PROFIL

Myriam Gelderblom

  • 71
  • Rezensionen
  • 806
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 172
  • Bewertungen

Genau so gut wie Teil 1

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.05.2020

Mir hat es gefallen. Der Autor macht auch als Sprecher einen guten Job.
Fazit, gute Unterhaltung mit dem Thema : das innere Kind. Einfach köstlich

... nichts für zarte Nerven ...

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.09.2015

Der Name Chris Carter steht für detaillierte Beschreibungen.
So auch in „Die stille Bestie“.
Nichts für zarte Gemüter.

Hunter ist kurz davor, seine Koffer zu packen. Seit Jahren hatte er keinen Urlaub mehr.
Da erreicht ihn ein Anruf. Sein ehemaliger Kommilitone Folter steckt bis zum Hals in Schwierigkeiten.

Die beiden waren guten Freunde, also startet Hunter gleich, um seinem Freund aus Studientagen zur Seite zu stehen.

Was dann kommt, ist ein unglaubliches Auf und Ab. Wahrheit, Lüge, Vertrauen, Betrug, Mord. Emotional bleibt auch niemand verschont.

Einige Passagen erinnerten mich ein wenig an „Das Schweigen der Lämmer“.

Carter beschreibt gut, sowohl die Personen, die Charaktere und auch die diversen Tathergänge.

Obwohl der Serientäter recht schnell gefunden ist, bleibt die Story spannend. Sehr spannend.

Wie ich schon erwähnte, in dem Hörbuch „Die stille Bestie“ geht es blutig zu.

Fazit: Für alle, die rasante Thriller oder Krimis mögen, in denen der Serientäter so ein richtig ausgeflippter Psycho ist, ist dieses Hörbuch genau richtig.

Sternzeichen Skorpion - aufgepasst!

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.09.2015

Der Ermittler ist kein richtiger Ermittler, sondern jemand, der wegen seinem Asthma eigentlich im Innendienst arbeitet.

Die Morde sind außergewöhnlich, werden aber kaum beschrieben.

Der Täter, wie viele andere Täter auch, scheint ein wenig krank im Kopf zu sein.

Eine Anwältin, die sich von ihrem Mandanten ordentlich an der Nase herum führen lässt.

Ihr Lebensgefährte, ein Privatdetektiv arbeitet am „gleichen Fall“ - die beiden tauschen sich nicht aus, sondern behindern sich gegenseitig, mit fatalen Folgen.

Eine Mutter, deren Tochter dem Serientäter zum Opfer gefallen ist, die nun verzweifelt ihre zweite Tochter sucht, da sie befürchtet, dass auch sie bald zu Tode kommt.

Eine Jagd zwischen Wien, Leipzig und Prag beginnt.

Grundsätzlich fand ich die Idee gut. Alles in allem fand ich die Story etwas mager.

Trotz der ganzen Action bleibt vieles nur angerissen.

Gruber kann das besser!

Fazit: Trotzdem habe ich das Hörbuch in 2 Tagen aus gehört. Die Spannung stimmt also :-)

prägnant mit überraschendem Ende

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.09.2015

Oha – da kommt die Idylle ganz schön ins Wanken.

Die Idylle steht nicht im Vordergrund, trotzdem bekommt sie mächtig Schieflage.

Femke Sundermann hat sich gerade eine Auszeit genommen, um ihren schweren Verlust zu verarbeiten, als eine fremde junge Frau vor der Tür steht und behauptet, die verstorbene Tochter ihrer besten Freundin zu sein. Ihr Patenkind.

Wäre Femke von Beruf nicht Kommissarin und alleine schon deshalb äußerst vorsichtig, hätte diese Geschichte wahrscheinlich eine ganz andere Richtung genommen. Vielleicht sogar dann, wenn Femke seelisch auf der Höhe gewesen wäre. Wäre – wäre – wäre – so war es nicht.
Alles kam, wie es kommen musste.

Femke rollt den alten Fall wieder auf. Ihre beste Freundin und deren Tochter wurden vor 18 Jahren ermordet. Es war ein reiner Indizienprozess, die Leichen wurden nie gefunden.

Damit macht sie sich keine Freunde. Sie ist vom Dienst suspendiert. Gegen sie läuft ein Verfahren. Sie nutzt jedes Quäntschen Freundlichkeit ihrer Kollegen im Dienst aus, um an Informationen zu kommen.

Je näher sie der Aufklärung kommt, desto mehr Tote gibt es. Desto mehr Steine werden ihr seitens ihrer Vorgesetzten in den Weg gelegt. Femke gibt trotz ihrer privaten Probleme nicht auf und bleibt dran.

Vielhörer und Vielleser verstehen was ich meine, wenn ich sage – viel kann mich nicht mehr überraschen. „Das gute Kind“ hat eine Überraschung zum Schluss, die ich echt gut fand; als Hörer. Menschlich quasi eine Katastrophe. Damit habe ich nicht gerechnet.

Der Schreibstil von Helge Thielking ist eher „trocken“. Kein Wort zu viel. Kein Wort zu wenig. Thielking ist keine Plaudertasche. Markant und auf den Punkt gebracht zieht er seine Story durch. Mehr als passend fand ich die Wahl der Sprecherin – Ursula Berlinghof – von der ich bis dato leider noch nichts gehört habe.

Fazit: Nichts fehlt – nichts ist überflüssig. Ein toller Roman! Ich fühlte mich aller bestens unterhalten.

ein Drama ....

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.09.2015

Wie bin ich nur dazu gekommen, ausgerechnet dieses Hörbuch zu kaufen?

Titel: HAUSFRAU – verwöhnt von spannenden Krimis und Thrillern,

in deren Auslobungen mindestens das Wort Blut oder Tod auftaucht.

Ich weiß es nicht.

Und, hat es sich gelohnt? Ja, es hat sich gelohnt!

Anna lernt in Amerika, in ihrer Heimat einen Schweizer Banker kennen. Sie verliebt sich mittelmäßig in ihn. Seinen Heiratsantrag nimmt sie an. Sie geht mit ihm in die Schweiz und ist dort sehr sehr fremd.

Anna ist dort nicht fremd, weil sie eine Fremde ist – sie ist ein Mensch, der wohl überall fremd ist, auch in ihrem eigenen Land. Anna ist in ihrem Leben irgendwie nicht richtig „eingehängt“. Im Grunde liebt sie Einsamkeit. Im Grunde weiß sie mit dem Leben an sich nichts anzufangen.

Wie aus heiterem Himmel – es ist tatsächlich so – bekommt sie drei Kinder. Zum Glück gibt es die Schwiegermutter, die sich gerne um die Kinder kümmert. Denn, Anna zieht es von Zuhause weg. Sie ist viel unterwegs. Sie fährt gerne mit der Bahn und mit dem Zug.

Langeweile und sprachliche Desorientierung lassen Anna einen Sprachkurs besuchen. Dort lernt sie Archie kennen. Nun sagt später nicht, ihr seid nicht gewarnt. Dieses Hörbuch ist nicht jugendfrei!!!

Es bleibt nicht bei Archie. Männer wechseln. Die außerehelichen Beziehungen bringen Aufregung und Farbe in Annas Leben. Das Erleben mit den Liebhabern beschreibt Jill Essbaum sehr detailreich und körperteilbetont.

Aufgrund ihrer depressiven Lebenshaltung wird Anna eine psychologische Behandlung empfohlen. Anna geht hin, zu ihrer Therapeutin. Was soll sie der Therapeutin sagen? Die Wahrheit? Wenn ihr hört, welche Gedanken Anna durch den Kopf gehen, versteht ihr, warum Anna ihrer Therapeutin nicht die Wahrheit sagt.

Die Erzählweise von Hausfrau springt durch diverse Zeiten und Themen. Manchmal rasant, manchmal eher behäbig.

Charaktere beschreibt Essbaum sehr bildhaft, allerdings gibt sie kaum Hinweise auf Äußerlichkeiten.

Ist Anna eine Person die unser Mitleid oder unsere Verachtung verdient?

Entscheidet selbst.

Anna zahlt einen hohen Preis dafür, dass sie in ihrem Leben kaum Stellung bezieht.

Mehr werde ich nicht verraten.

Eva Mattes ist als Sprecherin eine gute Wahl. Sie spricht die Gedanken und Taten von Anna glaubhaft und lebendig. Ebenso ist sie in der Lage, die depressiven Stimmungen authentisch zu lesen.

Fazit: Mehr oder weniger sofort war ich gefangen von dem Sog, den dieses Hörbuch auf mich ausgeübt hat. Hausfrau ist ein „Drama“, mit vielen Form- und wortschönen Sätzen, die mir gut gefallen haben – darum – volle Punktzahl.

... so was von gut ... !!!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.09.2015

15 Stunden, die im Flug vergangen sind!

15 Stunden mit King und Nathan, eine Verbindung die fast unschlagbar ist.

Bei einigen Passagen fühlte ich mich ein wenig an MISERY (Sie) erinnert. King ist ja nun auch schon lange genug Autor, um in seine eigene Trickkiste greifen zu können. Es schadet auch nicht, Mr. Mercedes vorher zu hören; falls ihr das nicht schon getan habt :-)

Anfangs war ich verwirrt. Startet Finderlohn doch fast genau so wie seinerzeit Mr. Mercedes. Das vergeht aber schnell. King entwickelt eine ganz selbstständige Story, bezieht sich aber immer wieder auf die Geschehnisse aus Mr. Mercedes.

Für Morris ist es eine harte Zeit, im Gefängnis auszuharren, um an die Notizbücher des Autoren Rothstein zu kommen. Er ist süchtig danach. Diese Sucht lässt ihn all die schlimmen Dinge ertragen, die ihm im Knast widerfahren.

Nun die Frage: Findet er das Geld – und noch wichtiger – die Notizbücher wohlbehalten vor, wenn er endlich entlassen wird?

Das verrate ich euch nicht.

Um die Gefängniszeit von Morris drumherum hat King eine sehr spannende Story entwickelt.

Ihr werdet einen jungen Helden kennen- und schätzen lernen!

Auch der Ermittler aus Mr. Mercedes, zusammen mit seinem außergewöhnlichen Team tritt wieder auf.

King wäre nicht King, würde er seine Bücher nicht mit der für ihn üblichen Gesellschaftskritik anreichern. Das schätze ich an ihm sehr.

Ganze zwei Tage habe ich gebraucht, um Finderlohn zu hören. Ich konnte die Ohrhörer gar nicht mehr abnehmen..... muss ich nun noch was zum Spannungsbogen sagen???

Fazit: Kopfkino vom Feinsten!

Ein sehr spannendes Hörbuch, mit viel Liebe zum De

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.09.2015

Stephen King lässt grüßen :-)

Nein, ist nur ein Scherz, Autor ist Stefan Ahnhem. Doch gleich am Anfang, wenn die Stimme von David Nathan ertönt und der Herzsammler spannend beginnt, darf man schon auf den Gedanken kommen, man höre einen „King“.

Damit habe ich schon Premium-Punkte für den Herzsammler vergeben.
Euch erwartet ein Hörbuch mit großer Dichte und nicht alltäglicher Erzählkunst.

Risk hat echt viel um die Ohren. Privat läuft bei ihm alles schief. Seine Ehefrau bereitet eine Ausstellung vor und hat kaum Zeit, er ist mehr als beschäftigt mit den Ermittlungen. In all dem Tohuwabohu möchte noch die kleine Tochter versorgt werden.

Lange ist unklar, wer der Täter ist. Obwohl ich schon einiges gehört habe, bin ich von selbst auch nicht darauf gekommen, hatte noch nicht mal einen Hauch von Ahnung, was ein Genuss war und die Spannung toll gehalten hat.

Sprachlich gut aufbereitet, Wendungen und Beschreibungen von Personen und Taten kommen genau zum richtigen Zeitpunkt – kommt der Herzsammler als Hörbuch sehr gut an.

Fazit: Ein sehr spannendes Hörbuch, mit viel Liebe zum Detail geschrieben

es fehlt die Finesse

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.09.2015

Die Idee ist schon nicht schlecht.
Ein Serientäter, der schon in den Staaten sein Unwesen getrieben hat, so dass die Ermittler aus dem USA extra nach Deutschland kommen, um das dortige Team zu unterstützen. Das hatte was.
Am Anfang fand ich auch den Täter interessant. Er schien wie eine Kraftmaschine ohne Angst, mit Hang zur Unmenschlichkeit, er funktioniert wie eine Maschine ….

Leider bin ich damit am Ende der Beschreibung angekommen.

Es ist nicht so, dass der Totenzeichner keine Spannung hätte – aber – es fehlt der Pfiff. Leider.
Ähnlich wie der Täter vorgeht, erscheint die Story – er geht einfach darauf los, tötet, hinterlässt sein Zeichen – dazu gibt es noch ein wenig Nebenhandlung – das war es.

Für meinen Geschmack etwas zu einfach gestrickt.

Die Sprecherin Nicole Engeln konnte da leider auch nicht mehr raus holen.

Fazit: ganz nett, es fehlt die Finesse

Hörenswert - mal anders

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.09.2015

Julia ist eine Person, deren Handlungen vom Hörer viel Geduld abverlangen.
Sie ist unsicher oder unschlüssig. Langsam, zu vertrauensselig.
Unüberlegt, triebgesteuert und Alkoholabhängig.

Darum war ich froh, dass Tu es. Tu es nicht. von Andrea Sawatzki gelesen wird.

Wäre da nicht das geniale Hörbuch von Watson „ich darf nicht schlafen“ gewesen,
hätte ich vielleicht vorzeitig abgebrochen. Das Durchhalten hat sich gelohnt.

Bei der Suche nach dem Mörder ihrer Schwester Kate, bzw. auf der Suche nach Gründen, warum ihre Schwester umgebracht wurde, verstrickt sich Julia in undurchschaubare Lebensverhältnisse. Während sie drauf und dran ist, sich im Sog ihrer Leidenschaften zu verlieren, durchlebt ihr Ehemann Hugh schwere Zeiten, da er einen Form-Fehler bei seiner Arbeit begangen hat, der ihm den Job kosten kann. Ihr Sohn Connor entgleitet ihr und überhaupt scheint alles aus den Fugen zu geraten.

Was zum Schluss auch passiert – es kracht gewaltig, an allen Enden.

So träge und behäbig der Anfang der Story auch war – das letzte Drittel ist spannend und voller Wendungen.

Tu es. Tu es nicht. Reicht allerdings noch nicht mal ansatzweise an „ich darf nicht schlafen“ heran.

Fazit: Hörenswert, spannend, mal „anders“!

das Ende lässt hoffen ....

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.09.2015

Endlich wieder ein Hörbuch von Jilliane Hoffman!

Geschickt blättert Hoffmann die Story auf. Sie enthüllt immer nur ein wenig vom Geschehen. Die Tat ist schnell bekannt, der Täter bald ertappt. Der Weg dahin, den Täter zu überführen, ist steinig. Der Grund dafür liegt in dem Charakter von Faith begraben. Sie tut nichts …. sie sagt nichts ….. nur häppchenweise, sie legt nach und nach, macht sich unglaubwürdig. Erstickt von ihren Schuldgefühlen, verfällt sie ihrer sowieso latent vorhandenen Alkoholsucht.

Die gemeinsame Tochter der Ehe ist nicht einfach zu handhaben, sogar die Kindergärtnerin hat es schwer mit ihr.

Der Ehemann hat sich disqualifiziert, weil er ein Verhältnis mit einer Angestellten hatte.

Ihr seht jede Menge gute Gründe, warum viel verschwiegen und gelogen wird.

Solltet ihr auf Kracher stehen, in denen es eine Leiche nach der anderen gibt, ist der Samariter nicht das richtige für euch. Steht ihr auf eine gut aufbereitete Story, mit einem guten Händchen für Erzählkunst, seid ihr hier richtig.

Der Titel erschließt sich beim Hören nicht ganz.

Das Ende lässt hoffen :-)