PROFIL

Claudia

  • 11
  • Rezensionen
  • 25
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 81
  • Bewertungen

Langweilig

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.02.2012

Man nehme einen Teil Charlaine Harris, ein wenig Joanne K. Rowling, dazu einen grösseren Schuss Stephenie Meyer und eine Prise Anne Rice. Die vielversprechende Mischung rüttle und schüttle man kräftig durcheinander, ziehe das Ergebnis auf 800 Seiten Länge und packe all das in ein ansprechendes Äusseres. So in etwa hatte ich mir das vorgestellt.

Soweit, so gut......

Gleich zu Beginn der Geschichte sieht man es vor sich, das Objekt der Begierde; das magische in Leder gebundene und mit einem Bann belegte Manuskript. Es wird das Leben der Protagonistin, Diana, verändern und die Leserschaft des Buches beschäftigen; lange beschäftigen. Ganz bewusst habe ich das Wort „beschäftigen“ gewählt. Denn in Atem gehalten, haben mich die Geschehnisse zwischen diesen Buchdeckeln nicht. Vorab bemerkt: Ich hatte grosse Erwartungen an „die Seelen der Nacht“. Der Einstieg in die Geschichte fühlt sich angenehm gemächlich an. Erst einmal ankommen, in der Welt dieser verschiedenen Wesen, die sich so selbstverständlich unter Menschen bewegen. Die Vorgeschichte von Diana scheint recht interessant zu sein, ist sie doch der hochintelligente Spross einer alten Hexen-Dynastie und verdient ihre Brötchen ganz bürgerlich als Historikerin. Dass sie magische Fähigkeiten hat, weiss sie,; nutzen will sie diese Gabe aber nicht. Das klingt doch schon mal sehr sympathisch. Die Sympathie verfliegt leider bald; sehr bald.

Vorhang auf für Matthew, 1500 Jahre alter Vampir, fantastisch schön, fantastisch allwissend, fantastisch, fantastisch. Kaum hat Amor seinen Pfeil auf Diana Bishop‘s helles Köpfchen abgeschossen, scheinen ihre Hirnzellen zu schrumpfen. Von da an stellt sie ihr Licht unter den Scheffel und hat nur eins im Sinn: Matthew hier, Matthew da.

Das magische Manuskript weckt Begehrlichkeiten in den verschiedenen magischen Volksgruppen und so bleibt es nicht aus, dass Diana in Gefahr gerät. Spannung liegt in der Luft. Leider verfängt sich die Autorin in langatmigen Beschreibungen und Wiederholungen. Weder Inhalt noch Schreibstil haben mich zu fesseln vermocht. Eintauchen in die von Deborah Harkness geschaffene Welt war mir nicht möglich und ich habe in der Hälfte der Geschichte aufgegeben. Sie war einfach zu langweilig.

ein Ohrenschmaus

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.04.2011

Grandios wie Walter Moers mit der Sprache umgeht. Seine Wortkreationen sind unglaublich.

Erst war ich skeptisch, ob ein anderer als Dirk Bach Moers-Geschichten vortragen kann. Aber Andreas Fröhlich hat die Aufgabe grossartig gemeistert. Ein absoluter Ohrenschmaus!

tragisch und komisch zugleich

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.04.2011

Tragisch und komisch zugleich. Normalerweise mag ich Katharina Thalbach als Hörbuchsprecherin so gar nicht. Sie liest mir in der Regel zu schmalzig. Aber bei diesem Hörbuch passt sie wie es kaum eine andere es könnte.

Das Herzenhören Titelbild

herzzereissende Geschichte, fantastisch vorgetragen

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.04.2011

Auf der Suche nach ihrem vor vier Jahren spurlos verschwundenen Vater macht sich Julia Win auf nach Birma. Ob sie bei dieser Suche erfolgreich ist, sei hier wegen der Spoilergefahr dahingestellt. Aber was sie findet, verrate ich gern. Es ist eine herzzerreissende Liebesgeschichte. Ich fand bereits das Buch absolut berührend. Gelesen von Bernd Rumpf und Nadja Schulz-Berlinghoff geht es direkt ins Herz.

Grandios!

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.04.2011

Naturkatastrophen und Kriege haben Nordamerika zerstört. Daraus entstanden ist eine neue eigene Welt: Panem, aufgeteilt in dreizehn Distrikte und unerbittlich geführt und unterdrückt vom Kapitol, der Regierung. Dort leben die Menschen im Überfluss während in den einzelnen Distrikten das Überleben schwierig ist. Distrikt 13 scheint nach einem blutigen Aufstand nicht mehr zu existieren. Als Demonstration der totalen Macht führt das Kapitol jährlich die sogenannten Hungerspiele durch. Dabei werden jeweils zwölf Jungen und zwölf Mädchen aus den einzelnen Distrikten zu einer perfiden und letztlich für 23 dieser jungen Menschen tödlichen Jagd ausgelost. Von den Spielmachern ausgedacht und von ganz Panem am Fernseher beobachtet. Ein Entrinnen gibt es nicht, wenn der Überlebenskampf zu langweilig wird, greifen die Spielmacher mit Manipulationen ein. Am Ende überlebt nur einer.

Als Katniss' kleine Schwester, Prim, für die Hungerspiele ausgelost wird, meldet sie sich an deren Stelle und geht gemeinsam mit Peeta, ihrem männliche Pendant aus Distrikt zwölf, in die Arena. Der Überlebenskampf beginnt. Jeder gegen jeden, bis aufs Blut, in unwirtlichem Gelände, geplagt von Hunger und Durst. Als Peeta ihr das Leben rettet und seine Zuneigung zu ihr signalisiert, wird alles noch komplizierter als es sowieso schon ist. Kann sie ihm trauen? Was empfindet sie für ihn? Und was, wenn am Ende nur noch sie beide übrig wären?

Bücher, die mich so sehr begeistern, lasse ich mir gerne auch vorlesen. Das hat mich zu diesem Hörbuch greifen lassen. Mit der Sprecherin, Maria Koschny, hat der Oetinger-Verlag einen echten Glücksgriff gemacht. Sie liest die Katniss nicht, sie schlüpft völlig in Katniss' Haut. Die Art, wie sie spricht, hat etwas latent Schmerzliches; hat eine leise Verzweiflung, die aber nie in völlige Hoffnungslosigkeit abrutscht. Eine echte Meisterleistung! Ein zusätzliches Highlight ist die musikalische Untermalung der Lesung.

Fazit: Grandios!

rundum vergnüglich

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.04.2011

Selten habe ich bei einem Hörbuch so gelacht. Ich selber habe vor vielen Jahren in eine italienische Familie eingeheiratet und habe die eine oder andere Situation - natürlich in abgeschwächter Form - auch schon so erlebt. Ich sehe Jan Weiler förmlich vor mir, wie er verzweifelt vor dem Teller mit Tintenfischen sitzt, die er nicht essen kann weil sie so „spermatisch" schmecken; oder wie er von Nonna Anna ständig liebevoll in die Wange gezwickt wird.

Fazit: Ein rundum vergnügliches Hörbuch ganz besonders für alle, die schon ganz persönliche Erfahrungen mit der italienischen Lebensart gemacht haben.

herrlich schr?g

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.04.2011

herrlich schr?ges und kurzweiliges H?rspiel.

im wahrsten Sinne des Wortes fantastisch!

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.04.2011

Eine Rezension mit einem Überblick über die Handlung in diesem Hörbuch zu schreiben, dürfte einer Strafarbeit gleichkommen; darum zum Inhalt nur so viel: Hildegunst von Mythenmetz, seines Zeichens Nachwuchsdichter, erbt von seinem Dichtpaten das unfassbar grossartige Manuskript eines unbekannten Schriftstellers. Hildegunst MUSS wissen, welcher Künstler diesen Schatz geschrieben hat und macht sich auf die Suche.

Wie auch in seinen anderen Zamonien-Romanen wirft Moers nur so mit Wortkreationen um sich. Ich nenne hier nur einige wenige: Da hören wir von Büchern mit Lesebändchen, die ihre Leser erwürgen; da begegnen uns Schrecksenprophezeiungen; da gibt es nattifftoffische Beamte, die nach Buchhändlern ohne Nafftifftoffenlizenz fahnden und so weiter und so fort.

Die Geschichte ist grandios; sie ist vollkommen schräg ohne albern zu sein; Die fehlenden Illustrationen macht Dirk Bach spielend wett. Was dieser Sprecher hier abliefert ist magisch. Wenn im gedruckten Buch nur halb so viele Bilder auftauchen wie vor meinem inneren Auge, dann muss es mindestens hundert Kilo schwer sein. Ganz ehrlich, wer nach diesem Hörbuch nicht überzeugt ist, dass Zamonien irgendwo da draussen wirklich existiert, dem, ja dem ist wirklich nicht zu helfen.

unerträglich

Gesamt
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.04.2011

Dieses Hörbuch mochte ich mir nicht länger als eine Viertelstunde anhören Es fühlte sich an, wie eine dieser unterirdischen Sitcoms im Privatfernsehen. Darum Fazit: Nichts für mich.

Wundervoll!

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.04.2011

„Wörter sind wie Schachteln, in die man seine Gedanken einsortiert, um sie den anderen besser präsentieren zu können." Unterschiedlicher könnten sie nicht sein; die beiden Protagonisten dieser zauberhaften Geschichte. Germaine, der sich mit schmalem schulischem Rucksack ausgestattet als Hilfsarbeiter durchs Leben schlägt und Margueritte, die kultivierte alte Dame. Die beiden verbindet erst einmal nur eines: Die Faszination für die Tauben im Park. Über diese Gemeinsamkeit kommen sie erstmals miteinander ins Gespräch. Ich sehe die beiden förmlich vor mir, wie sie nebeneinander auf der Parkbank sitzen und die Tauben zählen. Germaine, der riesige breitschultriger Kerl mit ruppiger Sprache; Margueritte, die zierliche grauhaarige Dame mit ihrer gewählten Ausdrucksweise. Die beiden beschenken sich gegenseitig mit etwas, was es nirgends zu kaufen gibt; mit Zeit. Und weil Germaine zum ersten Mal in seinem Leben echte Aufmerksamkeit erhält, lässt er sich ganz mutig auf ein Abenteuer ein. Auf das Abenteuer, sich mit Wörtern zu beschäftigen, mit Sätzen, mit Büchern. Und ihm dabei zuzusehen ist ist einfach wunderbar. Zu verfolgen, wie sein inneres Auge anfängt Bilder zu produzieren während er sich erst von Margueritte vorlesen lässt und später dann alleine liest, erzeugt Gänsehaut. Wir alle, die Bücher lieben, kennen dieses Kopfkino und mal ehrlich, wie oft wünschen wir uns, dieses Gefühl jemandem vermitteln zu können, der mit Büchern nichts anfangen kann? Margueritte hat diese Fähigkeit und macht Germaine's Leben auf ihre ganz eigene Art um so vieles reicher und versetzt ihm letztendlich Flügel.

Das Hörbuch - fantastisch gelesen von Stephan Benson - hat mich genau so begeistert wie zuvor schon das Buch. Einen passenderen Sprecher hätte man wohl kaum finden können. Vor meinem inneren Auge sind sehr schnell Bilder von diesem grossen, schwerfälligen Germaine aufgetaucht. Schade nur, dass die Geschichte für das Hörbuch gekürzt wurde.