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Christian Platzer
5,0 von 5 SternenZahlt es sich aus? Ja. Warum? Siehe unten.
19. Mai 2016
Format: Kindle AusgabeVerifizierter Kauf
Ich bin ein Sanderson Fan. Ich habe noch nichts von ihm gelesen was mir nicht gefallen hat. Deswegen gehe ich hier auch nicht sehr detailliert auf die Trilogie ein. Die Gründe warum sie mir so gut gefallen hat, liegt nämlich eher beim Autor uns seinem Stil. Und der Gute Nebeneffekt: Keine Spoiler.

Mal so generell zu den Reckoners: Böse Superhelden tyrannisieren die Welt, nur eine Gruppe von unerschrockenen normalen Menschen stellt sich dagegen. Wem dieser Satz lust auf die Geschichte macht, der darf getrost anfangen. Es wird nicht bei Steelheart bleiben.

Was hat mir so gefallen?
------ Mechaniken -----
Der absolut beste Punkt an Sanderson ist seine Art, zu beschrieben wie und warum was funktioniert. Ihr kennt das vielleicht aus diversen Fantasy oder Superhero Filmen/Büchern. Man fragt sich: Na was kann denn der Held/Bösewicht jetzt eigentlich? Halt, der ist doch superschnell, warum läuft er nicht einfach so schnell wie er kann? War macht Kryptonit mit dem Superman? Bricht er zusammen? Kann er noch gehen wie ein normaler Mensch oder liegt er darnieder wie eine Flunder? Man weiß es nicht genau. Es ist auch oft nicht konsistent.
Nicht so bei Sanderson. Wen da jemand Superkräfte hat, dann könnt ihr sicher sein, dass sie auch ausgeschöpft werden. Wenn da jemand zaubern kann dann weiß man genau was die Figur dafür braucht, wie anstrengend es ist und welche Effekte dabei auftreten.

---- Charakteraufbau ------
Er baut so gut wie in jedem Buch einen Charakter vom Looser zum Helden auf. So auch hier. Hat irgendwas von Rocky. Der Underdog wird zum Chef. Ich liebe das.

---- Hang zum happy end ----
Im Gegensatz zu George Martin oder so, rafft er nicht gleich den kompletten Cast dahin. Ok, ab und zu stirbt jemand, auch mal eine Hauptperson, aber irgenwie erspart er einem die üble Depression wenn wirklich die bösen siegen. Auch das mag ich gern. Wenn ich mich ärgern will less ich wie gesagt George Martin :) (auch seine Bücher mag ich, das sei hier angemerkt)

---- Storyline -----
Wenn man einiges gelesen habt, dann weiß man mit der Zeit wie so ein Plot aussehen kann, bzw welche Überraschungen mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen Warten. Und bei Sanderson und den Reckoners im speziellen lese ich doch oft Szenen die ich nicht erwartet hätte. Z.b ein Held der etwas macht und man denkt: Ach war ja klar dass das passiert. Aber dann stellt sich raus, der war doch etwas schlauer und hat noch einen Trick im Ärmel. Super.
Und überhaupt ist die Storyline schön durchdacht. Ich stimme zwar mit den Rezensionen überein, dass das Ende vielleicht etwas schlechter war als der Rest, aber allemal 5 Sterne wert.

War jetzt eh lange. Lest es, auch wenn ihr es nicht so supertoll findet wie ich, es wird euch zumindest gefallen. So wie ein guter Film halt. Ist etwas solides und man kann seine Zeit sicher schlechter investieren.
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Meine Bücherwürmer
5,0 von 5 SternenTolle neue Reihe
19. Juli 2017
Format: TaschenbuchVerifizierter Kauf
Nachdem das rote Leuchten Calamity am Himmel über der Erde erschien, hat sich die Welt verändert. Einige Menschen erhielten plötzlich Superkräfte und nutzten sie sogleich für ihren eigenen Vorteil. Die Mächtigsten unter ihnen teilten die Welt unter sich auf und herrschen als erbarmungslose Tyrannen über die wehrlose Menschheit. David war als Kind dabei, als der unbesiegbare Steelheart die Kontrolle über Chicago übernahm. Damals hat er den Zwischenfall in einer Bank, bei der sein Vater getötet wurde, als einziger überlebt und beobachtet, wie sich Steelheart seine einzige bekannte Verletzung zugezogen hat.

Zehn Jahre lang arbeitete David in einer Waffenfabrik für Waisenkinder und nutzte jede freie Minute, um alles über die Epischen, wie Menschen mit Superkräften genannt werden, in Erfahrung zu bringen. Insbesondere sammelte er alle Informationen über ihre Schwächen und arbeitete heimlich an einem Plan, um Steelheart zu Fall zu bringen. Doch alleine ist dieses Unterfangen nicht zu bewerkstelligen. Daher sucht David den Kontakt zu den Rächern. Diese im Untergrund arbeitende Widerstandsbewegung hat sich dem Kampf gegen die Epischen verschrieben. Doch sie bleiben stets im Verborgenen und ziehen von Stadt zu Stadt.

David glaubt, Ort und Ziel ihres nächsten Anschlags vorhersagen zu können. Und tatsächlich kann er beobachten, wie sich eine verdächtige junge Frau dem Epischen Fortuity nähert und in eine Seitenstraße lockt. Dies ist der Moment auf den David die letzten zehn Jahre hingearbeitet hat. Gespannt beobachtet wer den Anschlagsversuch. Doch muss er schon bald feststellen, dass etwas offensichtlich schief läuft, als unverhofft ein zweiter Epischer dazu kommt. David fackelt nicht lange und versucht zu helfen, um den Anschlag zu vollenden.

Zwar verläuft der Kampf etwas chaotisch, doch letztendlich können die beiden Epischen zur Strecke gebracht werden. So kann David endlich Kontakt zu einer Widerstandszelle der Rächer aufnehmen, doch diese sind dem Jugendlichen äußerst misstrauisch gegenüber eingestellt. Das größte Zugeständnis, dass sie ihm machen wollen, ist ihn am Leben zu lassen. Als David ihnen jedoch von seinen Aufzeichnungen erzählt, kann er das Interesse ihres Anführers, Prof, wecken. Er schickt David mit Megan und Waffenspezialisten Cody los, um die Aufzeichnungen aus Davids Wohnung zu retten, bevor diese in die falschen Hände geraten können. Hier wartet jedoch bereits ein Einsatztrupp, angeführt von einer Epischen auf sie, um David zum Verhör zu schleifen.

David will die Rächer, die bisher nach ihren Attentaten gegen schwächere Epische immer weitergezogen sind, von seinem Plan überzeugen, zu bleiben und gegen einen der mächtigsten Epischen überhaupt anzutreten. Sollte der Plan gelingen, würde dies ein gewaltiges Machtvakuum in der Stadt hinterlassen, dass für die Bewohner zum Verhängnis werden könnte. Die Helden in Steelheart / Steelheart werden immer wieder mit den moralischen Folgen ihrer selbstgewählten Lebensaufgabe konfrontiert, insbesondere mit der Frage, ob das, was sie tun, den Menschen letztendlich helfen wird.

Die Geschichte um den Widerstand und die Epischen ist kreativ ausgearbeitet und aus Sicht von David äußerst spannend erzählt. Der Ton ist eher locker und für eine Dystopie überraschend leicht.
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