PROFIL

Henrik

Friesenheim, Deutschland
  • 15
  • Rezensionen
  • 113
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 15
  • Bewertungen
Der Römer Titelbild
  • Der Römer

  • Autor: Lasse Holm
  • Sprecher: Wolfgang Berger
  • Spieldauer: 15 Std. und 43 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    3.5 out of 5 stars 54
  • Sprecher
    3.5 out of 5 stars 52
  • Geschichte
    3.5 out of 5 stars 52

Rom, 91 v. Chr. Der führende Senator und Volkstribun Marcus Livius Drusus bricht auf der Türschwelle seines Hauses tot zusammen. Man hat ihn vergiftet! Der griechische Arzt Demetrios erklärt sich widerwillig bereit, das Verbrechen aufzuklären. Seine Ermittlungen führen ihn von den untersten Gesellschaftsschichten Roms bis zu den Spitzen der adligen Familien und schließlich in die Berge der Abruzzen, wo ein blutiger Bürgerkrieg zwischen Rom und den unterdrückten Völkern Italiens entbrannt ist. Und schon bald holen Demetrios auch die Schatten seiner eigenen Vergangenheit ein.

  • 4 out of 5 stars
  • Gelungen.

  • Von Henrik Am hilfreichsten 18.04.2016

Gelungen.

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.04.2016

Wer Geschichten oder gar Krimis aus dem alten Rom im Stile von Robert Harris oder John Maddox Roberts mag, hat es auch mit Lasse Holm gut getroffen.

Die Aufklärung des Mordes, die dem Helden gelingen soll, ist eingebettet in einen geschichtlichen Rahmen, nämlich der Auseinandersetzung zwischen dem Kimbern-Bezwinger Marius und seinem Gegenspieler Sulla. Das gibt der Sache den notwendigen Pfiff.

Die Story fängt ein wenig betulich an, entwickelt sich aber schnell und wird dann hochinteressant und spannend bis zum Schluß.

Der Sprecher ist recht gut, aber nicht außergewöhnlich. Er schadet der Geschichte nicht - das ist das Wichtigste! -, aber man hat auch schon Besseres gehört.

Insgesamt wirklich gelungen, wie ich finde.



12 von 13 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Wassermusik

  • Autor: T. C. Boyle
  • Sprecher: Stefan Kaminski
  • Spieldauer: 21 Std. und 34 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 637
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 611
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 610

Endlich: Wassermusik als Komplettlesung! Boyle erzählt die weitgehend wahre Geschichte des schottischen Forschers Mungo Park, der Ende des 18. Jahrhunderts als erster Weißer den Verlauf des Niger erkundete und von seiner zweiten Reise nicht mehr zurückkam. Frei erfunden ist hingegen die Figur des Ned Rise, der mit dem spröden Briten die wildesten Abenteuer besteht. Den beiden Helden zugesellt ist ein phantastisches Panoptikum von Hexen und Schlägern, Kannibalen, Huren, Glücksrittern. Mit einem Wort: Boyle at his best!

  • 5 out of 5 stars
  • Sprühender Hör-Schmöker

  • Von Stephan Am hilfreichsten 15.12.2015

Genial!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.04.2016

Wassermusik ist die wunderbare, fantastische, hochinteressante, manchmal traurige, oftmals amüsante und jederzeit spannende Geschichte des Entdeckers Mungo Park und des tragikomischen Überlebenskünstlers Ned Rise. Sie ist so vielschichtig, dass man sie nur schlecht zusammenfassen kann, deswegen lasse ich es. Sicher eine literarische Meisterleistung.

Die Erzählung hat mich nicht mehr losgelassen und das Beste ist - sie wird getragen von dem omnipotenten Vorleser Stefan Kaminski, der dem arroganten englischen Lord genauso überzeugend Stimme verleiht wie der unheimlichen alten Hexe, die dem armen Ned Rise als unheimlicher Schatten immer wieder über den Weg läuft. Kaminski ist in meinen Augen das Beste vom Besten.

Empfehlenswert.

10 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Operation Rainbow

  • Autor: Tom Clancy
  • Sprecher: Frank Arnold
  • Spieldauer: 35 Std. und 47 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.440
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.235
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.220

Der ehemalige Elite-Marine John Clark und seine multinationale Spezialtruppe haben es mit einem Gegner zu tun, der skrupellos und weltweit agiert. Sollte er Erfolg haben, würde es das Ende für den Großteil der Menschheit bedeuten.

  • 4 out of 5 stars
  • Sonderbare Übersetzung eines spannenden Thrillers

  • Von Tobias Ploeger Am hilfreichsten 20.05.2013

Mensch Tom...

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.11.2015

Bislang fand ich die Bücher von Clancy recht gut. Leichte Kost halt.

„Operation Rainbow“ ist allerdings schlicht daneben.

1. Die Soldaten der Elitetruppe werden an jeder passenden und unpassenden Stelle als wahre Supermänner dargestellt, die – natürlich - ihren Pendants vergleichbarer Organisationen wie SAS oder GSG 9 überlegen sind. Man weiß nur nicht warum, denn die Herren können nicht viel mehr als einer Fliege aus 1 km Entfernung die Zigarre aus der Hand schießen und mit Blendgranaten werfen. Das war’s. Der Rest ist Ballern. Und mit dieser Methode beenden sie gleich drei Terrorakte.

2. Terroristen sind grundsätzlich Dummköpfe, die sich willig und ohne Zögern von jedem Agent Provokateur zu mangelhaft geplanten Himmelfahrtskommandos überreden lassen, bei deren Ausführung sie sich von den Rainbows sofort wie Tontauben abschießen lassen. Man weiß nicht so recht, warum eigentlich.

3. Der als „Legende“ bezeichnete Oberheld John Clark führt die Supertruppe, ohne dass man erfährt, was genau ihn dazu qualifiziert. Jeder Dorfplattfuß aus Hintertupfingen gibt intelligentere Kommentare ab als er. Überhaupt sind die Dialoge oftmals an Oberflächlichkeit nicht zu überbieten.

4. Gleiches gilt für den bei „Rainbow“ mitgeführten Top-Psychologen, dessen gefinkelten Überredungskünste, die er im Dialog mit tumben Geiselnehmern einsetzen soll, sich dem Hörer nicht ansatzweise erschließen. Statt dessen werden Selbstverständlichkeiten im Stile von „Achtung! Die Terroristen sind zu allem entschlossen! Die meinen es ernst!!!“ (Ach.Wirklich?) als tiefenpsychologische Fallstudien verkauft. Der gewiefte Taktiker verursacht angesichts derart zweifelhafter Qualifikationen dann auch folgerichtig den Tod einer Geisel – ein behindertes Kind -, indem er John Clark auf Verdacht empfiehlt, den Terroristen den Strom abzustellen. Wird hoffentlich gut gehen? Leider nicht? Tja. Schade. Pech für die Geisel. Versuchen wir halt was anderes.
Folgen hat dieser geniale Schachtzug für unser Superhirn natürlich nicht, schuld sind ausschließlich die grausamen Bösewichte.

5. Der größte Unfug kommt wie so oft zum Schluss:
a) Nachdem die natürlich ganz zufällig am Ort des Geschehen weilenden Rainbows den mit dem Menschheitsmassenmord beauftragten Attentäter – der soll im Auftrag einer Umweltfirma die ganze Menschheit auslöschen, indem er einen Virus in die Belüftungsanlage des Olympiastadions in Sydney schüttet – festgenommen haben (natürlich ohne vorher den australischen, damit zuständigen und vor allem anwesenden SAS oder wenigstens die australische Polizei zu verständigen - diese Beamten stören bei sowas doch nur), fliegen sie ihn mit der nächste Maschine nach Amerika, ohne auch nur eine einzige Wache an der Belüftungsanlage zurückzulassen. Ein zusätzlich eingesetzter Reserveattentäter, der die Festnahme seines Vorgängers beobachtet hätte, hätte also ungestört den Planeten entvölkern können. Schade, dass die Bösen ebensowenig wie die Rainbow-Truppe an sowas gedacht hatten…
b) Damit nicht genug: Als der Plan auffliegt, schickt John Clark nicht etwa die gesamte Armee der Vereinigten Staaten nebst FBI, CIA und den Avengers in das befestigte Zentrum der Bösewichte in Kansas, um die Täter festzunehmen und alle Beweise zu sichern. Oh nein, das wäre zu einfach und geht, obwohl ja gerade das totale Menschheitsverbrechen verhindert wurde, aus juristischen Gründen irgendwie nicht. Vielmehr lässt man die Schurken seelenruhig zunächst alle Beweise vernichten und dann auch noch aus den USA nach Brasilien ausfliegen. Der Grund liegt auf der Hand: Die Rainbows sollen in Brasilien noch mal so richtig Granaten schmeißen und Fliegen Zigarren aus der Hand schießen…

Ich habe mir das Buch nicht mehr bis zum Ende angehört. Schade. Clancy kann mehr.
Einziger Lichtblick: Sprecher Frank Arnold, den ich grundsätzlich sehr gerne höre und der wie immer engagiert liest.

11 von 14 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Ilium & Olympos 1

  • Autor: Dan Simmons
  • Sprecher: Detlef Bierstedt
  • Spieldauer: 10 Std. und 56 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 766
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 214
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 214

Dies ist die Geschichte von Thomas Hockenberry, Philosophie-Professor und Homer-Experte, der nach seinem Tod im Auftrag der griechischer Götter vom sagenumwoben Trojanischen Krieg berichtet: von den tapferen Kämpfern Achill und Hektor, von der schönen Helena, vom legendären Odysseus.

  • 5 out of 5 stars
  • ein Meilenstein

  • Von vogi71 Am hilfreichsten 03.03.2007

Seltsam, aber klasse

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.01.2015

Wer auf leichte Science-Fiction-Kost steht, ist hier wohl falsch.

Es gibt insgesamt drei Erzählstränge und bei allen dreien weiß man zunächst absolut nicht, was das alles eigentlich soll.

Ein Mensch aus der heutigen Zeit,Thomas Hockenberry, wird nach seinem Tod von griechischen Göttern wieder erweckt und soll auf ihr Geheiß den Trojanischen Krieg beobachten, in den er, nachdem er die schöne Helena verführt hat, nach und nach eingreift und ihn immer mehr verändert.

Die Erde in der Zukunft, bewohnt von einer Million "Alt-"Menschen, die, vergleichbar den Eloi aus H.G. Wells "Zeitmaschine", von ihrer Welt und deren Technik, die geheimnisvolle und verschwundene "Nach-"Menschen hinterlassen haben, keine Ahnung haben und sinnlos von einer Party zur nächsten faxen, bis sich Harman, Daeman und Ada die mysteriöse Savi treffen, die ihnen mehr über ihr Dasein erzählt.

Seltsame "Moravecs", halb Lebewesen, halb Androiden, die sich auf ihrem Erkundungsflug zum Mars über Shakespeare und Proust unterhalten und, abgeschossen von griechischen Göttern und gestrandet auf dem roten Planeten von kleinen grünen Männchen (!) Unterstützung erhalten.

All das mutet anfänglich unverständlich und merkwürdig an und man ist zunächst geneigt, die Sache hinzuwerfen, bis man unmerklich immer weiter in die verschiedenen Handlungsteile hineingezogen wird, die ständig spannender und spannender werden, bis klar wird, dass sich im Verlauf der ganzen Geschichte - es gibt sieben Teile! - alle Stränge zu einem einzigen verknüpfen werden. Man weiß eben nur noch nicht, wie.

Ich bin begeistert von Simmons blühender Fantasie und großer Erzählkunst und auch Bierstedt macht das klasse. Für Hörer, die einer Geschichte eine Chance geben, sich auf sie einlassen und abwarten können, bis sie sich entwickelt, eine absolute Empehlung.



  • Die Akte

  • Autor: John Grisham
  • Sprecher: Charles Brauer
  • Spieldauer: 16 Std. und 54 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 528
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 504
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 507

Eine junge Jurastudentin legt eine Akte über den schlimmsten politischen Skandal seit Watergate an - ein tödliches Dokument.

  • 5 out of 5 stars
  • Grisham Fan

  • Von Christian Pollmanns Am hilfreichsten 14.06.2015

Buch o.k., Sprecher schlecht.

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.01.2015

Das Buch ist ein typischer Grisham. Man kennt das. Brilliante Jurastudentin deckt Komplott auf und wird gejagt. Zwar nicht wirklich spannend, aber man wartet darauf, wie es weiter geht. Soweit o.k..
Schade nur, dass Brauer so schlecht liest. Er kämpft mit Sätzen, spricht viele Worte verwaschen aus und macht sehr oft Sprachpausen an den falschen Stellen. Mich hat gewundert, wie die Regie ihm die vielen Fehler durchgehen lassen konnte. Nicht gut.

6 von 12 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Vermächtnis Titelbild
  • Vermächtnis

  • Die Kohl-Protokolle
  • Autor: Heribert Schwan, Tilman Jens
  • Sprecher: Bodo Primus
  • Spieldauer: 7 Std. und 41 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 143
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 127
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 123

Es geht um nichts weniger als ein historisches Vermächtnis: In 630 Stunden hat Helmut Kohl seine Lebenserinnerungen zu Protokoll gegeben. Sein Gesprächspartner: der Historiker, Journalist und Autor Heribert Schwan, den Helmut Kohl als Ghostwriter seiner Memoiren ausgewählt hatte. Drei Bände der Erinnerungen des Kanzlers sind erschienen, dann endete die Zusammenarbeit jäh. Zuletzt ist auf öffentlicher Bühne ein Kampf um die "Deutungshoheit über ein politisches Leben" (Berliner Zeitung) entbrannt: Wie ist Helmut Kohls Wirken zu verstehen?

  • 4 out of 5 stars
  • Unbedingt lesenswert

  • Von Christian Rosenbaum Am hilfreichsten 08.10.2014

Die Kohl-Protokolle – enttäuschend.

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.10.2014

Von Protokollen im eigentlichen Sinne, die Interna welthistorischer Vorgänge und Ereignisse aus der Sicht des Altkanzlers offenlegen, kann überhaupt keine Rede sein. Es sind nicht die Protokolle, also Kohls Schilderung seiner politischen Tätigkeit, die Inhalt und Ton des Buches beherrschen. Es ist der Schriftsteller selbst, Herr Schwan. Und genau damit ist das Problem des Buches bereits angesprochen.

Denn Schwan ist, was Kohl nicht gewusst haben kann, als er Schwan in aller Offenheit Zugang zu seinen Erinnerungen verschaffte, keineswegs ein wohlwollender Freund des Altkanzlers, sondern, wie das Buch verdeutlicht, Kohls erbitterter Gegner. Politisch wie privat. Daran ändern auch gelegentliche Respektsbekundungen Schwans für Kohl nichts, die offensichtlich nur deswegen eingestreut werden, um die Aversionen Schwans gegen Kohl nicht allzu deutlich zutage treten zu lassen.

Wer nun wie ich beim Kauf des Buches glaubt, Schwan werde die Erlebnisse Kohls zeitlich geordnet darstellen, damit der Leser/Hörer mit den Augen des Altkanzlers dessen spannende Historie gebannt verfolgen kann, sieht sich massiv getäuscht. Schwan lässt Kohl zu Wort kommen, ja. Aber das Buch ist so aufgebaut, dass Schwan stets aus dem Zusammenhang gerissene Zitate Kohls voranstellt, um dann Kohl mittels Schwans eigener moralischer Wertung des jeweils von Kohl angesprochenen Sachverhalts bzw. seiner Erläuterungen entweder als völlig verkommenen Rechtsbrecher dar- und bloßzustellen, als maßlosen Dauerbeschimpfer von Parteikollegen, hemmungslosen Machtmenschen oder ungebildeten Kretin, der den klugen Literaturnachfragen Walter Kempowskis nichts entgegenzusetzen hat und sich furchtbar blamiert. Letztgenannte Episode tritt Schwan mit hämischem Vergnügen besonders breit.

Zu Beginn des Buches war ich noch der Meinung, dass die sehr schnell offenbarte Distanz des Autors zu Kohl durchaus nichts schaden könne. Im Verlaufe des Buches zeigte sich aber immer mehr, dass Schwan, Journalist des WDR, ein moralinsaurer, in politischer Korrektheit erstarrter „Gutmensch“ ist, der Kohl insgeheim nicht leiden kann und dessen politische Überzeugungen sich himmelweit von denen Kohls unterscheiden. Und genau das lässt Schwan den Leser auf Kosten Kohls mit steigender Penetranz spüren, was dem Buch, von dem man bestimmt keine moralischen Belehrungen des Autors, sondern den ungefilterten Blick Kohls auf seine eigene Geschichte erwartet, ungemein schadet.

Die kaum verhohlene Demontage Kohl gipfelt dann auch folgerichtig in dunklen Verdächtigungen Schwans, wonach Kohl es mit der ehelichen Treue gegenüber seiner verstorbener Ehefrau Hannelore angeblich nicht immer genau genommen haben soll. Ich fand diese Passagen angesichts des Umstandes, dass Kohl nicht mehr in der Lage ist, sich gegen diese und andere Angriffe auf seine Ehre angemessen zur Wehr zu setzen, hinterhältig und feige. Wie überhaupt das ganze Buch.

Man kann von Kohl halten was man will, aber DAS hat er sicher nicht verdient. Es wird wohl immer das Geheimnis Kohls bleiben, warum er sich ausgerechnet einem Menschen wie Schwan derart geöffnet und anvertraut hat. Von einem "Vermächtnis" kann beim besten Willen keine Rede sein.

Zum Schluß ein Lichtblick: Der Vorleser. Sehr angenehme Stimme, passende Betonung. Gut!

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Sinuhe der Ägypter

  • Autor: Mika Waltari
  • Sprecher: Stefan Kaminski
  • Spieldauer: 30 Std. und 15 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 1.239
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 782
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 788

In der Einsamkeit der Verbannung, erfüllt von der Sehnsucht nach seiner Heimatstadt Theben, schreibt der Arzt Sinuhe die Geschichte...

  • 5 out of 5 stars
  • Zeitloser Klassiker

  • Von Annette Am hilfreichsten 09.07.2012

Toller Schmöker!

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.07.2012

Wer auf Schmöker mit einer tollen Geschichte und einem wunderbaren Erzählstil steht, kommt hier voll auf seine Kosten. Mika Waltari lässt märchenhaft das alte Ägypten zur Zeit der Pharaonen auferstehen. Der Hörer begleitet Sinuhe auf seiner Reise durch die Regentschaften Echnatons, Tut-Ench-Amons und Haremhabs über den Feldzug gegen die Hethiter bis hinunter zum Haus des Todes, wo die Leichenbalsamierer ihr düsteres Werk tun.
Klasse.
Und das Beste ist: Der Sprecher hält dieses Niveau und überzeugt außerdem durch seine Fähigkeit, den unterschiedlichen Personen auch unterschiedliche Stimmen zu verleihen.

Ich empfehle das Buch wärmstens.

10 von 13 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Unter Linken. Von einem, der aus Versehen konservativ wurde Titelbild
  • Unter Linken. Von einem, der aus Versehen konservativ wurde

  • Autor: Jan Fleischhauer
  • Sprecher: Jan Fleischhauer
  • Spieldauer: 3 Std. und 22 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 21
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 1
  • Geschichte
    5 out of 5 stars 1

Linke müssen sich für ihre Ansichten nicht rechtfertigen. Sie haben ihre Meinung durchgesetzt...

  • 5 out of 5 stars
  • Ein Linker...

  • Von A. Leonhardt Am hilfreichsten 12.05.2011

Spitze

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.06.2012

Um es zunächst auf den Punkt zu bringen: Das Buch selbst ist inhaltlich spitze, aber nicht wirklich gut gelesen.

Jan Fleischhauer schreibt dem bürgerlich-liberalen Leser, der so seine Probleme mit dem linken Mainstream und der allseits grassierenden politischen Korrektheit hat, wunderbar aus dem Herzen, ohne übel oder grob zu werden. Mehr als einmal möchte man zustimmend nicken und "Ja, genau so ist es!" rufen, weil Fleischhauer mit spitzer Feder das an- und ausspricht, was viele über das doch eher linksorientierte Gutmenschentum denken, aber nicht zu sagen wagen. Elegantes Florett, nicht brutaler Säbel ist Fleischhauers Devise und diesen Stil behält er von Anfang bis Ende bei. Einfach klasse, aber eben nur für Nicht-Linke wie mich.

Allerdings fällt Fleischhauers Leseleistung genüber dem Buchinhalt etwas ab. Macht nichts. Wenn man weiß, dass der Autor selber liest, verzeiht man kleine Fehler eher. So schlecht ist die Leseleistung nicht, dass man auf den letzten Stern verzichten müsste.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Enthüllung Titelbild
  • Enthüllung

  • Autor: Michael Crichton
  • Sprecher: Oliver Rohrbeck
  • Spieldauer: 15 Std. und 9 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 90
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 41
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 40

Tom Sanders, technischer Manager eines High-Tech-Unternehmens, bekommt einen neuen Chef: die attraktive Meredith Johnson...

  • 5 out of 5 stars
  • Superklasse

  • Von Henrik Am hilfreichsten 12.06.2012

Superklasse

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.06.2012

Das Thema mag sich für manchen langweilig anhören - sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz.
Langeweile? Mitnichten! Es ist äußerst spannend, wie sich Tom Sanders, die Hauptfigur des Buchs, gegen die Intrigen seiner Gegenspielerin Meredith Johnson wehrt, die ihn Job, Wohlstand und Familie kosten können. Das Buch ist von Anfang bis Ende fesselnd und von Oliver Rohrbeck gut vorgelesen. Kann ich guten Gewissens empfehlen.

6 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Carrie

  • Autor: Stephen King
  • Sprecher: Franziska Pigulla
  • Spieldauer: 9 Std.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 602
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 533
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 530

Als 3-jährige lässt sie einen Steinregen auf ihr Elternhaus niederregnen, weil ihre Mutter ihr in einem Anfall religiösen Wahns nach dem Leben trachtet...

  • 5 out of 5 stars
  • Ich bin entetzt!

  • Von Volker Am hilfreichsten 08.03.2015

Geht so

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.06.2012

Ich bin an sich ein King-Fan und kannte auch schon den Film "Carrie", so dass ich mich auf das Hörbuch echt gefreut habe.
Zunächst: Meine Download-Version von "Carrie" klang im Gegensatz zu meinen anderen Hörbüchern merkwürdig blechern, was etwas gestört hat.
Die Sprecherin Franziska Pigulla gibt sich durchaus Mühe und macht ihre Sache nicht schlecht, fällt aber gegenüber anderen Vorlesern wie z.B David Nathan und Dietmar Wunder - beide nach meiner Auffassung unübertroffen - dann doch ziemlich ab.
Das Buch selbst ist ein typischer King. Grundsätzlich gut geschrieben mit Hang zum Detail. Aber gerade letzteres führt dann ab und an auch zu Langeweile, wobei überhaupt gesagt werden muss, dass es an Spannung und wohligem Grusel fehlt. Im Gegensatz zu "Shining" und "Der Anschlag"" kein Meisterwerk, sondern Durchschnittskost.

8 von 13 Hörern fanden diese Rezension hilfreich