PROFIL

Anuschka

  • 38
  • Rezensionen
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  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
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Das muss man nicht gehört haben

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.07.2015

Vertonung eintönig und teilweise störend; Geschichte konstruiert; Charaktere flach und nicht lebensecht. Kein wirklicher Hörspaß!

Für "harte Normannenkrieger Abenteuer" etw. seicht

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.06.2015

Nach drei der ca. 13 Std. Laufzeit erwäge ich den Abbruch, weil mir die weitschweifigen Alltags- und Landschaftsschiderungen allenfalls eine Einschlafhilfe ersetzen.
Ich hatte Aufregenderes a la der TV Serie "Vikings" erwartet und bin mir nicht sicher, ob ich die restlichen 9 Std. durchhalte.
Zumal der Sprecher oft eine für mich etwas nervend weinerliche Ausdrucksform an den Tag legt.
Habe mir jetzt zum neuen Monat einen Psychothriller und ein ganz anderes historisches Thema zum "Wechselhören" gekauft, um die Enttäuschung vom Mai zu vergessen.
Etwas Allgemeines: Ich glaube, je weniger Zeit ich im Auto sitze oder aus anderen Gründen viel weniger Zeit f. Hörbücher verwenden kann, umso anspruchsvoller werde ich bzgl. Ihrer Qualität.. (als Relativierung meiner Kritik)

Naiver unrealistischer Islamisten Krimi

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.05.2015

Wieder einmal Solveigh Lang und ihre nicht existente EU Geheimpolizei.

Diese bleibt aber im jetzigen Band blass, weil die netten zwischenmenschlichen Ereignisse fehlen, die diese erfundene Truppe recht sympathisch machen.

Die Story ist völlig unglaubwürdig: Drei junge Burschen aus Deutschland, schließen sich einer, dem Islamischen Staat zuarbeitenden Djihaddistengruppe (die es auch nicht gibt) in Syrien an und schießen ohne nennenswerte Ausbildung ein bisschen in der Gegend herum.
Dann wird ihnen von der CIA ein kleiner stummer Junge untergeschoben, der ihnen beibringt, wie man Bomben baut.
Danach werden sie von ihrem Offizier nach Deutschland geschickt, um einen schweren Terroranschlag mit massenhaft Toten zu begehen.
Das sollen die Jugendlichen ohne entsprechende militärische Kenntnisse in völliger Eigenständigkeit durchführen. Lediglich an Waffen, Ausrüstung und Geld erhalten Sie von einem Führungsoffizier alles, was sie zu brauchen meinen.

Geheimdienst, LKA und die erfundene EU Geheimpolizisten tappen völlig im Dunkeln und es gelingt ihnen mehr zufällig, als ermittelt, Identität und Aufenthaltsort der islamistischen Terroristen zu finden.

Diese wurschteln also vor sich hin und die große Frage ist, ob es den Behörden gelingt, sie zu finden, bevor sie Hunderte von Menschen töten.
Ich werde jetzt das Ergebnis nicht verraten.
Netterweise werden einem einige der potentiellen Opfer kurz persönlich nahe gebracht, spielen aber außer als Opfer, keine Rolle.

Eines der aberwitzigsten Elemente dieser Story muß ich noch loswerden: die Islamisten irren tagelang durch München, ohne auch nur zumindest den entsprechenden Stadtteil zu kennen, und suchen ein Zeichen, wie den früheren "Gaunerzinken". In einem Haus mit jenem Zeichen wartet ihr Geld auf sie...LOL!

Für mich kommt keine Spannung auf und als Ende ist es wichtiger, daß einer der Terroristen mit seiner Freundin zusammenkommt, als ob Hunderte von Leuten einem islamistischen (von der CIA gesteuerten) Anschlag zum Opfer fallen. Er war der "liebste" von den drei Jungs und eigentlich nur nach Syrien gereist, weil der fundamentalistische Vater seiner Freundin ihn für unwürdig hielt und seine Tochter zwangsverheiraten wollte. Das wird dann aber von Solveigh Lang und ihrem Kumpel vom türkischen Geheimdienst (hoho) vereitelt und die Freundin hilft dann maßgeblich das zu schaffen, wozu alle Behörden nicht in der Lage sind, weil die drei Islamisten ja weder Handy noch Internet benutzen und man sie deshalb nicht finden kann. (Einer vom LKA bemerkt dazu lapidar: Die alten Ermittlungsmethoden ohne elektronische Unterstützung haben wir wohl verlernt.)

Für mich ist das Buch realitätsfern, naiv und kaum versteckt anti islamisch.
Wer eine unaufgeregte Geschichte über da oben beschriebenen erlesen mag, schläft vielleicht nicht, wie ich, vor dem Ende an fünf Tagen ein.

Simon Jäger ist als Sprecher wieder ausgezeichnet. Ich lehne die Praxis, Buch und Sprecher in der Bewertung zusammenzufassen aber eigentlich ab.

Keine Kaufempfehlung!

Übertrieben ausgewalzter Genremix

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.04.2015

Als Frau aus dem vorigen Jahrtausend ist dieser abstruse Genremix für mich kein Hörvergnügen.

Viel zu viele Details, die nicht benötigt werden. Die Erzählung unerträglich ausgewalzt, ohne daß die Handlung spannend vorangebracht wird.
Dem Autor halte ich vor, anscheinend in sein überflüssiges Erzählen übermäßig verliebt zu sein.

Die hoch heraus gestellte Hauptfigur ein übertrieben emanzipatorisch politisch korrektes schwangeres Zerrbild einer "starken Frau".
Der männliche Hauptdarsteller ein ständig sedierter fortgesetzt erfolglos denkender Kommissar, der die Hauptfigur über alle Maßen platonisch liebt.
Die Nebenfiguren bestenfalls komisch merkwürdig skurril meist völlig vertrottelt.
Die Szenerie unglaubwürdig und wirr, wie eine Halluzination.

Ständig ist von deduktorisch gedachten Ermittlungsergebnissen die Rede, wo in Wirklichkeit nur zufällige Informationen Dritter ein Ergebnis schleichend herbeiführen.

Ich gehe mal davon aus, daß sich die Mehrheit der Leser nicht mit keltisch/germanischer Mythologie befaßt hat. Deshalb werden die Handlungsteile die sich mit daraus erwachsenden Kulten und Kultisten befassen, wahrscheinlich Spannung ersetzende "Aha Erlebnisse" und regelmäßiges Nachschlagen bei Wikipedia oder im Lexikon bewirken.

Meist steht ja auf dem Cover, was das sein soll, das man zu lesen/hören bekommt: Thriller, Mystery- oder Kriminalroman, Erzählung o.ä. Hier hat der Verlag auf eine Genre Benennung verzichtet. Wohl auch zu Recht, da von allem ein bischen vorkommt.
Nur eben nicht spannend. Für manchen ein bischen interessant.
Ich kann nicht ausschließen, daß diese Geschichte für Andere ein Vergnügen darstellt.
Ich mache ja auch keine Devinanation sondern schreibe nur meinen Eindruck auf.

Wenn ich ein Hörbuch nur wegen der beiden hervorragenden Sprecher nicht abbreche, ist das zu wenig. Am Anfang habe ich noch gehofft, "da kommt bestimmt noch irgendeine spannende Wendung". Am Ende war ich froh, als das oben mühsam in Worte Gefasste vorüber war und habe mich auf meinen folgenden, hoffentlich besseren, Thriller gefreut.

Insgesamt würde ich mich sehr über ein Hörbuch mit handfesten männlichen Helden, möglichst politisch unkorrekt und extrem spannend freuen.
Schade , daß auf dem Cover nicht zusätzlich steht: Liegt voll im politisch korrekten Trend oder Setzt auf Spannung und Helden, wie früher!

Vielleicht sollte man als Anbieter die Inhaltsangaben um einige konkrete Informationen ergänzen, aus denen die Kunden der unterschiedlichen Altersgruppen und Geschmäcker in etwa erkennen können, ob das Hörbuch IHREM Geschmack entspricht.

Empfehlen kann ICH dieses Hörbuch nicht.

Erstklassig, Atemberaubend, Düster!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.03.2015

Das Ehepaar unter dem Pseudonym "Lars Kepler" produziert mehr als gängige Psychothriller.
Das ist erstklassige Lteratur aus dem Genre Psychopathen Thriller.
Der düstere Psychthriller steigert sich langsam zu atemberaubender Spannung und endet in einem furiosen Showdown.
Das ist das Genreerlebnis des Jahres. Die Joona Linna Reihe steigert sich von Roman zu Roman.
Ich kann mir nichts Besseres vorstellen.
Handlung ist authentisch und logisch perfekt. Die Darstellung der Persönlichkeiten tiefschürfend und umfassend. Sehr bewegende Szenen im persönlichen und Kriminalteil.
Lars Kepler sind Wahnsinn ! Wortgewaltige Spannung, die die amerikanischen Bestseller um Längen übertrifft.
Ich kann den nächsten Roman kaum erwarten.
Absolut empfehlenswert.
Nichts für Freunde des US Stils.

Gefährliche unterschwellige Werbung für Lynchjusti

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.03.2015

Der Autor ist sich hoffentlich nicht bewußt, daß sein Roman eine regelrechte Werbung für Lynchjustiz darstellt.
Natürlich sind strenge Strafen für Vergewaltigung und Mißbrauch notwendig.
Aber das Verhältnis, in dem die blutigen grausamen Morde genüsslich und sich wiederholend beschriebenwerden, steht in keinem Verhältnis zu dem verständnisvollen lapidaren Stil, der auf die Verbrecherinnen angewendet wird. Selbst wenn sie in ihrer Besessenheit einen Unschuldigen treffen.
Der Autor reitet auf der bei manchem beliebten Modewelle: Männer sind Schweine.

Die Story ist nicht spannend, nur brutal. Ein Klischee ist an das andere gereiht.
Weder die Persönlichkeit der Ermittler noch der TäterInnen wird tiefer gehend beleuchtet.
An das grausame Geschehen reiht sich ebenso oberflächlich ein Flirt zwischen dem Polizisten (Hauptfigur) und einer helfenden Privatdetektivin.
Meiner Meinung nachbgehört so ein Buch auf den Index.

Man kann offen härtere Strafen forden. Aber unser Rechtsstaat ist ein zu hohes Gut, als daß man ihn auf dem Unterhaltungssektor durch Verherrlichung von Lynchjustiz infrage stellen darf!

Ein großes Lob gebürt dem Sprecher. Guter Vortrag, sehr angenehme Stimme.
Ohne ihn hätte ich nicht zuende gehört.

Zwischenbericht

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.03.2015

Nach 25 Kap. scheint mir der Action Thriller recht spannend und ich würde ihn gern weiterhören.

Angesichts der miserablen Atem- und Lesetechnik von Carsten Wilhelm, bin ich mir allerdings nicht sicher ob mein Widerwillen das erlaubt.
Wilhelm hat zwar eine ziemlich gut klingende Stimme aber Rythmus und Betonung sind so eintönig und schlecht, daß ich dringend Atem- und Schauspielunterricht empfehle.

Liebes Audible Team bzw. lieber Hörbuchverlag: Warum muten sie den Lesern so einen Leseroboter zu?
Ihr Sprecherpool ist doch groß genug.

Zweiter Band des Top Thrillers "Daemon"

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.02.2015

Kritik entspricht der zu Band eins, da ich beide als ein Buch in zwei Bänden sehe.

Rasanter IT und Polit SciFi Thriller

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.02.2015

Suarez gelingt mit diesem zweibändigen Werk eine faszinierende Verbindung von atemberaubender Spannung und beängstigend realistischen existenten und zukünftig möglichen gesellschaftlichen Zuständen.
Er zieht den Hörer so geschickt in seine SciFi Welt hinein, daß man nach kurzer Zeit die Fiktion fast vergisst und sich vorstellt, an real existierenden IT, Politik, Wirtschaft und Militär Ereignissen Teil zu haben.
Surrez gelingt das durch umfangreiches Wissen, geniale visionäre Phantasie und großen Detail Reichtum.
Selbst seine phantastischsten Charaktere wirken überzeugend und greifbar.
Bei atemberaubender Spannung wird man gleichzeitig angeregt, sich intensiv mit dem derzeitigen globalen Kapitalismus und seinen Auswirkungen auf Autonomie und Entwicklungsmöglichkeit des Individuums auseinanderzusetzen.
Ist die konsumfetischistische Welt, die auf Versklavung der Schwächsten beruht und den wohlhabenden Massen nur eine Illusion von Freiheit und Demokratie beschert, wirklich erstrebenswert?
Wird nicht auch jeder Wohlstandsbürger immer mehr nur zu einem Arbeitsroboter, der bei Krankheit oder Alter komplett verarmt und aus dem System fällt?
Können brillante Köpfe nicht eine bessere Alternative zu Plutokratie, Kriegstreiberei und korrupter Hochfinanz finden?
Säuren verpackt seine Kritik und Denkanstöße so spannend, daß es nie schwerfällt sich dem zu Stellen.
Das geschieht wie von selbst, während man gebannt den Thriller verfolgt.
Ein Hörvergnügen der besonderen Art.
Es ragt weit über die gewohnte Thrillerarchitektur hinaus.
Sprecher und Technik sind Top.

Absolute Hörempfehlung!

Niemand hört dich schreien Titelbild

Spannungsloser Trivialroman.

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.01.2015

Ich wünsche mir von Audible eine Warnung, wenn ein Roman eine bestimmte Tivialitätsstufe unterschreitet, so wie dieser.
Auf Illustriertenniveau konstruiert die Autorin völlig eine Seifenoper um Adoptiomsprobleme und einen verrückten Halbbruder, der seine Ex Halbschwestern umbringt.
Dabei werden weder die Handlungsorte noch die Hauptfiguren sauber beschrieben.
Man bleibt stets auf oberflächlichen Klischees haften.
Dabei haben die Protagonisten alle die gleichen Hintergründe:
Der Polizist gelangt als Kind von seiner Junkie Mutter zu einem einzelnen Pflegevater (merkwürdig), der ihn sehr liebevoll behandelt, sich zum Schluß aber als brutaler Serienmörder herausstellt, der ausgerechnet die zweite Hauptfigur, Kendall, in seine Gewalt bringt. Eigentlich will er ihr die Hand abhacken. Aber ein simples "Bitte Nicht!" genügt und er schießt ihr nur in die Schulter und läßt sie in einem Keller liegen, wo sie vom Polizisten gerettet wird.(fast zum Lachen).
Kendall ist dann zunächst Modell dann Repoterin und Moderatorin in einem Boulevardnachrichten Magazin bei einem Privaten regionalen TV Sender in der Kleinstat, Richmond, Virginia.
Sie ist natürlich auch in einer desolaten Familie aufgewachsen, bevor sie adoptiert wurde aber inzwischen reich, berühmt und "hoheitsvoll". Natürlich auch wunderschön. Ein Klischee nach dem anderen. Man versteht diese Persönlichkeitsentwicklung nicht.
Natürlich gehört sie genau zu dem Kreis von Adoptivschwestern, die am Rande der Seifenoper von dem Gestörten Bruder ermordet werden.
Auch ihre Mitbewohnerin, Nicole, hat einen prügelnden Ehemann hinter sich, der sie zum Abschied vergewaltigt und geschwängert hat. Sie ist eine erfolgreiche Fotografin, eigentlich Kunst aber während der Schwangerschaft nur Kommerzaufnahmen und ihre "Qualen" Adoption oder nicht nehmen viel Raum ein. Alles so oberflächlich, daß es den Leser wenig berührt.
Mit Superlativen wie : ausgezeichnet, großartig, wunderbar, glamourös, extrem stark etc. Wird nicht gespart und am Schluß wird der irre Bruder ausgeschaltet und die beiden Top Karrierefrauen werden dann doch liebevolle Mutter und Moderatorin gibt den Job auf und heiratet den Polizisten, in den sie sich im Verlauf der Handlung erwartungsgemäß verliebt hat.
So ein Quatsch und zu keinem Moment irgendwie spannend oder gar fesselnd.
Ich konnte das Hörbuch nur zu Ende hören, weil ich mich mit meinem Mann über die oberflächliche unlogisch konstruierte Story amüsiert habe.
Diese Autorin werde ich in Zukunft meiden, wie Rosamunde Pilcher.
Der Sprecher liest durchschnittlich aber reißt dieses Hörbuch auch nicht raus.

Ganz klar nicht empfehlenswert !