PROFIL

Frau Ruck

  • 5
  • Rezensionen
  • 7
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 5
  • Bewertungen
  • Der Trakt

  • Autor: Arno Strobel
  • Sprecher: Tanja Geke
  • Spieldauer: 7 Std. und 4 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 384
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 108
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 109

Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall - all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar...

  • 5 out of 5 stars
  • Wenn nichts mehr so ist, wie es mal war...

  • Von Andrea - Buechereule.de Am hilfreichsten 29.04.2010

Wer bist du wirklich?

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.04.2017

Sybille wacht aus dem Koma auf und niemand scheint sie zu erkennen. Nicht einmal der eigene Ehemann ist dazu in der Lage. Das ist eine wundervolle Thriller-Ausgangssituation, die Arno Strobel hier schafft.

Hier wird ein facettenreiches Verwirrspiel aufgebaut, das der Leser Stück für Stück zusammenpuzzlen muss. Keine Sorge – am Ende ist alles logisch. Sybille sucht ihren Sohn Lukas, der entführt wurde. Aber hatte sie jemals einen Sohn? Wem kann sie trauen? Sind Freunde wirklich Freunde?

Der Trakt ist eine Geschichte, die mit bekannten Amnesia-Stilmitteln arbeitet und ein paar Sf-Elemente dazu mixt – obendrauf noch ein wenig Militär-Stimmung. Das funktioniert für den Plot ausgesprochen gut, und hier muss Tanja Gehkes Stimme auch wieder einmal für ihre Vielfältigkeit gelobt werden.

Leider hat mich die Thematik in ihrer Umsetzung dann doch in einem Punkt gestört: Hier wird ein Thriller auf Hollywood-Niveau gebaut, dann aber in den Settings brutal auf deutsche Verhältnisse heruntergebrochen, so dass es manchmal wirklich unfreiwillig komisch wirkte.

Arno Strobels Schreibstil ist eingängig, klar strukturiert und ohne Girlanden. Das kommt dem Hörgenuss sehr entgegen.

Der Trakt ist und bleibt ein Pageturner, auch wenn ich das eine oder andere mal schmunzeln musste, ob des einen oder anderen etwas flach angelegten Charakters. Spaß hat es dennoch gemacht.

  • Momma and the Meaning of Life

  • Tales of Psychotherapy
  • Autor: Irvin D. Yalom
  • Sprecher: Traber Burns
  • Spieldauer: 9 Std. und 55 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 24
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 22
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 22

In six enthralling stories drawn from his own clinical experience, Irvin D. Yalom once again proves himself an intrepid explorer of the human psyche as he guides his patients - and himself - toward transformation. With eloquent detail and sharp-eyed observation, Yalom introduces us to a memorable cast of characters.

  • 5 out of 5 stars
  • Abstieg zu den Müttern

  • Von doktorFaustus Am hilfreichsten 05.01.2016

Die besten Geschichten schreibt das Leben

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.04.2017

Yalom schreibt wunderbare Belletristik und ist darüber hinaus ein weltbekannter Psychologe (bzw. eigentlich umgekehrt ;-). Entsprechend "dicht" sind seine Zeichnungen der Charaktere.

Dieses Buch ist nun eine Sammlung von tatsächlichen Geschichten aus seiner Praxis, die aber für jedermann interessant und spannend zu lesen/hören sind. Seine Patienten erscheinen dabei als ganz normale Menschen, die aber von besonderen Problemen erdrückt werden. Bei der Schilderung dieser beeindruckt neben seiner Erzählweise auch Yaloms tiefe Menschlichkeit und Empathie.

Die realen Geschichten gefallen mir dabei um einiges besser als die fiktiven am Ende. Ích habe überlegt wegen ihnen sogar 1 Stern abzuziehen. Ich fand sie eher unnötig.

Yaloms wohl letztes Buch, seine Autobiographie, soll demnächst erscheinen. Darauf freue ich mich schon riesig.

  • Das Wesen

  • Autor: Arno Strobel
  • Sprecher: Sascha Rotermund
  • Spieldauer: 6 Std. und 54 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 309
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 112
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 112

Ein kleines Mädchen stirbt, und der Hauptverdächtige wandert in den Knast - unschuldig? 15 Jahre später...

  • 4 out of 5 stars
  • Toll

  • Von Bernd Am hilfreichsten 30.04.2011

GEKONNTES VERWIRRSPIEL

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.04.2017

Zwei Polizisten - damals und heute - werden mit einem alten Widersacher konfrontiert. Arno Strobel baut hier eine besondere Spannung zwischen seinen beiden Ermittlern auf. Wie viel weiß der eine Partner wirklich über den anderen? Wie viel ist Vertrauen wirklich wert?

Bis zur Auflösung des Falls müssen die beiden durch eine regelrechte Hölle gehen. Dienstvorschriften oder Freundschaft, was wiegt schwerer? Strobel zeigt eine Welt innerhalb der polizeilichen Amtsstuben, die härter ist als in einem Dax-Unternehmen. Das gefällt und macht Lust auf mehr.

Einziger Kritikpunkt (ohne Spoiler): Die Auflösung des Falls, obwohl gut konstruiert, erinnerte sie mich in einem Punkt dann doch ein wenig an Kirmesbudenzauber - aber darüber kann ich entspannt hinwegsehen, weil mich das Buch ausgesprochen gut unterhalten hat.

Vier Punkte. Und jetzt geht's weiter mit dem nächsten Strobel.

  • Das Hospital

  • Christine Lenève 2
  • Autor: Oliver Ménard
  • Sprecher: Tanja Geke
  • Spieldauer: 12 Std. und 42 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 132
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 126
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 126

Christine Lenève ist zurück. Als eine Wasserleiche ohne Lippen in der Spree gefunden wird, folgt sie der Spur des Mörders. Ihre Recherche führt sie in die Gesellschaft der Superreichen und ihres Handlangers, genannt "der Eismann". Vor den Augen maskierter Männer inszeniert der Unbekannte seine Morde. Nach einer wilden Verfolgungsjagd durch Luxusvillen und ein verfallenes Hospital stellt Christine den Killer. Doch nun beginnt ein knallhartes Psychospiel - nur einer von beiden wird überleben.

  • 4 out of 5 stars
  • Spannung + viel private Probleme

  • Von T. M. Am hilfreichsten 25.04.2017

IM KOPF EINES MÖRDERS

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.04.2017

Endlich ist der nächste Fall für die Journalistin Christine Leneve da. Und wieder war es ein spannender und unvorsehbarer Thriller.

Diesmal legt sich Christine mit einem komplett wahnsinnigen Mörder an, der Körperteile aus seinen Opfern entnimmt. Der unbekannte Mann wird nur als Eismann betitelt.

Menard baut die Spannung mit vielen Nebensträngen auf, Stück für Stück, und man merkt richtig, wie sich die Gewitterwolken zusammenziehen, bis es in der Ruine eines Hospitals zum Showdown kommt und alle Figuren aufeinandertreffen. Der Kampf zieht sich dann auch über mehrere Kapitel.

Das Hospital ist wie eine Studie des Wahnsinns. Der Leser blickt dem Täter beim Morden über die Schulter und nimmt direkt an seinen Gedanken teil. Das fasziniert und gruselt zugleich. Die Orte in Berlin existieren alle oder haben zumindest reale Vorbilder. Das macht die Story noch authentischer.

Mein Fazit: Das Hospital ist mindestens so spannend wie der Vorgänger Federspiel. Die präzise Sprache und die vielen Details lassen das Buch wie einen Film vor den Augen vorbeiflimmern. Dabei muss man Band 1 nicht gelesen haben. Es gibt nur an einer Stelle eine Anspielung auf die vorherige Geschichte.

Einzige Minuspunkte: Ich habe nicht verstanden, warum Hörbuch und Buch nicht gleichzeitig rausgekommen sind. Ich habe mir erst das Buch gekauft, weil ich auf die Fortsetzung gespannt war, mag aber Hörbücher eigentlich lieber. Hier wäre eine bessere Abstimmung vorteilhaft. Auch die Sprecherin war mir an einigen Stellen etwas zu überkandidelt. Man müsste mal überlegen ob sich ein Hörspiel nicht besser geeignet hätte.

Alles in allem aber ein sehr spannender Thriller, der auch mal Ungewöhnliches ausprobiert und aus dem Einheitsbrei heraussticht.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Federspiel

  • Christine Lenève 1
  • Autor: Oliver Ménard
  • Sprecher: Tanja Geke
  • Spieldauer: 11 Std. und 11 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 225
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 217
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 217

Er liebt junge Frauen. Er holt sie sich. Niemand kann ihn stoppen. Als die Fernsehmoderatorin Sarah Wagner spurlos verschwindet, nimmt eine Journalistin die Jagd nach dem unbekannten Entführer auf: Christine Lenève. Eine Frau, die unbeirrbar ihrem Instinkt folgt. Die Spur führt sie zurück in die Vergangenheit - zu Ikarus, dem gefährlichsten Serienmörder der DDR. Stets hinterließ er eine Feder am Tatort und schickte die Asche seiner Opfer an die Eltern.

  • 5 out of 5 stars
  • Spannend

  • Von woodoo Am hilfreichsten 31.01.2017

Packend und super spannend

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.11.2016

Ich habe das Buch gelesen und war schon sehr auf die Hörbuchausgabe gespannt. Endlich ist sie da, und ich bin begeistert.

Tanja Gekes Stimme ist einfühlsam, manchmal ein wenig überdreht, aber den
Grusel transportiert sie wirklich gut.

Federspiel packt mich von der ersten Zeile, weil der Autor immer plastisch und detailreich bleibt. Dabei entsteht ein fieses Kopfkino. Der Zuhörer wird in die Szene hineingerissen und lernt das Innerste jeder Figur kennen. Dabei entstehen Psychogramme, die jede Handlung nachvollziehbar machen. Auch die des Täters, und das macht dann die echte Gänsehaut aus, die ich bei einem Thriller erwarte.

Insbesondere die Protagonistin Christine hat es mir angetan. Eine knallharte Frau, ehrgeizig und mit Borderliner-Tendenzen, die den Tod ihres Vaters nicht verkraftet hat. Man kann richtig ihre Wut auf Mörder spüren, die sie dann zu halsbrecherischen Aktionen treibt. Ich hoffe, dass im Nachfolgeband mehr über ihre Geschichte verraten wird. Die bleibt nämlich nur angedeutet und der Zuhörer muss selbst puzzeln. Aber das kann ja auch Spaß machen.

Für die ungewöhnliche Charaktere, die unerwarteten Wendungen und ganz viel Thrill hebe ich beide Daumen.

5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich