PROFIL

Ohrwurm

Oldenburg
  • 96
  • Rezensionen
  • 1.441
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 318
  • Bewertungen
  • Darknet - Die Welt ist nur ein Spiel

  • Daemon 2
  • Autor: Daniel Suarez
  • Sprecher: Matthias Lühn
  • Spieldauer: 12 Std. und 43 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 4.927
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 4.529
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 4.530

Die Welt ist nur ein Spiel - das Überleben der Menschheit der Preis. Ein DAEMON hat die digitale Welt erobert, und wer das Internet beherrscht, beherrscht auch den Planeten. Die Menschen, die sich ihm unterordnen, erleben die Realität wie ein Computerspiel und werden mit ungeheuren Kräften ausgestattet. So gewinnt der DAEMON nach und nach immer mehr Macht jenseits der Datenströme. Und staunend erkennt die Menschheit: Vielleicht ist das die Rettung der Zivilisation.

  • 5 out of 5 stars
  • Hammer, was für ein Brett !!

  • Von Nadine Am hilfreichsten 12.07.2013

Roman Klasse, Produktionsteam bitte nachsitzen

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.03.2015

Würden Sie dieses Buch einem Freund empfehlen? Warum oder warum nicht?

Der Roman hat mir ebenso wie der Vorgängerband "Daemon" recht gut gefallen.

Leider wurde das Hörbuch von offenbar überambitionierten Menschen produziert. Über den Sprecher hatte ich mich bereits in meiner Rezension zum ersten Band ausgelassen. Er macht seine Sache hier etwas besser - quetscht, presst und überhaucht er doch seine Stimme nicht mehr ganz so extrem wie zuvor. Er kann durchaus angenehm und packend vorlesen, sollte jedoch auf die stimmliche Charakterisierung der Figuren komplett verzichten.

Das Produktionsteam hätte sich etwas mehr aufs Mitlesen und Korrekturhören konzentrieren sollen, viele Lesefehler hätten eigentlich auffallen müssen. Stattdessen haben die selbsternannten "Klangarchitekten" pupsnaiv an den Frequenzen geschraubt, wo immer sich das irgendwie rechtfertigen ließ. Mir allerdings leuchtet es überhaupt nicht ein, dass in der hochtechnisierten Darknet-Welt ein beliebiger Klang sich per Hypersound täuschend realistisch an jedem gewünschten Ort erzeugen lässt, aber Telefone und Lautsprecher wieder so flach klingen wie in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. Und muss ein böser Mensch im virtuellen Raum immer noch mit einer dümmlichen DarthVader-Stimme sprechen? Nichts davon gibt der Roman vor, und doch prägen diese Effekte das Hörbuch. Bei einem PerryRhodan-Groschenhörbuch hätte das gepasst. Hier leider nicht.

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Der Junge muss an die frische Luft

  • Meine Kindheit und ich
  • Autor: Hape Kerkeling
  • Sprecher: Hape Kerkeling
  • Spieldauer: 7 Std. und 44 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 8.042
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 7.480
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 7.457

"Was, um Himmels willen, hat mich bloß ins gleißende Scheinwerferlicht getrieben, mitten unter die Showwölfe? Eigentlich bin ich doch mehr der gemütliche, tapsige Typ und überhaupt keine Rampensau. Warum wollte ich also bereits im zarten Kindesalter mit aller Macht "berühmt werden"? Und wieso hat das dann tatsächlich geklappt? Nun, vielleicht einfach deshalb, weil ich es meiner Oma als sechsjähriger Knirps genau so versprechen musste.

  • 4 out of 5 stars
  • Hape - ein Phänomen!

  • Von Klaus Am hilfreichsten 24.10.2014

überbewertet

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.01.2015

Nu bleiben wir doch bitte mal ehrlich! Dieses Buch verdient die einhelligen Topbewertungen einfach nicht. Jaaa, sicher, Hape ist ein sehr lieber Mensch, und "Ich bin dann mal weg" ist ein tolles Hörbuch. Aber dieses Buch erreicht in keiner Beziehung dessen Niveau, es ist viel zu brav und selbstgefällig. Ich erfahre ein bisschen (zu wenig) über die - durchaus schwierige - Kindheit, vor allem aber, dass der erwachsene Hape ein sympathischer, wohltätiger und höchst erfolgreicher Entertainer ist, dass alle den Horst Schlemmer lieben, selbst todkranke Kinder. Das war mir vorher alles auch schon irgendwie klar. Dazu ein paar wohlfeile Lebensweisheiten - sorry, Herr Kerkeling, das ist dann doch etwas dünne!
Für drei Sterne reicht es allemal, aber mehr als ein "befriedigend" halte ich für überbewertet.

11 von 18 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Edward auf Reisen

  • Autor: Craig Lancaster
  • Sprecher: Helmut Krauss
  • Spieldauer: 9 Std. und 52 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 166
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 156
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 158

Für den zweiundvierzigjährigen Edward Stanton mit Asperger-Syndrom war es ein aufregendes Jahr. Er hat seinen Job verloren. Seine geschätzte Therapeutin ist in den Ruhestand gegangen. Seine besten Freunde sind weggezogen. Sogar sein allabendliches Ritual, eine Folge der alten Fernsehserie "Polizeibericht" zu sehen, musste er aufgeben. Durch all diese Veränderungen ist Edward, der sich auf ein Leben mit geregelten Abläufen verlassen will, höchst irritiert.

  • 5 out of 5 stars
  • Durch andere Augen reisen....

  • Von anitram Am hilfreichsten 24.02.2015

Hörbuchperle dank Sprecher

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.01.2015

Helmut Krauss macht, wie schon beim ersten Edward-Roman "600 Stunden...", aus einer netten Geschichte ein großes Hörerlebnis. Er ist es, der den Romanen durch seinen Vortrag eine wunderbare Tiefe verleiht. Wenn er stoisch (ich liebe das Wort stoisch) jede Folge "Polizeibericht" mit immer gleichem stimmlichen Ausdruck zu "einer meiner Lieblingsfolgen" erklärt oder beim Autofahren nur die Rechtskurven beschreibt und detailliert über die zurückgelegten Kilometer und das dafür benötigte Benzin Zeugnis ablegt, dann geht mir das Herz auf. Dann werde ich selbst zum Edgar. Beim Selberlesen, da bin ich mir sicher, hätte ich vielleicht dreimal geschmunzelt und dann über die Wiederholungen hinweggelesen.
Chapeau!

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Das Kind, das tötet

  • Autor: Simon Lelic
  • Sprecher: Jan Uplegger
  • Spieldauer: 7 Std. und 39 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    2 out of 5 stars 5
  • Sprecher
    3.5 out of 5 stars 5
  • Geschichte
    2 out of 5 stars 4

Leo Curtice scheint das große Los gezogen zu haben. Der bisher wenig erfolgreiche Anwalt wird Pflichtverteidiger in einem spektakulären Fall: Ein erst zwölfjähriger Junge hat auf brutale Weise eine Elfjährige ermordet. Wider Erwarten packt Leo der Ehrgeiz, dem Jungen wirklich helfen zu wollen. Doch er rechnet nicht mit der Hexenjagd, die nun beginnt. Und dann kommt es zur Katastrophe, die sein Leben auf immer verändern wird.

  • 1 out of 5 stars
  • Thema verfehlt

  • Von Ohrwurm Am hilfreichsten 01.10.2013

Thema verfehlt

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.10.2013

Wieder mal bin ich auf wortmächtige Werbung hereingefallen, die wenig mit dem Produkt zu tun hat.

Es geht in diesem Buch nicht um "Das Kind, das tötet". Es gibt einen 12jährigen Jungen, der seine Freundin getötet hat, aber für den interessiert sich der Autor nicht wirklich. Es geht um das englische Jugendstrafrecht. Und es geht um den Strafverteidiger. Der ist so unsympathisch und uninteressant, dass man gar nicht wissen möchte, wie es ihm ergeht. Alle um ihn herum wollen den Jungen samt Familie am liebsten lynchen. Polizisten, die Presse, Gefängniswärter, Richter haben nur ein Ziel: den Jungen schnell und brutal zu vernichten. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass der Protagonist wirklich Partei für den Jungen ergreift und nicht nur bekundet - vergeblich.

Der Roman wirkt - zumindest in der von mir gehörten Strichfassung - sehr unreif. Er ist langatmig, schwer nachvollziehbar und schlecht geschrieben, die Figuren bleiben Papier.

Da der Roman des preisgekrönten Autors in England gute Kritiken erhielt und als "Psychologischer Thriller" mit "diabolischen Wendungen" bezeichnet wurde, haben hier möglicherweise die Übersetzerin oder der für die Kürzungen Verantwortliche versagt?

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Der Schlaf und der Tod

  • Autor: A.J. Kazinski
  • Sprecher: David Nathan
  • Spieldauer: 14 Std. und 57 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 609
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 555
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 551

Es ist Sommer, eine Hitzewelle lähmt die Stadt, als Niels Bentzon spätabends ein Anruf der Einsatzleitung erreicht. Selbstmordversuch. Eine junge Frau steht auf der Brücke über dem Bahnhof Dybbøl und droht herunterzustürzen. Sie ist splitternackt und steht unter Drogeneinfluss. Bentzon, der für solche Krisensituationen geschult ist, eilt zum Einsatzort, aber er ist zum ersten Mal in seiner Karriere machtlos. Die junge Frau springt in die Tiefe.

  • 5 out of 5 stars
  • Ineressante und spannende idee

  • Von Corenlia Am hilfreichsten 04.09.2013

Mördersuche im Reich der Toten

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.10.2013

Kann es denn nicht BITTE BITTE BITTE bei Hörbüchern, die hier als Thriller angepriesen werden, VORAB einen Hinweis geben, wenn sie ins Twilight wegdriften? Ich möchte solche Geschichten nicht hören, die eine sorgfältig spannungsvoll aufgebaute Krimigeschichte mit Spuk-, Esoterik- oder Fantasyelementen auflösen.

Da kann David Nathan noch so schön lesen (das tut er natürlich auch hier!), ich fühle mich am Ende getäuscht.

Dabei ist dieser Roman recht gut geschrieben und in sich logisch und spannend aufgebaut. Sicher gibt es viele Menschen, die einer solchen Geschichte gerne folgen und auch mit der Auflösung zufrieden sind. Letztlich ist das eine Genre- oder Geschmacksfrage.

Aber ich erwarte von Audible, dass nicht jedes neue Buch als reißerischer Thriller beworben wird, das eigentlich ins SciFi-, Esoterik- oder Fantasyregal gehört.

22 von 26 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Unendlicher Tod

  • Autor: James McFetridge
  • Sprecher: Michael Hansonis
  • Spieldauer: 12 Std. und 29 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    3.5 out of 5 stars 23
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 8
  • Geschichte
    3.5 out of 5 stars 8

Alles beginnt mit einem nächtlichen Anruf: Sam Baxter, Kameramann bei einem Nachrichtensender, wird zum Ort eines grausigen Verbrechens gerufen...

  • 1 out of 5 stars
  • Langweiliger gehts kaum

  • Von Leo Steffen Hahner Am hilfreichsten 14.02.2013

Ärgerlich schlecht

Gesamt
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.08.2013

Es war einmal, da konnte man "exklusive" Hörbücher von Audible blind kaufen. Schon gleich, wenn die Sprecher Hansonis, Nathan, Fröhlich oder Jäger hießen. Dann aber tauchten überall in den Bücherregalen verliebte Blutsauger auf, übernahmen zwielichtige Typen wie Riesen, Elfen und sonstige Fantasiewesen die literarische Welt, und zusammen schraubten sie die Qualität der Audiblehörbücher in ungeahnte Tiefen.

Manchmal lasse ich mich von meiner Begeisterung für einen Sprecher trotzdem zum Kauf eines "Thrillers" hinreißen. So auch hier. Das war aber ein Fehler.

Niemals hätte ich bei dem markigen Werbetext von Audible gedacht, einen Zeitreiseroman gekauft zu haben, ich erwartete einen Thriller um gefälschte Daten oder ähnliches. Schließlich steht da nichts von Fantasie oder SciFi. Doch beim Hören dauerte es nicht lange, und ich fühlte mich immer stärker an die Robert-A-Heinlein-Story "Im Kreis" erinnert. Der alte SciFi-Haudegen hatte bereits 1940 mit seiner Shortstory das Muster für diese Art von Geschichte vorgegeben. Diesem Muster folgt der Autor weitgehend. Kennt man einen dieser Romane, kennt man sie alle, und so war bereits in der ersten Stunde klar, wer die all die mysteriösen Figuren in Wirklichkeit sind, die dem Protagonisten das Leben so schwer machen.

Leider kann der Autor nicht schreiben, die Qualität seines Romans reicht selten über Groschenheft-Niveau hinaus, wofür sich wohl auch die Übersetzerin auf die Schulter klopfen darf. Abgegriffene Sprachklischees, flache Charaktere und viel Zynismus verleideten mir das Zuhören. Mit unverfrorener Naivität reiht der Autor hanebüchene Situationen aneinander. Eine Wissenschaftlerin ist nicht nur klug, sondern auch schön und gerne bereit, mit dem Protagonisten ins Bett zu hüpfen, wenn sie nicht gerade Einsteins Relativitätstheorie mit der Quantenmechanik in Einklang bringt, und zwar bis zum 25. des Monats, damit die Weltformel rechtzeitig auf die Haut des Auftraggebers tätowiert werden kann!?! Wann hat der Kameramann all die Baupläne und Blaupausen auswendig gelernt? Wir waren doch immer bei ihm?
Die Auflösung in den letzten zehn Minuten beantwortet die übrig gebliebenen Fragen hastig und lieblos und lässt den Hörer mit einem faden Gefühl des Betrogenseins allein.

Hansonis ist ein großartiger Leser morbider Thriller, er weiß Stimme und Sprechweise hypnotisch einzusetzen und den Zuhörer immer weiter in die Abgründe eines bösen Krimis hineinzuziehen. Bei diesem inhaltsleeren Roman muss er leider versagen, was zu erwarten war. Er hält die Spannung sehr viel länger als der Roman, und irgendwann nehme ich ihm genau das übel. Er gab mir viel zu lange das Gefühl, das Weiterhören würde sich vielleicht doch lohnen.

Tun Sie sich einen Gefallen, kaufen Sie ein anderes Hörbuch!

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Verdächtige Geliebte

  • Autor: Keigo Higashino
  • Sprecher: Olaf Baden
  • Spieldauer: 9 Std. und 44 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 289
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 205
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 204

Ishigami, der Mathelehrer, gegen Dr. Yukawa, den Physiker: Die beiden haben seit Langem eine Rechnung miteinander offen...

  • 5 out of 5 stars
  • Eine Love-Story ohne eine Love-Story zu sein

  • Von Reinhard Am hilfreichsten 28.11.2012

"Zweikampf zweier Genies" - das dann doch nicht

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.02.2013

Zuviel versprochen.

Keigo Higashino wird nicht müde, immer wieder die Intelligenz seiner beiden Protagonisten, Ishigami und Yukawa zu betonen. Das ist auch nötig, denn wirkliche Brillanz fehlt beiden. Da überlegt der Lehrer, dass ein Kinobesuch als Alibi glaubhafter werde, wenn die Kinokarten zunächst nicht greifbar seien, sondern sich "zufällig" noch im Programmheft finden ließen. Dann hat der Physiker als Berater des Kommissars "eine Ahnung", und hält gerade dies für besonders verdächtig. So geht das die ganze Zeit. Erst erfahren wir, wie raffiniert der nette Nachbar die Spuren verwischt hat, dann argwöhnt der andere, dass die Spuren möglicherweise auf genau diese Weise raffiniert verwischt sein könnten. Keine weiteren Verdächtigen, keine Alternativen, keine echte Polizeiarbeit. Das ist ermüdend, nicht spannend.
Olaf Baden liest kongenial mit einlullendem Ton, der eigenes Mitdenken fast unmöglich macht.

3 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Winter der Welt

  • Die Jahrhundert-Saga 2
  • Autor: Ken Follett
  • Sprecher: Philipp Schepmann
  • Spieldauer: 35 Std. und 50 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 7.225
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 4.898
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 4.890

Ein neuer Krieg zieht herauf... und drei Menschen müssen eine Entscheidung treffen: Die Welt in der Zeit zwischen zwei Kriegen: Die nachkommende Generation der Familien aus Ken Follets "Sturz der Titanen" erlebt im Hörbuch "Winter der Welt (Die Jahrhundert-Saga 2)" den Aufstieg der Nazis und formiert sich im Widerstand. Der Sprecher Philipp Schepmann lässt den historischen Roman für den Hörer lebendig werden.

  • 4 out of 5 stars
  • Mal etwas zum Sprecher

  • Von Wiktor Am hilfreichsten 25.11.2012

Betulich statt bewegend

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.10.2012

Mit "Die Nadel" hatte Ken Follett - wie lange ist es her? - einen ausgesprochen starken Roman vorgelegt, der die Vorlage für einen ausgezeichneten Spielfilm lieferte. Seither blieb ich ihm treu, obwohl die Bücher immer dicker und immer langweiliger wurden. Mit dem "Winter der Welt" nun ist für mich der Punkt erreicht, wo ich sagen möchte, danke, es reicht. Oder besser: danke, es reicht schon eine ganze Weile nicht mehr.

Die Figurenzeichnung war nie die Stärke Folletts, dafür konnte er sehr spannend märchenhaft simple Handlungen erspinnen und erzählen. Hier wie auch schon bei den stürzenden Titanen treten nun allerdings viele, viele, verwirrend viele handelnde Personen auf, gut und böse gerecht verteilt auf verschiedene Nationen, Geschlechter und Generationen. Die wirkliche Geschichte des 20. Jahrhunderts lässt sich nicht so geradlinig erzählen wie der Bau einer großen Kirche. Und so puzzelt Follett freundlich und betulich vor sich hin, er plätschert hier ein wenig und dort ein bißchen, aber ein Fluß kommt nicht zustande. Das mochte ich mir nach ein paar Stunden einfach nicht mehr anhören.

Philipp Schepmann wird mir als Sprecher der Narnia-Romane immer unvergesslich bleiben. Aber was bei den Kinderbüchern die große Stärke seines Vortrags war, der sehr verbindliche, dabei im guten Sinne naiv engagierte Sprechduktus und die hohe Emotionalität der wörtlichen Rede, entwickelt sich hier zum klaren Manko des Hörbuchs. Schepmann liest Folletts Roman wie eines der Narnia-Märchen vor und entlarvt so den "Winter der Zeit" als schlichtes, oberflächliches, gut gemeintes Werk. In irgendeiner Kritik zum Buch wurde Folletts Erzählweise als "onkelig" beschrieben. Das bringt es auf den Punkt:
Onkel Ken hat ein dickes Buch über den schlimmen 2. Weltkrieg geschrieben und Onkel Philipp liest es vor.

21 von 31 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Es

  • Autor: Stephen King
  • Sprecher: David Nathan
  • Spieldauer: 52 Std. und 3 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 8.631
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 6.791
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 6.766

Die elfjährigen Freunde Bill Denbrough, Mike Hanlon, Ben Hanscom, Beverly Marsh, Stan Uris, Richie Tozier und Eddie Kaspbrak haben zusammen den "Club der Verlierer" gegründet. Gemeinsam wollen sie stärker sein als jeder einzelne von ihnen, da jeder im Club eine besondere Schwäche hat: Bill stottert, Mike ist schwarz, Ben ist übergewichtig, Beverly ist arm, Stan ist Jude, Richie ist vorlaut und Brillenträger und Eddie klein und kränklich.

  • 5 out of 5 stars
  • Alter Schwede

  • Von Andreas Am hilfreichsten 31.08.2011

Von bleibendem Wert

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.04.2011

Ganz ehrlich? Ich hätte nicht gedacht, dass mich dieser Roman 25 Jahre, nachdem ich ihn zum ersten Male las, noch einmal so fesseln würde. Damals stand King mit seinen verstörenden Romanen ganz hoch in meiner Gunst, doch spätestens nach "Friedhof der Kuscheltiere" hatte ich genug - für alle Zeiten.
Aber so wie "Es" in Abständen von rund 27 Jahren Derry und seine Bewohner heimsucht, holte mich dieses wirkliche Horror-Meisterwerk wieder zurück in eine ausgesprochen angenehme, spannende, gruselige Nostalgie-Stimmung. Der Roman ist toll geschrieben, die Figuren muss man lieben.
Und David Nathan liest! Ich höre ihn immer gern, aber mit diesem Hörbuch liefert auch er ein Meisterwerk ab, so plastisch, so einfühlsam, und mit so viel warmem Humor.
Dieses Hörbuch ist ein großer Wurf, zu dem man Audible und allen Beteiligten nur gratulieren kann!

21 von 24 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Die Säulen der Erde

  • Kingsbridge 1
  • Autor: Ken Follett
  • Sprecher: Tobias Kluckert
  • Spieldauer: 48 Std. und 48 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 5.221
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 3.849
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 3.842

England 1123-1173, eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Krone und Adel, Klerus und Volk. Der junge Prior Philip träumt von einem Zeichen des Friedens, von einer gotischen Kathedrale. Doch bis der kühne Traum Wirklichkeit geworden ist und in Kingsbridge das großartige Gotteshaus endlich emporragt, müssen der Klosterherr, sein Baumeister Tom und die Grafentochter Aliena sich in einem Kampf auf Leben und Tod gegen ihre Widersacher behaupten.

  • 5 out of 5 stars
  • Gut abgehangener Schinken im Stück

  • Von Ohrwurm Am hilfreichsten 22.11.2010

Gut abgehangener Schinken im Stück

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.11.2010

Über den Roman ist wirklich nichts mehr zu sagen, was nicht schon gesagt worden wäre. Gibt es überhaupt jemanden, der das Buch nicht irgendwann einmal seit Erscheinen vor knapp 20 Jahren gelesen hätte?

Ich kann mich also auf die Hörbuchproduktion beschränken. Bei der Sprecherwahl setzte der Verlag nicht auf große Stimme oder namhafte Schauspielerpersönlichkeit, man entschied sich für einen weniger bekannten Synchronsprecher: Tobias Kluckert. Er macht seine Sache dann auch ganz ordentlich. Nach etwas zu angestrengtem Beginn entwickelt er in wenigen Kapiteln einen sympathisch unaufdringlichen Lesestil, der sich ganz in den Dienst der Geschichte stellt. Leider atmet er oft auch in gemächlicheren Passagen heftig und lautstark ein, was mich beim Zuhören manchmal aus der Konzentration wirft.

Mehr als 48 Stunden sind selbst für hartnäckige "Nur ungekürzt!"-Junkies wie mich eine echte Herausforderung. Aber eine lohnende! Diese außerordentlichen Eigenproduktionen sind es, die mich trotz aller Einschränkungen durch spezielles Dateiformat an meinem audible-Abo hartnäckig festhalten lassen.
Danke, audible!

84 von 92 Hörern fanden diese Rezension hilfreich