PROFIL

Frank

  • 14
  • Rezensionen
  • 20
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 18
  • Bewertungen

Schwache Story und Vorleser mit S-Fehler

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.10.2017

Ich hatte gehofft ein Buch wie Tolstois "Peter I." vorzufinden. Ich hatte lange Zeit überlegt mir dieses Buch zu kaufen. Es ist eine bittere Enttäuschung. Die Autorin (ja, hinter dem Pseudonym Peter Urban steckt eine Frau) hat es nicht im geringsten geschafft eine "russische" Atmosphäre zu vermitteln. Die Personen bleiben blass. Historische Fakten werden irgendwie eingearbeitet. Es werden keine Beziehungen der Leser/Hörer zu den handelnden Personen aufgebaut. Selbst die Hauptperson Schafirow wird distanziert mal als "der Jude", "der Spion" oder "das dritte Siegel" bezeichnet. Warum wird er nur in der direkten Rede mit "Peter Pawlowitsch" bezeichnet? Dazu kommt, dass russische Wörter nicht so aus der kyrillischen in die lateinische Schrift übertragen worden sind, dass sie der unkundige Vorleser richtig aussprechen konnte. Bei den Namen wird z. T. die deutsche Variante benutzt (z.B. Zar Peter I.) Alle anderen Figuren gleichen Namens sollten aber mit dem russischen "Pjotr" benannt werden. (Die anderen heißen doch auch z.B Pawel und nicht Paul.)
Hin und wieder tauchen russische Wörter auf (u.a. Polkownik statt Oberst), die man deutsch übersetzt nutzen sollte, weil sie nicht russisch sprechenden Menschen nichts sagen.
Aber das Schlimmste ist die Auswahl des Vorlesers. Das er einen S-Fehler hat, tritt schon fast in den Hintergrund. Herr Großner hat hat sich vorher ganz sicher nicht im geringsten mit der russischen Sprache beschäftigt. Es würde jedem Hörer/Leser sofort auffallen, der englischsprachige Begriffe mit deutscher Betonung und eingedeutschter Aussprache vorgesetzt bekäme. Russisch ist hierzulande immer noch exotisch. Die Betonung ist anders als im Deutschen. Es heißt nicht Pé-trowitsch, sondern Petrówitsch. Der See heißt Ládoga und nicht Ladóga usw.. In der russischen Sprache wird ein "e" nicht wie ein deutsches "e", sondern "je" ausgesprochen. (z. B. nicht Ewdokia, sondern Jewdokia) Wenn das "e" in einem Wort betont wird, wird es sogar als "jo" ausgesprochen. In der kyrillischen Schrift gibt es ein zweites "e", dass als kurzes "ä" gesprochen wird und mit einem anderen kyrillischen Buchstaben geschrieben wird. So könnte ich noch mehr Beispiele anbringen. Bücher sollten nicht nur unterhalten, sondern auch bilden.
Das Buch bekommt keine Empfehlung von mir.

Teil 6 als Entschuldigung für Teil 5 angenommen

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.04.2017

Nach dem ich Teil 5 entsetzlich fand, habe ich mit dem Kauf von Teil 6 gezögert. Es hat sich aber gelohnt. Tesseract ist wieder fesselnd wie in Teil 1 - 4. Somit darf Teil 5 als "Ausrutscher" gelten. Ich hatte nicht mit einem 6. Teil gerechnet. Um so schöner, dass sich die Buchreihe damit rehabilitieren konnte und eine würdige Fortsetzung fand. So kann ich mir noch mehr Episoden vorstellen.

Hin- und hergerissen zwischen Thema und Ausführung

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.11.2016

Thriller dieser und ähnlicher Art habe ich schon oft und gern gehört. Deshalb habe ich hier auch zugegriffen. Aber es ist hier nicht stimmig. Mal gibt es interessante Passagen. Dann langweile ich mich. Es kommt mir so vor, als hätte man aus einem Genre-Baukasten Die Handlungsstränge geklaut, dabei aber die Formulierungen vergessen mitzunehmen und das Ganze mit viel langweiligen Füllstoff ergänzt.
Da ich nun mal dafür bezahlt habe, hörte ich es beim Walken weiter. Vielleicht wäre es mir besser vorgekommen, wenn ich keine Vergleichsmöglichkeiten gehabt hätte.

Die Hörprobe mit dem ersten Abschnitt trügt...

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.11.2016

... denn die Dogenwahl bleibt lange Zeit völlig ohne Belang. Die Abenteuer des Karge sind es, die den Roman ausmachen. Damit befasst sich nur der kleine 2.Teil der Hörprobe. Seine Abenteuer sind sehr abwechslungsreich und mitreißend dargestellt - so lange es das "Roadmovie" (Klappentext) ist. Leider gibt es mit der Ankunft in Venedig vorläufig keine Reiseabenteuer mehr. Es ist nicht unspannend aber auch nicht mehr so erfrischend. Schade. Etwas weniger Intrigen mit so einigen Längen und dafür lieber noch etwas mehr "Roadmovie" nach der Flucht aus Venedig hätten dem Buch bestimmt gut getan.

Überhaupt finde ich eine Hörprobe oft als aufs Glatteis führend, weil sie oft nur eine kurze und für mich tolle Vor-Geschichte ist. Leider habe ich dann gemerkt, dass die eigentliche Handlung danach in einer anderen Zeit, anderen Umständen oder mit anderen Figuren verläuft. Ich schütze mich oft, durch das Hineinblättern in das entsprechende E-Book mit längerer Leseprobe vor Fehlkäufen. Wenn mir nur der Sprecher nicht gefiel, kaufte ich dann auch schon mal lieber dieses.

Sharpes Flucht Titelbild

klasse

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.10.2016

Die beste Folge der Serie in Europa und so gut wie die ersten Sharpe-Bücher, die in Indien handeln.

1. Band des Pendergast ? -

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.09.2016

der Mann hatte hier doch nur eine Nebenrolle! Er hatte eigentlich nur die letzten Schüsse abgeben dürfen. Die Lösung des Rätsels kam den Wissenschaftlern zu. Gut, dass ich vorher schon Band 3 und 4 gehört hatte. Viel zu viele Fach- (?) oder Fantasiebegriffe. Zu langes Vorspiel im Museum. Personal voller Eifersüchteleien ist ermüdent. Ich bin mal wieder auf die Hörprobe, die bei der Expedition am Amazonas spielt, hereingefallen. So wie dort hätte es aber weitergehen müssen.

Lasst Euch nicht von den Kritiken abschrecken

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.09.2016

Den 2. Tesserakt-Teil habe ich mir, wegen der schlechten Kritiken für den Sprecher, erst nach dem 4. Buch angehört und ich habe es nicht bereut. (nur das 2. Buch liest Charles Rettinghaus - sonst immer Carsten Wilhelm) Auch Herr Rettinghaus liest insgesamt gut. Die Story hat auf keinen Fall durch ihn gelitten. Dass er (nur!) Russen (hauptsächlich Verbrecher) mit einem gequälten Pseudo-Akzent spricht, hake ich ab unter "unangenehmer Charakter muss sich auch fies anhören".
Ganz allgemein ist die Art wie deutsche Synchron- u. Hörbuchsprecher den Akzent von Russen/Osteuropäern imitieren sehr klischeehaft. Diese eigenartige Aussprache und Betonung von russischen/slawischen Namen, Straßennamen und anderen nicht zu übersetzenden Bezeichnungen liegt wohl daran, dass wahrscheinlich die wenigsten Vorleser russisch gelernt haben. Manche Falle lauert schon bei der Übertragung einzelner Buchstaben und Wörter von der kyrillischen Schrift in unsere lateinische.
Insgesamt ist die Tesserakt-Serie mit Viktor sehr unterhaltsam. Eine echte Alternative für Leser/Hörer, die mit dem US-Lokalpatriotismus anderer Autoren nichts anfangen können.
Ich habe alle 5 Tesseract-Bücher gehört (nur den 1.5, weil zu kurz für mein Geld, nicht). Das 1. Buch sollte man am Besten auch zuerst lesen/hören. Viktor wird dort vorgestellt sowie seine wichtigsten persönlichen Veränderungen, die sich auf die anderen Bücher auswirken, geschildert. Ab dem 2. Band ist die Reihenfolge nicht wichtig, da die Handlungen für sich abgeschlossen sind und nicht auf denen der anderen aufbauen. Alle Bände sind erfreulich unterschiedlich angelegt und dadurch immer wieder interessant und spannend.

Das 5. Buch der Serie als 5. Rad am Wagen

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.09.2016

Falls die Serie fortgeführt wird, werde ich trotzdem keine weiteren Bücher davon kaufen. Vielleicht würde ich dieses besser finden, wenn ich es mein zweites gewesen wäre. So aber war es über lange Strecken, in denen Viktors Flucht (wie schon sehr oft) beschrieben wird, nicht spannend. Ich habe mich oft dabei erwischt mit den Gedanken abzuschweifen. Wenn ich wieder zuhörte, merkte ich, dass ich trotzdem nichts verpasst hatte. Das nenne ich nicht gerade fesselnd. Ich habe alle 5 Tesseract-Bücher gehört. Der 5. Band ist einer zuviel.

Die Story ist im 1. Band vielschichtiger, abwechslungsreicher und der Akteur natürlich noch völlig neu. Dieses Buch sollte man am Besten auch zuerst lesen/hören. Die folgenden Bände sind erfreulich unterschiedlich angelegt und dadurch immer wieder interessant.
Ab dem 2. Band ist die Reihenfolge nicht wichtig, da die Handlungen für sich abgeschlossen sind und nicht auf denen der anderen aufbauen.

Den 2. Teil habe ich mir wegen der schlechten Kritiken für den Sprecher (nur das 2. Buch liest Charles Rettinghaus - sonst Carsten Wilhelm) erst nach dem 4. Buch angehört und habe es nicht bereut. Herr Rettinghaus liest insgesamt gut. Die Story hat auf keinen Fall durch ihn gelitten. Dass er (nur!) Russen mit einem gequälten Pseudo-Akzent spricht, hake ich ab unter "unangenehmer Charakter muss sich auch fies anhören".
Ganz allgemein ist die Art wie deutsche Syncron- u. Hörbuchsprecher den Akzent eines Russen imitieren sehr klischeehaft. Diese eigenartige Aussprache und Betonung von russischen Namen, Straßennamen u.a. nicht zu übersetzenden Bezeichnungen liegt wohl daran, dass die wenigsten Vorleser russisch können.

Insgesamt ist die Serie sehr unterhaltsam. Eine echte Alternative für Leser/Hörer, die mit dem US-Lokalpatriotismus anderer Autoren nichts anfangen können.

spannend von vorn bis hinten

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.11.2015

Von vorn bis hinten ohne Pause spannend. Mir ist kein anderes Buch bekannt, dass es schafft, statt eines Spannungsbogens solch ein hohes Spannungsplateau zu halten. Mit fortschreitender Handlung wird es dabei natürlich immer weniger realistisch. Bei Hollywoodfilmen wie "Stirb langsam" erwarte ich das ja auch nicht. Wer schon mal operiert wurde (Blinddarm o.ä.), weiß wie man sich nach einem aufgeschnittenen Bauch und Blutverlust fühlt. Auch die Unmöglichkeit heftige Bewegungen, wie z.B. beim Nahkampf (!) zu machen, wird hier schamlos ignoriert. Aber was soll's, ich wurde super unterhalten.

Geschichte erleben

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.11.2015

Für mich das beste Buch von Ken Follett. Geschichtliches gut recherchiert. Die Darstellung sehr unterschiedlicher fiktiver Personen aus verschiedenen Ländern wird flüssig um historische Fakten gewoben. Die geschichtlichen Ereignisse sind ebenso unangestrengt und angenehm zu hören, wie die "privaten" Handlungen der Romanhelden. Auch der Sprecher Philipp Schepmann macht seine Sache sehr gut. Die Betrachtungen der politischen Entwicklungen und deren Ursachen sind spannend zu verfolgen. Auch die Offenlegung der Motive und der unterschiedlichen Sichtweisen innerhalb sozialer Schichten bzw. der politischen Führungen der einzelnen Länder halte ich für gelungen und gar nicht als trockenen "Lehrstoff".