PROFIL

bvc72

  • 10
  • Rezensionen
  • 90
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 1.033
  • Bewertungen

Grossartiges Buch und Sprecher - Qualitätsprobleme bei Aufnahme

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.05.2020

Ein wunderbares Buch bei dem leider die Audioqualität alles andere als gut ist. Da ist was bei der Aufnahme schief gelaufen. Es wird im Laufe des Buches besser (aber nicht richtig gut) und man gewöhnt sich dran. Das Buch lohnt das durchhalten... Sehr guter, sehr intelligenter Horror.

9 Leute fanden das hilfreich

Habitat, Habitat, Habitat!

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.12.2012

Ich schätze Oliver Rohbeck als Sprecher sehr. Auch dieses Buch von Michael Crichton (eines der Besseren des Autors) liest Rohrbeck hervorragend.
Nur ein Fehler des Sprechers zerrt doch sehr an den Nerven. Das Substantiv "Habitat", welches (gefühlt) Hunderte von Malen im Text vorkommt, wird im Deutschen auf dem a der zweiten Silbe betont, NICHT auf dem a der ersten Silbe, wie es Rohrbeck konsequent über 13 Stunden immer wieder tut.

Gerade Fremdwörter und Fachvokabular werden von Hörbuchsprechern ja gerne mal verhauen, wofür ich echte Verständnis habe. Man liest die Begriffe häufig, sie sind einem gut bekannt, die korrekte Schreibweise ist kein Problem - aber man SPRICHT sie in der Regel nicht oder nur äußerst selten.
In diesem Fall wird es jedoch durch die dauernde Wiederholung echt schmerzhaft. Hat denn niemand während der Produktion diesen Fehler bemerkt und O.R korrigiert?

Trotzdem 5 Sterne für diese Hörbuch.

3 Leute fanden das hilfreich

Nicht meine Thematik - und doch.......

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.08.2012

Vorweg: Eigentlich ist die Thematik und Genre dieses Romanes so gar nicht meins, die Inhaltsangabe hätte mich nicht zu diesem Hörbuch hingezogen. Zugegriffen habe ich in erster Linie wegen Anna Thalbach, die zu meinen weiblichen Lieblingsstimmen gehört. Hier passen Roman und Sprecherin wunderbar zusammen. Webb schreibt ausgesprochen gut, ist eine Meisterin der Zwischentöne und des Ungesagtem, was dem Roman trotz der klischeehaften Konstellationen und Plots (man kann dies jedoch auch positiv als Reminiszenz an die britische Gesellschafts- und Spannungsliteratur des 19 Jh.werten - ein wenig Sturmhöhe, ein bisschen Austen und ein Priese Wilkie Collins...) eine angenehme Tiefe verleiht. In Verbindung mit der Stimme Anna Thalbachs, deren Spezialität (neben Kinderstimmen) nicht ganz in der realen Welt verhaftete weibliche Protagonistinen mit seelischen Brüchen, Ecken und Kanten sind ergiebt sich so ein besonderer Hörgenuss.

5 Leute fanden das hilfreich

Wenn da nicht das Ende wäre....

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.02.2012

Ich fand ja den ersten Teil überbewertet und nur dank David Nathan Lesung hat er mir ein klein wenig Freude bereitet. Der zweite Teil hat mich anfangs positiv überrascht - Der zweite Teil hat mehr Tempo, einige interessante Einfälle und Wendungen sowie eine postapokalyptische Atmosphäre zu bieten. Das Hören hat mir erheblich mehr Genuss bereitet als der erste Teil - nun ja, bis kurz vor dem Ende. Ich möchte hier nicht Spoilern aber ich verrate nicht viel, wenn ich anmerke das eine der guten Seiten von Bournes "Tagebüchern", bis dahin der Respekt vor dem "klassischen" Zombie-Mythos war...

2 Leute fanden das hilfreich

Ziemlich mau

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.12.2011

Ich hatte mir mehr erwartet. Die Geschichte ist uninspiriert, die Charaktere saftlos. Annabell bleibt der einzig emotional ansprechende Charakter.

Den dritten Stern vergebe ich wegen der guten Lesung durch DN. Doch auch Nathan kann dieses Buch nicht in die Höhen heben, die die überwiegend positiven Rezensionen erwarten lassen.
Das Buch bleibt Fastfood für zwischendurch.

Anmerkung: Das Text wurde zunächst als fortgeführte "Tagebucheinträge" im Internet veröffentlicht und entfaltete wohl in dieser Form durchaus seine Wirkung. In Buchform entfalltet er sie bei mir jedoch nicht.

2 Leute fanden das hilfreich

Grosssartige Umsetzung

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.12.2011

Ich habe mich schon lange auf die Hörbuchumsetzung des wohl interessantesten und zugleich hoch innovativen "Romans" aus dem Zombie-Genre der letzten Jahre gefreut.
Die ersten Minuten war ich jedoch entsetzt. Die Einleitung, vom Co-Sprecher gelesen, war furchtbar überzeichnet und voller Pathos - dem ernstironischen Sachbuchton des Romans nicht im geringsten angemessen. Das lies Schlimmes befürchten.
Dann jedoch erklang endlich die Stimme David Nathans und das Buch entfaltete seine ganze Vielschichtigkeit und die verschiedenen fiktiven Charaktere, erzählen in Interviews die Geschichte des Zombiekrieges. Nathan verleiht jedem dieser Charaktere eine ganz eigene Persönlichkeit. Auch dem Co-Sprecher gelingt es im Folgenden auf unangemessene Überzeichnungen zu verzichten. Gut so.

Fazit: Mein persönliches Audible Hörbuch des Jahres!

Anmerkung: Ich bedauere diejenigen potentiellen Leser/Hörer denen, durch Titel und Cover abgeschreckt, dieses hochintelligente und ironische Buch entgeht. Da hat der Verlag gepatzt.... (Dafür kann Audible jedoch nichts ;-)

48 Leute fanden das hilfreich

Mit dem zweiten Teil wird ein hervorragender Roman daraus.

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.01.2011

Leider ist der Roman "Sternenspiel" nur der erste Teil eines Zweiteilers.
Erst mit "Sternenschatten" kommt die Geschichte zu einem Abschluss. Wenn man das nicht weiß, kann das Ende des ersten Teils schon recht enttäuschend wirken. (So ging es mir bei dem Buch - der zweite Teil war zu diesem Zeitpunkt noch längst nicht erschienen)...

Zusammen bilden die beiden Bücher einen wirklich hervorragenden Scifi Roman der sich bewusst in die Tradition des russischen Zukunftsromans der vergangenen Jahrzehnte stellt. Dieser Ansatz unterscheidet den Roman in seiner Stimmung stark von S.Lukianenkos früherem Werk "Spektrum"

Wieder einmal passen die Stimme David Nathans und der Tonfall Lukianenkos perfekt zusammen. Ich freue mich bereits auf "Sternenschatten"!

11 Leute fanden das hilfreich

Auf die Stärken konzentriert!

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.12.2010

Die doch recht durchwachsenen Kommentare und Bewertungen verwundern mich.
Ich selbst halte "Man stirbt nur zweimal" für eines der stärksten Bücher der Reihe.
Warum?:
M. J. Davidson Stärken liegen nicht darin stringente und gut konstruierte Geschichten zu erzählen. Sie verfügt als Ausgleich dafür jedoch über ein ausgesprochen komödiantisches Talent und ein ausgesprochenes Händchen für locker/witziger Dialoge. Manche der von ihr geschriebenen Szenen erinnern an beste klassische Skrewballcomedys im Stile von "Leoparden küsst man nicht".

Einige der letzten Folgen der Reihe krankten an ihrem Versuch eine handlungsreiche, "das Buch zusammenhaltende Hintergrundgeschichte" zu erzählen - viel Handlung zu handhaben liegt der Autorin jedoch einfach nicht.

Im vorliegenden Buch hat die Autorin auf eine "komplexe" Handlung verzichtet - und dies tut dem Buch gut. Auch der weitgehende Verzicht auf Elemente des "Softporno" und unnötig schwülstiger Konflikte unter Liebenden fällt mir positiv auf. Stattdessen konzentriert sich die Autorin auf ihre Stärken: Der Entwicklung locker, flockiger Szenen die der Situationskomik Raum zur Entfaltung geben!
Erstaunlicherweise nutzt dies auch der Ausarbeitung der Charaktere. Die innere Entwicklung der Protagonisten wirkt in diesem Buch erheblich glaubhafter als dies in einigen der vorhergehenden Bücher der Fall war.

Ivar Leon Mengers Darkside Park. Staffel 1-3 (Alle 18 Folgen) Titelbild

Unbedingt emfehlenswert.

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.08.2010

Das Finale verknüpft viele Fäden der Handlung, wenn auch nicht alle. Auch wenn die meisten Folgen der dritten Staffel nicht ganz das Niveau der ersten beiden Staffel erreichen (ausgenommen der letzten Folge) gebe ich mit Vergnügen alle Sterne. Hervorragende Sprecher, Regie und Autoren sowie ein sehr interessantes, sehr gut umgesetztes Konzept...
Die etwas schwächeren Folgen sind sicher dem Zwang geschuldet die Serie zu einem konsistenten Ende zu führen.

4 Leute fanden das hilfreich

Kein ultimatives Zukunftsepos

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.06.2010

Vorweg: Das versprochene „ultimative Zukunftsepos" ist dieser Roman nicht.
In der Vergangenheit ist es Markus Heitz mehrfach gelungen sich traditonellen Themen der Phantastischen Literatur mit einem originellen neuen Blickwinkel zu nähern. In besonders bemerkenswerter Weise gelang ihm dies in „Die Mächte des Feuers", in dem er elegant und äußerst lesenswert ein historisches Alternativweltszenario mit einer erfrischend eigenen Interpretation des Drachenmotives verschmolz.
Bei diesem Ausflug in die Sience-Fiction ist ihm dies nicht gelungen. „Collector" ist leider eine nur eine mittelprächtige Space-Opera. Heitz fällt es sichtlich schwer die vielen Handlungsstränge und Protagonisten zu händeln. So wundert es dann nicht, das viele Handlungsfäden unnötigerweise durchschnitten werden oder sich in der Weite des Alls verirren. Originelle Motive finden sich in diesem Buch selten, die Charaktere sind äußerst flach, der DEM wirkt nicht geschickt im Verborgenen, sondern stapft laut brüllend durch die Handlung. Viele Motive und Ideen hat Heitz merkbar von anderen Autoren des Genres entlehnt, leider ohne diese zu einer eigenen Vision zu verschmelzen oder neu zu beleuchten.
Schade, denn eigentlich hätte man aus der zentralen Idee des Romans (Aliens stellen Teile der Menschheit „unter Schutz") einiges herausholen können. Doch statt diese Thematik philosophisch/moralisch auszuwerten, wird dem Leser/Hörer im Folgenden eine platte „Monsterartige-Aliens-werden-süchtig-nach-Menschenfleisch-Story" geboten. Autsch!
Michael Hansonis liest das Hörbuch mehr als angemessen, kann aber die krude Story nicht mehr retten. Das unbefriedigende Ende von „Collector" läßt mich vermuten, daß dem Buch ein zweiter Teil folgen wird. Auf einen solchen könnte ich allerdings verzichten.

6 Leute fanden das hilfreich