PROFIL

clfberlin

Berlin
  • 2
  • Rezensionen
  • 3
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 2
  • Bewertungen
  • Die Tyrannei des Schmetterlings

  • Autor: Frank Schätzing
  • Sprecher: Sascha Rotermund
  • Spieldauer: 23 Std. und 52 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    3.5 out of 5 stars 3.614
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 3.446
  • Geschichte
    3.5 out of 5 stars 3.440

Kalifornien, County Sierra, Goldgräberprovinz: Sheriff Luther Opoku hat mit Kleindelikten und illegalem Drogenanbau zu kämpfen. 300 Meilen westlich davon, im Silicon Valley, wetteifern IT Visionäre um die Erschaffung des ersten ultraintelligenten Computers mit dem Ziel, die großen Probleme der Menschheit zu lösen. Als eine Biologin in Sierra unter rätselhaften Umständen ums Leben kommt, muss Luther erkennen, dass sein verschlafenes Naturidyll längst Testgelände eigenwilliger Experimente geworden ist.

  • 3 out of 5 stars
  • Zwar interessant - doch sehr chaotisch und wirr

  • Von Ute Am hilfreichsten 29.04.2018

Man muss wirklich konzentriert zuhören

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.02.2019

Der Roman behandelt ein absolut faszinierendes und aktuelles Thema. Die Gedankenspiele und Schlussfolgerungen sind plausibel. Alles ist in eine Story gebettet, die ebenfalls spannend ist - aber... Ich habe oftmals den Anschluss verpasst, wer jetzt wer ist. Bis auf wenige Kernprotagonisten waren mir einige Charaktere zu beliebig und auch einige der Orte konnte ich mir - trotz wortreicher Beschreibungen - nicht plastisch vorstellen. Das machte es stellenweise anstrengend, der Story zu folgen. Die rein wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Kernaussagen und Thesen fand ich jedoch plausibel und nachvollziehbar. Wer sich schon mal mit Themen wie KI, Industrie 4.0, Automatisierung etc. befasst hat, wird schon in ähnliche Richtungen gedacht haben. Schätzing denkt es konsequent zu Ende und formuliert es aus.
Ich muss aber auch sagen, dass ein Hörbuch als "Nebenbei-Medium" vermutlich nicht so geeignet ist wie ein Buch, dem man sich fokussierter widmet.
Den Sprecher (Sascha Rotermund) möchte ich hier ausdrücklich hervorheben (5 Sterne).
Fazit: Interessant! Man muss dem (Hör-)Buch aber wirklich alle Aufmerksamkeit widmen, weil sich Handlung, Orte und Protagonisten trotz der sprachlichen Breite oftmals nicht intuitiv erfassen lassen. Insgesamt aber eine Empfehlung für jeden Technikinteressierten.

  • VICE - Radio Motherboard (Original Podcast)

  • Autor: VICE - Radio Motherboard
  • Sprecher: Dennis Kogel
  • Spieldauer: 12 Std.
  • Originalaufnahme
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 74
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 68
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 69

Noch nie waren sich Mensch und Maschine so nah wie heute. Algorithmen denken für uns. Maschinen retten unser Leben. Roboter machen unsere Arbeit. Und der Mensch? Der muss aufpassen, dass er den Überblick behält. Denn nie zuvor hat das Netz unsere Gesellschaft so demokratisch und gleichzeitig so kompliziert gemacht. Dennis Kogel spricht für den Podcast "VICE - Radio Motherboard" mit Menschen, die die Welt von morgen bauen. Denn Technik kann unsere Welt verbessern, verunsichern, verändern. Mit "VICE - Radio Motherboard" verlieren Sie den Anschluss nicht.

  • 4 out of 5 stars
  • Manchmal etwas ausgedehnt und selbstgefällig

  • Von clfberlin Am hilfreichsten 11.01.2019

Manchmal etwas ausgedehnt und selbstgefällig

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.01.2019

Prinzipiell gefällt mir der Podcast. Und manchmal gelingt das informative Storytelling auch ganz gut. Aber es gibt auch Überflüssiges und Übertriebenes. Beispiel: In Folge 21 geht es um "nordkoreanische Zwangsarbeiter in Polen". Aber eigentlich behandelt der Podcast nicht das Thema, sondern ist ein "Making of" einer Vice-Dokumentation. So versäumt es der Redakteur auch nicht, möglichst oft die Doku zu nennen. "Wie wir bei 'Cash for Kim' herausgefunden haben...", "In unserer Dokumentation 'Cash for Kim' haben wir dann...", "Für 'Cash for Kim' haben wir dann dieses oder jenes gemacht.".
Zudem wirkt das 'Interview' mit dem Redakteur (wenn man es mal 'Interview' nennen möchte) extrem gescriptet und vorgelesen. Und alles ist zersetzt von nachgesprochenen Szenen, die eher an gespieltes Hörbuch erinnern.
Letztendlich wird der Titel nie richtig eingelöst. Es wird belegt, dass Nordkoreaner in einer polnischen Fabrik gearbeitet haben. Der Rest sind Vermutungen. Dass sie 'zwangsweise' dort waren, wird nicht aufgelöst - auch nicht die im Titel genannte Brutalität. Ein anderer Rezensent sprach von RTL-Niveau. Das finde ich treffend.
Man muss aber sagen, dass die Folgen, die sich um Sachthemen drehen, deutlich informativer und interessanter sind. Daher meinerseits eine Empfehlung mit Einschränkungen.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich