PROFIL

Pookieblue

  • 24
  • Rezensionen
  • 65
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 193
  • Bewertungen

In Ordnung bis auf das absolut unwürdige Ende

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.09.2020

Der erste Teil der Händlerstochter hat mir eigentlich gut gefallen, auch wenn diese Bücher sicherlich keine Hochliteratur sind. Der zweite Teil hat auch interessante Partien, aber diese extreme schwarz-weiß Zeichnung der Charaktere ist immer ein Zeichen von etwas fehlender Fantasie. Stephen ist nun nur noch bösartig und es ist nicht wirklich klar, wieso er so handelt. Auch über den bösen Werner erfährt man nur sehr wenig. Die Händlerstochter selbst ist am Anfang noch einfallsreich, aber das Ende, das sowieso eine Frechheit ist, lässt sie nur noch als handlungsunfähig darstehen. Und dann der große Knall, der in sage und schreibe VIER Seiten (6 Hörminuten) aufgelöst wird, ohne auch nur irgendein Detail davon zu erzählen. Das liest sich wie ein Märchen, das mit 'und sie lebten zufrieden bis ans Ende ihre Tage' endet. Die Autorin kann ja vernünftig schreiben, aber dieses abgebrochene Ende nehme ich ihr wirklich übel.

Interessante Geschichte, aber schlecht vorgetragen

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.10.2019

Über den Inhalt dieses Buches haben schon viele andere Rezensenten geschrieben, daher werde ich diesen nicht noch mal wiederholen. Es ist am Anfang schwierig, den ausufernden Einzelszenen zu folgen, da man zum Teil vergisst, was eigentlich in diesem Moment gerade passiert. Aber das scheint Meyerhoffs Stil zu sein, und das sollte man ihm auch nicht vorwerfen. Was mich allerdings sehr gestört hat, ist seine Vortragsweise. Mir ist es unverständlich, wie andere Hörer seinen Vortrag als besonders gut bezeichnen können. Für mich liest Meyerhoff wie ein Siebtklässler, der nach jedem kleinen Satzabschnitt eine unnötige Pause macht, weil er es nicht schafft den Satz fließend vorzulesen. Außerdem macht er sehr viele Fehler im Englischen, sowohl in der Grammatik als auch in der Aussprache, was für jemanden, der tatsächlich ein Jahr lang in Amerika verbracht hat, doch eigentlich recht schade ist. Für mich war das sehr störend und ich habe auch nicht verstanden, wieso ihn die Redaktion auf sowas nicht hinweisen kann. Es muss doch heutzutage genügend Leute geben, die richtiges Englisch sprechen. Insgesamt ist dieses Buch schon lesenswert, aber den nächsten Teil werde ich wohl lieber selber lesen als es mir als Hörbuch anzutun.

Verwirrend und unrealistisch

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.12.2018

Ich habe einige Bücher von Jeffrey Archer gelesen und diese auch gemocht. Aber was der Autor sich hier gedacht hat, verstehe ich nicht. Dieser 'was wäre wenn das Leben anders verlaufen wäre' ist sicherlich ein spannender Gedanke, aber es macht kein wirklich gutes Buch und noch weniger ein Hörbuch, bei dem man sich nicht an den Wörtern festhalten kann. Ohne zu viel zu verraten, ist das Ende eine Zumutung. Die Realität wird nun vollständig ausgesetzt und dann endet das Buch in gewohnter Archer-Manier mit einer abprupten Überraschung ohne ein eigentliches Ende zu haben. Diese Cliffhanger haben mich schon bei anderen Büchern gestört, aber hier ist es eine Frechheit, da es ja keine Fortsetzung geben wird. Ein guter Autor hat so eine billlige Soapopera-Taktik nicht nötig. Leider keine Empfehlung von mir. Ich werde das Buch zurückgeben.

3 Leute fanden das hilfreich

Langweilig, langatmig und nicht gut gelesen

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.12.2015

Was genau hat Sie an Sinuhe der Ägypter enttäuscht?

Das Buch war wirklich langweilig und langatmig und obwohl ich historische Romane sonst sehr mag, hatte ich den Eindruck, dass es außer der Darstellung des antiken Ägyptens eigentlich keine richtige Handlung gab. Außerdem habe ich selten einen so unsympatischen und idiotischen Ich-Erzähler als Protagonisten gesehen, was natürlich auch nicht dazu beiträgt, dass man Freude an der Geschichte hat.

Wen hätten Sie anstatt Stefan Kaminski als Erzähler vorgeschlagen?

Weiß ich nicht. Er ist sicherlich nicht insgesamt ein schlechter Erzähler, aber er liest mir zu langsam und die Frauen liest er mit einer Hauchstimme, die einem so vorkommt, als wären alle Frauen gehirnamputiert. Der Leser hat auf jeden Fall dazu beigetragen, dass ich keine Lust mehr hatte, das Hörbuch zu hören.

Welche Emotionen hat dieses Hörbuch bei Ihnen ausgelöst? Ärger, Betroffenheit, Enttäuschung?

Langeweile und teilweise Erregung über die absolute Idiotie des Protagonisten, der die dümmsten Fehler begeht und dann auch noch andere dafür verantwortlich macht.

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Hören Sie etwas anderes. Ich bin ein Fan von historischen Romanen, aber selten habe ich mich so zwingen müssen, um ein Hörbuch zuende zu lesen. Man kann seine Zeit besser verwenden.

1 Person fand das hilfreich

Ein Buch, das man sofort wieder vergisst.

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.01.2015

Das Beste, was man über dieses Hörbuch sagen kann, ist, dass es nicht weh tut. Aber obwohl ich historische Romane sehr mag und auch Krimis gerne lese, hat mich dieses Buch einfach nicht interessiert. Ich habe häufiger beim Hören festgestellt, dass ich kaum mehr weiß, was ich gerade gehört habe.

Die Geschichte ist nicht schlecht, aber sie ist relativ flach, die Charaktere haben mich nicht mitgerissen und auch die Liebesgeschichte fand ich eher plump. Und warum das Buch 'Der Tuchhändler' heißt, weiß ich bis heute nicht. Ja, der Hauptcharakter ist wohl Tuchhändler, aber bei einem Buch dieses Namens erwarte ich, dass der Tuchhandel irgendwie thematisiert wird. Aber das ist nicht so.

Der Sprecher hat mich leider auch nicht überzeugt. Er liest nicht schlecht, aber seine Betonung hat mich eher abgelenkt, als dass mich seine Stimme in die Geschichte hineingezogen hat.

Insgesamt gibt es sicherlich schlechtere Bücher, aber dieses hier vergisst man eine Sekunde, nachdem man es gehört hat. Meine Empfehlung bekommt das Hörbuch auf jeden Fall nicht.

17 Leute fanden das hilfreich

Interessante Geschichte mit leichten Schwächen

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.03.2014

Zuerst muss ich sagen, dass ich es unmöglich finde, in einer Rezension (siehe vorherige Rezension) nur über den Sprecher zu schreiben. Man mag Scott Brick mögen oder nicht, aber am Ende zählt doch wohl die Geschichte eines Hörbuchs.

Also, ich finde auch, dass Scott Brick manchmal etwas übertreibt, aber man kann ihn problemlos hören ohne einen Hörsturz zu bekommen.

Nun zur Geschichte: Der Protagonist Jake Fischer ist ein Universitätsprofessor, der unsterblich in eine seine Ex-Freundin verliebt ist, die aber vor 6 Jahren einen anderen Mann geheiratet hat. Als dieser Mann stirbt, beschließt Fischer, dass es nun an der Zeit ist, Natalie zu kontaktieren, um eventuell die Liebe wieder aufleben zu lassen. Beim Versuch, Natalie zu kontaktieren stellt er fest, dass Natalie nicht aufzufinden ist und alles, was er dachte, sicher zu wissen, sich als Täuschung herausstellt.

Die Geschichte ist auf jeden Fall interessant, und ich habe mich immer wieder gefragt, was wohl hinter dem Verwirrungsspiel steckt. Coben schafft es, den Leser mitdenken zu lassen, und ich habe mehrmals gedacht, ich hätte die Lösung gehabt, um dann doch wieder nicht Recht zu haben. Am Ende habe ich allerdings bis auf einige Details die Lösung erkannt und war nicht mehr wirklich überrascht. Die Geschichte hat schon die eine oder andere Schwäche im Bereich der Logik, aber sie hat mir trotzdem gefallen.

Insgesamt ist das Buch keine hohe Literatur, aber eine vernügliche Unterhaltung und ich habe es nicht bereut, das Buch gehört zu haben.

Leider nur mittelmäßig!

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.11.2013

Ich liebe die Discworld Bücher und habe alle Bände gelesen. Daher habe ich mich sehr darüber gefreut, dass endlich ein neuer Discworld Band erscheinen würde. Außerdem bin ich ein Fan der Moist von Lipwick Geschichten, also war ich darauf eingestellt, 'Raising Steam' zu mögen. Leider haben einige der letzten Bücher von Terry Pratchett nicht meinen Erwartungen entsprochen. Schon 'Unseen Academy' und 'Snuff' fand ich sehr mittelmäßig und auch 'Raising Steam' reiht sich hier ein.

Positiv ist zu bemerken, dass so ziemlich alle Figuren der Discworld einen Auftritt in 'Raising Steam' haben, allerdings führt diese Tatsache dazu, dass die Geschichte keinen richtigen Hauptdarsteller hat. 'Raising Steam' ist zwar eine Moist von Lipwick Geschichte, aber Moist ist nicht wie in den vorherigen (grandiosen) Büchern der absolute Protagonist der Geschichte, sondern er teilt sich diese Rolle mit dem Ingenieur, der die Dampflock erfindet. Beide Geschichten werden erzählt, aber irgendwie kommt die Handlung nicht so richtig ins Rollen. Ich habe mich mittendrin gefragt, was genau die Handlung eigentlich ist. Es fehlt der geniale Clou, den die Pratchett Bücher normalerweise ausmachen. Das Buch ist nicht direkt langweilig, aber es hat mich nicht mitgerissen.

Das Ende hat mir leider am wenigsten gefallen, weil dem Leser eine 'Offenbarung' über den König der Zwerge eröffnet wird, die dem Leser vorheriger Bücher bereits bekannt ist, und die Fortführung dieser Offenbarung erscheint mir wenig plausibel.

Fazit: Man kann 'Raising Steam' lesen und wer die Discworld Reihe liebt, der wird sich auch dieses Buch nicht entgehen lassen. Aber ich hoffe sehr, dass Terry Pratchett noch einige wirklich gute Bände schreiben kann, bevor ihn seine Alzheimerkrankheit vollkommen davon abhält.

1 Person fand das hilfreich

Gute Fortführung eines grandiosen Debütromans

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.10.2013

Insurgent konnte gar nicht so gut werden wie Divergent. Das sind zweite Bände einer Trilogie niemals. Divergent hat eine dystopische Welt aufgebaut, die wirklich anders ist als alles, was ich bisher auf diesem Gebiet gelesen habe. Insurgent baut darauf auf und muss die Geschichte nun weiterführen, aber noch Raum für einen dritten Band lassen. Das ist insgesamt gut gelungen.

Tris und Tobias müssen sich nun entscheiden, wo ihre Loyalität liegt. Wollen Sie Teil der 'Factionless' werden und versuchen, von dort aus die Herrschaft von Erudite über die anderen 'Factions' zu brechen oder wollen sie das tieferliegende Geheimnis erkunden, das die Abnegation so lange zu verstecken suchten. Diese Frage stellt die Beziehung von Tobias Tris auf eine Zerreißprobe, da beide unterschiedliche Antworten auf die Frage haben.

Die Beziehung zwischen Tris und Tobias wird spannend weitergeführt, und ist ein Lichtblick in der doch recht dunklen Geschichte. Tris' Drang, sich immer wieder selbst zu opfern, erscheint zwar manchmal ein wenig unverständlich, aber insgesamt sind selbstlose Helden ja ein bekanntes literarisches Mittel, das auch bei Harry Potter schon gut funktioniert hat.

Das Buch endet mit einen 'Bang', einer Offenbarung, die alles verändert. Das ist definitiv gut gelungen, auch wenn nicht alle Wege dorthin immer ganz logisch erscheinen. Es ist klar, dass sich die dystopische Welt nun etwas öffnen wird und Tris und Tobias vor weiteren spannenden Herausforderungen stehen.

Fazit: Ein guter zweiter Band, der auf mehr hoffen lässt.

5 Leute fanden das hilfreich

Ein seltsames Ende einer grandiosen Trilogie

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.10.2013

Man weiß gar nicht so recht, was man zu Allegiant sagen soll. Ich werde versuchen, darüber zu schreiben, ohne das Ende direkt zu erzählen. Aber wer gar nichts vom Inhalt wisse sollte, sollte die Rezension nicht weiterlesen.

Ich war ein riesen Fan von Divergent und fand auch den Nachfolgeband Insurgent ziemlich gut. Der Cliffhanger am Ende von Insurgent versprach einen interessanten weiteren Band. Es war klar, dass Tris und Tobias nun ihre bekannte Stadt verlassen werden würden und die Welt außerhalb kennenlernen würden.

VORSICHT SPOILER

Nun nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung. Die dystopische Welt von Tris und Tobias ist also Teil unser Realität und nur ein Experiment, in dem es darum geht, die Gene von Menschen zu verändern. Das allein erscheint schon sehr unglaubwürdig. Wenn es denn nun das Memoryserum gibt, weshalb sollte eine Welt dann Jahrhunderte lang warten, bis sich Gene verändern (ob das überhaupt möglich ist sei hier mal dahingestellt). Leider verlagert sich die Geschichte so sehr in die Außenwelt, dass die eigentlich spannende Frage, was passiert den nun mit Tris' und Tobias' Stadt nur sehr am Rande erzählt wird. Außerdem durchlaufen manche Charakter eine Persönlichkeitswandlung, die absolut nicht nachvollziehbar ist.

Auch gefallen mir die beiden Perspektiven nicht (Tris und Tobias erzählen abwechselnd die Geschichte), da die beiden Charakter ineinander zu verschwimmen zu scheinen. Die Unterschiedlichkeiten beider Personen sind einfach kaum zu erkennen und hätte nicht jedes Kapitel den Namen des Erzählers als Titel wäre es mir teilweise kaum aufgefallen, wer hier eigentlich spricht. Die unterschiedlichen Sprecher im Hörbuch helfen da natürlich aber hätte ich das Buch gelesen, wäre das sicherlich noch stärker der Fall gewesen.

Das Ende der Geschichte ist sehr unerwartet, absolut untypisch für einen 'young adult' Roman und leider einfach schlecht gelungen. Sicherlich ist nicht immer ein Happy End von Nöten, aber das Ende macht einfach keinen Sinn als den, besonders untypisch sein zu wollen.

Ich als Leser fühle mich echt ein bisschen vorgeführt. Die Geschichte bricht plötzlich ab als es spannend wird und man erfährt den Rest in einem Epilog. Das haben die Figuren einfach nicht verdient.

Fazit: Leider bietet Allegiant kein zufriedenstellendes Ende, aber insgesamt sind die Divergent Bücher eine tolle Trilogie, die es auch trotz dieses letzen Buches verdient haben gelesen zu werden.

14 Leute fanden das hilfreich

Von allem zu viel

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.03.2013

Luca Di Fulvio ist sicherlich kein schlechter Autor, aber er will eine möglichst große Geschichte erzählen (wie schon die 29h Hörzeit erahnen lassen) und denkt wohl, dass das nur durch möglichst extreme Gefühle und Wendungen zu erreichen ist. Wie schon bei dem Vorgängerbuch 'Der Junge, der Träume schenkte' sind alle Emotionen einfach zu viel und wirken daher unmotiviert und holzschnittartig. Es gibt überhaupt keine Zwischentöne. Die Einen lieben bis zur Selbstaufgabe und verfallen in den tiefsten Abgrund, wenn sie die Geliebten nicht haben können, während die Anderen nur hassen und bösartig sind. Gerade dieser unbändige Hass erscheint fast komisch an manchen Stellen, weil die Motivation der Figuren vollkommen unverständlich ist. Eine wirklich gute Geschichte braucht Nuancen und mehr Feinheiten für mich und nicht diese einseitigen Charaktere, die von einem Extrem ins andere fallen.

Ansonsten ist die Geschichte, die zwischen Romeo und Julia und der Judenverfolgung im alten Venedig anzusiedeln ist, ganz gut hörbar und an manchen Stellen auch recht interessant. Ich hätte mir etwas weniger Hass und Rache gewünscht und etwas mehr historischen Kontext, aber zumindestens der Strang mit Isaak, dem Hurendoktor, scheint gut recherchiert und historisch zutreffend.

Abgesehen davon gefällt mir die Lesung von Sascha Rotermund sehr gut. Er liest dynamisch ohne aufdringlich zu sein.

Insgesamt schon hörbar, aber wie das Vorgängerbuch höchstens passabel Unterhaltung. Ich werde kein weiteres Buch von diesem Autor hören.

4 Leute fanden das hilfreich