PROFIL

Tan ja

  • 3
  • Rezensionen
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  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 11
  • Bewertungen

eigentlich: Null Sterne!

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.03.2014

Das war für mich ein Griff daneben.
Die Geschichte ist sehr flach, die Dialoge dümmlich und die Sprache eher derb als sinnlich... kein weiterer Bedarf !
Ob die Sprecherin den Text noch schlechter gemacht hat, möchte ich nicht behaupten, aber eben auch nicht besser.
Ich ärgere mich über die Verschwendung eines halben Guthabens !

Mein Favorit 2013 !! Darüberhinaus: Lokalkolorit !

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.09.2013

Ich habe dieses Buch eher zufällig über die kostenlose einstündige Hörprobe von Audible entdeckt... mir gefiel von Anfang an die Mischung aus Humor, Sarkasmus und die Erzählkunst von Sarah Stricker, bestimmte Situationen durch bildhafte Vergleiche für mich nachempfindbar oder vielleicht sogar wiedererkennbar zu machen. Die Geschichte wird dadurch sehr glaubhaft, lebendig und authentisch.

Handlung:
Die Lebensgeschichte der Mutter wird von der Tochter erzählt, nachdem die Mutter - in den letzten Wochen vor ihrem Tod - eine Art Persönlichkeitswandlung durchgemacht hatte und ihrer Tochter die bisher verdrängten "Geheimnisse" ihres vergangenen Lebens erzählt hat, um diese preiszugeben, um sie zu erklären und verständlich zu machen, um "reinen Tisch" zu machen, um sie wieder real werden zu lassen und ihre Tochter an ihrem vergangenen Leben teilhaben zu lassen.

Humor/Lokalkolorit/Glaubhaftigkeit:
Dass die Geschichte anfänglich teilweise in der Südpfalz spielt, wo ich selbst wohne und aufgewachsen bin, war ein zusätzliches und unerwartetes Bonbon, welches ich dann erst beim Lesen/Hören entdecken durfte. Sarah Strassers Art regional "typische" Verhaltensweisen treffsicher herauszupicken und ihre Figuren damit zu charakterisieren ist sehr unterhaltsam.
Dies geschieht aber nicht nur um "lustig zu unterhalten", sondern macht im Fortschreiten der Handlung Sinn, weil die Hauptfigur (Mutter) und ihr familiäres Umfeld ein Profil und
Persönlichkeit erhalten... Man versteht das spätere Verhalten, die Wünsche und Ängste der "alles-mit Bravour-meisternden" aber eben trotzdem immer gefühlsbeschränkten
Hauptfigur. Ihre Unfähigkeit am "Tag X" und danach.

Spannung:
Ich hab' etwa das erste Viertel des Hörbuches "ganz gemütlich" auf etwa drei Tage verteilt immer mal wieder ein Stückchen konsumiert ... die verbleibenden drei Viertel hab ich dann aber an einem Tag und der darauffolgenden Nacht zu Ende hören müssen (!), weil es dann nämlich wirklich spannend und tragisch und hoffnungsvoll und traurig und eben richtig mitreissend wird...
Mir gefiel das Buch wirklich sehr gut und ich hör es jetzt gerade zum zweiten Mal.

Sprecher/Vertonung:
Ich empfand die gefühlvolle Erzähler-Stimme von Annina Braunmiller für die erzählende Tochter als sehr passend. Als ebenfalls sehr positiv werte ich, dass es Frau Braunmiller gelingt, den verschiedenen zitierten Figuren, zuordenbare und glaubhafte Stimmen zu geben. Man erkannte Alex an "seiner" ;o) tiefen männlich grollenden Stimme ...
Einziges kleines Manko:
Die Vertonung der eigentlich süd-pfälzischen Dialoge ging definitiv schief !
Die Zitate klingen, als wenn sie ein Saarländer sprechen würde. Zumal die Großmutter "Hilde" heißt .."Famile Heinz Becker" läßt grüßen... !

auch kein Freund von Brummbär und Rumpelstilzchen.

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.05.2012

Geschätzte (und vielleicht sogar vereehrte) Tanja Geke,

ich mochte bisher eigentlich immer die Art, wie sie Bücher lesen und
"lebendig" werden lassen.. (Klassentreffen, Schattenschwester...)
Das traf auch auf Jacquelin Franks "Jacob" zu... und da mir auch die Geschichte gefiel, hab ich gleich mal "Gideon" nachgeladen ohne lange zu überlegen...
Gideon wird zwar als "Urältester" (Dämon) beschrieben, aber auch mit heilenden magischen Händen,
sehr mächtig, muskulös, einfühlsam ...kurz und gut: SEXY ....
.?!? .tatsächlich aber klingt er wie ein greiser, zaudriger "Rumpelstilz",
wie ein rostiges Türchen, eher wie ein altes Weib...
...nicht wie ein zu erwartender " Held" einer Romantic Fantasy Story...
Und dann stapft zu allem Überfluss ein Tanzbär, der angeblich würdevolle
"Dämonen-König (!) Noah" ständig mit brummelnd polternder Stimme dazwischen... ein großer dicker ungefährlicher Hinkelstein-Träger wie Obelix mit Fell fällt mir dazu ein...( ggrrrrrrrrrrrrr ?!?!?!?!?)
Ich glaube nicht, dass J. Frank dieses Bild beim Leser erzeugen wollte...
ich hatte nach "Jacob" zugegeben etwas ähnliches erwartet und frage mích, ob
es dem Buch nicht besser getan hätte, wenn die männlichen Stimmen vielleicht weniger individuell, aber dafür zur Beschreibung der Helden passen würden...

Mal sehen, ob ich Gideon noch ne Chance gebe und Teil 2 des Hörbuches anhöre (oder ist diese Stimme vielleicht nur mit "Prägung" zu ertragen.... kleiner Scherz)

Auf Noah werde ich wohl ganz verzichten... mal hören, wie Damian in der Hörprobe klingt ...

Ich persönlich finde - in diesem Genre - dürfen die Superhelden auch ein paar Fehler haben, aber bitte immer nur mit warmer und gefühlvoller (und männlich klingender ) Stimme !!!

...ich muß schon wieder an diesen amerikanischen Kindermusical-Film aus den 60ígern (?) denken, da gab es ein Ölgießkännchen, einen Löwen (oder Bären)
und so ein Goldlöckchen....

ich hör einfach noch mal Jacob an, da klangen auch Gideon und Noah noch
unauffällig "normal".

Trotzdem: Liebe Grüße !!