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Orientalische Kulte und Staatsstreiche im mondänen Alexandria
Nachdem sich Decius Metellus in Rom aufgrund seiner Recherchen in lebensbedrohliche Schwierigkeiten gebracht hat, wird er - nach einem kurzen Abstecher nach Gallien - von seinem Onkel Creticus mitgenommen zu einem diplomatischen Besuch in das makedonisch- ptolemäische Alexandria.
Dort genießt er zunächst die für Senatoren üblichen Annehmlichkeiten des Königshauses. Doch vorbei ist es mit der Ruhe, als der berühmte Mathematiker und Waffenkonstrukteur Iphikrates ermordet wird. Die Ermittlungen von Decius deuten auf einen Staatsstreich hin. Zudem äußert die Gottesstatue Baal- Ahriman des Magiers Ataxas fremdenfeindliches Gedankengut, sodass römische Gesandte und Kaufleute beginnen, um ihr Leben zu fürchten.
Auch im vierten Band der antiken Krimireihe stöbert der Hobbyermittler Decius mit seinem Sklaven Hermes so manches gut gehütete Geheimnis auf und wird dabei von seiner Verlobten und Caesarnichte Julia tatkräftig unterstützt. Etwas gemächlicher als gewohnt, eher als antiker Reiseführer, kommt die ägyptische Variante des Romkrimis daher. Dank eines fulminanten Endspurts jedoch mit einigen überraschenden Verwicklungen erhält auch diese Ausgabe die - im Sinne des Decius Metellus großzügig aufgerundete - volle Punktzahl.
Sämtliche Kriminalromane aus dem alten Rom oder auch Alexandria sind in erfrischender und lockerer Erzählweise geschrieben. Der Protagonist ist Mitglied einer angesehenen römischen Großfamilie, der als deren schwarzes Schaf gilt, weil er mehr oder weniger auf eigene Faust Kriminalfälle löst und dabei geschriebene und ungeschriebene Gesetze nicht immer beachtet. Man fühlt sich manchmal an Jerry Cotton erinnert. Allerding gelingt es dem Autor wunderbar, die Ereignisse ironisch zu brechen, indem er, ohne es je auszudrücken, politische Vorgänge der heutigen Zeit assoziert und einem zu der Erkenntnis gelangen lässt, dass das 'alte Rom' weiterlebt. Muss man mehr sagen? Wer Sinn für Ironie hat und wissen möchte, wie es im antiken Rom möglicherweise tatsächlich zugegengen ist, sollte die Kriminalromane dieser Reihe von John Maddox Roberts lesen.
Beste SPQR-Manier, nur diesmal eben in Alexandria.
Ich habe es sehr genossen, wie schon die anderen vier zuvor, und freue mich schon auf den nächsten Teil!
Das ist ein großer Unterschied zwischen Maddox und vielen anderen Autoren, bei denen es spätestens ab dem vierten Teil langweilig wird, weil immer nur das gleiche passiert, nur mit wechselnden Darstellern. Bei Maddox bleibt es immer spannend! Ich bin mir sicher, er wird mich auch im sechsten Teil nicht enttäuschen!
ein herrlicher krimi vor zeitkulisse.... die S.P.Q.R.-romane von JM Roberts sind schon klassiker. und Der Musentempel (diesmal spielt das buch in Alexandria) ist ein guter krimi und man lernt (ja lernt!) viel über die damalige zeit und die Weltstadt Alexandria.
Der Autor und seine ironische Schreibweise sprechen mich an. Etwas für Leute die gut recherchierte historische Romane mögen. Habe mitlerweile mehrere Titel aus der Reihe und warte auf mehr.
Ich mit SPQR bzw. Maddox Fan. Auch dieser Krimi ist wieder im gewohnten Stil geschrieben und für mich super unterhaltsam. Leider habe ich schon alle Bücher aus der Reihe gelesen und hoffe, daß noch weitere Bücher folgen.