PROFIL

Kirstin

Seeheim-Jugenheim
  • 60
  • Rezensionen
  • 180
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 73
  • Bewertungen
  • Mieses Karma hoch 2

  • Autor: David Safier
  • Sprecher: Nana Spier
  • Spieldauer: 8 Std. und 6 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 1.494
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.367
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 1.368

Die Gelegenheits-Schauspielerin Daisy Becker trinkt, raucht und bestiehlt auch schon mal ihre WG-Genossen. Mit Mitte zwanzig hat sie noch immer keine Ahnung, was sie mit ihrem Leben anfangen will. Noch viel weniger weiß sie, was das Wort "Liebe" eigentlich bedeutet. Und sie wird es in diesem Leben auch nicht mehr erfahren, denn sie gerät in einen tödlichen Autounfall mit dem arroganten Hollywoodstar Marc Barton. Daisy und Marc werden als Ameisen wiedergeboren und erfahren von Buddha, dass sie in ihrem Leben zu viel mieses Karma angesammelt haben.

  • 3 out of 5 stars
  • *Peep*.... Aus der Erinnerung von...

  • Von ChrisZ Am hilfreichsten 13.04.2016

Kann da überhaupt noch was gehen? Aber sowas von!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.04.2016

Mieses Karma war mein erstes Hörbuch von David Safier und das erste, das ich im Blog rezensiert habe. Vor sieben Jahren hat mich die Idee mit der Wiedergeburt und deren Umsetzung als Buch schlichtweg vom Hocker gehauen. Ich mag den Stil von Safier. Seinen Humor. Aber… was sollte in Bezug auf Mieses Karma jetzt noch kommen?

Natürlich ist der Überraschungseffekt „Hallo, ich bin Buddha. Und du bist wiedergeboren“ erst einmal weg. Und zu Beginn der Story scheint es, als würden sich keinerlei überraschende Wendungen ergeben. Und dennoch… Nana Spier erzählt so spritzig und mitreißend, dass das Buch keine Sekunde langweilig wurde. Nicht jugendfreie Kraftausdrücke des arroganten Schauspielers Barton wurden beherzt mit Piiieeep! Unterlegt, was mich regelmäßig zum Schmunzeln brachte.

Man sollte auch nicht dem irrigen Glauben unterlegen sein, dass am Ende einfach alles gut wird. So schnell geht’s nun doch nicht. Und nicht so einfach. Ich habe ein, zwei Mal feste geschluckt. Denn auch das Leben nach dem Leben ist kein Ponyhof. Aber natürlich gibt’s ein Happy End ;)

  • Schweigepflicht

  • Autor: Markus Heitz
  • Sprecher: Uve Teschner
  • Spieldauer: 1 Std. und 25 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 1.672
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.576
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 1.573

Nach einem langen Arbeitstag reibt Isger sich müde die Augen. Er betritt den Fahrstuhl, der ihn ins Erdgeschoss des Hochhauses bringen soll - und findet sich wenige Augenblicke später in einem Albtraum wieder. Irgendjemand kontrolliert die Kabine. Nein: irgendetwas. So beginnt ein grausames Spiel, dessen Regeln nicht Menschliches haben. Und beim dem der Einsatz Isgars Leben ist.

  • 3 out of 5 stars
  • Was war das??

  • Von E.T. Am hilfreichsten 04.07.2016

Wo ist der Höhepunkt der Story?

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.03.2016

Spannend. Gruselig. Stark. Ausgezeichnet. Alles Adjektive, die ich persönlich mit dieser Story nicht in Verbindung bringen kann. Fantasievolle, surreale Szenen sind zwar blutrünstig ausgearbeitet. Allerdings fehlen mir sowohl der Spannungsbogen als auch eine Pointe. Von Grusel und Nervenkitzel mal völlig abgesehen. Die Anlehnung an SAW ist nicht zu leugnen, erhöht den Unterhaltungswert jedoch nur unwesentlich.

Uve Teschner macht seine Sache gut, kann es aber besser. Dank ihm habe ich nicht schon vor dem Ende abgeschaltet.

  • Die geliehene Zeit (Outlander 2)

  • Autor: Diana Gabaldon
  • Sprecher: Birgitta Assheuer
  • Spieldauer: 43 Std. und 59 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.419
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.315
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.310

Schottland, 1968: 20 Jahre, nachdem Claire Randall aus der Vergangenheit zurückgekehrt ist, bringt sie ihre Tochter Brianna in die Highlands, denn Brianna soll endlich das Land ihres Vaters kennenlernen. Claire will außerdem die Antwort auf eine Frage finden, die sie seit über 20 Jahren quält: Konnte ihre große Liebe Jamie Fraser die schreckliche Schlacht von Culloden überleben?

  • 5 out of 5 stars
  • Ungekürzt einfach super

  • Von Ziepel Am hilfreichsten 08.01.2016

Das beste Kopfkino aller Zeiten

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.03.2016

„Doch es ist anders gekommen.“ Diesen Satz als letzten einer langen, außergewöhnlich gut konstruierten und atemberaubenden Story zu hören, treibt mich ja fast in den Wahnsinn – selbst wenn ich von vornherein weiß, dass es ohnehin weitergehen wird.

Während 44 Hörstunden gab es natürlich auch ein paar Längen. Historisch ist jedoch auch dieses Buch der Serie zweifellos hervorragend recherchiert und unfassbar mitreißend geschildert und der überwiegende Teil dynamisch.

Ich liebe Diana Gabaldons Schreibstil und auch an Brigitta Assheuer als Sprecherin habe ich mich inzwischen gewöhnt. Die im ersten Teil noch so störenden Schmatzlaute während des Vortragens haben deutlich nachgelassen. Meines Erachtens hat Frau Assheuer sich von Stunde zu Stunde gesteigert. Fast hervorragend.

Zu Beginn des Buches wird die Geschichte aus Sicht von Roger Wakefield, dem Adoptivsohn des verstorbenen Pfarrers in Inverness, erzählt. Claire sucht ihn mit ihrer Tochter Brianna auf, um Nachforschungen über die Schlacht von Culloden aus dem Jahr 1745 anzustellen. Claire bringt nun endlich – nachdem Frank gestorben ist – den Mut auf, Brianna von ihrer wahren Herkunft zu berichten. Von Jamie.

Gemeinsam mit Jamie ist Claire im Jahre 1744 nach Frankreich gereist, um den Jakobitenaufstand zu verhindern. Und damit beginnt der monumentale Teil der Geschichte und setzt sich dort fort, wo das erste Buch endete.

Alle Personen waren mir sofort wieder im Gedächtnis, was zweifellos daran liegt, dass Diana Gabaldon alle Charaktere einzigartig und gut ausgearbeitet hat. Sobald ein Name fällt, habe ich ein Gesicht dazu vor Augen. Gabaldon hat die Drehbücher zum besten Kopfkino aller Zeiten geschrieben.

Ich habe geschmunzelt und gelacht. Mich gesorgt und gefreut. War erleichtert und verärgert. Wütend und glücklich. Und ich habe echt geheult. Nur, um noch mal auf das Kopfkino hinzuweisen. Und jetzt, mit all dem Input, das ich habe, schaue ich mir endlich die Verfilmung (Serie) an.

7 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Das Sehnen der Nacht

  • Midnight Breed Novelle 2
  • Autor: Lara Adrian
  • Sprecher: Richard Barenberg
  • Spieldauer: 2 Std. und 28 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 171
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 158
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 158

Die Stammesgefährtin Danika ist nach dem Tod ihres Geliebten Conlan in ihre Heimat zurückgekehrt, um ihren kleinen Sohn in Frieden aufzuziehen. Als sie nach Schottland reist, erfährt sie durch Zufall von dunklen Machenschaften eines Gangsterbosses. Danika ist fest entschlossen, den kriminellen Vampir zur Rechenschaft zu ziehen. Dabei trifft sie auf dessen Gefolgsmann Brannoc, der ihr unerwartet zur Hilfe kommt - und ihr Herz nach langer Trauer wieder höher schlagen lässt.

  • 4 out of 5 stars
  • Zu wenig

  • Von Beate Am hilfreichsten 25.07.2015

Die Story schwächelt aufgrund der kurzen Dauer

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.11.2015

Bereits bei meiner Rezension zum ersten Teil der Serie habe ich betont, dass es sich um eine Novelle handelt, also einer Erzählung kürzeren oder mittleren Umfangs, die von einem einzelnen Ereignis handelt und deren geradliniger Handlungsablauf auf ein Ziel hinführt. Dies akzeptiert, konnte mich die Geschichte um Gideon und Savannah durchaus begeistern.

Die zweite Novelle schwächelt jedoch stark aufgrund der wirklich extrem kurzen Dauer. In „Das Sehnen der Nacht“ steckt unglaublich viel Potential, sie regt enorm die Fantasie des Lesern an – und wirkt gnadenlos beschnitten.

Danika ist mir persönlich nie besonders aufgefallen. Sie war die schwangere Frau des inzwischen gefallenen Conlan. Fertig. Jetzt tritt sie als selbstbewusste Witwe auf, die sich nicht von ihrer Trauer auf die Knie zwingen lässt. Sie ist kämpferisch und tapfer. Ein toller Charakter, der den Kontakt zum Orden nie verloren hat. Brannoc hingegen war mir – obwohl er in Danikas und Colans Vergangenheit eine tragende Rolle spielte – bis dahin leider gar kein Begriff.

Sieht man von Danikas erster und vor allem verhängnisvoller Begegnung mit dem skrupellosen Gangsterboss mal ab, wurden beinahe ausnahmslos alle Geschehnissen viel zu schnell, teilweise mit nur einem oder zwei Sätzen abgehandelt. Ich dachte stellenweise, ich hätte irgendetwas überhört. Aber nein. Selbst die Verbindung von Danika und Brannoc – man sieht sich, erinnert sich, hat Sex und Schwupps! ist es die ewige Liebe. Oder die endgültige Vernichtung des Gangsterbosses – seit sieben (oder fünf?) Jahren in Planung. Ratzfatz ist er erledigt, was mit ein paar wenigen Worten dem Leser kundgetan wird. Schade, schade.

Ihrem wunderbaren Schreibstil bleibt Lara Adrian dankenswerter Weise treu und auch Richard Barenberg liest wieder grandios. Danke dafür.

3 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Versprechen der Nacht

  • Midnight Breed Novelle 1
  • Autor: Lara Adrian
  • Sprecher: Richard Barenberg
  • Spieldauer: 5 Std. und 11 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 309
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 290
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 289

Als die Studentin Savannah in der Bibliothek ihrer Universität ein dreihundert Jahre altes Schwert berührt, sieht sie in einer Vision einen hellhaarigen Krieger, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht. Am nächsten Abend wird ihre Mitbewohnerin ermordet und das Schwert gestohlen. Als Savannah kurz darauf von einer unmenschlichen Kreatur angegriffen wird, rettet ihr der geheimnisvolle Gideon das Leben, der ihr seltsam bekannt vorkommt.

  • 5 out of 5 stars
  • Endlich

  • Von Beate Am hilfreichsten 10.07.2015

Ein wunderbares Extra für alle Fans

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.11.2015

Diese Geschichte ist gewissermaßen Teil 0.5 der Midnight Breed Serie und spielt 1974 – lange, bevor die Krieger ihre Gefährtinnen finden. Lediglich Danika und Rios erste Stammesgefährtin Eva leben schon im Hauptquartier. Die Kurzbeschreibung erzählt bereits die ganze Geschichte. Sozusagen. Gideon, bislang nur als das Technikgenie des Ordens bekannt, ist zu jener Zeit noch selbst aktiv im Kampf gegen Rogues. Als langjährige Leserin der Reihe nehme ich dieses Bonbon natürlich gerne an und genieße die Anfänge zweier in dieser Reihe so enorm wichtiger Personen. Bezaubernd romantisch und knisternd erotisch – wie man es von Lara Adrian eben gewohnt ist. Um richtig in Fahrt zu kommen, ist die Geschichte allerdings zu kurz. Die Akzeptanz kommt viel zu schnell, das Ende viel zu abrupt.

Richard Barenberg macht seine Sache übrigens wieder hervorragend. Er braucht sich nicht hinter Simon Jäger zu verstecken. Daumen hoch.

Ich kann dieses Hörbuch jedem begeisterten Leser der Reihe empfehlen. Jedoch sollte nicht vergessen werden, dass es sich um eine Novelle handelt, also einer Erzählung kürzeren oder mittleren Umfangs, die von einem einzelnen Ereignis handelt und deren geradliniger Handlungsablauf auf ein Ziel hinführt.

Die postapokalyptische Kurzgeschichte, die im Anschluss folgt, etwa 1 Stunde dauert und absolut nichts mit der Midnight Breed Reihe zu tun hat, hätte ich persönlich nicht gebraucht. Lara Adrian ist ein Genie, was Vampire außerirdischen Ursprungs angeht. Die Zeit war schlicht zu kurz für Gestaltwandler, Kobolde und andere Geschöpfe und erst recht für eine bewegende Romanze.

6 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Die Therapie

  • Autor: Sebastian Fitzek
  • Sprecher: Simon Jäger
  • Spieldauer: 6 Std. und 7 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 5.612
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 3.200
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 3.194

"Die Therapie" von Sebastian Fitzek geht richtig unter die Haut! Der Psychiater Viktor Larenz lebt zurückgezogen in einem Ferienhaus auf der Insel Parkum. Seit seine Tochter Josy vor vier Jahren unter ungeklärten Umständen verschwand, erträgt er keine Gesellschaft mehr. Dann taucht eine schöne Unbekannte auf, die Wahnvorstellungen von einem kleinen Mädchen hat. Auch dieses verschwindet in ihren Träumen spurlos.

  • 5 out of 5 stars
  • Dieses Buch ging unter die Haut.........

  • Von Allgäuerin Am hilfreichsten 22.09.2006

Rezi für gekürzte Version

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.10.2015

Die Kombination Fitzek/Jäger ist eine meiner liebsten. Sowohl Autor als auch Sprecher ziehen mich dann in ihren Bann. Aber vielleicht war es nicht die beste Idee, ausgerechnete die gekürzte Version von „Die Therapie“ zu wählen. Es sind gerade die Ungereimtheiten, die sich erst zum Schluss überraschend aufklären und immer wieder zu einem völlig unerwarteten Ende führen. Und auch dieses Mal fand Fitzek eine Erklärung, die am gesunden Menschenverstand zweifeln lässt. Die gekürzte Version geht mir allerdings definitiv zu schnell. Viel zu schnell zum Erschaudern, viel zu schnell für die eigene Fantasie. Die Ereignisse und Informationen überschlagen sich quasi im Akkord. Sicher wieder ein Meisterwerk von Fitzek, aber aus vorgenanntem Grund nicht mein Favorit.

  • Das dritte Buch der Träume

  • Die Silber-Trilogie 3
  • Autor: Kerstin Gier
  • Sprecher: Simona Pahl
  • Spieldauer: 10 Std. und 45 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 2.604
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 2.413
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 2.407

Es ist März, in London steht der Frühling vor der Tür - und Liv Silber vor drei Problemen. Erstens: Sie hat Henry angelogen. Zweitens: Die Sache mit den Träumen wird immer gefährlicher. Arthur hat Geheimnisse der Traumwelt ergründet, durch die er unfassbares Unheil anrichten kann. Er muss unbedingt aufgehalten werden. Drittens: Livs Mutter Ann und Graysons Vater Ernest wollen im Juni heiraten. Und das böse Bocker, die Großmutter von Grayson, hat für die Hochzeit ihres Sohnes große Pläne, allerdings ganz andere als die Braut. Liv hat wirklich alle Hände voll zu tun, um die drohenden Katastrophen abzuwenden.

  • 4 out of 5 stars
  • Gelungener Abschluss der Silber-Trilogie

  • Von Sunsy Am hilfreichsten 22.10.2015

Am Ende wird alles gut...

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.10.2015

Nachdem ich mich vom ersten Teil der Silbertrilogie zu regelrechten Begeisterungsstürmen hinreißen ließ, war die Enttäuschung beim zweiten Teil echt groß. Die Idee der Welt der Träume verdient mehr als ein Dahinplätschern. Mit entsprechend mäßiger Erwartung machte ich mich ans Finale und wurde positiv überrascht. Endlich kam wieder Handlung in die Geschichte, wobei das Träumen zwar neue, aber nicht überwältigende Dimensionen annahm.

Immer wieder unterhaltsam sind und bleiben Secrecys Posts. Wer hinter dem Tittle-Tattle Blog steckt, wird gegen Ende aufgeklärt und ist mäßig bis ziemlich überraschend. Insgesamt finde ich den dritten Teil unterhaltsam, in großen Teilen vorhersehbar, in kleineren äußerst überraschend.

Die Silbertrilogie gehört in die Kategorie Jugend, wobei schon Kerstin Giers Edelsteintrilogie bewiesen hat, dass auch die ältere Generation großen Spaß an den Geschichten hat. Hier jedoch fühlte ich mich zeitweise zu alt und war in der Tat genervt von Livs ausschweifenden Unternehmungen bezüglich ihres "ersten Mals". Natürlich steht dieses Ereignis bei vielen Jugendlichen ganz oben auf der Prioritätenliste. Aber meine Güte, das Mädchen ist sechzehn. Und Liv ist ganz gewiss nicht dumm. Dass ihre Angst vor dem ersten Mal so viel Raum einnimmt, erweckte den Eindruck, Seiten füllen zu müssen, und hätte echt nicht sein müssen.

Ein wenig enttäuscht war ich von Graysons Entwicklung. War der Junge in den ersten beiden Teilen noch so verdammt cool, avanciert er im dritten zeitweise zum begriffsstutzigen Warmduscher. Meine persönliche Heldin ist am Ende die kleine Schwester Mia.

Die Story kommt erst gegen Ende in Fahrt. Dann aber richtig. Und dann ist auch (fast) nichts mehr vorhersehbar. Leider, leider reichen die Träume nicht an die Edelsteine heran. Furioser Start, ganz schwacher Mittelteil und lediglich recht unterhaltsames Ende.

Von mir gibt’s einen zusätzlichen Stern für die durchgängig sensationell gute Leistung von Simona Pahl. Danke dafür!

  • Das Schicksal ist ein mieser Verräter

  • Autor: John Green
  • Sprecher: Jodie Ahlborn
  • Spieldauer: 7 Std. und 1 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 981
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 883
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 888

Die 16-jährige Hazel hat Krebs. Aber sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie genau dort auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und ihrer Unerfahrenheit. Gemeinsam erfüllen sie Hazels großen Traum und fliegen nach Amsterdam.

  • 5 out of 5 stars
  • Traurig und schön zugleich!

  • Von Susanne Am hilfreichsten 14.06.2014

Intensiv, berührend, nachhaltig beeindruckend

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.10.2015

"Das Schicksal ist ein mieser Verräter" wird der Kategorie 'Jugenbücher' zugeordnet. Doch genau so wie beispielsweise die Edelsteintrilogie von Kerstin Gier ist es eine Geschichte sowohl für Jung als auch Alt. Ich persönlich war gefesselt von diesem Buch, obwohl der Schreibstil mich anfänglich ein wenig an "Kirschroter Sommer" erinnert hat. Ob diese permanente Abfolge von …sagte er, …sagte ich, …sagte er, …sagte ich beabsichtigt war, vermag ich an dieser Stelle nicht zu beurteilen. Stilistisch wechselte der Formulierungsanspruch immer wieder von jugendlicher Schreibe zu erwachsener Rhetorik. Das aber nur nebenbei. Denn alles in allem finden sich sehr viele und sehr tiefgründige Formulierungen in diesem Buch, wobei es in einer erfrischenden und teilweise liebenswert sarkastischen Weise geschrieben ist, dass mir das Herz aufging.

Die Lovestory zwischen Hazel und Gus ist besonders. Selbstverständlich auch unter dem Aspekt Krebs und damit einhergehend der alltäglich bewussten Endlichkeit ihrer jungen Liebe ..so intensiv und berührend.. und ihres jungen Lebens.

Jodie Ahlborn hat dieses Buch so hervorragend interpretiert, dass ich geneigt bin, zu behaupten, niemand anderes hätte diesen speziellen Charakteren mehr Leben einhauchen können. Danke dafür.

Ich bin restlos begeistert und werde jetzt ..vermutlich.. Rührei essen. Zum Abendbrot. Nicht zum Frühstück.

  • Feuer und Stein (Outlander 1)

  • Autor: Diana Gabaldon
  • Sprecher: Birgitta Assheuer
  • Spieldauer: 37 Std. und 1 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 2.623
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 2.451
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 2.453

Schottland 1946: Die englische Krankenschwester Claire Randall ist in den zweiten Flitterwochen, als sie neugierig einen alten Steinkreis betritt und darin auf einmal ohnmächtig wird. Als sie wieder zu sich kommt, befindet sie sich im Jahr 1743 - und ist von jetzt auf gleich eine Fremde, ein "Outlander".

  • 3 out of 5 stars
  • Licht, aber auch viel Schatten

  • Von Saarpirat Am hilfreichsten 31.05.2015

Von der ersten bis zur letzten Minute...

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.10.2015

Ich gestehe, es waren ausschließlich die Lobeshymnen meiner besten Freundin zur Serie, und meiner jüngsten Freundin zum Buch, die mich veranlasst haben, die Herausforderung von stattlichen siebenunddreißig Stunden anzunehmen. Und was soll ich sagen? Ich habe keine Sekunde bereut! Ja, selbst die gewöhnungsbedürftige Stimme von Brigitta Assheuer konnte und kann noch immer nicht meine Begeisterung für diese Geschichte schmälern.

Nachdem man sich zunächst eine Weile ausgiebig mit Claire und Frank Randall im 19. Jahrhundert auseinandergesetzt und die Chance hat, die Protagonistin schon ausgiebig kennen zu lernen, stellt man sich ihr dann gemeinsam den Herausforderungen 200 Jahre vor ihrer Zeit.

Keiner der beiden – weder Claire noch Jamie – sind der typische 'Everybody's Darling' und dennoch Charaktere, die man mag. Ja, ich gebe zu, ich bin gegen Ende total in Jamie verschossen. So.

Ich liebe die Art, wie Diana Gabaldon schreibt. Wie sie historische Hintergründe und politische Verwicklungen so erklärt, dass selbst ich sie verstehe. Die Einfachheit, mit der sie dem Leser/Hörer die Pflanzen- und frühe Heilkunde näherbringt. Wie sie ihre Umgebung, Landschaften, Situationen beschreibt. Wie gefühlvoll sie mit den Emotionen der Protagonisten und auch deren körperliche Annäherung und Intimitäten umgeht. Ich fühlte mich 37 Stunden lang mitten im Geschehen.

Outlander ist kein Actionabenteuer. Es geht um Liebe, Hass, Schmerz, Freude, Freundschaft, Tabus, Loyalität. Die Spannung steigt immer mal wieder, fällt jedoch nie soweit ab, dass die Geschichte langatmig oder gar langweilig wird. Für mich war sie trotz der Interpretin Assheuer von Anfang bis Ende ein Genuss. Jetzt kann ich mir auch die Verfilmung anschauen .. die erste Staffel wartet hier bereits.

2 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Muh!

  • Autor: David Safier
  • Sprecher: Nana Spier
  • Spieldauer: 6 Std. und 49 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 245
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 221
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 218

Lolle gehört zu den Kühen, die sich vom Leben etwas mehr erhofft haben als Grasen, Wiederkäuen und anderen Kühen zu erzählen, was man mal wieder für einen gigantischen Fladen produziert hat. Sie träumt von einem glücklichen Leben mit Champion, dem prachtvollen Stier. Doch als sie diesen in flagranti mit der dummen Kuh Susi erwischt, platzt der Traum.

  • 4 out of 5 stars
  • leichte Kostenlos zum Abschalten, schön vorgelesen

  • Von Romy Am hilfreichsten 27.04.2015

Glück ist eine Sache des Blickwinkels :)

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.07.2015

Das Glück kommt zu denjenigen, die das Leben selbst in die Hufe nehmen. Sagt Lolle. Und hat Recht damit.

Wie nicht anders zu erwarten, hat David Safier auch mit diesem Roman für Unterhaltung gesorgt. Nana Spier machte Muh! mit ihrer Interpretation perfekt. Schließlich – und nicht nur vielleicht – sind Menschen ja auch nur Kühe, oder?

Wunderbar erdacht und vorgetragen – unter anderem die Schöpfung der Erde und ihrer Lebewesen durch die Kuhgöttin Naja in immer wiederkehrenden Etappen. Wobei hier die Schöpfung an sich (und von wem auch immer) sehr gerne und sehr unterhaltsam auf die Schippe genommen wird.

Dass Nana Spier wieder einmal großartige Arbeit geleistet hat, kann nicht oft genug erwähnt werden. Denke ich da an die vielen Parodien von berühmten Songs sowie – und hier habe ich mir fast in die Hose gemacht vor Lachen! – die Interpretation des verschwundenen Froschprinzen. Göttlich!

Ich glaube, man streitet ja noch immer darüber – aber in dieser Geschichte können Kühe schwimmen. Punkt. Es braucht auch keine Rechtfertigung. Spätestens dann nicht mehr, wenn Kuh auf einen Yeti trifft.

Zwischendrin hatten entweder die Geschichte oder einfach ich einen kleinen Durchhänger. Das sollte jeder für sich entscheiden können, dem ich ich diese tierische Geschichte ans Herz lege.

2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich