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ulla
TOP 1000 REZENSENT
4,0 von 5 SternenDas Dunkle lauert!
1. Oktober 2017
Format: TaschenbuchVerifizierter Kauf
Holly Chang hat den brutalen Überfall des Erzengels Uram überlebt und es endlich auch geschafft, für sich wieder einen Platz zu finden. Manchmal kann die Frau, die sich eine Weile „Sorrow“ nannte, sogar wieder Freude empfinden.
Zu Venom, einem von Raphaels Sieben, hatte Holly schon immer eine besondere Beziehung. Als er von einer längeren Mission zurück in die Stadt kommt, beginnt ein Tanz zwischen den beiden, der so sinnlich ist, wie er tödlich sein könnte. Schließlich ist Venom ein jahrhundertealter und außerordentlich mächtiger Vampir und was genau Holly ist … weiß niemand so genau. Verschärft wird die Situation durch einen geheimnisvollen Gegner, der ein wahnsinnig hohes Kopfgeld auf Holly ausgesetzt hat.
Gemeinsam machen sich Venom und Holly auf die Suche und geraten dabei immer tiefer in einen Strudel, der Hollys Ende bedeuten könnte. In ihr lauert etwas Dunkels und Gefährliches, dass nur auf den richtigen Moment wartet, um hervorzubrechen …

„Archangel‘s Viper“ ist der mittlerweile 10. Band der Serie aus der Welt der unsterblichen Engel und Vampire, die die Welt beherrschen. In den einzelnen Büchern wird eine übergreifende Rahmenhandlung vorangetrieben. Sie konzentrieren sich außerdem abwechselnd auf die Geschichte von Raphael und seiner Elena oder auf einen seiner treuen „Sieben“. Ich persönlich mag letztere deutlich lieber. „Archangel's Blade (A Guild Hunter Novel, Band 4)“, die Geschichte von Dmitri und seiner Honor ist eines der sinnlichsten Bücher das ich kenne und zählt zu meinen All-Time-Favoriten.

Ich hole hier so weit aus, weil diese Rezi sehr subjektiv ist. Ich mich unglaublich auf die Geschichte von Venom und Holly gefreut habe, nun aber sehr zwiegepalten bin, was deren Einordnung angeht. Es gibt eine Menge unglaublich schöner Szenen in der Geschichte, die einem fast den Atem rauben. Besonders hat mir gefallen, wie sich die Beziehung von Holly und Dmitri weiterentwickelt. Toll ist auch, wie herausgearbeitet wird, wie sich Hollys Beziehung zu ihm zu der von Venom unterscheidet. Richtigen Spaß hat es gemacht, Dmitri einmal sehr entspannt zu erleben und zu sehen, wie sehr er mit seiner Honor harmoniert. Toll sind außerdem die Szenen mit Illium, Janvier und Ashwini.
Ein Problem hatte ich dagegen oft, wenn Holly allein oder mit Venom agiert hat. Ich konnte zwar mit dem Kopf nachvollziehen, wie schwierig die Situation für sie ist, fand aber trotzdem ihre trotzigen Ausbrüche meist ziemlich nervig. Um es kurz zu sagen: Ich bin mit ihr einfach nicht richtig warm geworden. Dazu kommt noch, dass ich – vielleicht weil ich „Archangel’s Blade“ quasi auswendig kenne – manchmal das Gefühl eines Deja-vu hatte. Wenn Venom und Holly versuchen zu ergründen, wer das Kopfgeld auf Holly ausgesetzt hat, ähnelt das für mich doch ein wenig der Suche von Dmitri und Honor nach ihren Entführern.
Natürlich kann man nicht sagen, dass Holly und Venom einem der anderen Charaktere ähneln. Schließlich wird ihre Einzigartigkeit andauernd betont. Darin allerdings liegt das zweite Deja-vu der Story. Auch Naasir aus „Archangel's Enigma (A Guild Hunter Novel, Band 8)“ ist einzigartig. Und Raphaels Macht. Elenas Erschaffung. Illiums Schnelligkeit und Entwicklung. Man könnte das noch fortführen …
Diese Superlativen gehen deutlich über das normale Maß von Individualität hinaus. Man stumpft ab. Die Jungs und Mädels sind alle SO speziell, das man schon denkt: Hey! Damit habt ihr doch eine Gemeinsamkeit!

Wie immer gibt es sehr sinnliche Szenen in der Geschichte. Allerdings ist die Sinnlichkeit, die zwischen Venom und Holly herrscht aus mehreren Gründen sehr speziell. Zunächst einmal ist die unterschwellige Aggressivität, die die beiden verbindet und die sie anscheinend durchaus als erotisch empfinden, nicht jedermanns Sache. Auch die immer wieder betonte Einzigartigkeit, die jeder für sich innehat, ist gewöhnungsbedürftig. Nalini Singh schafft es zwar wieder einmal, die unmöglichsten Dinge so zu beschreiben, dass man als Leser mitgeht, aber wenn ich lese, dass jemand entspannt af einem heißen Stein schläft … tun mir trotzdem irgendwann unwillkürlich alle Knochen weh. Egal wie oft gesagt wird, dass Holly und Venom so etwas toll finden …

Fazit: Es fällt mir unglaublich schwer, dieses Buch zu bewerten. Einerseits mochte ich – fast zum ersten Mal bei Nalini Singh – eine ihrer Hauptcharaktere nicht wirklich und konnte das Buch immer wieder zur Seite legen. Andererseits gibt es in der Geschichte immer wieder wirklich wunderschöne und unheimlich berührende Szenen, die ich wirklich liebe.
Insgesamt reicht es mir persönlich diesmal nicht zu „Gefällt mir sehr“, sondern bleibt – vor allem Dingen wegen der tollen Momente mit den liebgewonnen Helden aus den anderen Büchern – bei „Gefällt mir“. Damit gibt es 4 Punkte und eine Leseempfehlung für Fans.
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Bücherwurm
3,0 von 5 SternenGute Geschichte mit übereiltem Ende
26. September 2017
Format: Kindle AusgabeVerifizierter Kauf
In Archangel's Viper geht es um Venom, einen der "Seven", (ich lese die Bücher auf Englisch und kenne die deutschen Begriffe dafür nicht) und Holly, die einst von dem Archangel Uram brutal entführt, mißhandelt und gegen ihren Willen in einen Vampir verwandelt wurde. Seitdem sind einige Jahre vergangen und Holly hat sich halbwegs von dem Angriff und seinen Folgen erholt - wirklich abgefunden hat sie sich jedoch nicht mit den Veränderungen in ihrem Leben. Venom wurde einst von Neha verwandelt und hat dadurch einige besondere Eigenschaften, die ihn von anderen Vampiren unterscheiden. Zwischen Holly und Venom krachte es schon in der Vergangenheit und es wird nicht besser, als Venom nach einem gescheiterten Entführungsversuch Hollys Bodyguard wird.
Neben der Suche nach dem Auftraggeber der Entführung geht es weiterhin um die Veränderungen in Holly und auch um Venoms Vergangenheit. Nach und nach kommen die beiden sich näher - das dauert allerdings wirklich lange. Gefühlt dauert es bis zu den letzten fünfzig Seiten, bevor endlich etwas Bewegung in die Beziehung kommt und dann ist das Buch auch schon zu Ende. Das fühlt sich viel zu übereilt an. Ich will nicht spoilern, aber ich hätte gerne fünfzig Seiten der Ermittlung in dem Entführungsfall gegen zwanzig Seiten mehr Beziehungsaufbau getauscht. Das Buch ist nicht schlecht, aber das Ende hat es für mich etwas verdorben.
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Sabrina
4,0 von 5 SternenEine Schlange zum verlieben
19. Dezember 2017
Format: Kindle AusgabeVerifizierter Kauf
Jetzt ist also Venom dran.
Das er und Sorrow sich näher kommen werden, war dem aufmerksamen Guild-Hunter Leser bereits seit einigen Bänden klar.
Beide Figuren entwickeln sich weiter, zeigen sich auch von ihrer verletztlichen Seite, so dass sie schließlich zusammen sein können. Dabei ist es eine Freude die beiden Zanken zu sehen. Zu köstlich, wie Viper Sorrow immer wieder auf die Palme bringt.

Nalini Singh schafft es natürlich auch aufs Neue alle Wünsche ihrer Leserschaft zu erfüllen und am Ende Sorrow und Venom zu ihrem Happy End zu verhelfen. Ganz nebenbei spinnt Nalini Singh ihren Hauptplot um die Konvergenz und die Rivalitäten der Erzengel weiter. Ich bin gepsannt wie es weiter geht.

1 Stern Abzug, weil es bisher in der starken Guild Hunters Serie doch ein paar Bücher gibt, die mir noch besser gefallen haben.

*Spoiler*
Mein persönliches Highlight: Die Wettfahrt mit Illium, Dimtri und Venom. Bromance at its best.
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Sasasecret
5,0 von 5 SternenWas für eine grossartige Geschichte
2. Dezember 2017
Format: Kindle AusgabeVerifizierter Kauf
Mrs. Singh at her best. Sie kann die wunderschönsten liebesgeschichten von komplexen, mit sich kämpfenden Menschen schreiben . Geschichten, die eingebettet sind in phantasiewelten , in die man eintaucht und am Ende leicht verwirrt und fast unwillig wieder in der Realität ankommt. Ihre Frauen sind starke Kämpferinnen, die sich nicht scheuen auch mal weiblich und schwach sein zu dürfen und ihre Männer geben dem Begriff " tortured hero" einen Sinn. Ach ja, und dass es mal nicht um komplizierte Schlachten und Politik geht, ist auch mal gut. I Think, this will be my all time favorite.
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