PROFIL

Ane Feine

Deutschland
  • 16
  • Rezensionen
  • 60
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 97
  • Bewertungen
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.03.2015

Ein bisschen Bastian Sick...

..., ein bisschen Frl. Rottenmeier und nicht viel Substanz. Aber gut für Schulkinder. Tipps wie "erst denken, dann schreiben", "vermeiden Sie Fremdwörter" u.a. klingen bisweilen etwas altklug und nach alter Journalisten-Schule.

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2 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.01.2013

(In der Provinz von) Inspector Barnaby

Wahrnsinnig spannend... wenn man sich für britisches Kleinstadtleben, Gemeinderatsquerelen und Nachbarschaftsgetratsche interessiert. Für mich war dieses "Psychogramm einer Vorstadt" nur ermüdend und langweilig.

Wäre es nicht von J.K. Rowling hätte ich das Buch gar nicht erst gekauft (wäre sicher klüger gewesen) und auch sicher nicht bis zum Schluss gehört...

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3 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

2 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.07.2012

BItte dringend kürzen!

Mit "Bones - die Knochenjägerin" sind die Originalromane nicht zu vergleichen. Allerdings scheint das einer der seltenen Fälle zu sein, in denen die filmische Umsetzung BESSER ist als die Buchvorlagen.
Nach "Tote lügen nicht" ist das mein zweites Hörbuch von Kathy Reichs - und mein letztes. Langatmig wird vom Gemüseschnibbeln erzählt, von Belanglosigkeiten, die nichts mit dem Fortgang der Geschichte zu tun haben und alles ist unnötig in die Länge gezogen. Selbst die Details vom Pathologietisch langweilen.

Schon dem Verlagslektorat möchte man dringend Kürzungen (um etwa 1/3 bis 1/2) empfehlen. Spätestens aber bei der Umsetzung zu einem Hörbuch wäre die Chance dagewesen, aus einer Einschlafhilfe einen stringenten Plott zu machen; aber leider kommt ausgerechnet dieses Hörbuch ungekürzt daher.

Ranja Bonalana ist zwar auch die Sprecherin von "Bones" in der gleichnamigen TV-Serie, doch als Hörbuchleserin nicht wirklich begnadet, wenn sie eine gefühlte Oktave zu hoch versucht andere Stimmen zu erzeugen...

Insgesamt: Muss man nicht haben, schade.

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0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

5 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.05.2012

Sehr gut gelesen und sehr unterhaltsam

Zum Sprecher:
Gleich vorweg zum "neuen Sprecher": Dieses Bryson-Buch wird nicht wie seine Vorgänger von Oliver Rohrbeck gelesen, sondern von Rufus Beck. Eine gute Entscheidung und sehr gelungen! Im ersten Augenblick mag die gewohnte Stimme Rohrbecks fehlen, der einen schon mit Bryson über den Appalachian Trail ("Picknick mit Bären") und durch das australische Outback ("Frühstück mit Kangurus") geführt hat. Doch wer sich an Rohrbecks Kampf mit englischen Namen und seine wüsten Verhunzungen von Fachausdrücken in Brysons "Kurzer Geschichte von fast allem" erinnert, ist froh dass mit Rufus Beck ein Vollprofi für die Aufgabe gefunden wurde.

Zum Inhalt:
Bryson nimmt uns in knapp 20 Stunden wieder einmal mit auf einen Spaziergang und doch verlassen wir das Haus nicht. Wir erfahren Hintergründe zu Eingangshallen, gefährlichen Treppenstufen, modernen Arbeitszimmern, Schlafzimmertragödien. Bryson informiert uns darüber, dass der Architekt eines der spektakulärsten Gebäude, das je errichtet wurde ("Crystal Palace"), eigentlich ein Gärtner war und wo diese sinnlosen Knöpfe an den Ärmeln von Herrenjackets herkommen. Wen die detailreichen Ausführungen zur Architektur stellenweise langweilen, kommt garantiert in den Kapiteln zu Küche und Esskultur auf seine Kosten und kann sich spätenstens im Hygienekapitel gepflegt gruseln.

Fazit:
Man kann auch ohne dieses Wissen über die alltäglichen Dinge um uns herum leben - aber es macht sicher nur halb so viel Spaß!

Wundervolle Ohrenlektüre!

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12 von 13 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Die Aha-Expedition Titelbild
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.05.2011

gib das gute Händchen

Du meine Güte: Ein Erziehungsratgeber für den guten Onkel, der seine kleinen Kinderchen (also Mitarbeiterchen einer Staubsaugerfirma) zu guten und braven Verkäuferchen machen will... Spiel- und Ratespaß bei Onkel 08-15.

Stereotypen und pseudowissenschaftlicher Unfug - wer so seine Kundschaft sieht wird kaum ein guter und anerkannter Verkäufer. Ich jedenfalls will nicht vom "gelben Ingo" oder der "roten Dominique" bedient werden!

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1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Beethovens kleine Patzer Titelbild
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.05.2011

Musikgeschichte neu definiert

So gut unterhalten wird man selten. Einfach Wundervoll!

Herrlich, wie Jörg Maurer hier musikalische Highlights altehrwürdiger Komponisten (und der "Komponistin Ludwiga van Beethovenova") sinnreich und humorvoll kommentiert. Sozusagen eine Hitparade der Beethovens, Mozarts, Schumanns und Co. Mal interpretiert er die Stücke als modernes Techno oder lässt sie als heiseren Blues erklingen. Auch der taube Komponinst selbst betritt zum Beethoven-Jahr in München ein Souvenir- und Devotionaliengeschäft voll Beethoven-Aschenbechern und Frisbeescheiben mit seinem Konterfei.

Die Lachmuskeln werden dabei nicht nur von den bemerkenswerten Geschichten rund Noten und Dreivierteltakte gereizt, sondern erzittern auch bei den planvollen Patzern im Klaviervortrag, die dann genüsslich in jeden wiederkehrenden Fugenkopf eingebaut werden. Und beim Klavierkonzert des vierjährigen Sprösslings der Gastgeber weiß man nicht ob man lachen soll oder weinen...

So ein HÖR-BUCH könnte das AUSHÄNGESCHILD von Audible sein. Hier gibt es nicht die Alternative zum Buch. Das kann man nicht nachlesen, das kann man nur als Hörbuch hören (oder man muss zu einer Live-Vorstellung Maurers nach Freising, Raisting oder Garmisch reisen)!

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1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

4 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.05.2011

Lederhosen rutschen nicht!

Buch und Story:
Ein wirklich gut erzähltes Buch über die Erfahrung eines Schüleraustauschs mit den USA in den späten 1980er Jahren. Der Autor kann mit witzigen, traurigen, selbstentlarvenden Anekdoten überzeugend das Bild eines Jugendlichen zeichnen, der sich von der norddeutschen Provinz aufmacht, die große weite Welt zu entdecken, und der dann in der amerikanischen Provinz landet: Laramie, Wyoming.

Die Geschichte ist oft anrührend, bisweilen erkennt man sich selbst wieder, wie man in der Jugend Mutmaßungen über die Welt anstellte. Das Erlebte wirkt authentisch und ist unaufgeregt ehrlich beschrieben. Im Mittelteil ging es für meinen Geschmack etwas zu viel und zu ausführlich um Basketball.

Der Titel des Buches ist zwar witzig, hat aber so überhaupt gar nichts mit dem Inhalt zu tun. Da wäre "Lederhosen rutschen nicht!" noch besser gewesen, auch wenn es nur eine einzige frühe Anekdote des Buches abdeckt.

Hörbuch:
Vielleicht hätte dem Buch ein professioneller Vorleser gut getan, aber es gibt schlimmere Autorenlesungen. Die Aussprache des Englischen ist merkwürdig (oder ich habe nicht verstanden, was mir der Autor/Leser damit sagen wollte).

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5 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Im Kühlfach nebenan Titelbild
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.05.2011

Richtig gute Story, toll gelesen

Hier treffen zwei zusammen, die richtig gut zusammen passen! Jutta Profijt liefert die richtig gut konstruierte Story und Ingo Naujoks liest sie in dem perfekten Tonfall für den schnoddrigen Geist.

Schon in "Kühlfach 4" geht der verstorbene Pascha dem Rechtsmediziner Gänsewein gehörig auf die Nerven. Hier nun setzt der Pathologe immer wieder Alles daran, den Geist loszuwerden, der ihn da auf Schritt und Tritt verfolgt, in seine romantischen Treffen reinredet und ihn immer wieder in haarsträubende Situationen bringt.
In diesem zweiten Band hat der prollige Pascha noch einen Geist an seiner Seite - ausgerechnet eine verstorbene Nonne! Das sorgt für Zündstoff... und für erstaunliche Synergieeffekte.

Dringende Hörempfehlung!

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2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

2 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.05.2011

Gute Auswahl, schwerfälliger Stil

Plus: Mit "Die Enden der Welt" führt uns Willemsen an unterschiedliche Ort der Welt, die aus unterschiedlichen Gründen für ihn ein globale Grenzlinie repräsentieren. Die Auswahl ist gut und überzeugend, und sie macht klar, das jeder Mensch an seine eigenen Enden der Welt stößt, ob auf fernen Reisen oder in der heimischen Eifel. Das sensibilisiert, um bei eigenen Ausflügen ganz genau hinzuspüren.

Minus:
Leider schwelgt der Autor in selbsterfundenen Adjektivtsunamis, die eine Überanstrengung nach dem vermeintlich gehobenen Sprachstil verraten. Das Ergebnis ist dann eine merkwürdige Mischung aus völlig antiquiertem Duktus des späten Biedermeier, blumigem Rosamunde-Pilcher-Stil und Neologismen. Die durchaus interessanten Geschichten vernebeln hinter diesem sprachlichen Tüll.

Der fade und zugleich übereifrige Vortragsstil des Autors erinnert zudem eher an den nervigen Ex-Studienkollegen, der alle mit seinen langatmigen Erzählungen zu Tode gelangweilt hat.

Fazit: Obwohl ich sonst sehr gerne zum Hörbuch greife, empfehle ich hier ggf. das gedruckte Werk. Da kann man robust über die viel zu vielen Adjektive hinweglesen, kann sich an verschiedene Enden der Welt führen lassen und kommt so vielleicht ohne den ermüdenden Vortragsstil Willemsens bis zum Ende des Buches durch.

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5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

5 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.05.2011

Hochgenuss für die Ohren

Nach "Föhnlage" hat Maurer wieder einen absolut lesenswerten Voralpenkrimi geschrieben und mit den Hörbuch als echten Ohrenschmaus vertont. So authentisch wie seine Schilderung des Ortes mit der Olympiabewerbung für 2018, so authentisch liest der Autor und gibt den einzelnen Charakteren ihre ganz spezifische dialektale Ausprägung.

Kommissar Jennerwein hat diesmal einen wirklich vertrakten Fall zu lösen: unterschiedliche Täter und eine gehörige Portion Zufall erschweren die Aufklärung, bei der das Anschlagsziel, der IOC-Präsident Jacques Rogge, letztlich unverletzt bleibt, ein unbescholtener Arzt und manch Bösewicht das Zeitliche segnet und ein Möchtegern-Serientäter das Ermittlerteam auf Trapp hält. Vergiftete Weißwürste, eine Eventagentur für Manager und Skispringen sind nur einige der Zutaten zu diesem kurzweiligen, sehr unterhaltsamen Krimi.

Unbedingte Lese- und noch unbedingtere Hörempfehlung!

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2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich