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Robert Harris zählt für mich spätestens seit IMPERIUM und TITAN zu den erzählstärksten und sprachversiertesten Krimiautoren vor historischer Kulisse. Das im Jahr 2003 veröffentlichte Werk POMPEJI zählt leider nur zu den durchschnittlichen Beispielen seiner Schaffenskraft.
Sicher gibt es auch hier sehr ausdrucksstarke Reflexionen: "`Die Natur hat dem Menschen kein grösseres Geschenk gemacht als die Kürze des Lebens. Die Sinne stumpfen ab, die Glieder erlahmen, Augen, Ohren und sogar die Zähne und die Verdauungsorgane sterben, bevor wir es tun, und dennoch gilt diese Periode als Abschnitt des Lebens.` Tapfere Worte. Leicht zu schreiben, wenn man noch jung war und der Tod irgendwo hinter einem fernen Hügel lauerte; weniger leicht, wenn man sechsundfünfzig war und der Feind ungetarnt auf offenem Feld vorrückte." (S.98)
Sicher gibt es auch diese zeitlosen Resignationen, die jeder Entwicklungshelfer aus dem 21. Jahrhundert kennt: "Die Aquädukte hatten der Korruption schon immer Tür und Tor geöffnet. Bauern zapfen die Leitungen an, wo sie über ihr Land verliefen. Bürger verlegten ein oder zwei zusätzliche Rohre und bezahlten die Wasserinspektoren dafür, dass sie ein Auge zudrückten. Öffentliche Aufträge wurden an private Firmen vergeben und Rechnungen für Arbeiten ausgestellt, die nie geleistet worden waren. Materialien verschwanden." (S.161) Man liest es als antikes Italien und kennt es als heutiges Indien. Zeitlos. Menschlich.
Und sicherlich ist dieser Kriminalfall um einen solchen Wasserraub durchaus unterhaltsam. Logisch. Nachvollziehbar. Spannend. Aber leider auch ziemlich vorhersagbar. Was dann noch diese krude Liebesgeschichte soll... das bleibt mir ein Rätsel. Hier wirkt die Geschichte aufgesetzt und gleichzeitig blutleer.
"Ihr habt eure Befehle gehört. Informiert den Kaiser und ordnet Generalalarm an. Und lasst alle wissen, dass ich dem Kapitän, der nicht binnen einer halben Stunde auf See ist, die Eier abschneiden werde." (S.316) Solche Sätze erwarte ich sicher eher in drittklassigen Action Filmen vor postmoderner Kulisse als im italienischen Pompeji des Jahres 79 nach Christus. Und es handelt sich bei diesen "Eier-Aussagen" leider nicht um betrübliche Einzelfälle. Das gesamte Werk ist durchzogen von punktuell vulgärer Trivialsprache.
Für mich daher nur ein mittelmässiges Werk eines tollen Autors.
Der Roman verbindet technisches Wissen über die römischen Wasserleitungen, die Kenntnis der Naturgewalten, die römische Geschichte und erfundene private Schicksale zu einer spanenden Geschichte.
Ich habe mir das Buch "Pompeji" gekauft, weil ich mich sehr für Vulkane interessiere, vor allem für den Vesuv, Pompeji und die Zeit, in der er spielt. Letztendlich drehte es sich mehr um den Aquarius und das Aquädukt, was aber nicht minder interessant war. Auch die Darstellung, wie die Lebensweise wohl damals gewesen ist, war sehr interessant (Sklaven, die schnelle Tötung unbequemer Personen,ihre Herren, ihre Wohnhäuser, ihre Gepflogenheiten, das Essen), wenngleich einiges doch recht derbe dargestellt wird. Ansonsten "menschelt" es sehr und die Intrige hätte in ähnlicher Form auch heutzutage stattfinden können. Ich fürchte, da haben die Menschen nie etwas dazu gelernt. Sehr gut fand ich bei jedem Kapitel die einleitenden Erklärungen der Vulkanologen und Wissenschaftler; kurz, präzise, verständlich. Keine fünf Sterne deswegen, weil mich die Darstellung einiges Sexuellem abgestoßen hat. Ich bin nicht prüde, aber es wurden einige Szenen doch sehr primitiv und ordinär beschrieben. Dem Buch würde nichts fehlen, wenn diese Passagen nicht enthalten wären. Das Buch ist für jeden zu empfehlen, der sich für Geschichte, die Geschichte aus dieser Zeit und für Vulkane interessiert.
In seinem Roman "Pompeji" erzählt Robert Harris die schon aus anderen Büchern und Filmen bekannte Geschichte des historischen belegten Ausbruchs des Vesuv im Jahr 79 nach Christus. Und zwar aus der Sicht eines jungen Aquarius (Wasserbaumeister), der nach Misenum am Golf von Neapel beordert wird, um dort die Wasserversorgung zu gewährleisten. Im Verlauf der Geschichte, die sich immer dramatischer zuspitzt, je näher sie ihrem Ende kommt, erfährt man so einiges (historisch interessantes) über den Bau der römischen Wasserleitungen (Aquädukte), das Leben am Golf von Neapel im Allgemeinen und natürlich auch darüber, wie die Menschen jener Zeit den großen Ausbruch des Vesuv erlebt haben (könnten). Einiges ist historisch belegt, da Plinius (der im Roman ebenfalls eine Rolle spielt) die Vorgänge rund um den Ausbruch sehr genau und detailliert beschrieben hat und seine Aufzeichnungen überliefert wurden. Anderes entspringt eher der Fantasie des Autors. Alles wird, wie für Robert Harris' historische Romane typisch, gut zusammengefügt und spannend erzählt. Ein sehr lesenswerter Roman ...
Die Handlung dieses Buches erstreckt sich über die vier Tage vom 22. bis zum 25. August des Jahres 79 n Chr, von den ersten Anzeichen der nahenden Katastrophe, die noch kaum jemand bemerkt, bis zum tatsächlichen Ausbruch des Vulkans, der in allen dramatischen Details geschildert wird.
Im Mittelpunkt stehen die Erlebnisse des Wasserbaumeisters Attilius, der sich - vor dem Hintergrund des alles überschattenden Vesuv - in die schöne Corelia verliebt und nebenbei auch noch eine Verschwörung aufdeckt - und das alles innerhalb weniger Tage. Auch aufgrund dieser Verdichtung der Ereignisse ergibt sich eine spannende und temporeiche Handlung.
Man merkt der Geschichte allerdings zu sehr an, dass sie nur konstruiert wurde, um möglichst viele Fakten zum Vulkanausbruch unterzubringen. Ebenso wirken die handelnden Personen oft, als seien sie nur erdacht worden, um das Leben in Pompeji in möglichst vielen Facetten schildern zu können.
Dennoch ein empfehlenswertes Buch, das dem Leser historische Geschehnisse näherbringt.