PROFIL

Shaya Nova

  • 59
  • Rezensionen
  • 363
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 60
  • Bewertungen
Zone One Titelbild

zum einschlafen

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.02.2014

Also am Sprecher lag es nicht, der hatte das gewohnte Niveau. Der Autor allerdings muss noch viel lernen. Schreiberlinge, die eine Farbe mit "kotzrosa" bezeichnen, versuchen krampfhaft, einen Stempel der Individualität aufzudrücken. Mit Krampf funktioniert das aber nicht und dann kommt so ein verschrobenes Geschwurbel heraus, wie bei Colson Whitehead.

7 Leute fanden das hilfreich

Fantastisch!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.10.2013

Nach dem grandiosen Erfolg von "The Cleaner" (auf deutsch etwas sinnfrei "Der siebte Tod") sah sich Paul Cleave einer großen Anzahl von Menschen gegenüber (z.B. auf Facebook), die ihm förmlich befahlen, eine Fortsetzung zu schreiben. Und netter Mensch der er ist, hat er uns diesen Gefallen getan. Das Ergebnis stellt jede Erwartung mit links in den Schatten.

Joe sitzt ein. Sie haben ihn geschnappt. Bis jetzt hat er noch nicht verstanden, wie ihm das geschehen konnte - ihm, mit seinem überragenden Intellekt, seiner katzenhafte Eleganz, seiner angeborenen Überlegenheit. Aber ach, im Knast nützt ihm das gar nichts, und er sieht sich unglaublichen Demütigungen ausgesetzt... wäre da nicht seine Erinnerung an Melissa, würde er nur noch im Suizid Hoffnung finden.

Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten. Paul Cleave hat sich im Bemühen, die Erwartungen seiner Leser zu erfüllen, schlicht selbst übertroffen. Immer wenn man denkt, "wow, das hat er jetzt nicht wirklich geschrieben", setzt er im nächsten Kapitel noch einen drauf. Der bekannte lapidar-trockene Humor hat mir zu den unmöglichsten Zeiten ein Lachen entlockt, und Schlaf bekam ich in den letzten Tagen auch recht wenig - zu stark hielt mich die Geschichte gefangen.

Das Zusammenspiel von Paul Cleave und Martin Kessler ist wie die unheilige Allianz des schwarzen Humors. Ich kann mir einfach keinen anderen Voice Actor vorstellen, der Joe Middleton besser interpretieren könnte. Was ich mir allerdings sehr gut vorstellen kann ist ein Film, in dem Nicolas Cage den Serienkiller mit Kultstatus verkörpert.

5 Leute fanden das hilfreich

brilliant

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.08.2013

Endlich wieder ein Buch von Gillian Flynn! Schon bei ihrem Einstiegsroman "Finstere Orte" war ich begeistert über ihr feinsinniges Storytelling und ihren geschliffenen Erzählstil. Man findet sich in den Details wieder und ich persönlich warte immer noch auf eine Hörbuchumsetzung von "Sharp Objects".
Mit Matthias Koeberlin hat man hier einen der besten deutschen Schauspieler besetzt und demensprechend gut ist die Performance. Für meinen Geschmack sollte er viel mehr Hörbücher einlesen, aber ich verstehe natürlich, dass er dafür zu beschäftigt ist.
Von Christiane Paul kannte ich bisher noch nichts, war aber angenehm überrascht über ihre einfühlsame Art.
Fazit: 17 Stunden Unterhaltung auf hohem Niveau.

22 Leute fanden das hilfreich

unglaublich schlecht

Gesamt
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.08.2013

Um ehrlich zu sein, habe ich das Buch nur ausgesucht, weil es von Martin Kessler gelesen wurde. Und ich musste zum wiederholten Male feststellen, dass Grangé wirklich nicht meins ist. Die Sätze wechseln von einer Belanglosigkeit zur nächsten und das Buch ist einfach nur schlecht geschrieben. Totaler Fehlkauf, nie wieder Grangé, egal von wem es gelesen wurde.

3 Leute fanden das hilfreich

Oneiros: Tödlicher Fluch (Kostenlose Hörprobe) Titelbild

Man muss dran bleiben

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.12.2012

Das Buch fängt gut an, aber wenn man es einmal weglegt, dann kommt man irgendwie nicht mehr in den Tritt, so jedenfalls ging es mir. Vielleicht hat Markus Heitz da einfach zuviele Handlungsstränge auf einmal verlegt.

superschlecht

Gesamt
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.12.2012

Hier ist jemand ganz offensichtlich auf den World-War-Z-Zug aufgesprungen, hat aber leider nicht die nötigen Voraussetzungen gehabt, einen ebensolchen Hit zu landen. Um ehrlich zu sein, habe ich mich nur wegen dem genialen Vorleser Martin Keßler für den Kauf entschieden, aber er konnte es auch nicht herausreißen. Also: ein Punkt für MK, der Rest ist Schrott.

3 Leute fanden das hilfreich

nicht mein Fall

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.12.2012

Normalerweise mag ich den King ja sehr, vor allem in der Kombination mit David Nathan, aber dieses Buch habe ich als extrem langweilig empfunden.

2 Leute fanden das hilfreich

enttäuscht

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.12.2012

Diesmal ist Christopher Moore weit hinter seinen Möglichkeiten zurück geblieben, da hat auch Simon Jägers Erzählkunst nicht geholfen

wunderbarer Abschluss

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.12.2012

Die Little People sind wieder da und entführen uns in die Welt mit den zwei Monden. Haruki Murakami lässt den Leser traurig zurück, weil die wundervolle Geschichte jetzt zu Ende ist. Ein genialer Autor, ein geniales Buch und unnachahmlich genial gelesen von David Nathan.

3 Leute fanden das hilfreich

Wolfskinder Titelbild

THE OTHERS

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.04.2012

Das ist meine Prämisse des neuen Lindqvist-Romans. Ich kann mir gut vorstellen, dass nach mir noch ganz viele enttäuschte und daher schlechte Bewertungen folgen werden, da die meisten Leute "Lindqvist" lesen und einen Schwedenkrimi erwarten. Davon sind wir hier aber weit entfernt.
'The Others' ist der Name der Band eines Pärchens, das im wahrsten Sinn des Wortes anders ist. John Ajvide Lindqvist hat schon immer Menschen ungeschönt beschrieben, und hier handelt es sich um Antihelden, die wiederum anders sind, als die Antihelden, die wir von Hochglanz-Romanen kennen. Hier werden verrohte Menschen beschrieben, die - obwohl knapp an der Grenze zur Psychopathie - eben zur Realität der menschlichen Besiedelung des Planeten gehören, ob uns das nun gefällt oder nicht. Da werden einige denken: "Bäh, warum muss man über solche Menschen schreiben", aber ich bin froh, dass Lindqvist von solchen Zweifeln weit entfernt ist.
Das Einfließenlassen des Surrealen und die geschliffene Weise, mit der er die schrecklichsten Dinge beschreibt, macht ihn für mich zum schwedischen Clive Barker, was aber durch einen Vorleser wie den hier gewählten Michael Hansonsis leider in keinster Weise zur Geltung kommt.
Und so kommen wir zum Grund, warum ich keine 5 Sterne gegeben habe. Warum nur Michael Hansonsis? Was mit ihm nicht stimmt? Ich sags mal so: Vielleicht kann er seinen Dialekt nicht gut genug unterdrücken, vielleicht hat er Polypen in der Kehle oder vielleicht weiß er einfach nicht, wie es richtig gemacht wird?
Das kann man sehen, wie man möchte, aber mir hat es wirklich den Tag versaut. Ich hätte mir für diesen mutigen und außergewöhnlichen Roman wirklich einen Sprecher gewünscht, der dessen Anforderungen entspricht. Vielleicht den brillianten Michael Koeberlin, den einfühlsamen Simon Jäger oder den begnadeten David Nathan? Neu aufgelegt mit einem dieser Verbal-Artisten würde ich sogar nochmal ein Guthaben springen lassen und den gesamten Roman nochmal anhören - und dann mit Genuss

37 Leute fanden das hilfreich