PROFIL

Martina

  • 60
  • Rezensionen
  • 225
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 125
  • Bewertungen

Ganz lahme Story

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.12.2014

Da ich die Gegend an der Nordsee kenne, habe ich mich für diesen Titel interessiert und einen Regionalkrimi von üblicher Qualität erwartet. Leider ist dieses Hörbuch sehr langweilig und ohne jeglichen Tiefgang, dass man sich nur noch mit dem niedrigen Preis trösten kann.

Fast Dürrenmatt Niveau

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.03.2012

Das Buch hat einen sehr schönen Spannungsbogen, den man nach einiger Zeit durchschaut, aber trotzdem wird es nicht langweilig. Das Thema ist zwar nicht mehr top-aktuell, aber gut aufbereitet und durch die vielen Details und Einblicke in die Situation direkt nach dem Krieg sehr interessant.
Der Sprecher ist hervorragend und übernimmt die verschiedenen Rollen in dem Buch sehr souverän, übertreibt es aber nicht mit den Stimmen.

Es zieht sich

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.02.2012

Dass Schweden manchmal etwas "schräg" sind, konnte man bereits aus diversen Büchern erfahren. In diesem Buch geht für meinen Geschmack einfach um zu viel Alkohol, Sozialschmarotzer, Finnenhass und andere Vorurteile - muss ich das über Schweden wissen? Die Charaktere konnte ich mir nicht wirklich plastisch vorstellen und hatte manchmal Schwierigkeiten, die Macho-Sprüche über leistungsfähige Penisse und Trinkorgien unterhaltend zu finden.
Und leider fand ich auch den "Plot" nicht spannend und nachvollziehbar. Es zog sich und es gab unwichtige Handlungsstränge, die im Detail beschrieben werden aber keine grosse Relevanz für den Fortgang haben.
Ich fand Herrn Bäckström sehr unangenehm und konnte ihm daher am Schluss auch seinen Erfolg nicht mit vollem Herzen gönnen.
Ich habe noch immer Schwierigkeiten, die Schweden als total verkorkste Gesellschaft einzuordnen und wenn ich es höre, dann soll es wenigsten gut gemacht sein.

Schlimm, der Vorleser

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.05.2011

Teilweise wie gesungen, manchmal geleiert, teilweise ganz "normal" - der Vorleser hat alles getan, diesen Klassiker unverdaulich zu machen.
Wie kann man es besser machen: Udo Wachtveitl in Wahlverwandschaften - SUPER.

Laaaang

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.05.2011

Zuerst ist man durch den Wechsel der Perspektiven etwas verwirrt und muss aufpassen, um zu folgen. Dieses liegt allerdings nicht am Tiefgang oder der Komplexität der Story, sondern nur an der Gestaltung des Romans.
Ich fand die Geschichte etwas dünn, die Charaktere plakativ und gängige Klischees bedienend. Die Guten sind die gemütlichen mit der Naturliebe und die Bösen haben dunkle Augen und tragen eiskalte Waffen.
Der Vorleser hat einen zauberhaften norddeutschen Akzent.

Mehr Power! Titelbild

Bekanntes mit viel Power gelesen

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.12.2010

Wem die amerikanischen Self Help Bücher auf die Nerven gehen, weil sie so ausführlich und mit vielen Beispielen ausgeschmückt sind, wird dieses Buch vielleicht mögen. Es ist relativ knapp gehalten und man hört besser gut zu, um die relevanten Punkte nicht zu verpassen. Die komplette "Runderneuerung" von Körper und Seele wird versprochen. Für mich sind die Rezepte etwas eindimensional und absolut dargestellt. Laufen als Allheilmittel und Ernährung ohne Fett als optimaler Weg zur Gewichtsreduktion. Das Bild vom Adler kommt auch vor, dass dieser oben in den Lüften mühelos gleitet, während die Ameise am Boden "klein-klein" schuften muss. Da ist das Tier- und das Menschenleben erst recht viel komplexer ...
Insgesamt hat mich das Buch doch motiviert und ein paar Rezepte werde ich anwenden.

Nichts ist vergessen

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.11.2010

Eine geheimnisvolle Geschichte von der Vergangenheit, die bis in die Zukunft reicht. Selbst traumatisiert von den Wirkungen des Krieges erlebt ein junger Engländer eine merkwürdige Geschichte während einer Reise durch Frankreich. Er wird so nicht nur mit der Geschichte des Dorfes konfrontiert, sondern findet über tiefe Gefühle der Liebe einen ganz persönlichen Weg aus seiner Lebenskrise.
Die Geschichte ist sehr liebevoll und ruhig erzählt und gut als Hörbuch geeignet.

Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel Titelbild

Alles und doch nichts richtig

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.06.2010

Das Hörbuch versucht alles zu sein: Krimi, Liebesgeschichte, Aufarbeitung der Nazi-Vergangenheit und Familiendramen, .... Und doch ist keines richtig gelungen. Die Liebesgeschichte fängt ganz wichtig an wird nicht weiter verfolgt. Der Krimi ist dann nicht wirklich spannend und die Nazi-Vergangenheit wird veralbert durch Statuen mit Hitlergruss-Arm, die sich nicht wegrollen lassen. Auch der Protagonist wirkt eher hilflos und oberflächlich - einfach überfordert, kein Tiefgang.

Willkommen in der Realität

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.06.2010

Es geht um die DDR (wobei ich die Realitätsnähe nicht beurteilen kann) und es geht um einen jungen Mann, der beim Erwachsenwerden die Welt in ungeahnten Facetten der Brutalität, Oberflächlichkeit und Korruption kennen lernt.
Da bricht ein Weltbild von schöngeistiger Weltanschauung und geistiger Elite zusammen bis auf die Basis der Existenz: der Wunsch nach Essen, Wärme, körperlicher Unversehrtheit und letztendlich auch sexueller Befriedigung. EIn wunderbares Buch in etwas melancholischer Art sehr ruhig gelesen.
Leider sind durch die Kürzungen manche Handlungsstränge lückenhaft. Deshalb nur vier Sterne.

Very Österreich

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.05.2010

Diese Art, die gesellschaftlichen Zusammenhänge und Gewohnheiten lächerlich zu machen, finde ich höchst intelligent und unterhaltend. Man kann schon absehen, worauf die Handlungshappen hinaus laufen und fragt sich, wie er die gedankliche Kurve wohl nehmen wird. Der Ich-Erzähler macht so sehr etwas vor, dass man ihm gerne dabei zuhört, wie er sich selbst seine eigenen Gedanken plausibel macht und Entschuldigungen für sein Denken und Handeln findet.
Auch das häufige Wiederholen der schrägen Namen und Titel unterstreicht das Ansinnen des Autors - eine Gesellschaftssatire auf höchstem Niveau.