt häufig - trotzdem kämpft sie gegen eine Gruppe Männer, die sie überfallen will, mit durchschlagender Kampfsporttechnik.
Einerseits ist sie tough und zeigt ihre Gefühle nicht, andererseits steht sie bei ihren (vermutlich) ermordeten Eltern am Grab und haucht Küsse und fragt sie um Rat.

Die anderen Protagonisten wie Clodine, Thierry und Apollinaire sind liebevoll gezeichnet und auch die Dorfbewohner wurden schön charakterisiert.

Das Buch gleitet ab und zu sehr ins Klischeehafte ab, was mich ein bisschen gestört hat - andererseits ist die Erzählung spannend, die Wendungen unvorhergesehen und die Personen interessant.
Nun ja... die Bewertung fällt mir schwer; aber ich gebe wegen der Realitätsferne drei Sterne für das Buch ---
den vierten Stern erhält es für die wunderbare Lesung von Gabriele Blum.
Sie liest herrlich trocken, man nimmt ihr die versehrte Kommissarin sofort ab. Auch die französischen Begriffe kommen ihr leicht über die Lippen, ich war sofort von ihr gefesselt.

Ein schönes Hörbuch, und ich werde auch die Papierform des Romans versuchen ;-)

  • Ein ganzes halbes Jahr

  • Lou Clarke 1
  • Autor: Jojo Moyes
  • Sprecher: Luise Helm, Ulrike Hübschmann, Reinhard Kuhnert
  • Spieldauer: 14 Std. und 45 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 10.121
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 8.981
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 8.980

Weißt du, wie das Leben funktioniert? Lou weiß es noch nicht und Will wusste es mal. Als die beiden aufeinandertreffen, werden sie gezwungen, ihre eigenen Ansichten infrage zu stellen. So beschäftigt sich "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes auf einfühlsame Art mit der Frage: Wann ist ein Leben lebenswert?

  • 2 out of 5 stars
  • Gratwanderung zwischen Kitsch und Romantik

  • Von BikerJoe Am hilfreichsten 11.04.2017

Leben und Entscheidungsfreiheit

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.11.2014

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Inhalt:
Louisa Clarks bescheidenes Leben wird auf den Kopf gestellt, als sie überraschend ihre Arbeitsstelle verliert und sie auf die Suche nach einem neuen Job gehen muss.
Ohne abgeschlossene Ausbildung und wenig Überzeugung in die eigenen Fähigkeiten ist das nicht einfach.
Louisas schwierige familiäre Lebensverhältnisse lassen ihr kaum Freiraum, sich für das zu entscheiden was sie selbst will. Eigentlich hat sie nie gelernt, für sich selbst zu überlegen; das zu tun was ihr gut tut.
Ihre Eltern sind auf ihre Unterstützung angewiesen, ihre superintelligente Schwester lebt samt Sohn ebenfalls im Elternhaus und ist unzufrieden, weil sie durch ihr ungeplantes Kind ihre Fähigkeiten nicht einsetzen kann und ihr Leben als Floristin fristet. Und dann wäre da noch Louisas Freund Patrick, mit dem sie seit 7 Jahren liiert ist. Er hat sich von einer gemütlichen Couchpotatoe zu einem Fitnessfreak verwandelt, mit dem sie eigentlich kaum mehr Gemeinsamkeiten hat.

Dann erhält sie überraschenderweise eine Stelle als Pflegehilfskraft für Will Traynor, einen Tetraplegiker (Querschnittslähmung von der Arme und Beine betroffen sind), der vor seinem Unfall vor 2 Jahren ein äußerst rasantes und ausgefülltes Leben hatte und nun eigentlich nur noch vor sich hin vegetiert. Will kann seine Situation, nur noch von Fremden abhängig zu sein, nicht akzeptieren und ist entsprechend gereizt.

Lou findet nach anfänglichen Schwierigkeiten Zugang zu dem launischen und unkooperativen Will und es entwickelt sich eine besondere Beziehung zwischen den beiden.
Louisa erfährt durch Zufall, weshalb sie nur einen Vertrag für 6 Monate erhalten hat und setzt nun alles daran, Will zu beweisen, wie schön das Leben trotz allem sein kann.

Fazit:
Ein schwieriges Thema, und der Inhalt ist auch als Rezension schwierig zu umschreiben, wenn man nicht zuviel verraten möchte.

Die Geschichte ist sehr schön erzählt, wobei ich vereinzelte Handlungsstränge nicht ganz überzeugend fand. Die Idee dass aus Patrick plötzlich der Marathonmann wurde oder wie oft Louisa in dem halben Jahr ihren (ich sage jetzt mal) "Schlafort" wechselt, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Und genau wie im Buch erwähnt habe ich mich an Eliza Doolittle erinnert gefühlt ;-) - das fand ich nicht so passend; es sah mir fast wie ein "letztes Projekt" von Will aus.

Die Erzählung von Will und mit welchen Problemen man mit einer solchen schwerwiegenden Behinderung als C5-Patient konfrontiert ist, hat mich beeindruckt. Es wurde mit genau der richtigen Menge Information und Gefühl die Situation des Verletzten geschildert, ohne dabei auf die Tränendrüse zu drücken.
Als gesunder Mensch denkt man nicht weiter darüber nach, was man alles kann, was möglich ist - denn alles ist möglich.
Ich habe Wills Einstellung absolut nachvollziehen können, und ich wäre an seiner Stelle bestimmt auch für meine Mitmenschen unerträglich.

Das Hörbuch hat mir sehr gut gefallen, nicht zuletzt wegen der einfühlsamen Lesung von Luise Helm und den anderen Sprechern, die kurzzeitig zu hören sind, wenn andere Personen im Buch zu Wort kommen.
Meine Befürchtung, das Buch wäre zu kitschig, hat sich erfreulichweise nicht bewahrheitet - im Gegenteil!

Sprachlich einfach, aber treffend formuliert und mit einer guten Mischung zwischen Humor und Ernsthaftigkeit hat mich die Geschichte absolut gefesselt!

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Die Chirurgin

  • Maura Isles / Jane Rizzoli 1
  • Autor: Tess Gerritsen
  • Sprecher: Michael Hansonis
  • Spieldauer: 14 Std. und 9 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 2.689
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 1.083
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.075

Ein Serienkiller auf Frauenjagd in Boston - Detektive Jane Rizzolis 1. Fall: Ein gnadenloser Serienkiller verfolgt Chirurgin Catherine Cordell. Dabei dachte sie bereits, entkommen zu sein. Können die Detectives Rizzoli und Moore sie noch retten? Der Hörbuch-Thriller "Die Chirugin" von Tess Gerritsen ist nichts für Zartbesaitete - und doch kann man nicht weghören. Michael Hansonis versteht es, durch seine präzise Aussprache jedes grausige Detail perfekt zu inszenieren.

  • 5 out of 5 stars
  • Nichts für zartbesaitete Gemüter

  • Von msvk Am hilfreichsten 28.01.2006

1. Fall für Rizzoli, diesmal noch ohne Maura Isles

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.11.2014

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Inhalt
Ein brutaler Serientäter hält Boston in Atem.
Er überfällt in der Nacht Frauen, die unvorsichtigerweise in der nächtlichen Sommerhitze ihr Fenster offen lassen, vergewaltigt sie und entfernt ihnen in einer grässlichen OP die Gebärmutter. Anschließend tötet er die Opfer mit einem einzigen Schnitt durch den Hals.

Detective Jane Rizzoli und Detective Thomas Moore sind in dem Team der Mordkommission, die den "Chirurgen", wie der Täter genannt wird, fassen soll.
Sie kommen ihm einfach nicht auf die Spur, nur die schöne Ärztin und Unfallchirurgin Catherine Cordell ist ein Anhaltspunkt. Sie hat vor zwei Jahren in Savannah den gleichen Alptraum erleben müssen, konnte sich jedoch wehren und ihren Angreifer erschießen, bevor er sie verstümmeln konnte.
Doch wer setzt nun das Werk ihres Peinigers fort?

Die Detectives und Cordell müssen erkennen, dass nichts so ist, wie sie dachten - und dass Cordell immer noch im Mittelpunkt des Chirurgen und seiner bösen Phantasien steht.


Meinung
Eine atemberaubende Story, sehr bildhaft erzählt und mit fundiertem Wissen, wie es in Kliniken so abläuft. Die rauhe Welt in der Bostoner Mordkommission wird ebenso thematisiert wie der Klinikalltag.

Wenn der "Chirurg" von seinen Reisen erzählt, und welche Phantasien er hat, dann läuft es einem schon kalt den Rücken hinunter.
Die Mordermittlung ist wieder in einem ganz anderen, nüchternen Tonfall gehalten, ebenso die geladene Atmosphäre der Unfallchirurgie.
Genau diese Unterschiede machen den Reiz der Geschichte aus. Okay, es ist oft wirklich blutig und die Szenen im OP sind sehr detailliert - aber die Geschichte um die Ermittlung ist wirklich spannend erzählt.

Ich habe mittlerweile alle Bände der Rizzoli-Reihe gelesen/gehört und muss sagen, dass sich Jane Rizzoli gottseidank später nicht mehr so missmutig, arrogant und übermotiviert verhält wie in diesem ersten Band.
Hier hat sie mir gar nicht gefallen, dieses "ich-will-unbedingt-wie-ein-Mann-sein"-Auftreten ist ja wirklich zum abgewöhnen.
Der beste Charakter war für mich Catherine Cordell. Sie hat panische Angst, aber versucht trotzdem ihr Leben auf die Reihe zu bekommen. Sie macht auch Fehler, aber sie versucht dazu zu stehen und es besser zu machen.


Noch ein Wort zur Serie... seit einiger Zeit läuft ja eine "Rizzoli&Isles"-Serie im TV, die mich ehrlich gesagt wahnsinnig enttäuscht hat. Eine 08/15-Krimiserie, die mit den Figuren im Buch kaum etwas gemeinsam hat. Ein farbiger Barry Frost (ich habe absolut nichts gegen Farbige, aber der Barry Frost im Buch ist nun mal weiß, und auch nicht so cool wie sein TV-Pendant!).
Also ich lese lieber die Bücher, und hoffentlich kommt bald der nächste Teil :-)

Michael Hansonis liest immer wie es der Situation entspricht. Manchmal langsam und bedächtig, manchmal kraftvoll und emotional.
Er gibt auch den Frauen "ordentliche" Stimmen, und seine Interpretation des Chirurgen lässt mich vor Grusel erschauern.
Einziger Makel - manchmal hatte ich das Gefühl ich müsste ihm zurufen: jetzt schluck doch endlich mal! Diese verwaschene Aussprache hat mir nicht gefallen.
Ansonsten eine absolut einwandfreie Lesung, mit erkennbaren unterschiedlichen Personen und schön fein ausgearbeiteten Nuancen.

  • Das Haus der Schwestern

  • Autor: Charlotte Link
  • Sprecher: Franziska Bronnen
  • Spieldauer: 7 Std. und 42 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 238
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 84
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 87

In ihrem Bestseller "Das Haus der Schwestern" beschwoert Charlotte Link eine Stimmung herauf, die man sonst nur von Daphne du Maurier oder Elisabeth George kennt: Barbara und Ralph Amberg unternehmen eine Winterreise ins "Westhill House" in Yorkshire. Schon in der ersten Nacht werden sie eingeschneit und von der Aussenwelt abgeschnitten. Beziehungsprobleme brechen auf, die lange unter der Oberflaeche schwelten.

