PROFIL

Michaela

Lind-Plittersdorf, Deutschland
  • 48
  • Rezensionen
  • 143
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 49
  • Bewertungen
  • Er ist wieder da

  • Autor: Timur Vermes
  • Sprecher: Christoph Maria Herbst
  • Spieldauer: 6 Std. und 51 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 19.302
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 15.542
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 15.464

Adolf Hitler: Mit Charme, Scheitel und Youtube. Er ist wieder da: Adolf Hitler höchstpersönlich. Der Führer ist im globalisierten Deutschland des 21. Jahrhunderts auferstanden und versucht 2011 erneut, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Aber wie erobert ein seit 70 Jahren verstorbener Diktator aus Berlin die Welt zurück? Klar, als Medienstar. Der Führer, der vergeblich seinen Bunker, seine Armee und eine Erklärung sucht, startet eine beachtliche Karriere als Adolf-Hitler-Imitator.

  • 5 out of 5 stars
  • ... die 53. Rezension ...

  • Von Fandorin Am hilfreichsten 13.12.2012

Großartige Parodie

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.02.2013

Die Handlung beschreibt Hitlers Erwachen in unserer heutigen Zeit. Er weiß nicht, was an seinem letzten Tag geschehen ist, und versteht nicht, wie Deutschland sich in all den Jahren so verändern konnte.
Ganz klar, seiner Meinung nach braucht dieses Land erneut seinen Führer und so ist er wild entschlossen, sich um Deutschland zu kümmern und es wieder zu verbessern. Dabei trifft er auf das Fernsehen und Radio, die ihn als einen großen Komödianten feiern und sein Schicksal damit seinen Lauf nimmt.
Wie gesagt es handelt sich hier um eine Parodie und es ist nur logisch, dass gewisse Missstände in Deutschland aufgezählt werden, die Regierung ihr Fett wegkriegt und dass auch an „alte Zeiten“ nämlich die Erinnerungen an Hitlers Zeiten, zur Sprache kommen.
Dies ist ab und an wirklich schwere Kost und man muss sich in Erinnerung rufen, dass diese Parolen zu der Handlung gehören um die Figur Hitler, realistischer scheinen zu lassen.
Christoph Maria Herbst, versteht es fabelhaft die Figuren zu betonen und vor allem Hitler ist ihm hier grandios gelungen. So grandios, dass man als Hörer Gänsehaut bekommen kann!
Wie sollte es auch anderes sein, ist diese Parodie gewürzt mit viel schwarzem Humor und Sarkasmus aber auch mit erschreckend realen Situationen.
Mit 06 Stunden und 51 Minuten hat die Handlung, trotz der gekürzten Lesung, eine gute Länge.
Fazit:
Timur Vermes ist mit „Er ist wieder da“ eine großartige Parodie gelungen, die zwar oft an die Substanz geht, dennoch aber viel Unterhaltung bietet und die, sofern man diesen Humor versteht, die Lachmuskeln überanstrengen kann. In Kombination mit Christoph Maria Herbst als Sprecher, ist dieses Hörbuch für mich eins der besten seit Langem!
Michaela Gutowsky

14 von 17 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Pandemonium

  • Amor-Trilogie 2
  • Autor: Lauren Oliver
  • Sprecher: Annina Braunmiller-Jest
  • Spieldauer: 7 Std. und 28 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 224
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 173
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 172

Die Lena von früher gibt es nicht mehr - die glaubte, was man ihr sagte, und sich gegen die Liebe heilen lassen wollte...

  • 5 out of 5 stars
  • Sehr gelungene Fortsetzung!

  • Von Michaela Am hilfreichsten 27.12.2012

Sehr gelungene Fortsetzung!

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.12.2012

Achtung, da es sich hier um die Fortsetzung von Delirium handelt, sind Spoiler möglich!
Es geht weiter mit Lena. Nachdem sie alles verloren zu haben scheint, wird sie in der „Wildnis“ zu einer bemerkenswerten, starken, jungen Frau.
Sie ist zielstrebig, bereit zu kämpfen und steht für sich und ihren Mitmenschen ein und schließt sich dem Widerstand an.
Weiterhin glaubt und hofft sie, dass Alex überlebt hat …
Als sie für den Widerstand einen jungen Mann beobachten soll, gerät sie in ein gefährliches Chaos für sich selbst und andere …
Gleich zu Beginn fiel mir nicht zuletzt dank der großartigen Betonung von Annina Braunmiller, die melancholische Stimmung in der Geschichte auf.
Lena ist härter geworden, mutiger und selbstbewusster. Jedoch hat man als Hörer oft das Gefühl, das sie andererseits auch gleichgültiger geworden ist. Die Schrecken aus Teil 1 haben ihr definitiv zugesetzt und mir gefiel es gut, dass somit die Protagonistin noch glaubwürdiger dargestellt wurde.
Ich habe regelrecht mitgelitten mit ihr, ihre Sehnsucht nach Alex und ihrer Mutter, die Erinnerungen an ihr altes Leben, den Versuch noch mal von vorne zu beginnen.
All dies machte die Fortsetzung nicht nur spannender, sondern auch bedrückender.
Die Sprecherin trifft wirklich stets die richtige Tonlage um die Geschichte „echt“ wirken zu lassen und vermittelt mit viel Feingefühl auch die Stimmungslage zwischen den Zeilen.
Oft erlebt man bei Trilogien ja das ausgerechnet der zweite Teil, der schwächste ist. Dies wiederum kann ich hier nicht bestätigen, mir gefiel er sogar besser als Delirium. Obwohl ich das Ende von Band 2 erahnte, bleibt es dennoch spannend und ein fieser Cliffhanger.
Dass es sich hier um die gekürzte Fassung handelt, hat mir weniger gestört. Im Gegenteil, es fiel mir gar nicht auf.
Fazit:
Die Fortsetzung kann sich definitiv sehen lassen. Sie ist bedrückend und spannend, weil sie Lenas weitere Entwicklung sehr authentisch vermittelt. Mir hat es sehr gut gefallen und ich bin tierisch gespannt drauf, wie Teil 3 ausgehen wird!
Michaela Gutowsky

5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Luftkurmord Titelbild
  • Luftkurmord

  • Autor: Elke Pistor
  • Sprecher: Ursula Berlinghof
  • Spieldauer: 7 Std. und 59 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    3.5 out of 5 stars 18
  • Sprecher
    3.5 out of 5 stars 6
  • Geschichte
    3 out of 5 stars 6

Sie ist jung. Sie ist einsam. Und sie ist tot. Der Schock über den vermeintlichen Selbstmord der Stadtangestellten Regina Brinke sitzt tief...

  • 5 out of 5 stars
  • So sollten Krimis sein

  • Von Michaela Am hilfreichsten 21.11.2012

So sollten Krimis sein

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.11.2012

Achtung, da es sich hier um den dritten Teil der Reihe mit Kommissarin Ina Weintz handelt, sind Spoiler möglich.
Gemünd ist in heller Aufregung. Nicht weil die Stadtangestellte Regina Brinke, Selbstmord begangen haben soll, sondern eher, weil gegen einen geplanten Wiederaufbau eines historischen Hotels mitten im Nationalpark, protestiert wird.
Kommissarin Ina Weintz hat alle Hände voll zu tun. Nicht nur in ihrem Privatleben geht es hoch her, auch beruflich treibt sie einiges fast zur Verzweiflung.
Mir hat dieses Hörbuch richtig gut gefallen, denn die Sprecherin Ursula Berlinghof versteht es, gekonnt bestimmte, wichtige Situationen, so zu betonen, dass man sie sich beim Zuhören bildlich vorstellen und nachvollziehen kann. Dies liegt nicht zuletzt auch an der wunderbaren regionalen Beschreibung von Elke Pistor. Zudem versteht sie es, einen Kriminalroman, interessant und stichfest aufzubauen, sodass er keineswegs langweilig wird, selbst wenn die Spannung mal einige Zeit ausbleibt.
Ihre Charaktere sind allesamt sehr gut ausgearbeitet. Ina Weintz war mir recht sympathisch, obwohl sie oft etwas launisch und unsicher vorkam. Auch ihre Kollegin bekam von mir sehr viel Beachtung, wobei dies erst mal negativ ausfiel, da auch sie mit all ihren Charaktereigenschaften gut dargestellt wurde.
Der Aufbau des Krimis gefiel mir sehr gut, zunächst einmal wird der Hörer mit dem Selbstmord von Regina Brinke konfrontiert. Im Hintergrund spielen 3 kleine Mädchen eine wichtige Rolle, deren Handlungsstrang später mit der eigentlichen Handlung zusammengeführt wird.
Natürlich mischen hier politische Themen und auch das Privatleben der Ermittlerin mit doch genau das war es, was mich für diesen Krimi so begeistern ließ.
Es muss gar nicht immer viel Blut vergossen werden, um den Krimifan einfach mal mitfiebern zu lassen.
Natürlich war einiges vorhersehbar und dennoch gab es viele Situationen, in denen ich mit raten konnte und mir meiner Sache sicher war, um letztendlich doch zu merken, dass Elke Pistor mich auf den Holzweg führt.
Auch die Länge des Hörbuches, welches nicht gekürzt war, war sehr angenehm.
Die 7 Stunden und 58 Minuten vergingen wie im Flug und ich hätte noch Stunden weiter hören können.
Fazit:
Ein toller Hörbuchkrimi, der nicht nur Fans der Eifel, sondern generell Krimifans begeistern kann.
Auch wenn es sich hier um den dritten Teil der Reihe handelt, war es für mich kein Problem, schnell in die Handlung reinzufinden. Es gibt auch kurze Rückblenden in das Leben von Ina Weintz, die den Einstieg mitten in die Reihe erleichtern.
Gesamtwertung: 5/5 Sterne
Michaela Gutowsky

3 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Das Mädchen auf den Klippen

  • Autor: Lucinda Riley
  • Sprecher: Simone Kabst
  • Spieldauer: 11 Std. und 41 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.233
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 760
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 757

Mit gebrochenem Herzen sucht die Bildhauerin Grania Ryan Zuflucht in ihrer irischen Heimat. Bei einem Spaziergang an der Steilküste von Dunworley Bay...

  • 3 out of 5 stars
  • Schöne Geschichte, aber....

  • Von Beate Am hilfreichsten 29.05.2012

Ein guter Familienroman

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.07.2012

Nachdem Granias Beziehung zu ihrem Verlobten Matt in einer schweren Krise steckt, flieht sie von New York nach Irland, um sich dort bei ihrer Familie eine Auszeit zu gönnen.
Während eines Spazierganges sieht sie ein junges Mädchen das sich ziemlich seltsam benimmt. Grania lernt Aurora jedoch näher kennen und schließt sie in ihr Herz.
Damit nimmt Granias Leben und das aller Beteiligten einen ungeahnten Lauf mit vielen Überraschungen und Wendungen, deren Fäden teilweise schon in der Vergangenheit gezogen wurden.
Simone Kabst hat eine recht angenehme Stimme und konnte die Geschichte gut betonen. Ab und an fand ich es etwas zu übertrieben und nervig wenn Aurora zum Beispiel um etwas „bettelte“.
Die Handlung wird in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erzählt. Durch diesen Perspektivwechsel sind mir schon kleinere Verwechslungen passiert, wenn ich kurz abgelenkt war und nicht genau zuhörte. Durch die unterschiedlichen Namen findet man jedoch schnell wieder in die Handlung zurück.
Es war interessant die Entwicklung der Geschichte zu verfolgen, manches war vorhersehbar, anderes wiederum überraschte mich.
Durch die immer wieder angedeutete Vergangenheit von Granias Mutter, bekommt die Handlung auch einen leicht mystischen Touch, der sich jedoch nicht festigen kann.
Es gibt Anfangs viele Anspielungen, dahingeworfene Bemerkungen um einen alten Fluch und oft dachte ich, nu mach schon, klär es endlich auf.
Spannend ist die Geschichte definitiv nicht aber sie ist gemütlich und harmonisch und schaffte es mich mit all den verschiedenen Charakterbeschreibungen zu fesseln.
Zwischendurch erschien es mir allerdings etwas langatmig und zu wiederholend.

Fazit:
Lucinda Riley konnte mich schon mit „das Orchideenhaus“ als Hörbuch überzeugen und auch diese Geschichte hier, gefiel mir gut.
Ein guter Familienroman, dessen Fäden der Vergangenheit bis in die Gegenwart reichen und dort ein großes emotionales Chaos verursachen. Eine harmonische Geschichte voller Liebe und Sehsucht,
manchmal etwas übertrieben aber dennoch schön.
Gesamtwertung:4/5 Sterne
Michaela Gutowsky

  • Das Lufer-Haus

  • Autor: Kai Schwind
  • Sprecher: Uve Teschner, Gabriele Blum, Oliver Siebeck, und andere
  • Spieldauer: 2 Std. und 4 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 148
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 80
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 79

Ein parapsychologisches Forscherteam verbringt einige Tage im legendären Schweizer Spukhaus der Familie Lufer und verschwindet daraufhin spurlos...

  • 5 out of 5 stars
  • Sehr spannend aber leider zu kurz :O))

  • Von Michaela Am hilfreichsten 30.04.2012

Sehr spannend aber leider zu kurz :O))

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.04.2012

Zum ersten Mal habe ich mir ein „Hörspiel“ angehört und war schon gespannt wie ich mit der Geschichte, sowie auch ihren verschiedenen Sprechern zurechtkommen würde.
Ich war gespannt, ob das Lufer-Haus meine Erwartungen, an einen gruseligen Inhalt wirklich erfüllen konnte.
Zunächst bekommt der Hörer mit, wie die Forscher sich zusammenfinden, den Aufenthalt planen und diskutieren. Es wird oft durcheinandergeredet, dennoch versteht man jedes Wort und kann der Handlung folgen. Dank der großartigen Darstellung der Charaktere spürt der Hörer auch gleich die ersten Spannungen und Reibereien.
Auch die Atmosphäre bleibt durchweg spannend und ein wenig mystisch. Zwischendurch verspürte ich eine leichte Gänsehaut, da der gruselige Effekt sich schnell einstellte und auch blieb.
Wie bereits erwähnt, ist die Betonung der verschiedenen Personen gut gelungen und ließ die Figuren glaubwürdig erscheinen. Ich konnte mir die Handlung samt dem Haus sehr gut visualisieren.
Leider ist die Spiellänge aber deutlich zu kurz. Ich hätte unheimlich gerne weitergehört und war nach den 2 Stunden Spieldauer eher enttäuscht, dass es schon vorbei war.

Fazit:
Endlich mal nach langer Zeit wieder ein gelungenes gruseliges Hörbuch ohne viel Gemetzel und Ekelszenen. Das Lufer-Haus konnte mir einen wirklichen Grusel vermitteln, den ich die 2 Stunden in vollen Zügen genossen habe.
Schade, dass die Spieldauer nur so kurz war. Ich hätte gerne mehr davon!
Gesamtwertung:5/5 Sterne
Michaela Gutowsky

8 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Ruht das Licht Titelbild
  • Ruht das Licht

  • Autor: Maggie Stiefvater
  • Sprecher: Annina Braunmiller, Max Felder
  • Spieldauer: 6 Std. und 17 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 37
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 7
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 7

Grace und Sams Liebe steht unter einem schlechten Stern. Sam, für Grace zum Menschen geworden, fühlt wie der Wolf in ihr immer stärker wird...

  • 5 out of 5 stars
  • Toll

  • Von Astrid Letannas Bücherblog Am hilfreichsten 25.09.2011

Nicht so fesselnd wie der erste Band aber immer noch wunderschön

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.04.2012

Achtung, da es sich hier um den zweiten Teil handelt, ist die Gefahr des Spoilerns möglich.
Mit dem zweiten Teil knüpft Maggie Stiefvater nahtlos an den ersten Teil an. Sam und Grace sind noch immer sehr verliebt ineinander, dennoch bleibt ihnen kaum Zeit ihre Liebe zu genießen. Während Grace sich immer mehr ihrem Wolf in ihr stellt, muss Sam zusehen, dass er den neuen Wolf „Cole“ im Blick behält, der aufgrund seiner egoistischen und skrupellosen Handlungen alle in Gefahr bringt.
Gleich zu Beginn spürt man das Sam und Grace sich voneinander zu distanzieren scheinen. Grace hat Angst den Wolf in ihr nicht mehr bekämpfen zu können und spürt ihre immer stärker werdende Sehnsucht nach den Wölfen.
Sie ist voller Geheimnisse und lässt nur den Hörer an ihren Gedanken teilhaben. Auch ihre Eltern funken schwer in die Beziehung.
Isabell kommt etwas mehr zum Vorschein war mich persönlich sehr erfreute. Ich mag ihre sarkastische und zeitweise auch traurige Art. Auch der neue Wolf Cole steckt im Mittelpunkt der Geschichte, sodass man zeitweise das Gefühl bekommen kann, dass Sam und Grace eher am Rande mitspielen.
Es wird definitiv spannend, zieht sich zeitweise aber auch etwas, sodass ich recht froh war, die gekürzte Fassung gehört zu haben.
Während mich beim ersten Band das Feingefühl der Geschichte fasziniert hat, fehlte es mir im zweiten Teil etwas zu sehr.
Diesmal ist die Geschichte allerdings auch melancholischer und dramatischer, stand vorher die Liebe im Vordergrund, scheint es hier eher die Distanz der Beiden zu sein.
Die Spieldauer der gekürzten Downloadversion von 05 Std. und 14 Min. fand ich daher auch ausreichend.

Fazit:
Auch der zweite Teil gefiel mir, konnte mich allerdings nicht so faszinieren wie der erste Band.
Diesen hier fand ich eher dramatischer dennoch aber interessant, da hier noch andere Figuren im Mittelpunkt standen.
Ich freu mich schon auf den dritten Teil und bin gespannt, wie es weiter gehen wird.

Gesamtwertung: 4/5 Sterne
Michaela Gutowsky

  • Die Gemeinschaft der Drei

  • Alterra 1
  • Autor: Maxime Chattam
  • Sprecher: Timmo Niesner
  • Spieldauer: 9 Std. und 57 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 377
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 118
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 116

Niemand sah ihn kommen, plötzlich war er über der Stadt: ein unheimlicher, eisig kalter Sturm. Als der 14-jährige Matt die blauen Blitze bemerkt, will er seine Eltern warnen - doch es ist bereits zu spät! Matt wird von einem Bltz getroffen und verliert das Bewusstsein. Als er wieder aufwacht, ist er allein. Seine Eltern sind verschwunden, ebenso die Nachbarn und die Menschen auf den Straßen... Was ist geschehen?

  • 5 out of 5 stars
  • Alterra. Die Gemeinschaft der Drei - Teil 1

  • Von Andrea - Buechereule.de Am hilfreichsten 02.05.2010

Fantastischer Jugendroman

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.02.2012

Nachdem ich so oft, über positive Meinungen zu Alterra gestoßen bin, habe ich mich an das Hörbuch gewagt.
Matt und Tobias sind noch Kinder, die langsam erwachsen werden wollen. Sie haben Träume und auch Probleme, die das Teenageralter so mit sich bringen kann. Jedoch stützen sich beide in ihrer Freundschaft sehr.
Als die zwei Jungs, nach dem Sturm, auf sich alleine gestellt sind, begeben sie sich gemeinsam auf die Suche nach weiteren Menschen. Durch ihre Freundschaft machen sie sich gegenseitig Mut und beschützen sich.
So beginnt dann das eigentliche Abenteuer.
Die Welt, die sie nach dem Sturm vorfinden, hat sich verändert. Die Erwachsenen sind gefährlich und die Kinder müssen zusammen halten, um sich in dieser Welt zu Recht zu finden und zu überleben.
Alterra hat eher einer ernste Handlung, es regt aber durch diesen Inhalt auch Erwachsene zum Nachdenken kann.
Jedoch hätte ich mir hier etwas mehr Fantasie gewünscht. Irgendwie störten mich die einfachen, fantasielosen Namen für bestimmte Gruppierungen, das machte auch mich eher einen lieblosen Eindruck,
Für kleinere Kinder wären diese Bezeichnungen ja noch okay gewesen, aber ich denke, Alterra spricht eher die Jugend an, denn für Kinder ist es zeitweise zu hart.
Zwischendurch war es richtig spannend und interessant und schaffte es so, mich für einige Minuten mit zu reißen.
Der Sprecher hat die Geschichte sehr gut besprochen, seine Stimme ist angenehm und es hat Spaß gemacht ihm zuzuhören.
Mit ca. 09 Stunden und 57 Minuten hat das Hörbuch genau die richtige Länge für mich.

Fazit:
Alterra regt zum Nachdenken an. Wer Lust hat, sich ein fantastisches Hörbuch anzuhören, das eher die Jugend anspricht und etwas ernster ist, sollte sich den ersten Teil dieser Reihe, auf jeden Fall, anhören. Es lädt ein, aus dem Alltag abzutauchen. Meine Erwartungen konnte es leider nicht erfüllen, dennoch ist es interessant und zeitweise richtig spannend.
Michaela Gutowsky

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Der Sturm

  • Das Tal 1.03
  • Autor: Krystyna Kuhn
  • Sprecher: Franziska Pigulla
  • Spieldauer: 4 Std. und 46 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 84
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 43
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 43

Es ist Winter und ein Sturm zieht im Tal auf. Nur wenige Studenten sind über das Wochenende im College zurückgeblieben. Doch als die Wetterverhältnisse sich zuspitzen, werden Rose, David und die anderen von der Außenwelt abgeschnitten. Kurz darauf beginnt ein Unbekannter, ein perfides Spiel mit ihnen zu treiben. Was versteckt sich in dem abgeschlossenen Kellerraum neben dem Computer Department?

  • 5 out of 5 stars
  • Eine süchtig machende Serie - Teil 3....

  • Von Andrea - Buechereule.de Am hilfreichsten 30.04.2011

Perfekt!

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.02.2012

Man sollte ja meinen, dass sich eine Story mit jedem weiteren Teil nur unnötig in die Länge zieht und an Spannung verliert. So aber nicht beim dritten Teil der „Tal-Reihe“ von Krystyna Kuhn!
Denn in diesem Teil legt sie mit der Spannung erst richtig los. Einige der Studenten schaffen es, aufgrund eines Schneesturmes, nicht aus dem College heraus und sitzen dort scheinbar fest.
Wäre an sich nicht so dramatisch, würden sich dort nicht die Ereignisse überschlagen und die Studenten in noch größerer Gefahr schweben als in den ersten beiden Teilen.
Die Vergangenheit holt die Studenten ein und nimmt auch Bezug auf die ersten beiden Teile der „Tal – Reihe“.
Es wird nicht nur mysteriöser, sondern auch gewaltsamer im Tal und die Sprecherin Franziska Pigulla entführt mit ihrer Stimme und der wirklich perfekten Betonung, den Hörer in die Geschichte des Solomon-Colleges!
Während ich dieses Hörbuch hörte, schneite es auch bei mir draußen und ich gebe ehrlich zu, ich war dermaßen gebannt von der Spannung, das es schon fast unangenehm war.
So deutlich wird der Sturm und seine Folgen beschrieben, dass der Hörer das Gefühl hat, selbst dort anwesend zu sein und fliehen zu wollen!
Der Spannungsbogen baut sich von Minute zu Minute auf und hält sich dann die gesamtem 4 Stunden und 46 Minuten. Hier hatte ich nun nicht unbedingt das Gefühl ein gekürztes Hörbuch zu hören, war aber irgendwie traurig, dass der Teil so schnell zu Ende gehört war und ich nun solange auf Teil 4 warten muss.
Hier ein großes Lob an Krystyna Kuhn, denn ich finde, dass diese Reihe nicht so schnell „verbraucht“ wirkt wie es oft der Fall bei mehreren Teilen ist.
Im Gegenteil, mit jeder Folge machen Krystyna Kuhn und Franziska Pigulla, Lust auf mehr.
Selten können mich Hörbucher derart fesseln und ich empfehle wirklich jedem diese Hörbücher, wenn er einen Jugendroman gemischt mit Mistery hören/lesen möchte.

Fazit:
Krystyna Kuhn hat mich auch mit dem dritten Teil der Tal-Reihe überzeugt.
Eine perfekte Geschichte, mit einer tollen Sprecherin, bilden ein Hörbuch das voller Spannung ist und man immer weiter hören möchte.
Ich hoffe Teil 4 erscheint schnellstens als Hörbuch und freue mich auf das Solomon-College und seine Geheimnisse!
Michaela Gutowsky

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Fillory. Die Zauberer Titelbild
  • Fillory. Die Zauberer

  • Autor: Lev Grossman
  • Sprecher: Stefan Kaminski
  • Spieldauer: 7 Std. und 40 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    3.5 out of 5 stars 49
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 32
  • Geschichte
    3.5 out of 5 stars 32

Quentin Coldwater langweilt alles außer Fillory, das magische Land aus den Büchern, die er liebt...

  • 4 out of 5 stars
  • Fantastisch mit vielen Facetten

  • Von Michaela Am hilfreichsten 17.02.2012

Fantastisch mit vielen Facetten

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.02.2012

Bei diesem Hörbuch wird der Hörer in eine fantastische und magische Welt entführt. Der Protagonist Quentin, liebt die magische Welt Fillory in seinen Büchern. Er bereitet sich gerade auf eine Prüfung vor, als er sich plötzlich, mir nichts dir nichts, in einer magischen Welt außerhalb Brooklyns wiederfindet. Zusammen mit anderen Schülern, die die Chance erhalten Magie auf dem Brakebills College zu lernen. Sein Traum wird also wahr, er wird Magier. Doch schnell müssen er und seine Freunde erkennen, dass Magie nicht nur zauberhaft ist und das Leben verschönt, sondern das es noch viel härtere und grausame Dinge gibt, vor allem im Fillory. Auch müssen sie erkennen, dass das erwachsen werden gar nicht so einfach und toll ist, wie erwartet.
Soviel zur Handlung die allerdings reichlich Potential bietet um das Abenteuer auszuschmücken.
Es gibt übrigens 3 Handlungsorte in der Geschichte.
Zum einen die „reale Welt“ in Brooklyn, über die anfangs und in den Ferien berichtet wird.
Dann das Brakebills College, das ca. die erste Hälfte des Hörbuches in Anspruch nimmt. Und zum Schluss, Fillory selbst.
Lev Großman hat hier einen Jugendroman für ältere Jugendliche und Erwachsene geschrieben. Er verbindet gekonnt die magische, fantastische Welt, mit der Grausamkeit des erwachsen Werdens, dem Herzschmerz, Betrug und Verrat. Auch zeigt er, dass ein Traum nicht immer traumhaft bleiben muss, sondern sich ins Gegenteil entwickelt.
Fillory hat einige härtere und blutige Szenen und auch vor dem Sex macht Lev Großman nicht halt.
Das ist für mich auch einer der wenigen Kritikpunkte für dieses Hörbuch.
Zum einen fand ich einige besprochene Sexszenen etwas zu übertrieben. Sie störten mich ein wenig, denn so genau wollte ich es, in einem Fantasyhörbuch, nicht wissen. Zum anderen hatte ich ab und an das Gefühl, die Geschichte plätschert dahin, während die Jugendlichen versuchen Fillory aufzusuchen.
Der Sprecher Stefan Kaminski hat dieses Hörbuch allerdings gut betont und nur zwei Stellen empfand ich als etwas unangenehm in der Betonung, nämlich die, als ächzende Wesen in Fillory auftauchten.

Fazit:
Ein toller Fantasyroman mit vielen Facetten. Breit gefächert, bietet er spannende Unterhaltung. Die gekürzte Fassung störte mich nicht, wobei es vielleicht an den falschen Stellen gekürzt wurde.
Mir hat Fillory insgesamt ganz gut gefallen und ich kann mir vorstellen, dass es noch weitere Teile geben wird.
Michaela Gutowsky

4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Der Hypnotiseur

  • Joona Linna 1
  • Autor: Lars Kepler
  • Sprecher: Simon Jäger
  • Spieldauer: 18 Std. und 20 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 3.315
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 2.328
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 2.320

Vor den Toren Stockholms wird an einem Sportplatz die Leiche eines brutal ermordeten Mannes entdeckt. Kurz darauf werden Frau und Tochter ebenso bestialisch getötet aufgefunden. Offenbar wollte der Täter die ganze Familie auslöschen. Doch der Sohn überlebt schwer verletzt. Als Kriminalkommissar Joona Linna erfährt, dass es ein weiteres Familienmitglied gibt, eine Schwester, wird ihm klar, dass er sie vor dem Mörder finden muss. Er setzt sich mit dem Arzt und Hypnotiseur Erik Maria Bark in Verbindung. Er will, dass Bark den kaum ansprechbaren Jungen unter Hypnose verhört. Bark hatte sich jedoch wegen eines traumatischen Erlebnisses geschworen, niemals mehr zu hypnotisieren. Aber es geht hier um ein Menschenleben. Es gelingt ihm schließlich, den Jungen zum Sprechen zu bringen. Was er dabei erfährt, lässt ihm das Herz gefrieren...

  • 4 out of 5 stars
  • Joona Linna ist mein Held

  • Von Die Bücher-Eule Am hilfreichsten 19.03.2012

Zu langatmig

Gesamt
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.02.2012

Leider konnte dieses Hörbuch meine Erwartungen ganz und gar nicht erfüllen. Es grenzt an ein Wunder, das ich die vollen 18 Stunden durchgehört habe, obwohl ich es mehrfach wütend und enttäuscht abbrechen wollte.
Wäre da nicht diese Handlung gewesen …
Die Grundidee für die Geschichte des Hypnotiseurs ist ganz klar gelungen. Lars Keppler hat hier mehrere verschiedene Handlungen und Perspektiven zu einer Gesamthandlung zusammenfließen lassen und daraus einen recht guten Thriller gemacht.
Jedoch war mir das Hörbuch absolut zu lang und hätte meines Erachtens an mehreren Stellen gekürzt werden sollen, um es nicht so langatmig erscheinen zu lassen.
Das Hörbuch war teilweise sehr spannend, viel dann aber wieder in den gewohnten Trott, bei dem ich mir oft dachte: „Meine Güte, geht’s noch“?!
Selten sind mir Protagonisten derart unsympathisch! Wäre da nicht noch der Kommissar Joona Linna, ich hätte wirklich aufgegeben!
Der Hypnotiseur als Figur wurde für mich völlig jämmerlich dargestellt, seine Frau ebenso. Die halbe Geschichte besteht aus den Eheproblemen der beiden und der Tablettensucht von Erik Maria Bark.
Als wäre das nicht schon Strafe genug, wurde ich auch noch mit den sexuellen Bedürfnissen der Protagonisten konfrontiert, die einfach nur billig und lächerlich wirkten.
Erotik und Sex meinetwegen dann aber doch bitte etwas stilvoller verpackt.
Ich meine was soll das? Warum nimmt man einer Geschichte, die recht viel Spannung verspricht, derart den Spannungsbogen und ihre Glaubwürdigkeit?
Teilweise wird es auch mal blutig und man scheint überrascht von dem plötzlich schaurigen Verlauf.
Oft wurde ich auch zum Nachdenken verleitet, ob denn nun der Täter derjenige oder der andere sein könnte.
Ganz klar möchte ich hier aber eine Lanze für den Sprecher Simon Jäger brechen.
Allein seine Stimme, die so angenehm und beruhigend ist, ist es wert das Hörbuch weiter durchzuhalten und zu zuhören.
Simon Jäger trifft wirklich immer den richtigen Ton und selbst als er das Singen des Kommissaren Joona Linna imitiert, habe ich amüsiert zugehört.

Fazit:
Das Hörbuch hat zwar meine Erwartungen nicht erfüllen können aber ich denke dies lag hauptsächlich an der Länge. Als wirklich spannenden Thriller kann ich es hier nicht einordnen. Wer sich dennoch ran wagt, sollte meiner Meinung nach die gekürzte Version hören und man kann nur hoffen, dass es dann an den richtigen Stellen gekürzt wurde.
Michaela Gutowsky

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich