PROFIL

M. Harb

  • 68
  • Rezensionen
  • 156
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 68
  • Bewertungen

Szenario interessant, Sprecher gewöhnungsbedürftig

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.03.2018

Excess hat mir generell ganz gut gefallen, es war ein interessantes Spiel mit Möglichkeiten und der potenziellen Grenzenlosigkeit von Macht bzw. ihrer Inhaber.
Die sprachliche Umsetzung und der Plot an sich sind solide bis gut gemacht, den einen oder anderen Logikfehler sollte man ausblenden, sonst funktioniert die Story nicht nach Wunsch, alles in allem aber ein gutes Werk.
Was mich am Hörbuch etwas gestört hat war der Sprecher, der mir teilweise zu gekünstelt, zu überintoniert vorträgt, anderen Hörern gefällt dieser Stil aber eventuell auch ganz gut, nach meinem Geschmack ist es nicht wirklich

Fazit: Spannende Story, interessantes Gedankenspiel für alle Geheimdienst- und House of Cards-Fans, mittlmäßige Stimme

Bester Teil der Serie bisher

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.06.2017

Nach "Flammenkinder" habe ich gleich im Anschluss "Der Sandmann" gehört, die Reminiszenzen an den gleichbetitelten Klassiker von ETA Hoffmann sind durchaus zu finden, mir hätte es sogar gut gefallen, wenn dieses Muster deutlicher in Erscheinung getreten wäre.

Die Story ist wieder einmal spannend gemacht, weniger direkte Brutalität sondern subtile Angstgefühle, die vermittelt werden sollen und was teilweise auch gut gelingt.

Da ich eine großer Katzenbach-Fan bin und "Die Anstalt" eines meiner Alltime-Lieblingsbücher ist, haben mir natürlich im Sandmann die Szenen besonders gefallen, die in der Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher spielen, und derer sind es viele!

Die Ortswechsel sind gut gemacht, der Erzählstil betont einfach, direkt und eher wie eine Art Regieanweisung (auch schon ein bekanntes Stilmittel der Familie "Lars Kepler") gehalten, alles scheint hier auf optimale Verfilmbarkeit getrimmt zu sein, was mich überhaupt nicht stört.

Die größte Schwäche des Werkes liegt in seinem Ende: Dieses fand ich zu kurz, zu vorhersehbar, zu klar vorgezeichnet.

FAZIT: Wer die Joona Linna Serie mag, macht auch hier nicht viel falsch, für alle anderen INteressierten gibt es mehr als nur solide Thriller-Kost mit dem einen oder anderen "Wow"-Effekt aufgrund guter Umsetzung

Die Serie wird besser, noch immer kein Top-Nivau

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.06.2017

Flammenkinder habe ich im direkten Anschluss zu Paganinis FLuch gehört und dieser Teil hat mir deutlich besser gefallen.
Auch in der von Wolfram Koch wieder einmal super gelesenen gekürzten Version lassen sich die Schicksale der einzelnen Figuren, vor allem jene der Jugendlichen, gut nachvollziehen.
Die Figur Joona Linna hat mir ebenfalls besser gefallen, zu glatt und perfekt kam mir der Super-Über-Ermittler bis dahin vor, wenigstens in Ansätzen ergibt sich hier ein guter Zugang zu seinen eigenen Traumata.

Die Story ist durchwegs spannend, teilweise temporeich, teilweise sehr bedächtig, beinahe immer relativ brutal (ohnehin ein bereits bekanntes Muster innerhalb dieser Serie).

FAZIT: Gute Unterhaltung für ein halbes Guthaben, deutliche Steigerung zum Vorgänger (Paganinis Fluch), alles in Ordnung!

Gute Unterhaltung, nicht mehr und nicht weniger

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.06.2017

Die Serie um Joona Linna setzt sich hier in bekannter Manier fort, das ist großteils auch spannend erzählt (sofern man mit dem permanent-Präsens des Ehepaars "Lars Kepler" etwas anfangen kann), generell fehlte mir bei Paganinis Fluch jedoch der zündende Moment, das "Wow"-Erlebnis, das Gefühl etwas wirklich tolles zu hören.

FAZIT: Ich wurde gut unterhalten, die gekürzte Version holte ich mir vor allem wegen Wolfram Koch, den ich als Sprecher einfach toll finde und letztlich bin ich um ein halbes Guthaben einige Tage sehr gut unterhalten worden, nicht mehr und nicht weniger

Preis/Leistung voll OK, ohne viel Spannungsmoment

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.06.2017

Werner Sonne, eigentlich ARD-Journalist sowie langjähriger Auslandskorrespdondent, schreibt auch Bücher zwischendurch, was teilweise ein großer Vorteil für vorliegendes Werk ist. Warum?
--> Gutes Fachwissen, welches nicht zu aufdringlich in das Buch eingearbeitet wurde
--> Gespür für sprachliche Wendungen, die bewusst manchmal Klar- und manchmal Unklarheit schaffen, ganz in bester Medientradition
--> Nachdem einen guten Roman das Attribut der Möglichkeit ausmacht, muss man sagen, dass es sich hier wohl um einen guten Roman handelt, all das Beschriebene könnte so oder so ähnlich passieren bzw. ohne unser Wissen auch längst passiert sein


Warum vergebe ich für die Story nur 3 Sterne?
--> Der Titel wird als Krimi beworben, das ist er jedoch nur in Ansätzen, zu wenig Spannung, zu wenige Turns und gleichzeitig zu viele Nebenhandlungen

--> Die Figurenzeichnung erscheint etwas platt, ist vermutlich aber auch der Kürze (das hier ist die UNgekürzte Version!) geschuldet


Der Sprecher:
Macht seine Sache sehr gut, eine angenehme Stimme, die ich vorher noch nicht kannte, der ich aber in Zukunft gerne wieder zuhöre

FAZIT: Wer Das Boot oder Jagd auf Roter Oktober gut findet, mit etwas norddeutschem Lokalkolorit etwas anfangen kann und damit leben kann, dass "Wer den Sturm sät" natürlich niemals die Klasse der vorgenannten Werke erreicht, aber erzähltechnisch ganz gut gemacht und voller Interessanter Fakten zur Kriegsmarine und Weltpolitik ist, der kommt hier wohl auf seine Kosten. ICH HABE DEN KAUF NICHT BEREUT, aber mehr als ein halbes Guthaben wäre es mir auch nicht wert gewesen!

7 Leute fanden das hilfreich

Für Katzenbach-Verhältnisse nur gutes Mittelmaß

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.04.2017

Die Grausamen habe ich (wie eigentlich immer alles von Katzenbach) gleich bei Release gekauft und micht gefreut, dass Uve Teschner seine Stimme leiht. Schon der erste Pluspunkt vor Beginn.
Sprachlich und ästhetisch ist es ein Katzenbach wie man ihn kennt und liebt: Wunderbare, bildreiche Sprache, gewissenhaft Erzählte Storylines mit einer gehörigen Portion Psychologie und Analyse des Menschseins als solches.
So weit so gut.

ABER: Es gibt halt auch Katzenbach-Romane wie Im Sumpf, Der Täter, Das Tribunal oder die Anstalt, die sprachlich raffiniert, gleichzeitig dramatisch und spannend über die Gesamtlänge des Buches sind und mit zahllosen Wow-Momenten und Gänsehautfeeling aufwarten. Das ist hier weniger der Fall, vermutlich weil es sich eher um eine klassische Ermittler-Geschichte als Krimi angelegt handelt, was aus meiner Sicht nur bedingt funktioniert. Manches wirkt zu gekünstelt und gezwungen miteinander verwoben, andere Handlungsstränge sind in ihrem Endzweck nicht ganz klar und scheinen nur Lesezeit bzw. Buchseiten zu verbrauchen.

FAZIT: Die Grausamen ist solide Kost, meisterhaft erzählt, aber bei einem Thrillerkapazunder wie John Katzenbach ist solide eben nicht ganz Top...wenngleich 90% aller anderen Autoren froh wären, wenn ihnen so etwas gelingen würde. Somit maximal gutes Mittelmaß für Katzenbach-Verhältnisse

29 Leute fanden das hilfreich

Einer der schwächeren Teile dieser tollen Serie

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.03.2017

Auf Selfies hatte ich mich wirklich schon seit dem letzten Jahr gefreut, natürlich wurde das Hörbuch am Release-Tag gekauft. Wolfram Koch spricht ganz gut, man hat sich im Laufe der Jahre schon echt daran gewöhnt wie gut er vor allem Assad intoniert. Carls Stimme hat sich etwas verändert wie ich finde, hat mir vorher etwas besser gefallen.

Die Story: Großteils hat man es wieder mit der gewohnten Mischung aus Gesellschaftskritik, humoristischen Elementen und ziemlich kaltblütigen Menschen zu tun, die man auch aus den vorigen Teilen bereits kennt.
Dieses mal kommt mir aber vor, dass Adler-Olsen etwas zu viel wollte: Alles ist auf wundersame Weise miteinander verwoben, Meister Zufall kommt in dieser Story beinahe nicht mehr mit, so konstruiert wirken viele Handlungsstränge. Auch den Beginn und dessen Stellung innerhalb der späteren Geschichte konnte ich nicht so recht nachvollziehen, hier hatte der Beginn etwas mehr versprochen als die Geschichte schließlich halten konnte.

Weiters finde ich etwas problematisch, dass die eigentliche Kernaufgabe des Sonderdezernats Q irgendwie verlorengeht.

Trotz aller Kritik serviert der Autor eine teilweise sehr spannende, in jedem Fall äußerst filmtaugliche Story, die mal temporeicher mal langsamer voranschreitet, das Ganze wird durch die feine Figurenzeichnung verfeinert, vor allem Assad gefiel mir in diesem Teil ganz besonders gut.

FAZIT: Fällt dieses mal besonders schwer, letztlich hat mir "Selfies" wirklich gut gefallen und wäre die Geschichte nicht Teil der Morck-Serie gewesen, hätte ich das Ganze wohl echt super gefunden. Ich bin von den anderen Teilen eben mehr MOmente gewohnt, die mir Gänsehaut bescherten, bei denen ich dieses "Wow-Gefühl" hatte, diese Momente waren bei Selfies eher rar gesät. Rund 17 Stunden gute Unterhaltung bekommt man trotzdem geboten!

Solide Unterhaltung, David Nathan wie immer TOP!

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.03.2017

Mein erster "Fabian Risk" war sicher nicht das letzte Hörbuch aus der Serie, welches ich kaufen werde. Die Story ist interessant, es gibt die eine oder andere wirklich gut konstruierte Wendung, der persönliche Background des Hauptprotagonisten verläuft hinsichtlich des persönlichen Dramas in nachvollziehbaren und realistischen Bahnen, diese völlig kaputten Ermittlertypen, bei denen einfach alles den Bach hinunter geht, sind irgendwann auch nicht mehr sonderlich spannend.
Das Ende war etwas vorhersehbar, aber gut gemacht, der Sprecher macht seinen Job perfekt, anders ist man es von David Nathan auch nicht gewohnt.

FAZIT: Um 6,49 Euro habe ich einen wirklich guten Dänemark/Schweden-Krimi/Thriller erhalten, bei dem sowohl Schreibstil als auch die Geschichte überzeugen konnten und ich mir den nächsten Teil der Risk-Serie sicher noch holen werde!

Viel Technik, wenig Emotion, mir hat es gefallen

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.02.2017

Das war mein zweites Hörbuch von Peterson (nach Transport 1) und aufgrund der Rezensionen wusste ich was ich mir zu erwarten hatte. Großteils spielt sich die Story im Vorfeld einer wichtigen Mission ab, es werden auf sprachlich oberflächlichem aber sehr gut zu hörendem NiveaUu viele Details des Astronauten-Alltags und der Missionsvorbereitung geboten. Die Schilderungen führen zu wirklich guten Einblicken und man mag eigentlich kaum abschalten obwohl gleichzeitig auch kaum wirkliche Spannung entstehen will. Es ist eine schöne Geschichte mit einem interessanten Ende, gleichzeitig ein kritischer Blick auf die Erde, vor allem dann, wenn man eigentlich weit weg von dieser unterwegs ist.

Mich hat es ein bisschen an die Uralt-SciFi von Kurd Laßwitz` "Zwei Planeten" erinnert, zwar nicht ganz so Fantasy-lastig, aber zumindest im Hinblick auf die grundsätzliche Stimmung des Ganzen.

Fazit: Um unter 4 Euro kann man als Fan von Filmen wie Interstellar, Contact oder Gravity sowie Büchern wie Transport, Eschbach`s Herr aller Dinge und Ähnlichem bedenkenlos zugreifen. Ein Meisterwerk ist es aber keinesfalls.

Misterioso Titelbild

Solide Kost für Zwischendurch

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.02.2017

Misterioso habe ich kürzlich von Audible kostenlos erhalten. Arne Dahl bietet eine unterhaltsame Krimihandlung, die zwar nicht weltbewegend, aber allemal gut gemacht ist. Sprachlich findet sich die eine oder andere Rafinesse, mir war teilweise zu viel sexueller Inhalt, das Ende hat mich nicht wirklich begeistert, aber alles in allem bleibt ein ganz gutes Hörbuch mit interessanten Figuren.
Der Sprecher macht seinen Job gut.

Ich hätte mir das Buch vermutlich nicht gekauft, aber als Geschenk habe ich mich über die nette Unterhaltung gefreut

1 Person fand das hilfreich