PROFIL

Marco M.

  • 3
  • Rezensionen
  • 8
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 3
  • Bewertungen

Super Geschichte, aber riesige Datei

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.12.2013

Die Geschichte ist hervorragend; lediglich hier und da wirkt sie etwas überlang. Clark erklärt ausgewogen und sachlich, wie der Erste Weltkrieg heraufzog und wer welche Interessen verfolgt hat, durch die dann die Katastrophe ungewollt und unvermutet hereinbrach. Ressentiments und Tölpelhaftigkeit der Beteiligten werden deutlich, Fehleinschätzungen und tollkühne Militärpläne kommen zu Wort.
Arnold spricht sorgsam und sehr verständlich; das macht das Buch überaus hörenswert.

Ein Problem ist die Dateigröße - 1,6 GB. Mein iPod der fünften Generation ist damit schlicht überfordert. Er reagiert verzögert, vergißt den Wiedergabezeitpunkt und springt schon mal lustig vor und zurück.
Die Dateigröße ist um so unverständlicher, da andere Hörbücher in einige Teile von etwa 250 MB geteilt werden. Warum geht es nicht hier?

3 Leute fanden das hilfreich

Sehr guter Inhalt, furchtbare Sprecherleistung

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.12.2013

Durch die Briefe wird deutlich gemacht, welche Verbundenheit die Leute mit Hitler empfanden. Sie zeigen den Alltag im Reich. Wir sehen heute durch die Schlote von Auschwitz auf diese Zeit; die Briefe zeigen, wie die Menschen damals gedacht haben, für die der Holocaust unbekannte Zukunft war.
Die Einteilung in die historischen Etappen der Geschichte der NSDAP erscheint sinnvoll. So wird deutlich, welche Entwicklung die Verbindung vom Volk zum Führer genommen hat.
Es ist ein sehr aufschlußreiches Buch und ein hervorragendes Zeitdokument, das dazu beiträgt, die Zeit damals zu begreifen.

Leider verderben die Sprecher die Freude. Zwar ist Jan Hofer als Erzähler sachlich und schlicht (und mithin aus der Kritik auszunehmen), aber die anderen lesen so affektiert und mit einem solch hochnäsigen Unterton (insonderheit die Schreiben von Heß usw.), daß man vorspulen möchte.
Die Lesung macht den Eindruck, als wollten sich die Sprecher von den Texten distanzieren und dem Hörer phonetisch einbleuen, daß hier Verbrecher zitiert werden, die zu verabscheuen sind. Der Hörer weiß das aber schon. Er will einen sachlich-nüchternen Vortrag; interpretieren kann er schon selbst.

2 Leute fanden das hilfreich

Nervende Geräusche

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.09.2013

Das Hörspiel wird von Geräuschen begleitet, die wohl die Tätigkeit der jeweils Handelnden illustrieren sollen. Sie klingen aber wie das, was sie sind: ein nebenbei eingespielter Tonschnipsel. Die Schmatzerei der Sprecher beim Stachelbeerenessen ist nachgerade widerlich.

Das alles ist um so ärgerlicher, da die Geschichte brillant ist und da die Schauspieler im allgemeinen sehr gut agieren.

Alles in allem für jeden empfehlenswert, der eine gute Geschichte hören will und über die Geräusche hinweghören kann.

3 Leute fanden das hilfreich