  • 1 out of 5 stars
  • Zum Sterben schlecht

  • Von Nikkie Am hilfreichsten 25.11.2012

Eine Geschichte in der Geschichte

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.11.2014

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Die erfolgreiche Anwältin Barbara und ihr Mann Ralph fahren über Weihnachten nach Yorkshire in das alte Herrenhaus Westhill House – ein Geburtstagsgeschenk für Ralph und gleichzeitig der halbherzige Versuch Barbaras, ihre Ehe zu retten.
Das Haus wird ihnen von der alten Besitzerin überlassen, die - knapp bei Kasse - zu ihrer Schwester in Urlaub fährt – und kaum sind Barbara und Ralph allein, werden sie von einem Blizzard überrascht und eingeschneit. Sie haben kaum Vorräte und müssen nun lernen, was es heißt, wirklich Hunger zu haben.
Auf der Suche nach Feuerholz stolpert Barbara buchstäblich in ein Geheimversteck, aus dem sie ein Manuskript der letzten Herrin von Westhill House zieht. Sie vertieft sich in die Geschichte und muss feststellen, dass die Autobiografie von Frances Gray bis heute ihre Spuren hinterlässt.

Frances Gray wächst behütet in Westhill House auf, doch nach einem Bruch mit ihrer Familie geht sie nach London, wo sie mit den Suffragetten sympathisiert und unter anderem die Erfahrung machen muss, im Gefängnis zwangsernährt zu werden. Eine unerfüllte Liebe und zwei Weltkriege tun ihr übriges. Frances' Leben wird also vor Barbara ausgebreitet und dieses Leben hat es wirklich in sich…

Meinung
Eine außergewöhnliche Familiensaga, die in zwei Zeitebenen spielt. Die Idee, dass Barbara Frances‘ Manuskript liest, ist wirklich gut. Und diese beiden sind die starken, eigenwilligen Heldinnen dieses Romans. Gut recherchiert und mit außergewöhnlichen Charakteren gespickt war es ein großes Vergnügen, diese Geschichte zu lesen.
Vielleicht nicht ganz so spannend, wie man es von Charlotte Link gewohnt ist, zieht die Autorin gegen Ende das Tempo aber nochmal an, und es kommen ungeheuerliche Dinge ans Licht – der Showdown ist aufregend!

Franziska Bronnen haucht den Figuren ihre intensive Persönlichkeit ein, Bronnens etwas „verschnupfte“ Stimme passt hervorragend zu Frances und deren Geschichte!

  • Sturz der Titanen

  • Die Jahrhundert-Saga 1
  • Autor: Ken Follett
  • Sprecher: Philipp Schepmann
  • Spieldauer: 37 Std. und 2 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 9.413
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 5.338
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 5.380

Europa, 1914: Eine deutsch-österreichische Aristokratenfamilie, die durch politische Spannungen zerrissen wird. Eine Familie aus England zwischen Arbeiterschicht und Adel. Und zwei Brüder aus Russland, die in den Strudel der Revolution geraten und sich auf verschiedenen Seiten gegenüberstehen. Ken Folletts neue Trilogie spielt zwischen 1914 und 1989 und erzählt von drei Familien aus drei Ländern, deren Schicksale auf dramatische Weise miteinander verknüpft sind - und wird Geschichte schreiben!

  • 5 out of 5 stars
  • Gelungener Auftakt der neuen Trilogie von Ken Follett - 37 Stunden Hörvergnügen

  • Von Buechereule2 Am hilfreichsten 13.11.2010

Der Titan Ken Follett

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.11.2014

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Kurzmeinung
Ein wahrhaft titanenhaftes Unterfangen, diese ungekürzte 37-Stunden-Audible-Fassung.
Aber: sie ist es wert. Ein Buch, das nicht einfach zusammenzufassen ist.

Fakten
Europa 1914. In Deutschland herrscht noch Kaiser Wilhelm II. In England ist gerade König George V. auf dem Thron, der übrigens Wilhelms Cousin ist. Russland wird von Zar Nikolaus unterdrückt und allein Amerika ist ein demokratisches Land unter Präsident Wilson, zumindest wenn man weißer Amerikaner ist.
Am 28.06.1914 wird das Thronfolgerehepaar Österreich-Ungarns, Erzherzog Franz-Ferdinand und seine Gemahlin Sophie, durch serbische Attentäter getötet und Österreich-Ungarn erklärt Serbien einen Monat später den Krieg. Deutschland hält seinem Bündnispartner Österreich-Ungarn die Treue, und aus dieser Krise entwickelt sich der erste Weltkrieg.

Inhalt
Soweit die Fakten, die wir alle mal in der Schule gelernt haben. Doch Ken Follett schafft es, dieses trockene Stück Geschichte lebendig werden zu lassen, indem er Familien aus allen beteiligten Ländern sozusagen zu Wort kommen lässt, miteinander verknüpft und uns die graue, verschwimmende Wahrheit der politischen Situation schildert. Ich habe die Zusammenhänge wohl zum ersten Mal richtig verstanden.

Die Bergarbeiterfamilie Williams lebt in einem kleinen, schmutzigen Dorf in Wales. Arbeiter dürfen nicht wählen und sind ihrem Earl und der Bergbaufirma relativ schutzlos ausgeliefert.
Dah Williams, das Familienoberhaupt engagiert sich in der Gewerkschaft, und sein (zu Beginn dreizehnjähriger) Sohn Billy wird wohl ein ebenso sozialer und gerechter Mensch, sowie guter Redner werden.
Tochter Ethel arbeitet als Dienstmädchen im Herrenhaus, dem Besitz von Earl Fitzherbert, genannt Fitz. Dieser ist verheiratet mit Bea, einer russischen Fürstin. Fitz‘ Schwester Maude lebt in London und ist eine unverheiratete Suffragette, die jedoch mit ihrem Charme und Verstand ohne weiteres in Londons höheren Kreisen zurechtkommt.
Sie verliebt sich in den Deutschen Walter von Ulrich, einen Militärattaché aus einer einflussreichen Diplomatenfamilie, doch je näher der Krieg rückt, desto gefährlicher wird diese Liebe für beide.
Grigori und Lew Peschkow sind zwei junge Männer aus Russland, die in einer Stahlgießerei arbeiten, welche Räder für Lokomotiven herstellt. Während einer der beiden sein Glück in Amerika versucht, wird der andere zum Revolutionär.
In Russland hält sich auch gerade der junge Senatorensohn Gus Dewar auf, der eine glänzende Karriere im Mitarbeiterstab des Präsidenten Wilson vor sich hat.

Meinung
Aus diesen „Zutaten“ zaubert Ken Follett einen opulenten, vorzüglichen Schmaus. Die Kriegsszenen sind schrecklich, aber das waren sie auch tatsächlich. Es wird aber in meinen Ohren nie zu viel. Die Arroganz des Adels und der häufig unfähigen militärischen Obrigkeit wird sehr deutlich dargestellt.
Sicher, Follett lässt seine Protagonisten auch leben, das heißt, man hört auch etwas über die Gesellschaft, über Dates, Gangster und Sex. Aber wenn er ein Sachbuch hätte schreiben wollen, hätte er das wohl getan – in diesem Buch jedenfalls geht es nicht ausschließlich um den Krieg. Es ist eine Geschichte, die vor, während und kurz nach der 1. Weltkriegszeit spielt. Den Kritikerstimmen, die zuviele Sexszenen bemeckern, kann ich nicht zustimmen. Hier ist alles noch in einem soliden Rahmen, finde ich.
Die Recherchearbeit von Ken Follett und seinem Team kann ich nur bewundern. Die politisch authentischen Szenen sind hervorragend gelungen.

Der Sprecher Philipp Schepmann ist ein wunderbarer Erzähler. Die langen Erklärungen zur politischen Lage, die vielen fremdartigen Wörter und die unterschiedlichen Männerstimmen sind hervorragend ausgearbeitet. Ein Kratzen auf der Schiefertafel sind allerdings Schepmanns Frauenstimmen. Hier klingt eine wie die andere: hysterisch, nervig und immer gleich hoch, wie eine Parodie. Sogar die emanzipierte und intelligente Maude klingt, als wäre sie ein ungebildetes Gör aus der Gosse.
Trotzdem war die Lesung absolut hörenswert, und – Herr Schepmann macht’s in der Fortsetzung „Winter der Welt“ wirklich viel besser 

Fazit
Absolute Hör- bzw. Leseempfehlung, wenn man spannenden Geschichtsunterricht, verpackt in eine tolle Erzählung erleben will.
Ich für meinen Teil bin schon mitten drin in der Fortsetzung.

  • Sag, es tut dir leid

  • Joe O'Loughlins 8
  • Autor: Michael Robotham
  • Sprecher: Laura Maire, Johannes Steck
  • Spieldauer: 12 Std. und 51 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.346
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.247
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.243

Atemlose Spannung, die unter die Haut geht: Joe O'Loughlins sechster Fall: Michael Robotham hat es wieder getan! Mit "Sag, es tut dir leid" hat er uns erneut einen hörenswerten Krimi der Meisterklasse geschenkt. Im sechsten Teil seiner Serie hat es der sympathische Psychologe Joe O'Loughlin mit zwei verschwundenen Mädchen und grausamen Morden zu tun.

  • 5 out of 5 stars
  • Erneut ein sehr guter Krimi von Michale Robotham

  • Von hoermalwieder Am hilfreichsten 02.11.2013

Unglaublich spannend, tolle Lesung!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.10.2014

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Piper Hadley erzählt von ihrem Alltag. Eingeschlossen in ein Kellerverlies ohne Fenster, kaum zu essen, keinen Kontakt nach außen. Sie und ihre Freundin Tash McBain wurden vor drei Jahren entführt – und alle glaubten damals, die beiden schwierigen Jugendlichen wären nach London abgehauen.Tash konnte nun endlich fliehen – und Piper wartet verzweifelt auf Hilfe und ein Zeichen von ihrer Freundin, bevor ER wiederkommt…

Winter, kurz vor Weihnachten. Joe O’Loughlin fährt mit seiner pubertierenden Tochter nach Oxford; er hält dort einen kurzen Gastvortrag.
Doch als man eine tote junge Frau aus dem zugefrorenen See zieht und man entdeckt, dass nicht weit davon entfernt ein Ehepaar grausam im eigenen Haus ermordet wurde, lässt sich O’Loughlin breitschlagen, bei den Ermittlungen psychologisch zu unterstützen.
Die örtliche Polizei hat schnell einen Verdächtigen; diesen Verdacht teilt O’Loughlin jedoch nicht. Die Dorfgemeinschaft gerät immer mehr in Rage, und die Zeit arbeitet gegen Piper und O’Loughlin.


Starker Tobak! Die Lesung von Johannes Steck und vor allem Laura Maire ist unglaublich gut. Sie bringen die verschiedenen Perspektiven perfekt zur Geltung. Man nimmt Laura Maire die verletzliche, unerfahrene und ängstliche Piper sofort ab

.Die Geschichte hat einige Wendungen zu bieten, solide, sehr spannend und sprachlich gut erzählt. Das Szenario ist für mich absolut grauenhaft. Vor allem bestimmte Dinge, die den Mädchen angetan wurden, erhalten durchs Hören, wo man ja nicht schnell mal einen Absatz „überlesen“ kann, viel tiefere Schrecken.
Robotham hat mich bis zuletzt auf die falsche Spur geführt, was den Täter angeht. Sein Team O’Loughlin/Ruiz gefällt mir ausgesprochen gut.

Ein absolut spannendes Hörerlebnis, nichts für schwache Nerven.