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Weißer Schrecken Titelbild

Kinder- und Jugendroman

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.09.2013

Das ist ein Roman für Kinder und (junge) Jugendliche, wobei der Autor selbst diesem Alter schon lange entwachsen sein muss, ansonsten würden die Dialoge der jungen Protagonisten anders klingen. Aber egal, die Info über die Zielgruppe gehört auf jeden Fall in den Klappen - Text.

Die Geschichte selbst wäre gar nicht so schlecht, wäre sie nur ein bisschen besser umgesetzt worden:
Oliver Rohrbeck liest streckenweise routiniert und gibt dabei jedem Protagonisten eine eigene, gut zu erkennende Stimme. Das war zu erwarten, macht er das doch schon seit seiner Kindheit, unter anderem (und auch noch heute) als "Justus Jonas" von den "Drei ???" oder als deutsche Synchron - Stimme von Ben Stiller.

Was aber gar nicht geht, sind einerseits die oftmaligen Versuche, wie ein Kinderchor zu singen und andererseits der plump nachgeäffte Dialekt einiger älterer Protagonisten. Warum überhaupt nur diese Dialekt sprechen und nicht alle handelnden Personen ist nicht nachvollziehbar. Hier wäre die durchgehende Verwendung der Schriftsprache, sowie das einfache Vorlesen der für die Handlung leider unabdinglichen Weihnachts - und Kinder - Liedtexte wesentlich vorteilhafter gewesen. Nun weiß ich natürlich nicht, was passiert wäre, wenn der, ansonsten ja wirklich ausgezeichnete Sprecher, sich geweigert hätte, die betreffenden Passagen zu singen oder in diesem Scherz - Dialekt zu sprechen, aber so erweckt das Ganze den Eindruck einer "Augen zu und durch" - Produktion.

So bleiben abschließend nur noch 2 Sterne übrig, einer für die Idee und der andere für die vielen Hintergrund - Infos betreffend Mythologie und Volkskultur.

Abbruch bei Kapitel 94

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.07.2013

Rüpelhafter Polizist mit Hang zum Japanischen ermittelt gegen einen grausamen Serienmörder in Paris und lässt sich gerade von seiner japanischen Ehefrau scheiden. Der eigentliche Plot wird von der "Nebenhandlung", dem Privatleben der Protagonisten überlagert.
Das muss so sein, wie der Hörer bereits im Klappentext lesen kann.

So weit so gut, aber nach über 90 Kapiteln voller französischer und japanischer Eigen -und Orts - Namen, mehreren Logik - Fehlern und einer nicht nachvollziehbaren Handlung habe ich aufgegeben. Mag ja noch sein, dass ein Romanheld so vorgehen kann und als Ermittler alle Gesetze brechen darf - ist ja Fiktion, trotzdem ist die gesamte Handlung mehr als an den Haaren herbei gezogen und scheint einzig und alleine dazu zu dienen, mit angeblichen Fakten über Japan und die dortige Kultur zu protzen.

Der Sprecher ist auch nicht gerade aufregend und seine Versuche, wie ein Kind zu sprechen sind schlichtweg missglückt. Wenn Kinder so (debil) sprechen würden, würde ich mir ernsthaft Sorgen um die Zukunft machen.

Abschließend bleibt nur ein vernichtendes Urteil: Der schlechteste Grange, den ich je gehört oder gelesen habe und ich kenne praktisch alle deutschsprachigen Veröffentlichungen dieses Autors.

Weder gut noch schlecht

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.05.2013

Eines gleich vorweg: Wie kann man eine ernsthafte Rezension schreiben, ohne das Hörbuch ganz gehört zu haben? Schön, dass sowohl Autor als auch Sprecher so treue Fans haben, aber hier geht es um eine objektive Produktbewertung und nicht um eine "Fanpage", dafür bieten sich eigene Plattformen an.

Nun aber zum Hörbuch

Das Thema ist durchaus interessant und Dan Brown hat in gewohnter Manier Fakten, Fiktion und Verschwörungstheorien so miteinander verwoben, dass die Grenzen in einander verschwimmen.

Die Handlung selbst erinnert dann aber stark an frühere Werke: Der Protagonist eilt an der Seite einer schönen Frau und ein Rätsel nach dem anderen lösend von einem Schauplatz der Kunst- und Weltgeschichte zum nächsten und rettet die Welt, während er dem geneigten Leser / Hörer ein wenig Nachhilfe gibt. Dass dabei Freund und Feind immer wieder wechseln kann aber über die Schwächen der Geschichte nicht hinweg täuschen. Wirklich interessant sind eigentlich nur die vielen Fakten, mit denen der Autor wahrhaft nicht geizt.

Der Sprecher wirkt am Anfang eher fehlbesetzt, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase konnte ich persönlich aber keine Mängel mehr feststellen und so ist mir die Lesung nun als professionell und unaufgeregt in Erinnerung.

Mein persönlicher Eindruck: Das Hörbuch wie auch der Sprecher sind weder gut noch schlecht, sondern einfach nur "mainstream" und perfekt geeignet für lange Autofahrten oder den Frühjahrsputz.

Genial absurd

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.05.2013

SyFi trifft Geschichte. Diesen nicht ganz neuen Weg geht Thomas Finn mit diesem Roman erfrischend unbeschwert. Mit viel Humor werden hier historische Fakten, hoffentlich gut recherchiert, mit einer herrlich absurden Zeitreise - Geschichte verwoben, wobei sich der Autor auch nicht scheut, Heinrich Heine, als einen der bedeutendsten deutschen Dichter, zum Co - Helden zu machen.
Dass die Zeitmaschine stark an H. G. Wells erinnert, mag den Hörer anfänglich noch befremden, wird aber im Laufe der Handlung immer plausibler und am Ende des Romans ist es dann ganz logisch: Eine Zeitmaschine muss so aussehen. Mit viel "Augenzwinkern"
erzählt der Autor eine fantastische Geschichte, die bis zum Schluss unterhaltsam und spannend ist.

Gelesen ist das Hörbuch ausgezeichnet, Oliver Rohrbeck verleiht jedem Charakter eine unverwechselbar eigene Stimme, was ihm sogar bei Frauen- und Kinderstimmen perfekt gelingt.
Nun mag man ja über den Dialekt geteilter Meinung sein, mir gefällt er, egal ob dieser nun authentisch ist oder nicht. Für mich als Tiroler reicht der Dialekt aus, um das Umfeld der Handlung zu verdeutlichen und dabei immer noch verständlich zu sein. Das dieser Kompromiss erforderlich ist, um ein solches Hörbuch produzieren zu können, scheint einigen "Hobby - Rezensenten" wohl entgangen zu sein.

Alles in Allem ein wirklich hörenswertes Hörbuch, weit entfernt vom Mainstream, spannend und unterhaltsam.

Der Held rettet die Welt

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.12.2012

Der erste Roman aus der Gideon-Crew-Reihe ist durchaus gelungen und von Simon Jäger hervorragend gelesen. Ob auch die weiteren Folgen dieses Niveau halten können, wird sich zeigen.

Der Plot ist, wie so oft bei dem Duo Preston / Child nicht gerade realistisch, aber um so spannender. Der Held rettet die Welt, mit allerlei Tricks und manchmal auch mit einer Bagger - Schaufel. Schlichte Unterhaltung mit gelegentlich recht witzigen Dialogen, dafür aber fern ab der Realität.
Eben Fiktion, geschrieben und produziert für Fans dieses Geres. Denen wird`s gefallen und mir tut es das auch. Genau so soll es sein.

Ein echter Grangé

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.12.2012

Zugegeben, der Autor hat schon besseres geschrieben, aber dieses Buch / Hörbuch ist immer noch eines von den "Guten", wenngleich die Geschichte ein bisschen vorhersehbar ist. Es wäre aber nicht Grangé, würde er nicht auch daraus noch etwas machen.

Gediegener Hörbuch - Genuss, schön gesprochen und technisch gut umgesetzt.

Treibjagd in den Abgrund (Der Fluch 2) Titelbild

Spannende Fortsetzung

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.12.2012

Durchaus gelungene Fortsetzung des ersten Teils. Auch hier sind die technische Umsetzung und die schauspielerische Leistung der Sprecher zwei der drei tragenden Säulen dieser Produktion, ergänzt nur noch von der atemberaubenden Handlung.

So muss Hörspiel!

Schatten über Port Hardy (Der Fluch 1) Titelbild

Gelungener Serie - Start

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.12.2012

Gelungener Auftakt zu einer mysteriösen Geschichte rund um den Bestsellerautor Glen Snider, der in einen verschlafenen Ort nördlich von Vancouver zieht. Was mit einem Ritualmord beginnt, endet bald in einem Inferno.
Opulentes Hörspiel, technisch gut gemacht und sehr gut gespielt.

Macht Lust auf mehr

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.12.2012

Der mittlerweile dritte Teil der Dark Trace Serie ist wieder ein eigenständiges Mystery - Hörspiel, diesmal rund um einen Renaissance - Spiegel des florentinischen Meisters Benvenuto Cellini. Wie bereits im zweiten Teil ist auch hier wieder eine leichte Qualitäts - Steigerung zu erkennen.
Gut produziertes Gere - Hörspiel in einem atmosphärisch dichtem Umfeld. Macht Lust auf mehr.

Nicht mehr ganz frisch aber gut

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.12.2012

Grundsätzlich eine gute Geschichte, leider zu sehr "gestreckt" mit ewigen Dialogen und Beziehungs - Geplänkel. Ohne diese Nebenhandlungen wäre das Buch wesentlich spannender, weil weniger langweilig.
Das zweite große Manko ist jedoch zweifelsohne die Zeit in der die Handlung spielt: Obwohl 2012 erschienen, werden hier EDV und Internet aus den 90ern beschrieben. Kann es sein, dass hier ein "alter Schinken" neu verpackt wurde?

Ansonsten aber eine durchaus gelungene Produktion, gut gesprochen und gut umgesetzt.