PROFIL

Maura

  • 40
  • Rezensionen
  • 120
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 49
  • Bewertungen
  • Die Nachtigall

  • Autor: Kristin Hannah
  • Sprecher: Luise Helm
  • Spieldauer: 18 Std. und 1 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    5 out of 5 stars 4.929
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 4.637
  • Geschichte
    5 out of 5 stars 4.616

Zwei Schwestern im von den Deutschen besetzten Frankreich: Während Vianne ums Überleben ihrer Familie kämpft, schließt sich die jüngere Isabelle der Résistance an und sucht die Freiheit auf dem Pfad der Nachtigall, einem geheimen Fluchtweg über die Pyrenäen. Doch wie weit darf man gehen, um zu überleben? Und wie kann man die schützen, die man liebt? In diesem epischen, kraftvollen und zutiefst berührenden Roman erzählt Kristin Hannah die Geschichte zweier Frauen, die ihr Schicksal auf ganz eigene Weise meistern.

  • 5 out of 5 stars
  • Sehr tief berührt

  • Von Sonja Am hilfreichsten 17.10.2016

wunderbare Geschichte, wunderbar vorgetragen

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.04.2019

eine Geschichte von starken Frauen mitten im Krieg, so hervorragend erzählt, dass mir mehrmals die Tränen gekommen sind. Wie man so schreiben kann bewundere ich zutiefst. Dabei war die Handlung nicht nur traurig, trotz der schrecklichen Szenarien und Erlebnisse, die diese beiden Frauen (mit all ihren Mitmenschen zu dieser Zeit) durchleben mussten. Vielmehr wird einem bewusst, was ein Mensch alles aushalten und dabei noch Stärke und Mut beweisen kann.
Dies ist sicherlich eines der Bücher, das ich noch einmal lesen bzw. hören werde. Sehr gut und im genau richtigen Ton vorgetragen von Luise Helm. Hier stimmt alles! 👍

  • Stoner

  • Autor: John Williams
  • Sprecher: Burghart Klaußner
  • Spieldauer: 10 Std. und 2 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 446
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 407
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 409

William Stoner wird 1891 als Sohn armer Farmer in Missouri geboren. Das Landwirtschaftsstudium lässt er ohne Reue hinter sich, als er seine Liebe zur Literatur entdeckt. Hart arbeitet er für seinen Aufstieg, bringt es bis zum Professor. Doch sonst ist sein Leben enttäuschungsreich: Seine Ehefrau entpuppt sich als gefühlskalte Intrigantin, die seine enge Beziehung zur Tochter zerstört, die leidenschaftliche Liebe zu einer Studentin muss er aufgeben.

  • 5 out of 5 stars
  • Ein Werk zum Drehen und Wenden

  • Von Kohlenbeck, Am hilfreichsten 31.03.2015

gute Geschichte, schöne Sprache

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.04.2019

obwohl im eigentlichen Sinne "nicht viel" passiert in dieser Geschichte, überzeugt die Sprache und fesselt auf eigene Art.

  • Die Suche

  • Autor: Charlotte Link
  • Sprecher: Claudia Michelsen
  • Spieldauer: 18 Std. und 41 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 5.718
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 5.313
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 5.285

Drei verschwundene Mädchen und eine Spur, die weit in die Vergangenheit führt... In den Hochmooren Nordenglands wird die Leiche der ein Jahr zuvor verschwundenen 14-jährigen Saskia Morris gefunden. Kurze Zeit später wird ein weiteres junges Mädchen vermisst, die ebenfalls 14-jährige Amelie Goldsby. Die Polizei in Scarborough ist alarmiert. Treibt ein Serientäter sein Unwesen? In den Medien ist schnell vom Hochmoor-Killer die Rede, was den Druck auf Detective Chief Inspector Caleb Hale erhöht. Auch Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard ist in der Gegend, um ihr ehemaliges Elternhaus zu verkaufen.

  • 5 out of 5 stars
  • Grandios

  • Von Anne Am hilfreichsten 09.10.2018

zu seicht

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.04.2019

vom literarischen Gesichtspunkt her eine sehr seichte Lektüre, und was den Kriminalfall angeht einfach grotesk an den Haaren herbeigezogen, absolut unglaubwürdig.
Leider nichts für mich.

  • Die Erbin

  • Jack Brigance 2
  • Autor: John Grisham
  • Sprecher: Charles Brauer
  • Spieldauer: 24 Std. und 23 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 2.633
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 2.439
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 2.430

Ein Todesfall, eine Erbin, ein Thriller: Hier erwartet Sie Spannung pur! Wo kommen die 24 Millionen her und warum bekommt die Haushälterin den Löwenanteil des Testaments? Diese Fragen sind Ausgangspunkt in einem packenden Thriller voller Geheimnisse und dunkler Intrigen. Charles Brauer verleiht durch seine einzigartige Stimme dem Hörbuch "Die Erbin" eine atemberaubende Atmosphäre, die vor Spannung nur so knistert.

  • 4 out of 5 stars
  • Unterhaltsame Stunden

  • Von Kurangi Am hilfreichsten 01.04.2014

perfekte Inszenierung!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.07.2018

Der dramatische Höhepunkt dieser packenden Justizgeschichte kommt erst zum Schluss, wo der Leser erfährt, weshalb ein kranker Mann sein gesamtes Millionenerbe seiner schwarzen Haushaltshilfe und nicht den eigenen Kindern vermacht. Bis dahin ist es ein wie üblich von Grisham ausgeklügelter und klug inszenierter Roman darüber, wie und was in einem amerikanischen Juryprozess vor sich geht. Wer denkt, das könnte langweiliger, trockener Stoff sein, kennt Grisham nicht. Er versteht es einfach, den Leser in den Bann zu ziehen und die Protagonisten lebendig werden zu lassen. Einerseits interessant und informativ was das Anwaltswesen und eine Jury betrifft, andererseits überaus menschlich und Emotionen hervorrufend, wenn es um die Beschreibung seiner Charaktere geht und gleichzeitig eine durchgehend fesselnde Handlung bis zum Schluss!
Obwohl der "Vorgängerroman" 'Die Jury' bereits 25 Jahre zuvor erschien, hat man den Eindruck, dass kaum Zeit dazwischen verging. Beide Bücher kann man heute noch genauso gut verschlingen und verlieren nicht an Aktualität (leider, in Bezug auf die Rassenfrage!). Aber einen Grisham kann man sowieso mehrmals oder immer wieder lesen, er gehört zu meinen Lieblingsautoren und seine Bücher zu den Klassikern der zeitgenössischen amerikanischen Literatur!
Der Sprecher Charles Brauer liest angepasst, ruhig und souverän, ich habe nichts an seinem Vortrag auszusetzen.

  • Die Jury

  • Jack Brigance 1
  • Autor: John Grisham
  • Sprecher: Charles Brauer
  • Spieldauer: 24 Std. und 42 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 872
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 817
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 817

Tonya Hailey, ein zehnjähriges Mädchen, wurde von zwei betrunkenen Männern brutal vergewaltigt und missbraucht. Wenige Tage später erschießt Tonyas Vater Carl Lee Hailey die beiden Täter im Gerichtsgebäude, in dem sie zu einer ersten Anhörung vorgeführt wurden. Das Gerichtsverfahren, dass gegen ihn eingeleitet wird, gerät zum Sensationsprozess. Denn: die beiden Gewaltverbrecher sind Weiße; Carl Lee ist ein Schwarzer.

  • 5 out of 5 stars
  • 24 Stunden und keine Minute langweilig!!!

  • Von Alex Am hilfreichsten 25.02.2014

ein echter Grisham

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.06.2018

...vor zig Jahren gelesen, und jetzt auch gehört. Ich bereue keine Minute, "die Jury" ist eben einfach ein Grisham-Klassiker!
Gewohnt fesselnd erzählt, und vor allem enorm interessant, wie amerikanische Justiz funktioniert. Spannend und mit hochfliegendem Finale. Volle Punktzahl!
Der Sprecher Charles Brauer bekommt einen Punktabzug, da er so manchesmal unsauber artikuliert spricht, was mich aber nicht weiter störte (lieber so, als das Gegenteil, nämlich diese Schauspieler-Stimmen, die furchtbar übertrieben verschiedene Stimmen nachahmen wollen und dabei eher peinlich klingen!)

  • Unter der Haut

  • Autor: Gunnar Kaiser
  • Sprecher: Julian Mehne, Reinhard Kuhnert
  • Spieldauer: 17 Std. und 26 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 20
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 19
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 20

New York während des letzten Sommers der 1960er Jahre: Der Literaturstudent Jonathan Rosen macht die Bekanntschaft des bibliophilen Dandys Josef Eisenstein. Durch den geheimnisvollen älteren Mann lernt der unerfahrene Junge nicht nur die Welt der Kunst und des Geistes, sondern auch die Macht der Verführung kennen und erlebt in diesen hellen Tagen sein Coming of Age. Zu einem ersten sexuellen Erlebnis kommt es in Eisensteins Atelier, wo Jonathan mit einer jungen Frau schläft, die beide Männer in einem Diner angesprochen haben.

  • 4 out of 5 stars
  • Bücherliebe wird zur verhängnisvollen Obsession...

  • Von Maura Am hilfreichsten 25.04.2018

Bücherliebe wird zur verhängnisvollen Obsession...

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.04.2018



Das Buch lässt sich bereits auf den ersten Seiten gut an, mit schöner Sprache geschrieben. Tatsächlich kam das Flair des Amerikas im "summer of '69", womit der Roman beginnt, bei mir als Hörer an: atmosphärisch, knisternd, fast schon magisch!
Der Literaturstudent Jonathan Rosen macht sich mit seiner Kamera auf die Suche nach hübschen Mädchen, um endlich seine Sehnsucht nach körperlicher Liebe zu befriedigen. Dabei macht er die Bekanntschaft eines älteren Herren, eines bibliophilen Dandys, der zu einer eigenartigen Leitfigur für ihn wird.
Doch je länger ich Jonathans Geschichte lauschte, desto gelangweilter wurde ich. Zumal zwischendurch furchtbar lange, verschachtelte Sätze vorkommen, wo man am Ende des Satzes den Anfang schon wieder vergessen hat. Das resultiert dann leider so manches Mal eher in "Geschwafel", als dass es mich literarisch abgeholt hätte. Es ist ja glücklicherweise nicht durchgehend so -andere Passagen waren dann auch wieder wunderbar, fast poetisch, geschrieben. Doch als Lektor hätte ich solche wenig interessanten Schachtelsätze entweder ganz gestrichen oder drastisch gekürzt und umgeschrieben. Vielleicht lag's teilweise auch am Sprecher - der zwar gut liest aber irgendwie auch zu jung klingt und auf Dauer monoton wirkt (allerdings passend zu Jonathan, der am Anfang der Geschichte erst 19 ist). Nunja, es zog sich jedenfalls in die Länge...

Dann, auf einmal, ein Schnitt: ein 'neues Buch', eine frühere Zeit, ein anderer, reiferer Sprecher, und eine ganz andere Sprache. Es geht um Josef Eisenstein, den zweiten Hauptprotagonisten. Dessen Buch (denn von nun an wechseln sich die beiden Bücher/Protagonisten ab) ist weitaus fesselnder und auch flüssiger geschrieben, hier wird der Roman fast zum Krimi (den ich so gar nicht erwartet hatte), und wird auch eingeleitet mit "Buch2 - aus dem Leben eines Serienmörders". Da bleibt man gerne wach und dabei, will unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Ich stelle mir die Frage, ob die beiden Buchteile tatsächlich separat voneinander entstanden sind, so wie es die Geschichte auch vorgibt: 'Buch 1' von Jonathan Rosen, unerfahren und unbedarft, hungrig auf Mädchen und Bücher, und 'Buch 2' von Josef Eisenstein, älter und erfahren, geheimnisumwoben und belesen. Es kommt mir so vor, als hätte der Autor Jonathans Geschichte (in Ich-Form verfasst) als noch jüngerer, unerfahrener Schreiber begonnen und den Teil um Eisenstein (in dritter Form) einige Jahre später fortgesetzt, mit mehr Schreib- und Lebenserfahrung, mehr Stilsicherheit. Interessant ist hierbei, dass gegen Ende des Buchs Jonathan selbst sagt: "Seine (Eisensteins) Geschichte ist meisterhaft geschrieben, makellos -meine dagegen dilletantisch und unbeholfen. Sie ufert mir unter den Fingern aus, nimmt Formen an, die ich nicht mehr beherrsche..."
Nun, ich gehe bestimmt nicht so weit, Jonathans Geschichte als dilletantisch zu bezeichnen, doch bleibe ich dabei, dass mir Eisensteins Geschichte und Person (obgleich diejenige, die als so geheimnisvoll und unantastbar beschrieben wird) weit mehr zusagt und näher gebracht wird als die von Jonathan, welche -zumindest auf Dauer- etwas substanzlos, eintönig, und ja, ausufernd erscheint. Aus diesem Grund vergebe ich 4 Sterne (5 für Eisenstein, 3 für Jonathan = macht ø 4 😉).

Natürlich sind die beiden Bücher miteinander verwoben; Jonathan ist quasi Eisensteins Zögling, macht 'mit ihm' seine ersten sexuellen Erfahrungen mit Mädchen und reift zum Mann heran (gleichzeitig erwächst eine seltsam homoerotische Beziehung zu Eisenstein), während wir auf der anderen Seite immer tiefer in Eisensteins spannende Vergangenheit geführt werden und seinen Werdegang als Buchbinder und Gerber, Buchsammler und -händler verfolgen, bis hin zu seiner Obsession, das 'beste/schönste Buchgeschöpf aller Zeiten' zu kreieren.
Im Verlauf durchstreifen wir verschiedene Länder und Kontinente, verschiedene Zeiten und Generationen (das 3. Reich, die Flower-Power/68er Bewegung, die 90er Jahre), erleben das Judentum und Antisemitismus, die Nazis und ihre Greueltaten. Schließlich gelangen wir über ein Kibbutz in Israel, wo Jonathan sich mit seiner jüdischen Identität auseinandersetzt, nach Argentinien, wo sich (neben emigrierten Juden und geflohenen Alt-Nazis) womöglich auch unser verschwundener "Held" Eisenstein versteckt hält?
Hier, am Ende des Buchs, verschmelzen die beiden Teile und werden zu einem Ganzen - und vielleicht ist mit eben diesem Werk Eisensteins Meister- und Lebenswerk gelungen, worauf er fortwährend hingearbeitet hat? Dies allerdings konnte nur mit Jonathans Beitrag geschehen, der 'erzwungenermassen' Eisensteins Buch mit seiner eigenen zugedachten Rolle und Geschichte komplettieren und vollenden musste.
Das ist insgesamt eine schöne Idee und gut gelöst!
Wie gerade beschrieben, wird hier viel "Stoff" verarbeitet, doch der ist wirklich gut verpackt und absolut lesenswert (bis auf die eingangs erwähnten Längen von 'Buch1').

Letztlich geht es im Roman doch vor allem um Eines: die Liebe zu Büchern -sowohl literarisch gesehen als auch "optisch" oder physisch betrachtet, was Herstellungsprozess und Gestaltung eines Buches angeht, bis hin zum Einbinden in (mitunter menschen-😨!)-lederne Buchdeckel! Letzterer ein schaurig gruseliger Aspekt, der den spannenden Kriminalteil ausmacht...😉

Ich bin gespannt, ob und was wir von dem noch unbekannten Autor Gunnar Kaiser weiterhin erwarten dürfen - oder sollte dies sein erstes und einzigstes 'Meisterwerk' bleiben?
Ich hoffe doch nicht!

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • In eisige Höhen

  • Das Drama am Mount Everest
  • Autor: Jon Krakauer
  • Sprecher: Christian Brückner
  • Spieldauer: 10 Std. und 45 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 967
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 795
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 792

Auf dieser Expedition im Frühjahr 1996 ereignete sich die schlimmste Katastrophe, die je auf dem "Dach der Welt" geschah...

  • 5 out of 5 stars
  • Eiskaltes Drama am Everest

  • Von Brigitte Am hilfreichsten 25.02.2012

geht unter die Haut!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.04.2018

Sehr eindringliche Schilderung, die einen hautnah dabei sein lässt! Die schrecklichen Ereignisse und Bilder dieser Katastrophe hängen und wirken noch lange nach.
Hervorragend gelesen von Christian Bruckner

  • Gute Geister

  • Autor: Kathryn Stockett
  • Sprecher: Regina Lemnitz
  • Spieldauer: 19 Std. und 3 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    5 out of 5 stars 621
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 573
  • Geschichte
    5 out of 5 stars 575

Mississippi, 1962: Nach dem Studium verbringt Skeeter die Tage auf der elterlichen Baumwollfarm, als einzige ihrer Freundinnen ohne einen Ring am Finger. Und dann ist auch noch ihr geliebtes Kindermädchen spurlos verschwunden. Skeeter wünscht sich nur eins: Sie will weg aus dem engen Jackson und als Journalistin in New York leben. Um etwas zu verändern, verbündet sie sich mit zwei schwarzen Dienstmädchen.

  • 5 out of 5 stars
  • Selten hat mich eine Geschichte so berührt

  • Von Britta Am hilfreichsten 19.02.2014

Ein ganz wunderbares Buch, sooo schön!!!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.04.2018

Auch wenn das Thema oft und immer wieder in der amerikanischen Literatur verarbeitet wurde und wird; dies ist ein ganz besonderer Roman, der lange im Gedächtnis bleibt! Wie man so Geschichte(n) schreiben kann, nahbar und authentisch, beeindruckt mich nachhaltig. Natürlich ist es oft rührselig, herzzerreißend, zum "Schmachten", und doch ist es ein ganz eindringliches Werk, das ich nicht als kitschig empfand. Stattdessen war ich von Anfang an mitten dabei, konnte mitleiden und mitjubeln, laut auflachen, mitfiebern, und dann wieder ohnmächtige Wut empfinden und Tränen vergiessen. So liebe ich (Hör-)Bücher, wo das Geschriebene zum lebendigen Kopfkino wird!
Ganz hervorragend gelesen und umgesetzt von der Sprecherin, Regina Lemnitz!
Volle Punktzahl in allen Kategorien, und natürlich unter meinen Top 10 Hörbüchern 😘

  • Und Nietzsche weinte

  • Autor: Irvin D. Yalom
  • Sprecher: Markus Pfeiffer
  • Spieldauer: 17 Std. und 10 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 471
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 435
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 435

Eine Ménage à trois zwischen Lou Andreas Salomé, Nietzsche und der Psychoanalyse. Das Wien des Fin de siècle: Die selbstbewusste junge Russin Lou Andreas Salomé drängt den angesehenen Arzt Josef Breuer, dem suizidgefährdeten Friedrich Nietzsche zu helfen und ihn von seiner zerstörerischen Obsession für sie zu kurieren.

  • 4 out of 5 stars
  • Faszinierend!

  • Von Maura Am hilfreichsten 05.04.2018

Faszinierend!

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.04.2018

Vor über 20 Jahren las ich den Roman "And Nietzsche swept" damals als englische Ausgabe, und fand auch andere Werke Yaloms ganz toll (u. a. die Liebe und ihr Henker, die rote Couch).  
Umso erfreuter war ich, das Buch jetzt als deutsche Hörbuchversion zu entdecken. 

Hier greift Yalom in Form einer fiktiven Begegnung die Biografie Friedrich Nietzsches auf, indem er ihn 1882 auf den Arzt Josef Breuer treffen lässt, der ihn behandeln soll und psychologisch zu beleuchten versucht. 

Mit Breuers "Redekur", die er erstmals an seiner früheren Patientin "Anna O." (Bertha Pappenheim) erprobte, und deren Fall im Anschluss Gegenstand gemeinsamer Zusammenarbeit mit Freud wurde, nahm die Psychoanalyse zu jener Zeit ihren Anfang...

Im Roman sucht Nietzsche den Arzt allerdings zunächst als Migränepatient mit noch einer Reihe anderer körperlicher Beschwerden auf. Dieser Arztbesuch wurde von Lou von Salomé im Geheimen eingefädelt, da sie um den (ehemaligen) Freund besorgt war, der nicht nur krank, sondern tief verzweifelt schien. Sie hatte von dem Wiener Arzt und seiner Redekur im Fall "Anna O." gehört und flehte Breuer an, sich Nietzsches anzunehmen, der jedoch nichts von ihrem Arrangement wissen dürfe. Nietzsche war kurz zuvor noch unglücklich verliebt in Lou v. Salomé gewesen -die "heilige Dreieinigkeit" als platonisch philosophische Beziehung zwischen ihr, ihm selbst und Paul Reé ist kläglich gescheitert bevor sie beginnen konnte- und er blieb verbittert und voll Gram zurück. 

Als Nietzsche dann tatsächlich in Wien bei dem Arzt vorstellig wird (ohne von Lous Einmischung zu ahnen), erkennt Dr. Breuer schnell den schwierigen Charakter des Migränepatienten, der sich ganz offenbar gar nicht helfen lassen will. Doch Breuer, noch immer von Lou Salomés eindringlichem Apell und betörender Anziehungskraft berührt, bleibt hartnäckig an ihm dran und vermutet hinter den rein physischen Beschwerden auch seelische Leiden, denen er auf den Grund gehen will; zumal ihn dieser seltsame Professor mit den unkonventionellen Denkansichten mehr und mehr reizt und persönlich neugierig macht. 
Im weiteren Verlauf bespricht und berät er sich dann auch mehrfach mit seinem jungen Kollegen und Freund Sigmund Freud, wie man dem geplagten Patienten am besten helfen und zur Kooperation bewegen könne.

Schliesslich, weil vernünftige konventionelle Versuche, Nietzsche zu einer eingehenden Behandlung zu überreden, scheitern, wendet Breuer einen Trick an: Er dreht den Spiess um und ersucht nun seinerseits die Hilfe Nietzsches ob seiner eigenen Verzweiflung. Nietzsche, den Breuer aufgrund seiner Schriften als eine Art 'Spezialist der Verzweiflung' betrachtet, soll dem Arzt philosophischen (und gleichsam psychologischen) Rat erteilen, während Breuer ihn lediglich bei akuten Migräneanfällen helfen 'darf'. Breuer glaubt an die Heilkraft von Gesprächen und erhofft sich so doch noch einen tieferen Blick in Nietzsches Innerstes. Und obwohl dieser letztlich dem Deal zustimmt, hat Breuer dessen Scharfsinn und Intellekt wieder einmal unterschätzt und so findet nun er sich in der misslichen Lage, sich mit Nietzsches unbequemen Fragen auseinanderzusetzen - zumal immer deutlicher wird, wie sehr er tatsächlich auf Hilfe angewiesen ist, was doch eingangs nur als Vorwand dienen sollte.
Während Breuer die persönliche Anteilnahme, Mitgefühl und Verständnis sucht, bleibt Nietzsche, der sich selbst rein gar nichts Persönliches entlocken lässt, nüchtern und abstrakt, ja verabscheut geradezu diese kleinen, niederen Banalitäten, mit denen sich Breuer 'dem Wesentlichen verwehrt'.
Doch die beiden nähern sich an... und es kommt zu einer Wendung.

Bis etwa zur Hälfte des Romans finde ich es grandios, wie Yalom es gelingt auf so kluge und oft auch amüsante Art Nietzsche, Breuer und Freud lebendig werden zu lassen - und vor allem aktuell zu halten! Ich konnte mir die drei Herrschaften bildlich vorstellen, wie sie da sitzen und philosophieren, debattieren und therapieren... 

Doch dann, als Breuer von Nietzsche 'therapiert' wird, verzettelt sich Yalom meiner Meinung nach in ermüdenden Wiederholungen der gegensätzlichen Ansichten und trägt auch etwas zu dick auf. Sowohl die Gespräche zwischen den beiden als auch die Berichte und Aufzeichnungen über den jeweils anderen, sind m. M. nach zu übertrieben und konstruiert. 
Wo er zuvor noch so passend den philosophischen Zeitgeist traf und Breuer, Nietzsche und Freud sprechen liess, tritt mir jetzt Irvin Yalom als amerikanischer Psychotherapeut der Gegenwart zu sehr in den Vordergrund. Aus diesem Grund vergebe ich 4 statt 5 Punkte für die sonst so treffliche Geschichte (die dann wieder interessant wird, als Breuer die 'Heilung' seiner grossen Krisis erfährt). 

Mein Fazit: Wer sich auf spielerische (und psychotherapeutische :)) Weise in die Gedankenwelt jener grosser Männer des ausgehenden 19. Jh. (mit Lou Salomé als Schriftstellerin und spätere Psychoanalytikerin, und Bertha Pappenheim als spätere Frauenrechtlerin und Kämpferin für soziale Belange auch zwei bemerkenswerte Frauen!!) entführen lassen will, kommt voll auf seine Kosten! Es ist eine anregende, lebendige, und lehrreiche (Hör-)Lektüre, die auch sehr gut vorgetragen wurde.


10 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Das Komplott

  • Autor: John Grisham
  • Sprecher: Charles Brauer
  • Spieldauer: 14 Std. und 29 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.658
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.500
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.516

Malcolm Bannister, früher Anwalt in Winchester, Virginia, sitzt zu Unrecht im Gefängnis. Als ein Bundesrichter und seine Geliebte ermordet aufgefunden werden, steht das FBI vor einem Rätsel, denn es gibt weder Zeugen noch Spuren. Bis Bannister auf den Plan tritt. Er kennt Identität und Motiv des Mörders. Dieses Wissen tauscht er gegen seine Freiheit, und damit nimmt eine teuflische Intrige ihren Lauf...

  • 5 out of 5 stars
  • Genial anders

  • Von Flyboy01 Am hilfreichsten 20.09.2013

In einem Rutsch durchgehört!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.03.2018

Ich bin so froh, dass es John Grisham gibt! Es gibt einfach viel zu wenig intelligent geschriebene Bücher. Und "Das Komplott" ist wieder eine Grisham Geschichte, die fantastisch ausgearbeitet und inszeniert ist, von Anfang an fesselnd, immer schlüssig und gut recherchiert. Besondere Wendungen der Geschichte machen es teils so spannend, dass ich bis spät in die Nacht hörte... So machen Hörbücher Spass!!!
Ich mochte auch Charles Brauer als Sprecher, gerade weil er so unaufgeregt vorträgt.
Volle Punktzahl mit Sternchen***

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich