PROFIL

Hannah Belecki

  • 2
  • Rezensionen
  • 14
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 53
  • Bewertungen

Stark gekürzt, aber toll gelesen

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.08.2011

Vorne weg: Ich kannte das Buch, bevor ich mir das Hörbuch gekauft habe. Jemandem, der es zum ersten Mal hört, werden die Kürzungen wahrscheinlich nicht auffallen. Allerdings umfassen sie viele der kleinen, lustigen Szenen, die unheimlich viel zur Zeichnung der Charaktere beitragen, aber nicht wirklich die Handlung vorantreiben.

Trotzdem ist die Handlung unterhaltsam und die Heldin liebenswert. Im Vergleich zu den meisten anderen Heyers-Helden ist der Held in diesem Buch ziemlich "dunkel" (er hat nicht nur eine fragwürdige Moral, er ist auch noch pleite), aber er ergänzt die Heldin gut und bietet einen schönen Kontrast zu den eigentlichen "Bösen".

Das Buch wird gelesen von Richard Armitage (Robin Hood, The Hobbit) mit einem deutlichen britischen Akzent, der hervorragend zu diesem Buch passt. Trotz seiner für Hörbücher ungewöhnlich tiefen Stimme wird er jeder Person gerecht, auch den zahlreichen Frauen, und ersetzt viele der fehlenden Charakterzeichnungen (s.o.) mit seiner Darstellung. Er ist ein hervorragender Vorleser, dem man auch über längere Zeit problemlos zuhören kann.

12 von 12 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Solider Krimi mit Mord und Spionage, gut gelesen

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.08.2011

Hugh Fraser (Cpt. Hastings in der BBC-Serie) liest das Buch witzig und charmant, die verschiedenen Stimmen setzt er sehr gut um. Besonders seine Imitation von David Suchetts Poirot ist hörenswert. Außerdem hat er ein gutes Tempo und die richtige Anzahl an Pausen.

Der Krimi selbst hat zunächst zwei verschiedene Handlungsstränge, die aber am Ende verknüpft werden. Es gibt auch eine Liebesgeschichte zwischen dem Helden Colin (der Poirot zu den Ermittlungen im Mordfall zuzieht, selbst aber eigentlich für den Spionagefall zuständig ist), und der Entdeckerin der Leiche; sie ist aber kaum ausgearbeitet und dient nur dazu, zu erklären, warum Colin sich überhaupt auf Dauer mit dem Mord beschäftigt. Insgesamt sind die Figuren recht statisch geraten.

Das Ausgangsszenario ist spannend, die weitere Handlung hat aber teilweise Längen. Sehr schön geraten sind dafür die kleinen Vignetten, die Christie zeichnet, wenn Colin die verschiedenen Nachbarn besucht.

Insgesamt durchaus ein hörenswertes Buch, wenn auch sicher nicht Agatha Christies bestes.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich