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Der Zauberer

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Der Zauberer

De : Vladimir Nabokov
Lu par : Hanns Zischler
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À propos de ce titre
Als der vierzigjährige Arthur im Park ein Mädchen beim Rollschuhfahren beobachtet, fühlt er sich sofort zu ihm hingezogen. Um dem Kind näherzukommen, heiratet er kurz darauf dessen schwerkranke Mutter. Doch diese scheint seine wahren Beweggründe zu erahnen und gibt die Tochter in eine Pflegefamilie. Erst nach ihrem Tod kann Arthur die Stieftochter zu sich holen. Die Erfüllung seiner Wünsche scheint zum Greifen nah - bis er selbst zum Opfer seines verbotenen Verlangens wird. Lange verschollen, wurde Nabokovs Urfassung der "Lolita" erst in den 80er-Jahren wiederentdeckt.

Vollständig gelesen von Hanns Zischler entfaltet der Text seine ganze Sprachgewalt.©2017 DAV (P)2017 DAV
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Wer eine Kindererzählung erwartet, wird bitterlich enttäuscht sein. Der sollte sich aber vorher die Inhaltsangabe zur Gemüte ziehen. :-)
Es ist eine gewagte Erzähl-Perspektive, nämlich die eines Pädophilen. Dem Autor gelingt eine beängstigende Sichtweise in die komplexe Psyche eines Mannes, der nicht unbedingt “böse” ist, aber seinem „bösen“ pathologischen Verlangen erliegt.
Ein kurzes, vielleicht verstörendes, aber auch von Mitleid geprägtes, Lese“Vergnügen“.

Kurze, jedoch fesselnde unkonventionelle Erzählung!

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wer Nabokovs Werke mag, sollte auch dieses gelesen (oder gehört) haben, tolle Vorstudie zu Lolita

tolle Vorstudie zu Lolita

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Mein dritter Titel von Nabokov. Und jeder war anders. Dieser Titel ist eine Erzählung über die Psyche eines Mannes mit pädophilem Verlangen. Er sucht den Weg zu einem Mödchen über deren kranke Mutter und glaubt sich nach dem Tod der Mutter als Stiefvater vor der Erfüllung seiner Träume.

Die Beschreibung der Psyche des Mannes sind so unglaublich, dass man fast glauben muss, der Autor hätte zumindest ähnliche Neigungen gehabt. Und trotzdem ist es an keiner Stelle anzüglich.

Das Buch ist die Urfassung von "Lolita", einem bei Erscheinen sehr umstrittenen Buch.

Die Urfassung von Lolita

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Großartige Erzählung und ein großartiger Sprecher, trotz des schwierigen Themas.
Man bekommt einen Eindruck, was in Menschen mit pädophilen Neigungen vorgeht.

großartige Literatur zu einem schwierigen Thema

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das schlimmste Verbrechen, was es gibt. Da hilft es wenig, dass auch ein feinfühlig denkenkender Schriftsteller von einiger Berühmtheit sich des Themas Pädophelie annimmt. Während die Lolita sich ja noch dehnt, verwickelt, trifft die Kürze der genau geplanten Tat hier mit aller Wucht. Zum Schluss der Gedanke, warum hat er nicht noch ein bisschen, bisschen warten können!

Seltsam dieser Gedanke schon, aber wäre alles dadurch besser geworden?
Nein, selbst die auf dem Fuss folgende Strafe, das verzweifelte, eigene Entsetzen ändert an der Verwerflichkeit nichts..
Aber ich will nicht zu juristisch denken aus unserer Zeit heraus; der Einblick in das Seelenleben eines Pädaphilen ist wohl kaum wieder erreicht.

Nah unseren heutigen Massstäben......

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