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denever

  • 41
  • Rezensionen
  • 114
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
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  • Bewertungen

Gelungene Fortsetzung

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.05.2019

Nachdem ich am Ende des ersten Teils etwas ratlos zurückgeblieben war, konnte ich es kaum erwarten, die Fortsetzung zu hören. Die bereits bekannten Figuren haben einige Abenteuer zu bestehen und mehr als einmal entkommen sie nur knapp der Gefahr.
Der Plot ist nicht der übliche Einheitsbrei, die Protagonisten sind glaubwürdig und gut gezeichnet. Es macht Spaß, den Dialogen zu folgen, man kann die Szenen gut vor sich sehen.
Über die Zeit der Pest gibt es einige Bücher, aber die gravierenden Auswirkungen werden selten so eindringlich beschrieben.
Für die Recherche sollte die Autorin etwas mehr Zeit aufwenden, denn auch diesmal verwendet sie Worte, die im 14. Jahrhundert noch nicht geläufig waren. Das Wort "Uhr" gab es zwar schon, aber "Uhrzeit" hat die einfache Landbevölkerung sicher nicht verwendet. In Sekunden hat man zur Zeit des Romans mit Sicherheit noch nicht gezählt. Aber diese Fehler gab es auch schon im ersten Teil.
Dennoch habe ich das Hörbuch gerne angehört und empfehle es uneingeschränkt.

4 Leute fanden das hilfreich

Wow! Was für eine Geschichte!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.05.2019

Die besten Geschichten schreibt das Leben, oder Graham Norton. Nicht zu wissen, woher man kommt, wer seine Eltern waren, ist für viele Menschen eine Qual. Elisabeth hat keine Ahnung, wer ihr Vater war, glaubt aber, ihre Mutter gekannt zu haben. Bis diese stirbt und Geheimnisse ans Licht kommen, mit denen niemand gerechnet hat. Erstaunlich, was Elisabeth innerhalb von kurzer Zeit erlebt und schlucken muss. Die Iren haben eine ganz besondere Art, ihr Leben zu meistern und das wird in diesem Roman herrlich wiedergegeben. Ich habe Charly Hübner von der ersten bis zur letzten Minute gerne zugehört. Klare Empfehlung!

3 Leute fanden das hilfreich

Hände weg vom Hörbuch

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.05.2019

Leider ist es nicht möglich, null Punkte für die Sprecherin zu geben. Bisher bin ich noch bei Teil 1, aber ich überlege ernsthaft, das Ganze dabei zu belassen. Die Sprecherin liest nervig, völlig überzogen, betont an den völlig falschen Stellen, das aber zuverlässig. Einfach nur furchtbar. Die Story hat einen sehr ernsten und interessanten Hintergrund, klingt allerdings an manchen Stellen arg nach Jugendroman.
Teilweise nehme ich der Autorin das Verhalten der Protagonisten nicht ab. Mir ist klar, dass man in einem Trauerfall weder "normal" denken, noch leben kann. Trotzdem klingt manches arg an den Haaren herbeigezogen.

Interessant und super gelesen

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.03.2019

Ich hatte zeitweise Schwierigkeiten, mit den vielen Namen klar zu kommen und bei den Zeitsprüngen muss man höllisch aufpassen, aber alles in allem hat mir der Roman sehr gut gefallen. Nell ist auf der Suche nach ihren Wurzeln zwar gescheitert, aber nur aus Liebe zu ihrer Enkelin, die es letztendlich schafft, das Geheimnis um ihre Herkunft zu lüften. Klare Empfehlung!

Kurzbeschreibung für die Katz'

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.02.2019

London im Jahr 1900, ein interessanter Schauplatz und eine höchst interessante Zeit - die Basis für einen sehr guten historischen Roman.
Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und versucht, mit ihren Mitteln die Mädchen zu ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen, selbstständig zu denken, sich keine Gedanken zu verbieten. Als eines Tage die begabte Schülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, macht sich Matilda Sorgen, denn Laura hatte noch vor den Ferien völlig andere Pläne. Nach einigen Wochen erhält Matilda eine Postkarte mit einer geheimnisvollen Nachricht und sie macht sich auf die Suche nach etwas, das Lauras Situation verändern könnte. Dabei lernt die Lehrerin spannende Dinge über London und trifft auf skurrile Mitmenschen. Eine Beziehungsgeschichte gibt es natürlich auch, aber die ist von wenig Bedeutung für die Entwicklung des Romans.
Man geht auf eine wirklich interessante Zeitreise, lässt sich in ein spannendes Abenteuer mit der Protagonistin ziehen. Die Charaktere sind gut gezeichnet, die Geschichte ist flüssig geschrieben und man will unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Die Möglichkeiten alleinstehender Frauen werden zwar etwas zu positiv dargestellt, aber damit kann ich leben.
Gabriele Blum liest wie immer hervorragend. Klare Empfehlung!

14 Leute fanden das hilfreich

Ganz okay, aber Literatur-Nobelpreis?

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.01.2019

Stevens ist Butler auf Darlington Hall. Er sorgt für einen tadellosen Haushalt und ist absolut verschwiegen. Niemals würde er über Vorgänge im Herrenhaus tratschen und sein Leben steht voll und ganz im Dienst seines Herrn, selbst als der eigene Vater im Sterben liegt. Annäherungsversuche der Haushälterin Ms. Kenton weist er ziemlich brüsk zurück. Die Jahre vergehen, Stevens lebt vermeintlich zufrieden in seiner Welt, bis eines Tages ein Brief der ehemaligen Haushälterin eintrifft und er sich auf den Weg macht, sie zu treffen. Der Roman mag gesellschaftskritisch sein, aber wirklich neu ist das, was man durch die Handlung erfährt, nicht. Sehr interessant waren für mich die Szenen der auf Darlington Hall zusammentreffenden Politiker und Militärs nach Ende des 1. Weltkrieges und deren Meinung zum Einfluss Frankreichs auf den Ausgang der Verhandlungen in Versailles.
Die Protagonisten sind gut beschrieben, bei Stevens merkt man aufgrund der Erzähltechnik und der Dialoge, dass er quasi ständig mit einem verschluckten Stock durch die Gegend läuft. Er kennt kein Vergnügen, kein Faulenzen, kein Verstreichen lassen der Zeit, einfach um der Freude an einem schönen Augenblick nachzugeben. Zwischenmenschliche Beziehungen schienen für ihn überhaupt nicht zu existieren. Das ist ebenso bemerkenswert wie traurig, weil er zusätzlich erwartet, dass alle anderen es ebenso halten. Umso überraschender ist es dann, dass er sich auf eine kleine Reise durch England begibt und sein Leben hinterfragt, offenbar das erste Mal in seinem Leben. Ganz zufrieden mit seinen Entscheidungen ist er nicht, rechtfertigt sie aber damit, dass er seinen Aufgaben mit Würde nachzugehen hatte. Würde ist überhaupt etwas, womit er sich ausführlich beschäftigt und immer wieder Beispiele aus der Vergangenheit dafür liefert, wie groß der Unterschied zwischen seiner Generation der Butler und der heutigen Butler ist.
Am Ende bleibt die Hoffnung, dass er sich von nun an anders verhalten, ein bisschen humorvoller geben wird.
Anhänger von Jane Austen und Henry James werden sich mit dem Roman wohlfühlen, ich habe Gert Heidenreich sehr gerne zugehört, er versteht es meisterlich, seine Stimme der Situation anzupassen.
"Was vom Tage übrig blieb" hätte evtl. einen anderen Titel, nämlich "Was vom Leben übrig bleibt" eher verdient, schließlich geht es um das Lebenswerk des Butlers.
Uneingeschränkt empfehlen würde ich den Roman nur Lesern (Hörern), die sich für diese Zeit interessieren und keinen großartigen Spannungsbogen erwarten.

Na ja, ich weiß nicht, was ich davon halten soll.

