PROFIL

Jürgen

  • 54
  • Rezensionen
  • 195
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 439
  • Bewertungen

Meine Meinung

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.05.2020

Ich lese/höre eigentlich Fantasy. Aber die Beschreibung dieses SF-Werkes machte mich neugierig. Und es war gut. Eigentlich war das ja auch Fantasy, nur in eine Zukunft und mit wundersamer Technik statt mit Zauberei. Es war spannend, lustig und traurig. Ich habe die Story fast Non-stop gehört. Sie endet mit einem riesigen Cliffhanger; so dass ich mit Ungeduld auf eine Fortsetzung warte. Zum Inhalt verweise ich auf die Beschreibung. sonst geht zuviel Spannung verloren. Das Buch ist absolut zu empfehlen. Der Sprecher ist mir von anderen Werken des Autors schon bekannt. Er macht wieder einen tollen Job. Hier habe ich ihm aber einen Punkt abgezogen, da seine Sprechweise für die Geschichte etwas zu getragen ist. Es dauert bis man sich daran gewöhnt Aber im Laufe der Geschichte gewöhnt man sich daran und man kann dann gut die handelnden Figuren unterscheiden. Der Ruf "Götter " passt aber irgendwie nicht in SF.

Eine sehr lange, aber gute Geschichte

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.03.2020

Im Detail will ich zu dieser Trilogie nichts weiter ausführen; denn das haben andere hier bereits getan. Aber einen "Senf" will ich doch noch los werden.
Ich mag es, wenn ein Autor die Geschichte ausführlich aufbaut, die Probanden genau beschreibt und die Spannung in aller Ruhe ansteigen lässt. Das macht Robin Hobb sehr gut. Und es wird auch hervorragend von Matthias Lühn vorgetragen.
Aber hier im dritten Band zu "Das Kind des Weitsehers" hat Robin Hobb übertrieben. Die inneren Zweifel des Fitz und die ewigen Diskussionen mit dem Narren, die über viele Stunden dauerten, das war zu viel. Hier hätte die Geschichte deutlich und ohne Verlust gekürzt werden können. Daher habe ich insgesamt einen Punkt gekürzt.
Aber es lohnt sich auf jeden Fall, die Reihe zu hören und niemand hintern einem daran, das eine oder andere Hörbuchkapitel zu überspringen. In Summe eine klare Hörempfehlung!

Gute Fortsetzung

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.06.2019

Ich verweise auf meine Rezension zu "Fluchbrecher" (Band 1). Das dort genannte kann ich komplett auch auf Band 2 übertragen.
Bei Band 2 entwickelt sich das Rollenspiel weiter, aber gradezu rasant schreibt sich die Rahmenhandlung in der realen Welt fort. Es wird deutlich, dass alle diese Technik, die zur Heilung einer querschnittsgelähmten Pilotin genutzt wird, von Alien stammt, die - was die Normalos nicht wissen - über Funksignale mit uns Kontakt aufgenommen hat. Die Menschzeit wird vor einer galaktischen Bedrohung gewarnt. Die Fantasie des Autors explodiert gerade zu.
In der Geschichte wurde zum Ende des Bandes ein Cliffhanger geschickt plaziert, so dass ich gespannt bin auf Band 3, wie es weiter geht.
Meine Punktebewertung entspricht aus den genannten Gründen der Bewertung zu Band 1.

Endlich wieder mal eine neue Grundidee

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.06.2019

Das Buch ist eine bemerkenswerte Kreuzung einer SF-Geschichte einer fernen Zukunft und einer Fantasy-Geschichte im Ritterlook. Eine schwer verletzte, gelähmte Top-Heli-Pilotin wird ins künstliche Koma gelegt und über eine Alien-Technologie (Achtung: Spoiler auf Band 2) mit 12 Super-Rechnern verbunden. Damit sie geistig beschäftigt wird, nimmt sie im EDV-System an einem Rollenspiel teil, an dem auch 7 Mio. weitere Spieler aktiv beteiligt sind. Im Spiel treffen die Avatare der Spieler mit computer-generierten Charakteren zusammen, die sich in einer echten Welt wähnen. Die Heldin im wahren Leben wird im Rollenspiel ebenfalls zur Heldin (Herzogin) und trifft dort - oh Zufall - auf menschliche Mitspieler/Verbündete aus ihrer Militärzeit. Mehr will ich nicht verraten.
Es entstehen interessante Konflikte aus dieser Rahmenhandlung bereits, aber auch im Rollenspiel sind fantasy-typische Intriegen etc. zu bekämpfen. Gut gemacht und spannend. Das ist doch mal etwas wirklich Neues (für mich). Bisher soweit alles gut:
Trotzdem konnte ich nicht volle Punktzahl geben:
Zur Geschichte: Manches ist eben doch etwas dick aufgetragen. Und die Heldin läuft manchmal durch die Geschichte wie ein Kind im Spielzeugladen. Sie ist immer wieder überrascht, was sie alles kann. Letztlich ist sie nahezu unverwundbar. Zu viel des Guten.
Außerdem: Es ist dem Leser schnell klar, dass er einem Computerspiel zuhört. Es ist für mich ziemlich nervend, wenn eine Spielstandänderung mehrfach mit "Bing. Der Spieler hat....." verdeutlicht wird. Wurden so 5 Punkte erzielt, wird tatsächlich fünf Mal "Bing...." und voller Text wiederholt. Es hätte mir viel geholfen, wenn nach dem ersten "Bing" gesagt worden wäre "und das wiederholt sich fünfmal - der Spielstand beträgt jetzt.....". Jede Information zu einer Figur wird aus den spieltypischen Anzeigen laut vorgelesen. Das ist nur manchmal interessant, meist nervend und es stört den Fluß der Geschichte.
Zum Sprecher: Ich mag Herrn Hansonis. Er hat eine ganz eigene Art, die Geschicht zu erzählen. Seine Aussprache passt gut in mittelalterliche Atmosphären. Ich habe ihn bisher in vielen Fantasy-Werken gehört und sehr gemocht. Aber hier ist er m.M.n. eine Fehlbesetzung. Seine Art zu Sprechen passt nicht in diese SF-Rahmenhandlung. Sie passt auch nicht in diese jugendlich geprägten Rollenspiele. Und er ist einfach ein Mann. Warum nicht eine weibliche Sprecherin für die Heldin. Das hat mich doch sehr irritiert. Ich habe anfangs mehrfach geprüft, ob der/die Heldin Alexander oder Alexandra heißt.
Trotz dieser Reklamationen ist die Geschichte lesens-/hörenswert. Deshalb in Summe vier Punkte.

Gut bis sehr gut

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.10.2018

Die Geschichte aus Band I wird letztlich fortgesetzt. Sie ist spannend und gut geschrieben/erzählt. Der Sprecher macht ein guten Job, auch wenn er eine eigene Art des Vortrags hat.
Das Einzige was mich störte ist, dass die Hauptgeschichte im Rahmen einer anderen Geschichte erzählt wird. Durch die Rahmenerzählung wird die Hauptgeschichte immer wieder unterbrochen, ohne das hier etwas wichtiges passiert. Wozu das letztlich gut sein soll, offenbart sich vielleicht in Band III. Ich gehe jedenfalls davon aus, dass der Autor sich etwas dabei gedacht hat.

Gute Geschichte mit hervorragendem Sprecher

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.10.2018

Die Geschichte ist spannend, überraschend und sehr unterhaltsam. Fantasy mit einer neuen Grundidee. Die Menschen in einem Kampf gegen die Wildnis, die einen eigenen Willen und Macht hat. Alle Elemente der Fantasy waren auf neue Weise erzählt vorhanden. Das einzige was mich etwas verwirrte war, dass es manchmal (für mich) zwischen den einzelnen Kapiteln Sprünge in der Erzählung gab. Die Zwischenbemerkungen empfand ich weniger gut. Sie trugen wenig zur Gesamtgeschichte bei.
Deshalb zog ich einen Punkt ab; denn ich habe auch schone Werke ohne jeden Mangel gehört.
Herausragend für mich war in diesem Werk der Sprecher Uve Teschner. Er schafft es hervorragend, jeder Figur eine eigene, deutlich erkenn- und zuortenbare, Stimme zu geben. Auch Frauenstimmen wirkten feminin. Den guten Gesamteindruck des Hörbuches war diesem Sprecher zu verdanken.

Eine klare Hörempfehlung.

Kurzer Leckerbissen

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.06.2018

Als absoluter Fan von Harry Dresden habe ich mich über den kurzen Leckerbissen gefreut. Sympathisch wie immer und letztlich erfolgreich. Es hat Spaß gemacht. Auch der Sprecher hat einen guten Job gemacht. Aber 4 Std. und 16 Min. sind auch schnell vorbei. Ich hoffe, es kommen ausgewachsene Folgeromane aus der Feder von Jim Butcher auf den Markt - je eher um so lieber.

Atmosphärisch düsterer Fantasy Roman

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.05.2018

Dieser Fantasy Roman hat sehr gute Rezessionen erhalten, trotzdem ist bereits Band 1 bei mir ausgeschieden. Ich möchte kurz erklären warum: Die Geschichte ist einwandfrei passend zum Thema Fantasy. Sie spricht mein Kopfkino an. Ich habe lange überlegt, wie ich meine Empfindungen beschreiben kann. Kennen Sie Animationsfilme von Tim Burton? Wenn ja, dann denken Sie an die Atmosphäre dieser Filme: Dunkel und düster. So lief mein Kopfkino ab. Dunkel und düster. Während bei Burton aber immer skurrile Sequenzen für Auflockerungen sorgten, empfand ich das in dieser Story aber nicht. Im Gegenteil: Die Stimmlage des eigentlich guten Oliver Siebecks als Sprecher verstärkten den Effekt noch. Seine düstere getragene Tonlage mit am Ende abfallender Lautstärke erhöhte den Effekt. Das war mir zu dunkel und nicht entspannend. Ich habe den Roman daher vorzeitig nach wenigen Kapiteln beendet und nur noch kurz das Schlusskapitel gehört und dann entschieden, die Geschichte für mich abzubrechen und keine Fortsetzung zu hören. Das ist alles natürlich Geschmacksache und sehr subjektiv, aber eben die Grundlage für meine Entscheidung

Einfach gute Unterhaltung

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.12.2017

Frau Blum erzählt die Geschichte - wie immer - absolut gekonnt. Gute Sprache, gute Aussprache, gute Betonung. Die Stimme passt gut zu meinem Kopfkino von Kate. Ich liebe es.
Die Geschichte selbst ist komplett abgedreht - pure Fantasy. Alle möglichen Kreaturen, die man sich denken kann, wurde in die Geschichte verpackt. Die Heldin ist von Selbstzweifel gepackt, wird aber von Freunden und Getreuen unterstützt, so dass sie die Schlacht gegen den teuflichen Vater zum Wohle ihres Landes aufnimmt. Es ist spannend, blutrünstig und komisch und das teilweise sogar nahezu gleichzeitig. Es ist einfach gute Unterhaltung. Das Buch verführt zum Durchhören, was mir aber zeitlich leider nicht möglich war.
Es gibt von mir eine klare Lese-/Hörempfehlung und ich hoffe, es folgen weitere Abenteuer.

Erneut: Das falsche Hörbuch für mich.

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.12.2017

Eine neue, erfrischende Grundidee für eine Fantasy-Geschichte: Es gibt alle möglichen Fabelwesen (Vampire, Dämonen, Hexer etc.) und eben "Schadenjäger", die vom Erzengel den Auftrag haben, die "Nur-Menschen" vor diesen Schadenwesen zu beschützen. Wie üblich kämpfen sie dabei mit besonderen Hieb- und Stichwaffen und haben durch Runen besondere Kräfte. Damit wären die Schadenjäger eigentlich die typischen Superhelden, ja, wenn sie sich nicht selbst unverständliche Gesetze gegeben hätten, deren Sinn niemand wirklich kennt und deren Einhaltung ein gnadenloser Rat überwacht. Wie in vielen Jugendromanen wird in dieser Fantasy-Geschichte wieder einmal eine unglückliche Liebe eingewoben, die einen für mich zu großen Anteil an der Geschichte einnimmt. Und genau das mag ich nicht. Ich will in einer Fantasy-Welt träumen, mit dem/den Helden kämpfen und möglichst siegen, mich aber nicht durch vermeintlich unüberwindbaren Liebeskummer ablenken lassen. Aus der Beschreibung des Folgebandes ist erkennbar, dass auch dort die verzweifelte Liebe der beiden Hauptdarsteller zueinander den Hauptteil der Geschichte abdecken wird. Die "dunklen Mächte" verkommen dabei etwas zur Randgeschichte. Das ist nicht mein Ding. Ich beende daher die Buchreihe für mich mit Band 1.
Der Erzähler macht einen tollen Job. An ihm liegt es nicht, dass der nächste Band ohne mich auskommen muss.