PROFIL

Tastenmonster

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  • Bewertungen

Solider Krimi, ganz OK

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.03.2020

Solider Krimi mit einem sauberen Plot, nicht allzu anspruchsvoll, mit einem nicht ganz überraschenden Ende. Eine kleine Romanze ist auch dabei. Kann man gut nebenbei "weghören", allerdings gibt es relativ viel Personal, so dass man zwischendurch schon aufpassen muss, wer nun gerade was macht oder gesagt hat.

Der Sprecher ist in Ordnung und gibt den lokalen Dialekt recht gut wieder. Kolossal nervig sind allerdings die geflüsterten Passagen; die sind teilweise kaum zu verstehen. Das hätte man besser machen können.

Hanebüchener Spaß mit der bekannten Belegschaft

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.06.2018

Wer leichte Unterhaltung erwartet und die "Belegschaft" von Fredenbüll schon kennt, hat hier ein paar Stunden netten Spaß. Die Geschichte ist natürlich ziemlich hanebüchen, aber unter diesen Voraussetzungen auch wieder in sich schlüssig.
Norddeutscher Humor, den man lieben muss.

Ganz nett für nebenbei

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.03.2018

Der übliche leichte Spaß mit der üblichen Truppe, und einer diesmal leicht verworrenen Geschichte. Nicht besonders raffiniert aufgezogen, aber als seichte Unterhaltung zum Nebenbei-Hören ganz akzeptabel.

Für "Einsteiger" in diese Serie aber eher nicht geeignet; die ersten Bücher haben definitiv mehr Pfiff und sind kurioser.

Krischan Koch finde ich als Sprecher gar nicht mal so schlecht wie viele andere Rezensenten, auch wenn er definitiv nicht an Bjarne Mädel heranreicht.

Ein echter Knaller - der Film müsste FSK18 sein!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.03.2018

Schon mal als Laie eine Obduktion nach telefonischer Anleitung durchgeführt? In diesem Buch erlebt man das mit - und zwar genüßlich bis ins allerkleinste Detail! (Hier haben die Autoren wirklich exzellent recherchiert.)
Das ist aber bei weitem nicht das einzige grausige und angsteinflößende Ereignis in dieser Geschichte. Es gibt unglaubliche psychische und körperliche Qualen und auch schlimme, menschenverachtende Foltermethoden. Und eine stattliche Anzahl an Leichen - unschuldige und weniger unschuldige.

Für mich der härteste Thriller in dem Fitzek seine Finger hatte. Als Zuhörer muss man wirklich hartgesotten sein. Wenn es zu diesem Buch einen Film geben würde, wäre der wegen der expliziten Gewaltdarstellungen vermutlich als FSK18 klassifiziert!

Simon Jäger und David Nathan sind hier als Sprecher das absolute "Traumpaar".

Erst nach der Hälfte wird es richtig böse

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.10.2017

Anfangs hatte ich sehr lange den Eindruck, ich hätte es mit einer Parapsychologie-Geschichte zu tun. Zwar interessant zu verfolgen, aber nicht so spannend und mit so unglaublichen Ereignissen, wie ich es eigentlich von Fitzek gewohnt bin.
Erst nach gefühlt der Hälfte des Hörbuchs wurde es dann wirklich böse und widerlich, und auch erst dann wurde das eigentliche Thema klar.
Zum Schluss wurde -natürlich- wieder alles relativ unaufgeregt und plausibel, und in diesem Fall auch durchaus sehr menschlich, aufgelöst.

Für mich eher eines der schwächeren Bücher von Fitzek, aber trotzdem noch ganz OK. Das kann man "der Vollständigkeit halber" ruhig mitnehmen.

Am Sprecher gibt es natürlich wie immer nichts zu bemängeln.

Was mich am Schnitt der Aufnahme ziemlich stört, sind die komplett fehlenden (Atem-)pausen zwischen den Kapiteln. Es geht meist wirklich in einem Zug weiter, so dass man immer ein paar Sekunden braucht, um sich neu zu orientieren.

Wahnsinn? Realität? Wahnsinn?

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.06.2017

Obwohl dies ein frühes Buch von Fitzek ist, habe ich es erst gehört, nachdem ich mir bereits einige spätere zu Gemüte geführt habe.

Man kann sagen: Es ist ein "typischer" Fitzek. Es passieren unglaubliche, unerklärliche Dinge, die den Protagonisten in den Wahnsinn treiben (und den Leser fast gleich mit). Dann gibt es eine plausible Auflösung, danach die Auflösung der Auflösung, die das Ganze doch wieder in Frage stellt und in eine andere Richtung führt. Alles eigentlich komplett logisch, aber es macht einen halt wahnsinnig ...

Ich finde diese Geschichte nicht so atemberaubend spannend und dramatisch wie z.B. "Passagier 23", aber diese "Therapie" hier ist wirklich eine solche, denn es geht in sehr dichter Atmosphäre um innere Qualen und ein persönliches, zermürbendes Schicksal.

Der Sprecher: Einfach klasse.

Mehr Tote als erwartet - spannend bis zum Ende

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.02.2017

Ein vollgepackter Krimi, der eigentlich zwei (oder sogar drei?) verschiedene Fälle beinhaltet, die sich nur selten überschneiden. Die Zahl der Toten steigt dabei ständig.
Brutale Gewalt fehlt nicht, und auch etwas Esoterik und Erotik sind dabei. Und selbst der Epilog hat es nochmal in sich.
Dies war mein erster Fabian-Risk-Krimi, und es wird sicher nicht mein letzter sein!

Selbstdisziplin für Anfänger

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.11.2016

Es gibt komplexere Modelle für eine (natürlich dann auch umfangreichere) Persönlichkeitsentwicklung, als das was Brian Tracy hier aufgeschrieben hat. (Stichwort Stephen Covey). Aber als Ansatz zum Thema Selbstdisziplin ist das Buch schon in Ordnung - und mehr als eine Betrachtung dieses Themas verspricht es ja auch gar nicht.

Tracy spricht viele Bereiche an; wobei ich aber erstmal sehr lange den Eindruck hatte, dass es hauptsächlich darum geht, wie man mit mehr Disziplin mehr Geld verdienen kann. Bereiche wie Gesundheit und Familie kommen auch dran, aber erst danach. Ich weiss nicht, ob der Autor sich mit dieser Reihenfolge einen Gefallen getan hat.

Was mich störte:
(1) Es geht sehr lange darum, wie wichtig es ist DASS man Selbstdisziplin hat, und was man damit alles erreichen kann. Aber WIE man sie erreicht, dafür gibt es weniger Rezepte als man vielleicht erwarten würde.
(2) Seine Anleitung zum "mehr Geld verdienen" ist doch nur sehr eingeschränkt anwendbar: Morgens eine Stunde früher als alle anderen anfangen, die Mittagspause durcharbeiten, abends eine Stunde länger machen als die anderen. Gut, das ist stark vereinfacht ausgedrückt; aber wenn man in einem normalen Angestelltenverhältnis beschäftigt ist und es Arbeitszeitgesetze zu berücksichtigen gilt, kann das schon schwierig werden. Als Verkäufer in Amerika (und so hat Tracys Karriere ja begonnen) mag das anders sein - ansonsten muss man sich doch sehr genau überlegen, wie man seine Ansätzen auf die eigene berufliche Situation übertragen kann.
Beim Thema der notwendigen Investition in die eigene Weiterbildung muss ich ihm allerdings grundsätzlich zustimmen.

Interessant fand ich die Überlegungen und die Berechnung, wie viel Zeit man eigentlich wirklich für wichtige Dinge (wie den Karriereschwung) übrig hat, bzw. mit wie wenig zeitlichem Mehraufwand man wie viel mehr erreichen kann.

Das Buch wird vom Autor selbst mit sehr angenehmer und entspannter Stimme vorgetragen. Oft macht er Sprechpausen mitten im Satz, die zwar an den richtigen Stellen sind aber doch für den Fluss manchmal störend sind. Ansonsten gut verständliches, nicht zu sehr amerikanisches Englisch.

Nichts ist wie es scheint - aber auch gar nichts

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.11.2016

Dieses Hörbuch ist nicht so ein packender, atemberaubender Thriller wie andere Bücher von Sebastian Fitzek. Es ist eher ein Psycho-Krimi, bei dem die Hauptperson in den Wahnsinn getrieben wird - bzw. sie steigert sich teilweise selbst so in den Wahnsinn hinein, dass man fast wütend werden könnte.
So richtig fies und ekelig wird es nie; erst in Kapitel 38 des Hörbuchs gibt es mal Ansätze davon, aber leider verläuft sich das schnell wieder.
Es passieren viele unglaubliche Dinge, für die es früher oder später natürlich eine harmlose Erklärung gibt. So harmlos, dass man wirklich nicht darauf kommt - solange man sich von der Geschichte komplett mitnehmen lässt und nicht mal selber einen (gedachten) Schritt zur Seite macht und aus einer anderen Perspektive drüber nachdenkt. Da ich nicht spoilern will, kann ich auch nicht viel mehr dazu schreiben.
Die "große" Auflösung kommt, wie es sich gehört, erst wirklich ganz ganz am Ende.

Fazit: Kann man sich anhören, aber von Fitzek gibt es noch viel Besseres.

Kryptographie als Waffe gegen staatliche Gewalt

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.09.2016

Wenn Sie kennenlernen und verstehen wollen, wie die Köpfe hinter "Wikileaks" und dem "Chaos Computer Club" so denken, und wie sie die Probleme (und Lösungen) der Vertraulichkeit in der digitalen Welt sehen, dann sollten sie dieses Buch lesen bzw. hören. Es geht darin auch um sehr reale Erfahrungen, wie z.B. Verhöre durch Amerikanische Behörden bei der Einreise in die USA und Gerichtsverfahren gegen die Übermittlung gespeicherter persönlicher Daten.

Die Lösung der Datenschutz-Problematik ist nicht, sich dem Internet und der digitalen Welt zu entziehen. Denn dann hat man gar keine Möglichkeit, für die eigenen Rechte in eben dieser Welt zu kämpfen. Nein, die Lösung - so die These - ist Kryptographie, um Daten und Datenaustausch zu verschlüsseln. Aber keine Angst, dies ist kein sehr technisches Buch, auch wenn teilweise technische Themen behandelt werden; z.B. wie das Bitcoins-System funktioniert (und warum es bisher eins der besten Lösungen für eGeld ist).

Man muss nicht mit allem einverstanden sein, zumal teilweise sehr extreme Standpunkte vertreten werden und die Argumentation manchmal um einige Ecken geht. Man muss also schon konzentriert zuhören. Aber es gibt durchaus einige interessante Denkanstöße, zum Beispiel wie man mit den "vier Infokalyptischen Reitern" umgeht, die immer als Beispiele für den Mißbrauch des Internets angeführt werden. Hören Sie selbst!

Das Hörbuch ist eine nachgesprochene, nachträglich überarbeitete Diskussion der vier Personen. Ich bin irgendwann mit den Stimmen durcheinandergekommen, fand es aber auch gar nicht so wichtig, wer genau jetzt was gesagt hat.