PROFIL

Hörwurm

  • 34
  • Rezensionen
  • 89
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 1.170
  • Bewertungen

Tja...eigentlich ganz hübsch, aber

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.09.2020

...wenn das nicht noch ein ganzes Stück zulegt...

bleibt es flach und oberflächlich.
Die Dialoge sind an einigen Stellen mäßig bis ärgerlich, die Frauenfiguren anmaßend, die Geschichte zu langsam. Und Entschuldigung, die Stimme der alten Dame wird der mächtigen Person der Bibliothekarin nicht gerecht. Sie hat zu wenig Kontakt zu ihrer manipulativen Rolle, liest farblos.
Nein, das war‘s noch nicht ganz. Aber ich bin trotzdem neugierig auf die zweite Staffel, deshalb steigerungsfähige drei Sterne.

1 Person fand das hilfreich

Irre

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.07.2020

Die Geschichte beginnt sehr langsam und endet in sich überschlagendem Tempo als hätte Frau André keine Lust mehr gehabt.
Oder, als sei die Zeitspringerei zu viel für sie und sie hätte eigentlich nur das Mittelalter im Griff. Wie dem auch sei, es ist natürlich ein Meisterwerk, aber für das viel zu schnelle und deshalb nur halb befriedigende Ende gibt´s einen Stern Abzug. Dazu kommt, dass der Sprecher an irgendeiner Stelle wohl ebenfalls den Faden verloren hat, denn er bekommt zum Schluss die Betonung nicht mehr richtig hin. Deshalb wird die Stimme ungefähr eine Stunde vor Schluss fast monton und für die Leidenschaftslosigkeit gibt es sogar zwei Punkte Abzug. Insgesamt also 4 trotz der Voluminösität des Plots und des unglaublich vielen Wissens, das unter die Leute gebracht wird.

Laaaangweilig!

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.07.2020

Krimi für Anfänger! Da hilft auch die schöne Beschreibung der Gegend um Bordeaux nichts. Kein Tempo, die Protagonisten farblos, die Täter ohne Persönlichkeit, die Vernehmungen platt, die forensischen Ergebnisse ohne "Aha". Der letzte Dries meiner Hörbücherei. ...oder liegt es an der langweiligen Lesart? Reheuser spricht schönes Französisch und färbt auch die Stimmen, aber ....er kriegt einfach keine Spannung hinein. Er liest, als handele sich um ein Kochbuch.

1 Person fand das hilfreich

Geh nach Haus...

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.03.2020

...und üb noch mal! Vielleicht wird das zweite Buch besser. Manchmal wußte ich nicht, ob die Geschichte so platt ist oder der Leser es platt liest, aber im Ergebnis muss ich sagen: diese Geschichte hätte man besser erzählen müssen.

2 Leute fanden das hilfreich

Gescheiterte Revolutionen sind ...

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.03.2020

...ohnehin schwer zu beschreiben, Geschichten der Niederlage schwer zu erzählen, ohne den Leser zu verlieren. Aber DIESE Vorleserin hätte niemals engagiert werden dürfen. Sie liest viel zu sülzig, um die Frauen, die hier wild kämpfen, Verletzunngen und Schmerzen durchstehen. Pläne schmieden und umsetzen, angemessen wertzuschätzen. Weinerlich, theatralisch und viel zu langsam, um der Tragweite und der Geschwindigkeit der Ereignisse auch nur im Entferntesten gerecht zu werden.
Schade. Die Geschichte ist genial.

1 Person fand das hilfreich

5 Sterne oder keiner ...

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.02.2020

Die Wendungen in dieser Geschichte, die im Grunde daherkommen könnte, wie jeder x-beliebige amerikanische Krimi, stattdessen aber der Abgrund menschlicher Beweggründe schlechthin wird, sind ungeheuerlich. Keine mögliche "Lösung" bleibrt unbeleuchtet, kein mögliches Gefühl unbeschrieben. "Ein großer Mann", so sagt eine der von ihren beschädigten testerongesteuerten Männern reichlich gebeutelten Ehefrauen, sei ihr Mann. Aber gerade hat er skrupellos Jemanden getötet. Ohne Gnade, unter Voraussetzung falscher Tatsachen. Aus Zorn. Aus Wut und Trauer und weil er ohnehin schon das Töten für eine Möglichkeit zur Befreiuung der Seele hält. Derartige Widersprüche zwischen Gut und Böse bestimmen die Geschichte. Und keiner dieser Widersprüche erscheint auch nur im Mindesten unmöglich oder unwahrscheinlich. Alles ist menschlich und über viele Gedankenschleifen der vielen Beteiligten auch logisch. Aber nur, wer nicht urteilt, wird dieses Buch lieben. Wer schwarz und weiß braucht, sollte sich fernhalten: Er wird schier verrückt werden.
Kaminski ist natürlich wie immer der Renner, kein weiterer Kommentar erforderlich.

Große Geschichte ... banalgelesen

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.08.2019

Ich habe schon lange darauf gewartet, dass sich ein Autor an diesen Teil der deutschen Geschichte heranwagt. Geschke ist gelungen, was Viele nicht wirklich greifen können: er erklärt wie Staatsformen die Menschen prägen, wie sie sich seit Kriegsende über die Jahrzehnte in unterschiedlichen Lebenssituationen entwickelt haben, wo keiner (auf-)klärend eingegriffen hat, wie Indoktrination von (Enkel-)Kindern funktioniert. Es ist ihm phantastisch gelungen. Große und kleine Zusammenhänge sind mit gleicher Liebe zum Detail und mit gleicher Analytik beleuchtet und (mindestens) für Zeitgenossen verständlich gemacht. Er beschreibt fast das gesamte Spektrum menschlicher Antriebe und erfasst auch regionale Unterschiede derart präzise, dass es ein Vergnügen ist, ihm mit den Tätern und den Ermittlern durch die narrenfreie Nachkriegszeit und die DDR mit KoKo und Stasi bis hin zur Grundstückspolitik der Wende und heutiger energiepolitischer Motive zu folgen.
Nur eins ist nicht gelungen: Spannung. Aufregend ist dieser Krimi nicht. Nur sehr befriedigend.
Vermutlich liegt am Sprecher. Ich weiß, Viele wollen Kritik an Sprechern nicht hören, da es doch weitgehend Geschmacksfrage ist, ob man einen Sprecher mag oder nicht. Aber eine große nuancierte Geschichte muß auch mit Gewicht und Nuancen gelesen werden. Nelleßen liest banal. Nichts ist wichtig, eilig, tiefgründig. Die Stimme plätschert. Die Betonung ist ok, daran liegt es nicht, aber es klingt seltsam emotionslos, so als würden hier nicht die letzten 70 Jahre Deutschlands lebendig. Schade.

2 Leute fanden das hilfreich

Grottig

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.07.2019

Oh BITTE! Unerträglich. Voller Klischees. Dämliche Geschichte und der Kommissar ein Opfer der dumpfesten Begierde. Einfach nur SCHLECHT. Sorry .... es ist grottig.

1 Person fand das hilfreich

Auch die EU kann´s!

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.07.2019

Tolle Geschichte über Recherchen europäischer Behörden (welche eigentlich? Bleibt im Dunkeln. Möglicherweise gibt es die gar nicht!?). Erfrischende jugendliche Ermittler geben einem das Gefühl, Europa ist unsere "neue Gerechtigkeitschance" und die nächste Generation hätte "es voll drauf".

Sicher zu hinterfragen, aber eine hübsche Idee: Brüsseler Ermittlerin Anfang 20, Freund vorhanden, aber weit weg. Sie ermittelt deshalb allein in einem Fall internationonalen Finanzbetrugs in der Provence. Mit etwas virtueller Unterstützung ihrer "Abteilung" (heißt das in Brüssel wirklich noch so altbacken?) Warum Provence? ... Der Finanzboss - Vorstandsvorsitzender einer Uralt-Privatbank - kann den Hals nicht voll kriegen und will auch noch einen alten Schatz im Wert von 5 Mio. Sehr realistisch also soweit.
Aber der Boss läuft da selbst herum? Er schickt nicht seine Handlanger? Na jaaa... es ist immerhin eine alte Familiengeschichte. Also auch noch glaubhaft.

Aber WIESO muss eine seichte Stimme diese Geschichte lesen, die so viel aufregender hätte sein können? Weil die Protagonistin eine junge Frau ist?
Die ganze Geschite plätschert, NUR weil Stockerl offenbar diese Frau nicht ernst nimmt. OK, mag ja sein, das er recht hat ... aber muss er deshalb lesen, als schwebten die Figuren sanft über den Lavendel dahin?
Nä ... das war ja jetzt ma nix mit der Leserei.

2 Leute fanden das hilfreich

Deprimierend

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.06.2019

Der Hype um dieses Buch ist mir unverständlich. Gibt es denn inzwischen so wenig wirklich gute Literatur, dass man Banalitäten hochloben muss? Oder ist das Lob eine Google-/ Amazonlüge?

Unendlich frustrierende Geschichte: alle sind "übelst" krank im Kopf und man weiß nicht genau, ist es die einsame ländliche Umgebung, Inzest oder einfach nur ein Erziehungsmangel, dass in diesem Buch keiner auch nur über einen Funken Pflichtbewusstsein und Verantwortlichkeit verfügt? Nichts gegen die Fähigkeit. soziale Verstrickungen unsentimental zu analysieren. Auch mag ich die Selbstmitleidlosigkeit, die Fähigkeit, beim Erzählen nicht in emotionale Abgründe zu versinken. Aber müssen deshalb die Protagonisten sämtlichst kalt wie Hundschnauze sein?

Das Ergebnis sind jedenfalls psychisch kranke, gefährliche und hemmungslos kopulierende Frauen und tote Kinder am Stück. Und die Männer sind auch nicht viel besser.

Der einzige Trost ist der, dass man hoffen kann, dass diese Frau nun ihr persönliches (?) Trauma verarbeitet hat und nun anfängt, bessere Bücher zu schreiben. Oder einen tollen Guru findet, der ihre Gefühlsblockaden löst.

Die Geschichte wird im Übrigen auch nicht dadurch besser oder spannender, dass einige Täterinnennamen geändert werden ...aus meiner Sicht ein platter, unlauterer Trick, damit der Hörer die Rätsel nicht umgehend löst: er wird regelrecht getäuscht, sonst hätte man schon nach einer Stunde aufhören können, dieses deprimierende Werk zu hören.

Tanja Fornaro liest gut.

4 Leute fanden das hilfreich