Der erste Sohn
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Philipp Meyer
- daß die Überlebenden die Geschichte schreiben?
- daß es immer einen Stärkeren gibt?
Das war in kurzen Worten die Zusammenfassung der über 20 Stunden. Nicht uninteressant, am Ende gibt es auch eine minimale Verbindung, teilweise auch spannend aber in Erinnerung wird mir nicht allzu viel bleiben. Leider - hatte mir viel mehr versprochen.
Nichts sagend
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Es fällt mir sehr schwer hier die richtigen Worte zu finden. Daher als erstes vorweg. Ich finde es ist ein wirklich gutes Buch.
Wer sich auf dieses Buch einlässt. Nimmt es mit einem nicht ganz einfachen Buch auf.
Das Buch wird in 3 Haupt Erzählstränge und 2 kleine unterteilt. Es fällt anfangs recht schwer in die Geschichte hereizukommen. Die drei Hauptprotagonisten sind der erste Sohn Eli McCullough, sein Sohn Peter McCullough und die Enkeltochter Jeanne Anne McCollough.
Ich rate jedem den Stammbaum im Buch anzuschauen.
Die einzelnen Stränge werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt was das ganze für mich recht schwer gemacht hat.
Die Grundgeschichte ist sehr gut. Es geht um die Erstbesiedlung von Texas im Jahr 1836.
Um die Vertreibung von Indianern und Mexikanern. Um Besitzansprüche, Farmen und Rinderzucht.
Im weitern Verlauf dann um das schwarze Gold. Ölbohrungen und alles was dazugehört.
Der Roman ist zeitweise recht grausam, so wie die zeit auch war. Hier wurde nichts beschönt und es ist wirklich aber auch sehr beeindruckend. Das Leben der Indianer wird einem näher gebracht und man bekommt einen kleinen Einblick in deren Mentalität und Lebensweise.
Die Geschichte von Eli, hat mir persönlichem am besten gefallen und da hätte es gerne noch mehr sein dürfen.
Zwischendurch ist die Geschichte etwas langatmig und das Buch hätte gut 150 Seiten kürzer sein können und es wäre trotzdem alles wesentliche gesagt gewesen. Manchmal fällt es wirklich schwer der Geschichte zu folgen. Landschaftlich ist es beeindruckend zu erleben wie sich das Land durch die Generationen verändert.
Ich habe recht lange für das Buch gebraucht weil ich es zwischendurch sacken lassen musste.
Ich vergebe 4 von 5 Sternen wobei ich der Geschichte von Eli auf jedem Fall die vollen 5 Sterne gebe.
Mein Fazit
Eine Geschichte die gelesen werden möchte und die es auch wert ist zu lesen, selbst wenn es nicht das einfachste Buch ist was es gibt.
Beim hören hat mich gestört das die Lautstärke zwischen den einzelnen Vorlesern unterschiedlich war.
Das große Epos über den Gründungsmythos Amerikas.
Klapptext:
Eli McCullough ist der erste Sohn der neuen Republik Texas, die am 2. März 1836 gegründet wird. Seine Eltern gehören zu jenen Siedlern, die sich ins Indianerland vorwagen, ein Paradies, das alles verheißt – nur keine Sicherheit. Bei einem Comanchenüberfall wird die Familie ausgelöscht. Eli wird verschleppt und wächst bei den Indianern auf. Als diese dem Druck der Weißen nicht mehr standhalten können, kehrt er zurück in eine ihm fremde Welt …
Gutes aber nicht ganz leichtes Buch
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Die geschilderten Details des Lebens der indigenen Völker und Stämme, vor allem ihre Verfolgung und Vernichtung, sind hochinteressant und weitgehend unbekannt. Allein dafür hat sich das Hören des Buches gelohnt. Allerdings werden die familiären und gesellschaftlichen Strukturen in der wissenschaftlichen Literatur völlig konträr beschrieben.
Wer sich für historische Zusammenhaenge und etwas andere Informationen aus der US-Geschichte interessiert, kann das Sachbuch "Der Moloch, eine kritische Geschichte der USA" von Deschner zur Hand nehmen...
treffend...
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Welchen drei Worte würden für Sie Der erste Sohn treffend charakterisieren?
SpannungAmbivalenz
Rücksichtslosigkeit
Was mochten Sie an der Handlung am liebsten?
Hans Peter Hallwachs als "Eli" liest sehr gut. Aber auch die anderen Sprecher tragen ihre Rollen sehr gut vor und man kann sich in ihre Figuren herein fühlen und die Spannung der sie ausgesetzt sind nachvollziehen.Hat Ihnen the narrators an der Geschichte etwas vermittelt, was Sie vielleicht beim Selberlesen gar nicht bemerkt hätten?
NeinHat mir sehr gut gefallen
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Ein Land, welches man verstehen will und dieses Buch trägt dazu bei.
Ein Land welches seine eigenen Gesetze hat, diese über Leichen, viele Leichen hinweg , durchsetzen will ohne Rücksicht auf rechts und links. Ein Land in Gier und Rausch.
Es macht mir das Land nicht sympathischer aber es ist gut, seine Biografie auf diese Weise vermittelt zu bekommen.
Hörempfehlung !
Amerika verstehen
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