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  • Rezensionen
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  • Bewertungen

Die Tyrannei der Langeweile

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.04.2018

Hilfe, was für ein langatmiger Ritt durch Raum und Zeit.

Die ersten Stunden war ich genervt von Sascha Rotermunds Erzählweise, da er permanent seinen Sätzen irgendeine Emotion mitgab und nie neutral las. Erst viel später legte sich das.
Da spielte die Handlung aber schon nicht mehr auf dieser Welt und die Protagonisten irrten mal in diesem, mal in jenem Paralleluniversum umher, welche unserer Welt zwar zu >99% glichen, bis auf die spitzfindigen Unterschiede einer Superintelligenz, die auf zu dünnem Eis gebaut war und mein Interesse immer wieder einbrechen lies.

Froh, das lahme Ende endlich erreicht zu haben, bedaure ich nun die Zeit, die in dieser Welt für die Tyrannei geopfert wurde. Schade.

Überraschend flach

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.05.2017

Das Buch hat mich leider mit seiner Aneinanderreihung ziemlich lahmer Lebenshilfeweisheiten enttäuscht. Da hat vermutlich Paolo Coelho noch mehr Tiefgang und den kann ich schon nicht lesen/hören.

Nichtssagend

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.07.2016

Eine Junge-Leute-WG findet sich zusammen, um einander von der inneren Leere und Bedeutungslosigkeit abzulenken. Man sollte wahrlich nichts besseres vorhaben, um sich das anzuhören.

Auch ein an sich kurzer Roman kann sehr lang sein.

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.08.2012

Ein gänzlich sinnloser Mord geschieht und auch ein knappes Jahr später hat Peter Taler keinerlei Anhaltspunkt, warum seine Frau vor der gemeinsamen Haustür hinterrücks erschossen wurde. Er flüchtet in Rituale, um die Zeit irgendwie verstreichen zu lassen, doch eigentlich steht sein Leben still, eine Verarbeitung des Geschehens ist nicht möglich, da es gänzlich unverständlich ist.
Sich zur Arbeit schleppen, Einkaufen, Kochen, Bier trinken, aus dem Fenster starren, jeder seiner Tage verläuft auf die immer gleiche Weise, bis er plötzlich irritiert feststellt, dass sein Ausblick aus dem Wohnungsfenster sich irgendwie verändert hat, er aber nicht definieren kann, was daran anders ist. Für den Fall, dass sich dies wiederholt, macht er Fotos und stolpert dabei auf der Digitalkamera über die letzte Aufnahme, die seine Frau seinerzeit gemacht haben muss. Dieses Foto nimmt Suter zum Anlass, den Hörer auf eine extrem ausführliche, für mein Empfinden quälend langatmige, Exkursion in eine Parallelwelt zu bugsieren, in der ein aberwitziges aber leider auch in seiner langen Vorbereitung nicht sonderlich spannendes Experiment gestartet wird, welches durch das Rückgängigmachen von 20 Jahren Veränderung einen Punkt der Vergangenheit wiederauferstehen lassen möchte. Nebenbei wird dem Leser noch eine ausgedehnte falsche und eine kurz angedeutete richtige Fährte serviert, die beide nicht all zu schwer zu durchschauen sind.

Ich habe mich als Suterfan seit der Ankündigung des Buches sehr darauf gefreut und direkt bei der (Vorab-)Veröffentlichung des Hörbuches bei Audible gerne zugegriffen. Leider hat es mir aber insgesamt überhaupt nicht zugesagt.
Für mein Empfinden ist die Geschichte sehr dünn und die Beweggründe, die die Hauptfigur dermaßen aufopfernd an seinen Nachbarn binden und eine unglaubliche Kröte nach der anderen klaglos schlucken lassen, erschreckend schlecht nachvollziehbar. Regelrecht verärgert bin ich jedoch über die stundenlange und viel zu detaillierte Schilderung der gemeinsamen Arbeit der Beiden, die die Umgebung rund um ihre Wohnungen optisch perfekt in die Zeit von 1991 zurück versetzen sollen. Das nehme ich dem Autor wirklich übel, diesem Sachverhalt, der das halbe Buch einnimmt, dermaßen viel Raum zu geben, ohne das es die Handlung irgendwie voran bringt. Einfach schlimm. Sorry, Herr Suter.

Grau Titelbild

Bemüht absurder Teenieschmöker

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.09.2011

Ich fand's leider ziemlich langweilig.
In einer auf Stagnation festgelegten Welt, die sich in mehreren Schritten von unserer modernen Technik weitestgehend abgewand hat, bewegen sich die farbgesteuerten Protagonisten durch lahme Gags und ein wirres heiliges Regelkorsett.
Oliver Rohrbecks Stimme muss man mögen, sonst wird es noch schlimmer. Ich mag sie leider nicht und werde in Zukunft sehr darauf achten, einen großen Bogen darum zu machen.

Schöner Stil doch schwache Handlung

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.08.2011

Der erste Allmen hat mir gut gefallen und so war der Nachfolger quasi ein Pflichtkauf. Wie immer schreibt Suter in wunderbar elaboriertem Stil und Gert Heidenreich spricht ruhig und angenehm. Inhaltlich lässt die Handlung rund um den rosa Diamanten jedoch zu wünschen übrig. Die Story lässt sich im Nachhinein problemlos in drei Sätzen wiedergeben und man fragt sich, wie man diese auf viereinhalb Stunden strecken kann, ohne dass ich als Hörer von der Fahne gegangen bin. Suter eben, wenn auch einer der Schwächsten.

Flach und schwach

Gesamt
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.06.2011

Die Story ist enttäuschend lahm. Habe mich so schlecht unterhalten gefühlt, dass ich das Hörbuch noch nicht einmal zuende hören wollte. Als Hörbuchsprecher könnte Toni ggf. noch Karriere machen, als Autor fehlt leider das Talent.

Ausnahmsweise langweilig

Gesamt
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.02.2011

Süskinds Romane und Geschichten gehören stets zu meinen absoluten Favoriten, doch bei dieser Geschichte habe ich mich einfach nur gelangweilt und das Ende herbeigesehnt. Der gute Maitre Mussard erliegt an seinem Lebensabend einer geologischen Fehlinterpretation, die sich im weiteren Verlauf zu einer wahren Obsession ausweitet und sein gesamtes Denken beherrscht. Hans Korte liest diesen Irrwitz gewohnt erstklassig, aber dennoch ist die Handlung so unsagbar öde, dass ich dieses Hörbuch sicherlich kein zweites Mal hören werde. Schade, aber was will man machen.