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.01.2019

Obwohl von mir vermutet und durch andere Rezensionen teilweise bestätigt, war ich trotzdem sauer, dass Ken Follett quasi sein eigenes Plagiat geschrieben hat und als Bestseller verkaufen konnte. Und in unserer Gesellschaft zählt nun mal der Erfolg.
Bekannt ist über den Autor, dass er mehrere Helfer hat, die ihn bei der Recherche unterstützen. Trotzdem hat es weder seine Helfer, noch den Autor, noch den Lektor gestört, dass mehrmals im Roman die Worte Minute, Sekunde und Normalität fallen. Der gesamte Roman spielt im 14. Jahrhundert! Und diese 3 Begriffe existierten in dieser Zeit noch nicht. Wenn man als Autor dem Leser einen kurzen oder sehr kurzen Zeitraum vermitteln möchte, gibt es andere Möglichkeiten, wie z.B. die Länge eines Vaterunser oder eines Ave-Maria. Das Wort "Normalität" wird frühestens seit dem 17. Jahrhundert so benutzt, wie es der Autor tut. Sind solche Fehler einem Autor egal oder ist er sich dessen gar nicht bewusst? Mich hat es jedes Mal aus dem Buch geworfen, weil ich mich unwillkürlich gefragt habe, was das soll. Von guter Recherche kann somit nur bedingt die Rede sein.
Zum Gesamtwerk ist zu sagen, dass es eigentlich reicht, den wirklich hervorragenden Roman "Die Säulen der Erde" gelesen zu haben. Der Autor erfindet seine Figuren im vorliegenden Buch nicht etwa neu, er gibt ihnen lediglich andere Namen und andere Positionen. So findet sich auch hier ein Protagonist, der gegen seinen Willen im Kloster landet, ein skrupelloser und grausamer Ritter, der scheinbar alles erreicht, ein eitler und egoistischer Prior, der sich gegen die Menschen in der Stadt stellt, ein Gebäude, das zusammenbricht und viele Menschen das Leben kostet, eine Mutter, die ihren Sohn dafür benutzt, ihre eigenen Machtgelüste auszuleben, usw. Ich könnte noch einige solcher - in beiden Romanen vorhandener - Ähnlichkeiten aufzählen, aber das ist müßig. Ich habe mich irgendwie betrogen gefühlt.
Tobias Kluckert macht seine Sache hervorragend, nur deshalb ist das Gesamtergebnis eine 3!

Ich hätte besser die Hände davon lassen sollen

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.01.2018

Erst einmal muss ich bemängeln, dass die Kurzbeschreibung wenig mit dem tatsächlichen Inhalt zu tun hat, denn die Beziehung zu Cora spielt eine weniger große Rolle in dem Buch. Würde die Inhaltsangabe mehr dem Buch entsprechen, hätte ich mich an den bescheuerten Film erinnert, den ich im letzten Jahr nicht zu Ende sehen konnte, weil er mir einfach zu blöd war. Ich wusste, dass es leichte Lektüre sein würde, daher war mein Anspruch an das Werk nicht besonders hoch. Leider erreicht das Niveau des Hörbuchs das einer Vorstellung von Mario Barth (für mich daher unterste Schublade). Zitat: "Ich sah Bilder von uns. Saufend, fickend, mit....." Der Autor versucht, einen vermeintlichen Gag nach dem anderen abzuschießen. Es mag Leser bzw. Hörer geben, die sich ob dieses Humors grölend auf die Schenkel klopfen, schließlich gibt es reichlich Leute, die sich Mario Barth über Stunden antun können, doch meine Art von Humor ist es nicht. Ich habe mehrmals überlegt, ob ich das Hörbuch zu Ende hören oder zurückgeben soll.
Steffen Groth macht seine Sache genial. Ich mag seine Stimme und seine leicht spöttische Art zu lesen. Aber sein Talent ist für dieses unterirdische Buch verschwendet.
Alles in allem keine Kaufempfehlung von mir!

3 Leute fanden das hilfreich

Verwirrend

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.07.2017

Ich habe das Hörbuch gekauft, weil mir der erste Teil der Reihe gut gefallen hat. Dieser Teil war stellenweise so verwirrend, dass ich versucht war, aufzugeben. Dietmar Wunder macht aber seine Sache wie immer hervorragend und deshalb konnte ich bis zum Schluss durchhalten. Genervt hat vor allem der Teil, in dem es um den kleinen Jungen ging und die ständigen damit zusammenhängenden Wiederholungen. Das Ende hat mich reichlich unzufrieden zurückgelassen. Alles in allem eine recht konfus konstruierte Geschichte, die man nicht unbedingt gelesen oder gehört haben muss.

Skepsis war unnötig

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.12.2016

Normalerweise lese und höre ich keine Bücher, die mit "Liebesgeschichte" betitelt sind, weil es sich aus meiner Erfahrung nach um recht banale Geschichten handelt, die mich nicht interessieren (können). In diesem Fall wurde ich positiv enttäuscht. Claudia Winter versteht es, ihre Leser auf eine Reise mitzunehmen, die abwechslungsreich und spannend erzählt und von den beiden Sprechern hervorragend vorgetragen wird. Es gab einige tolle Szenen, die mir mehr als nur ein Lächeln entlockt haben.
Mir hat es Spaß gemacht, beiden zuzuhören und ich hatte dabei herrliche Bilder im Kopf.
Danke für einige kurzweilige Stunden!