PROFIL

Jochim,

Berlin, Deutschland
  • 18
  • Rezensionen
  • 126
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 28
  • Bewertungen
  • Rumo und Die Wunder im Dunkeln

  • Zamonien 3
  • Autor: Walter Moers
  • Sprecher: Dirk Bach
  • Spieldauer: 25 Std. und 12 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    5 out of 5 stars 5.055
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 2.892
  • Geschichte
    5 out of 5 stars 2.879

Es gibt Wunder, die im Dunkeln geschehen müssen... Waren Sie schon einmal in Zamonien? Nein? Dann lassen Sie sich auf einen fantastischen Kontinent entführen und begleiten Sie den Wolpertinger Rumo auf seiner Reise, die ihn bis in die "Untenwelt" führt. Sie müssen lediglich das Hörbuch abspielen und der Stimme von Dirk Bach zuhören...

  • 5 out of 5 stars
  • Kreativität in ihrer Vollkommenheit

  • Von Lethrblaka Am hilfreichsten 30.07.2012

Für Abenteurer und Freunde des Heldenromans

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.01.2018

Wer Walter Moers kennt, der weiß, jeder Roman bekommt eine leicht andere, neue, "Geschmacksnote". Schrecksenmeister, Kulinarik. Die Stadt der Träumenden Bücher, Literatur über Literatur. Blaubär, Reisetagebuch. Ensel und Krete, Märchen. Und so weiter. Rumo nun ist ein Heldenroman. Und ganz nebenbei mein Lieblingsbuch aus der Zamonien-Reihe. Das liegt an drei Faktoren, die ich kurz beschreibe, natürlich ohne etwas zu verraten was man selbst gerne noch lesen würde.

1. Der Protagonist
Rumo ist, wenn man ganz ehrlich ist, nicht unbedingt ein sehr interessanter Charakter, zumindest nicht im Moers Kosmos. Er ist erstaunlich wenig schrullig, erstaunlich wenig aufregend und hat überschaubare Talente und Fähigkeiten. Die wenigen die er hat, sind aber durchaus atemberaubend.

2. Die Nebencharaktere
Man kann es fast mühelos schaffen, sich in sämtliche vorgestellten Charaktere die in diesem Buch vorkommen zu verlieben, sogar in eine Haifischmade und einen Wildschweinling. Nein, eigentlich, ganz besonders in eine Haifischmade. Wer bisher ein, völlig verständliches, Problem mit Haifischmaden hatte, der muss dieses Buch lesen. Und überhaupt, Wolpertinger! Diese wunderbare Daseinsform von der man vorher noch kaum etwas wusste.

3. Der Spannungsbogen
Hier kann ich nicht wirklich etwas schreiben, da es zu viel verraten würde, aber so viel nur. Die Geschichte entfaltet sich ohne irgendwo ungewollte Längen zu haben. Spannung und Entspannung liegen dort, wo sie liegen sollten und am Ende wird man das Buch zu klappen und das befriedigende Gefühl einer Achterbahnfahrt haben, die in einer entspannenden, sehr befriedigenden Geraden ausgelaufen ist.

Kurz gesagt, wer Zamonienromane liebt, der hat diesen ganzen Schund hier nicht einmal gelesen, weil es gar keine Frage ist ob er diesen Roman kauft. Er oder sie würde auch eine zamonische Anleitung zur Po-Hygiene kaufen, solange sie aus Zamonien kommt.

Aber für alle anderen sei gesagt, dies ist ein sehr gutes Buch, denn es tut was ein sehr guter belletristischer Roman tun sollte, es unterhält.

  • Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

  • Zamonien 8
  • Autor: Walter Moers
  • Sprecher: Andreas Fröhlich
  • Spieldauer: 11 Std. und 23 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 1.299
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 1.238
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 1.232

Höre auf das dunkle Herz der Nacht! Prinzessin Dylia, die sich selbst "Prinzessin Insomnia" nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von einem alptraumfarbenen Nachtmahr. Havarius Opal, wie sich der gleichsam beängstigende wie sympathische Gnom vorstellt, kündigt an, die Prinzessin in den Wahnsinn treiben zu wollen.

  • 2 out of 5 stars
  • Phantasievolle Langeweile

  • Von Anonymer Hörer Am hilfreichsten 05.09.2017

Weniger Zamonien, mehr Moers

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.09.2017

Wer nach der langen Zeit ohne moers'schen Roman einen zamonischen Reisebericht, oder eine zamonische Geschichte erwartet hat, dürfte von dem Buch ein wenig enttäuscht werden. Es ist eine Reise nach Innen geworden, so kreativ und teilweise charmant verschroben, wie man es von Walter Moers erwarten konnte.

Es ist ein Roman für alle die das Wort und die Sprache lieben, denn diese werden hier gefeiert, verehrt und auf jeder Seite gewürdigt. Und es ist ein Roman über die Macht der inneren Ressourcen. Es geht um die eigene Gedankenwelt, die Schönheit und Besonderheit des eigenen freien Raums zwischen den zwei Ohren eines jeden Menschen. Und so beginnt man sich zwangsläufig während des Lesens zu fragen: "Ist mein Gehirn eigentlich ein Spielplatz den ich noch nie richtig entdeckt habe?" - glaubt man Walter Moers Geschichte, sollte man ihn mal erkunden.

Ein großartiges Buch. Ein wenig anders, aber gerade deshalb auch so erfrischend. Wer es nicht liest, verpasst mindestens eine sehr gute Geschichte.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Lässig laufen: Warum Fitness keine Folter braucht

  • Autor: Sven Lorig
  • Sprecher: Sven Lorig
  • Spieldauer: 8 Std. und 31 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 228
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 216
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 215

Früher war er 100 Kilo schwer und null in Form - heute läuft Sven Lorig Marathon und kann sich ein Leben ohne Laufen nicht mehr vorstellen. Für ihn ist es der beste Sport überhaupt: Er macht fit, schlank und baut Stress ab.

  • 2 out of 5 stars
  • Thema verfehlt......

  • Von Jens Am hilfreichsten 26.07.2016

Kein Laufbuch, aber ein Buch über das Leben mit dem Laufen

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.08.2017

In einer entspannten und teilweise zum Schmunzeln einladenden Art erzählt Sven Lorig von seinem Leben als Läufer.
Das wird nur selten etwas langatmig und ist an den meisten Stellen sehr unterhaltsam. Für blutige Laufanfänger kann dieses Buch auch ein schöner Einstieg in den Laufsport sein, um sich zu motivieren und die typischen Anfängerfehler zu minimieren. Wohlgemerkt, minimieren, denn wie auch Lorig richtig anmerkt, abstellen lassen sich die Fehler nie ganz.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe es in zwei Tagen, unter anderem während eines 8km Laufes, durchgehört.

  • Was ich noch sagen wollte

  • Autor: Helmut Schmidt
  • Sprecher: Hanns Zischler
  • Spieldauer: 5 Std. und 26 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 388
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 355
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 350

Helmut Schmidt erzählt in seinem neuen Buch von seinen Vorbildern. Von den Menschen, die ihn so geprägt haben, dass er sich an deren Beispiel bis heute orientiert. Die frühe Lektüre von Mark Aurel und Cicero, die Beschäftigung mit Kant, Weber und Karl Popper waren entscheidend in der Entwicklung des Politikers, der in seiner aktiven politischen Zeit als ein Verfechter des Pragmatismus galt. Dennoch wurde seine Politik stets von einer sittlichen, tief verinnerlichten Grundorientierung geleitet, die er sowohl den großen Denkern als auch Begegnungen in der Schulzeit oder seiner Frau Loki verdankte.

  • 5 out of 5 stars
  • Herr Schmidt und wie er die Welt sieht

  • Von doktorFaustus Am hilfreichsten 08.03.2015

Kein Abschluss, aber ein Abschied

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.09.2015

"Was ich noch sagen wollte" ist kein Vermächtnis und auch keine klassische Biographie. Es sind biographisch geordnete Gedanken zu Ereignissen, Erkenntnissen, aber vor allem zu Menschen mit denen Schmidt eben jene Gedanken verknüpft. Dabei entsteht ein biographisch orientiertes Gedankenkonstrukt das die Dokumentation "Helmut Schmidt - Mein Leben" an einigen Stellen um interessante Details bereichert.

Das Buch ist, wie könnte es anders sein, auch ein Ausdruck von Schmidts politischer Arbeit und seinen Überzeugungen. Die Länge, ein bisschen mehr als 5 Stunden ist sehr angenehm und eignet sich gut als Lektüre für einen Tag, oder kurze Reisen.

Für jemand, der Schmidts Arbeit näher kennenlernen möchte ist das Buch als Einstieg vielleicht nicht optimal. Der Titel lässt erahnen, dass hier zwar keine Schlussstriche gezogen werden - über sowas ist ein Herr Schmidt sowieso erhaben, aber es wird doch auf literarischem Wege verabschiedet wen es in Schmidts Augen zu verabschieden galt.

4 Sterne ingesamt, für ein interessantes Buch dass eine intelligente wie auch unterhaltende Lektüre war. Vielen Dank Herr Schmidt.

3 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär

  • Zamonien 1
  • Autor: Walter Moers
  • Sprecher: Dirk Bach, Wolfgang Völz
  • Spieldauer: 18 Std. und 37 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 2.773
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 2.617
  • Geschichte
    5 out of 5 stars 2.607

Ein Blaubär entführt den Hörer in eine Welt, in der Phantasie und Humor auf abenteuerliche Weise außer Kontrolle geraten sind. Dem Hörer geht es in dieser akustischen Neufassung wie der Hauptfigur: Gepackt vom Sog der Lesung Dirk Bachs geht es über sparsam, aber effektvoll eingesetzte Musik zu Zwergpiraten, Klabautergeistern und Gimpeln. Dramatische Klangbilder machen die Reise so plastisch, dass Finsterberge, der Große Wald, der Ewige Tornado, Atlantis u.v.m.

  • 2 out of 5 stars
  • Grauenhafte Neuausgabe

  • Von Rübenwerk Am hilfreichsten 02.02.2015

BROMM!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.09.2015

BROMM. BROMM. BROMM. Brrrrrroooooom!!!
Ja, damit muss man schon irgendwie klar kommen als Walter Moers Leser. Und als Walter Moers Hörer, in der kongenialen Symbiose mit Dirk Bach (Gott hab ihn selig) gilt das umso mehr. Da muss man als Konsument einstecken können, Nehmerqualitäten beweisen, oder wenn man es gar nicht mehr aushält, das Hörbuch leiser stellen. Aber Letzteres ist die Variante für Schwächlinge, Toilettensitzanwärmer und generell für Menschen die Schonbezüge über Sitzmöbelbeine ziehen.

Das Buch an sich, was soll man darüber noch großartig schreiben? Es ist der umfassende Einstieg in die Zamonien Romane des Autors. Eine Reise in eine Welt die sie, sofern sie dafür empfänglich sind, nie wieder ganz loslassen wird. Skurril, witzig, manchmal ein bisschen gesellschaftskritisch, hier und dort sarkastisch und immer sehr gut. Ich spare mir den Vergleich mit dem "deutschen Terry Pratchett", denn das wird beiden Autoren gleich wenig gerecht. Man könnte auch sagen. Beide Autoren haben einen runden Ball, aber spielen damit nicht zwangsläufig die selbe Ballsportart.

Ich empfehle wirklich jedem dieses Buch zumindest anzufangen um zu schauen ob es einen erreicht. Es ist ja kein Verlust es, bei Nichtgefallen, weiter zu verschenken oder hübsch im Bücherregal zu platzieren. Wem es jedoch gefällt, der erhält damit einen Schatz und ein Buch das sich nicht so schnell erschöpft und alle Jubeljahre wieder zur Hand genommen und gelesen werden kann. Oder im Falle der Audiovariante, gehört werden kann.

5 Sterne. Überall. Und wenn ich 6 Sterne geben könnte würde ich versuchen 7 Sterne zu verteilen, So. Gut. Ist. Dieses. Buch!

  • Der Junge muss an die frische Luft

  • Meine Kindheit und ich
  • Autor: Hape Kerkeling
  • Sprecher: Hape Kerkeling
  • Spieldauer: 7 Std. und 44 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 7.481
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 6.955
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 6.934

"Was, um Himmels willen, hat mich bloß ins gleißende Scheinwerferlicht getrieben, mitten unter die Showwölfe? Eigentlich bin ich doch mehr der gemütliche, tapsige Typ und überhaupt keine Rampensau. Warum wollte ich also bereits im zarten Kindesalter mit aller Macht "berühmt werden"? Und wieso hat das dann tatsächlich geklappt? Nun, vielleicht einfach deshalb, weil ich es meiner Oma als sechsjähriger Knirps genau so versprechen musste.

  • 5 out of 5 stars
  • unerwartet berührend

  • Von Alexander Scheubly Am hilfreichsten 30.10.2014

Kindheitserinnerungen eines anderen Entertainers

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.09.2015

Ich bin kein Hape Kerkeling Fan. Aber ich habe sein Buch "Ich bin dann mal weg." wie viele andere mit Vergnügen nicht nur gelesen, sondern förmlich verschlungen. In "Ich bin dann mal weg." gibt Hape Kerkeling den gestressten Großstädter, den Workaholic am Rande des totalen Burn-Outs. Ein Mann der einen Weg geht und auf diesem Weg alle paar Seiten irgendwo ankommt. Das war in seiner teilweise angewandten Pragmatik, wie auch in der Religiosität die hier und dort zum Tragen kam ein großer Wurf. Erhellend und unterhalten. Ganzheitlich gut.

Wer mit den selben Erwartungen nun an diese Autobiographie, besser gesagt, die Kindheitserinnerungen des Autor, herantritt, wird enttäuscht.
In einer durchaus unterhaltenden Erzählweise führt Kerkeling durch seine traumhafte frühe- und oftmals alptraumhafte späte Kindheit. Es sind emotionale Höhepunkte wenn er von seinen Großeltern spricht und man kann sich die eine oder andere Träne nicht verkneifen, denn wenn man schonmal einen sehr geliebten Menschen verloren hat dann weiß man wovon er spricht wenn er die Tragweite dieser Menschen auf sein Leben einordnet. Das ist ergreifend.

Leider hinkt das Buch an der Tatsache, dass der Autor sich selbst beschreibt. Da wird die Stärke in der Erinnerung an Personen zu einer Schwäche wenn er von sich selbst spricht. Das wirkt dann oft im schlimmsten Fall überheblich, weit häufiger aber auch einfach merkwürdig. Wenn da ein fünfjähriger Junge mit der eloquenten und altersweisen Stimme des heutigen Hape Kerkeling seine Umwelt sondiert und einordnet. Das ganze dann manchmal noch unterfüttert mit einem religiösen Tenor der, bei "Ich bin dann mal weg" noch durchaus angenehm, hier plötzlich fast unheimlich und etwas großspurig wirkt.

Mir hat das Buch ein paar Stunden guter Unterhaltung geboten und das ist ja vermutlich auch das Wichtigste an der Sache. Erhofft hatte ich mir allerdings ein Erlebnis. Hape Kerkeling, dem Menschen, ist man damit nicht näher gekommen. Auch wenn er es dem Leser erlaubt hat, sorgsam von ihm gesteuert einen kleinen Blick in seine vielschichtige Persönlichkeit zu werfen, es bleibt der Verdacht, dass auch der "Autor Hape Kerkeling" ein Kostüm ist, dass er zeitweise aus dem Schrank zu holen pflegt. Das darf man allerdings nicht als Vorwurf verstehen. Es ist nur allzu verständlich und sein gutes, gutes Recht.

3 Sterne. Als Kerkeling Fan würde ich 4 Sterne vergeben.

  • Happy Hour in der Hölle

  • Bobby Dollar 2
  • Autor: Tad Williams
  • Sprecher: Simon Jäger
  • Spieldauer: 17 Std. und 6 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.640
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 1.588
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.582

Bobby Dollar, Anwalt der verlorenen Seelen und Engel auf Erden, wird von seinem Himmelsmentor in die Hölle geschickt. Er soll dort dem Sklavenhändler Rhipash eine kryptische Botschaft übermitteln. Das passt Bobby wunderbar, will er doch die Teufelin Caz wiedersehen, in die er sich unsterblich verliebt hat. So macht er sich auf zur Höllenpforte - um im Innern ein unvorstellbar großes Reich vorzufinden. Tagelang läuft Bobby von einem Höllenkreis zum nächsten, und endlich findet er Rhipash.

  • 4 out of 5 stars
  • Gute Geschichte mit ein paar Schwächen

  • Von Elke Albrecht Am hilfreichsten 19.04.2017

Band 2 ist die Hölle, für den Leser

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.09.2015

Bobby Dollar ist in die Hölle hinab gestiegen um seine Dämonenfreundin zu retten.
Dabei ist er zum einen der coole Typ von nebenan, der immer einen flotten Spruch auf den Lippen hat. Zum anderen leider ein dreizehnjähriger, pubertierender Teenager der gerade seine erste große Liebe kennengelernt hat und dem jetzt viele, viele Hormone scheinbar die Blut-Hirn-Schranke verstopfen.

Nach einer Stunde lesen, wenn die Hölle langsam aber sicher ihren aufregenden Reiz des neuen verliert, muss auch Tad Williams sich langsam eingestehen, dass seine Kreativität an höllische Grenzen stößt. Wie potenziert man das Schreckliche? Wie macht man das ultimative Grauen noch grausamer? Wie die furchtbarste Folter noch furchtbarer? Und wie die peinigendsten Schmerzen noch peinigender? Die ultimative Antwort darauf habe ich nicht, aber man kann mit Fug und Recht sagen: "Nicht so!"

Nachdem der Autor zum gefühlt vierzigsten Mal beschrieben hat wie unglaublich übel die Hölle stinkt, wonach sie stinkt und was dies für eine ekelerregende Wirkung auf den Protagonisten hat, merkt er selbst, dass das nicht so weitergehen kann. Fortan beschränkt er sich dann auch darauf nur noch zu erwähnen, dass etwas so unglaublich ekelhaft stinkt, dass es jeglicher Beschreibung spottet. Das sagt er dann noch ungefähr hundert Mal und das Buch ist endlich vorbei.

Leider ist Geruch nicht der einzige Knackpunkt. Das selbe Schema und das selbe Problem, gibt es eben auch bei der Gewalt in der Hölle. Körper die nicht sterben können und eine ganze Menge aushalten. Am Anfang ist es faszinierend wenn mal jemand eine Hand verliert, mit einem Beil im Schädel umher läuft oder seit ein paar tausend Jahren zu Modder am Boden vergammelt. Um das aber nach 3, 4 oder sogar 5 Stunden noch interessant zu halten versucht es der Autor wieder mit der Methode "viel hilft viel". Die Gewalt wird ausschweifender, brutaler und generell spritzt eigentlich irgendwo immer eine riesige Fontäne Blut aus irgendwas heraus. Am Ende ist es einem schon ganz egal wer, wo, woran verblutet. Man möchte nur noch das jeder daran stirbt. Und selbst den Gefallen tut einem der Autor nicht.

Gibt es denn auch etwas Gutes an diesem Buch? Die relativ nüchterne Antwort ist. Nein. Außer man zählt Simon Jäger dazu, der macht wie immer seinen Job. Aber das Buch an sich ist Mist und ich bin mir absolut sicher, dass Tad Williams sich insgeheim jeden Tag eine Ohrfeige dafür gibt, diesen Schund tatsächlich veröffentlicht zu haben. Das einzige was einem ein wenig Hoffnung macht, ist der anstehende dritte Teil der Serie. Das Potential alles wieder gut zu machen, oder die Geschichte zumindest zu einem einigermaßen befriedigenden Ende zu führen ist also da.

Für diesen 2. Band gilt allerdings in der Tat, Tad Williams hat eine sehr realistische Hölle für den Leser geschaffen. Man fühlt sich durch das lesen gepeinigt und gequält und es gibt Momente da lässt man alle Hoffnung fahren und beneidet alle Analphabeten des Planeten Erde. Mit Sicherheit das schlimmste Buch, dass ich 2015 gehört habe. Die Bedienungsanleitung meiner Waschmaschine war spannender und besser geschrieben.

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Der Medicus

  • Autor: Noah Gordon
  • Sprecher: Frank Arnold
  • Spieldauer: 28 Std. und 18 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 3.946
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 3.661
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 3.647

Der Waisenjunge Rob findet bei einem Bader Schutz und wird sein gelehriger Schüler. Nach dem Tod seines Meisters bricht er nach Persien auf, denn dort, im fernen Isfahan, lehrt Avicenna, der berühmteste aller Ärzte. Rob trotzt mutig den Gefahren seiner weiten Reise, Hunger, Pest und den Überfällen religiöser Fanatiker. Unbeirrt folgt er seiner Berufung als Arzt und Heiler.

  • 5 out of 5 stars
  • Frisch geblieben

  • Von Annette Am hilfreichsten 08.12.2013

Ein "muss" für jeden Leser/Hörer

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.01.2014

Man muss über dieses Buch nicht viele Worte verlieren. Man muss es nur gelesen, oder gehört haben. Die Geschichte ist spannend, die Charaktere vielseitig und detailreich, die Beschreibungen von Land und Landschaft farbenfroh.

Ein Buch, eine Geschichte zum verlieben. Ein Lese- und Hörerlebnis. Einfach ein "Muss".

2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Goethe

  • Kunstwerk des Lebens
  • Autor: Rüdiger Safranski
  • Sprecher: Rüdiger Safranski, Frank Arnold
  • Spieldauer: 28 Std. und 16 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 258
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 229
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 230

Ein neuer Blick auf Leben und Werk des letzten Universalgenies. Das Goethe-Hörbuch für unsere Zeit: Rüdiger Safranski führt uns Goethe in neuem Licht vor und macht uns zu Zeitgenossen dieses Genies und Menschen, dessen Lebensspanne das verspielte Rokoko, die klassisch-romantische Zeit und die Nüchternheit des Eisenbahnzeitalters umgreift. Mit seinem Namen hat man später eine ganze Epoche bezeichnet: die Goethezeit.

  • 5 out of 5 stars
  • Sehr aufschlussreich und interressant

  • Von hans Am hilfreichsten 19.03.2014

Es kann so einfach sein.

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.11.2013

Und es bedarf auch nicht vieler Worte. Dieses Buch ist so schön zu lesen und ebenso angenehm zu hören. Es ist ein Buch zum immer wieder lesen, hören, erleben. Es ist ein Buch das man nur empfehlen kann. Und zu guter letzt sei noch darauf hingewiesen... es ist ein Buch! Und was für eines.

6 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Die Insel der besonderen Kinder

  • Miss Peregrine 1
  • Autor: Ransom Riggs
  • Sprecher: Simon Jäger
  • Spieldauer: 11 Std. und 8 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 6.642
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 4.964
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 4.967

Fantasie oder Wirklichkeit? Die Wahrheit über einen Mord und seltsame Kinder: Gruselige Gutenachtgeschichten oder schauerliche Realität? "Die Insel der besonderen Kinder" von Ransom Riggs wirft uns mitten hinein in die unglaublichen Erlebnisse des 15-jährigen Jacob und seines Großvaters Abraham. Was steckt wirklich hinter dieser mysteriösen Insel und den schrecklichen Monstern? Die dichte, undurchschaubare Handlung zieht den Hörer sofort in ihren Bann und hält ihn bis zum letzten Satz gefangen. Verantwortlich dafür ist neben Riggs lebendigem Erzählstil die herausragende Leistung von Sprecher Simon Jäger. Mit verschiedenen Stimmfärbungen unterstreicht er die Wesenszüge der einzelnen Charaktere perfekt und lässt so ein höchst lebendiges Bild in den Köpfen seiner Zuhörer entstehen.

  • 5 out of 5 stars
  • Märchen oder Wahrheit?

  • Von Moni Am hilfreichsten 03.02.2012

Wenn ein Mann nervös wird.

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.11.2012

Das kann verschiedene Gründe haben. Um ein paar Beispiele zu nennen:

1. Die Freundin ist eine Woche überfällig und es werden Überlegungen laut zum Arzt zu gehen und "die Sache mal zu überprüfen".

2. Es ist Dezember, man steht an einem S-Bahnsteig in Berlin, blickt in den stahlgrauen Himmel und fragt sich besorgt ob die Berliner S-Bahn vielleicht dieses Jahr so weitsichtig war im Winter Schneefall zu vermuten, oder ob es wieder zu stundenlangen Ausfällen und Wartezeiten kommt.

oder 3. Ein Buch ist ausgelesen, es war überraschend gut, das Ende war leider relativ offen und man muss nun erst einmal gucken ob es schon eine Fortsetzung des Romans gibt.

So erging es mir mit "Die Insel der besonderen Kinder" von Ransom Riggs. Es sollte ein entspannender Roman sein, ein Snack zwischen zwei ziemlich schwer verdaulichen Schwarten von der die eine ein halbes Lehrbuch war. Ich brauchte leichte Kost und so griff ich zu.

Und ja, es ist leichte Kost. Es ist ein Jugendroman und man merkt es ihm stets an, trotzdem ist er tief genug um darin entspannt zu schwimmen. Die Geschichte ist spannend und abwechslungsreich, wenn auch vorhersehbar und ohne große Überraschungen. Erzählerisch ist Riggs wundervoll und schon der Anfang des Romans lässt den Leser kurzweilig grübeln und entfacht ein neugieriges Interesse an der folgenden Handlung.

Simon Jäger als Sprecher muss man mögen. Ein Freund bezeichnete seine Stimme einmal als "nicht Fleisch und nicht Fisch" und irgendwie hat er recht damit. Bis heute weiß ich nicht ob er es positiv oder negativ meinte. Ich für meinen Teil kann Simon Jäger gut zuhören und das genügt mir.

Einen Stern Abzug gibt es eigentlich nur deswegen weil es eben kein wirklich großartiges Buch ist. Es ist gut, es unterhält einen sehr, für Freunde der phantastischen Belletristik ist es den Kauf auf jedenfall wert. Aber es ist eben "nur" ein gutes Buch. Jedoch mit dem Potential, eine "ausgezeichnete" Buchserie zu werden.

Ich warte gespannt... und nervös.

17 von 23 Hörern fanden diese Rezension hilfreich